Rechtsprechung
| BVerwG, 18.04.1975 - VII C 41.73 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Vereinbarkeit der öffentlichen Bekanntmachung von Ortsrecht durch Offenlegung mit dem Rechtsstaatprinzip - Erhebung von Entwässerungsgebühren nach dem Maß der durch die jeweilige Benutzung verursachten Kosten als Folge des Äquivalenzprinzips und des Gleichheitssatzes - ...
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- VG Neustadt, 12.11.1969 - 1 K 220/67
- OVG Rheinland-Pfalz, 10.05.1973 - 6 A 5/72
- BVerwG, 18.04.1975 - VII C 41.73
Papierfundstellen
- DÖV 1975, 856
Wird zitiert von ... (57) Zitiert selbst (18)
- BVerwG, 24.03.1961 - VII C 109.60
Auszug aus BVerwG, 18.04.1975 - VII C 41.73
Es gilt nur, wenn und soweit es gesetzlich vorgeschrieben ist (vgl. BVerwGE 12, 162 [BVerwG 24.03.1961 - VII C 106/60] [166 f.] und 13, 214 [222]; Urteil vom 10. Oktober 1969 - BVerwG VII C 104.65 - [VRspr. 21, 273/276 f.]; Beschluß vom 24. April 1970 - BVerwG VII B 58.69 - [Buchholz 401.84 Benutzungsgebühren Nr. 11]).Das Kostendeckungsprinzip ist nicht identisch mit dem Äquivalenzprinzip (BVerwGE 12, 162 [BVerwG 24.03.1961 - VII C 106/60] [169]).
Das bundesrechtliche Äquivalenzprinzip besagt, daß zwischen der Gebühr und der von der Gemeinde erbrachten Leistung kein Mißverhältnis bestehen darf (vgl. BVerfGE 20, 257 [270]; BVerwGE 12, 162 [166] und 26, 305 [308]).
- BVerwG, 25.02.1972 - VII B 92.70
Heilung eines Gebührenbescheides durch den rückwirkenden Erlaß einer …
Auszug aus BVerwG, 18.04.1975 - VII C 41.73
Hinzu kommt, daß eine mögliche Benachteiligung der Wassergroßverbraucher hinsichtlich der Kosten der Grundwasserbeseitigung gemildert wird durch die degressive Gebührenstaffel, die § 3 Abs. 1 Buchst. b) der Abwassergebührenordnung bei der Brauchwassergebühr vorsieht und in deren Genuß auch die Klägerin gekommen ist; auf eine derartige Gebührendegression besteht kein Rechtsanspruch (vgl. Beschluß des Senats vom 25. Februar 1972 - BVerwG VII B 92.70 - [KStZ 1972, 111]).Das Berufungsgericht brauchte ferner nicht zu berücksichtigen, daß es sich bei dem Abwasser der Klägerin durchweg um sauberes Spülwasser handelt, da Spülwasser, das in die Kanalisation eingeleitet wird, bei der Gebührenbemessung wie Schmutzwasser bewertet werden darf und die Gemeinde nicht verpflichtet ist, die Gebühr für die Schmutzwasserbeseitigung nach dem Grade der Schmutzintensität zu differenzieren (vgl. Beschluß des Senats vom 25. Februar 1972 - BVerwG VII B 92.70 -).
- BVerwG, 14.04.1967 - VII C 15.65
Auszug aus BVerwG, 18.04.1975 - VII C 41.73
Der Frischwassermaßstab ist für die Bemessung der Brauchwassergebühr ein geeigneter und zulässiger Wahrscheinlichkeitsmaßstab (vgl. BVerwGE 26, 317 [BVerwG 14.04.1967 - VII C 15.65] [320]; Beschluß vom 12. Juni 1972 - BVerwG VII B 117.70 - [KStZ 1973, 92]).Nach der Rechtsprechung des Senats ist aber bei der Bemessung der Benutzungsgebühren nach Wahrscheinlichkeitsmaßstäben neben den besonderen örtlichen Verhältnissen auch die Praktikabilität des Gebührenmaßstab es zu berücksichtigen; wegen des dem Ortsgesetzgeber einzuräumenden weiten Ermessens kann ferner nicht gefordert werden, daß der gerechteste Maßstab angewendet wird (vgl. BVerwGE 26, 317 [BVerwG 14.04.1967 - VII C 15.65] [320] und 31, 33 [34]).
- BVerwG, 22.12.1969 - VII B 115.68
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 18.04.1975 - VII C 41.73
Das Rechtsstaatsprinzip verlangt, daß Rechtsnormen in einer Weise der Öffentlichkeit bekanntgemacht werden, die es dem Bürger gestattet, sich von dem Inhalt des Gesetzes Kenntnis zu verschaffen (vgl. BVerfGE 16, 6 [BVerfG 02.04.1963 - 2 BvL 22/60] [17]; Urteile des Bundesverwaltungsgerichts vom 16. Januar 1964 - BVerwG I C 127.60 - [NJW 1964, 1433/34] und vom 11. Februar 1972 - BVerwG VII C 37.69 - [DÖV 1972, 349]; Beschluß des Senats vom 22. Dezember 1969 - BVerwG VII B 115.68 - [DVBl. 1970, 901]).Aus ihm läßt sich deswegen über das dargelegte Erfordernis einer angemessenen Möglichkeit der Kenntnisnahme von dem Inhalt des Gesetzes hinaus nicht herleiten, daß Rechtsnormen nur in einer ganz bestimmten Form bekanntgemacht werden dürfen (vgl. Beschluß vom 22. Dezember 1969 - BVerwG VII B 115.68 - DVBl. 1970, 901) oder daß nur die Bekanntmachungsform zulässig sei, die am besten geeignet ist, den betroffenen Bürgern die Kenntnis des Ortsrechts zu verschaffen.
- BVerwG, 03.08.1960 - VII C 106.60
Verwerfung einer Revision
Auszug aus BVerwG, 18.04.1975 - VII C 41.73
Es gilt nur, wenn und soweit es gesetzlich vorgeschrieben ist (vgl. BVerwGE 12, 162 [BVerwG 24.03.1961 - VII C 106/60] [166 f.] und 13, 214 [222]; Urteil vom 10. Oktober 1969 - BVerwG VII C 104.65 - [VRspr. 21, 273/276 f.]; Beschluß vom 24. April 1970 - BVerwG VII B 58.69 - [Buchholz 401.84 Benutzungsgebühren Nr. 11]).Das Kostendeckungsprinzip ist nicht identisch mit dem Äquivalenzprinzip (BVerwGE 12, 162 [BVerwG 24.03.1961 - VII C 106/60] [169]).
- BVerwG, 14.04.1967 - IV C 179.65
Auszug aus BVerwG, 18.04.1975 - VII C 41.73
Das bundesrechtliche Äquivalenzprinzip besagt, daß zwischen der Gebühr und der von der Gemeinde erbrachten Leistung kein Mißverhältnis bestehen darf (vgl. BVerfGE 20, 257 [270]; BVerwGE 12, 162 [166] und 26, 305 [308]). - BVerfG, 11.10.1966 - 2 BvR 179/64
Bundesrecht in Berlin
Auszug aus BVerwG, 18.04.1975 - VII C 41.73
Das bundesrechtliche Äquivalenzprinzip besagt, daß zwischen der Gebühr und der von der Gemeinde erbrachten Leistung kein Mißverhältnis bestehen darf (vgl. BVerfGE 20, 257 [270]; BVerwGE 12, 162 [166] und 26, 305 [308]). - BVerfG, 24.07.1957 - 1 BvL 23/52
Hamburgisches Hundesteuergesetz
Auszug aus BVerwG, 18.04.1975 - VII C 41.73
Das Rechtsstaatsprinzip enthält keine in allen Einzelheiten bestimmten Gebote oder Verbote von Verfassungsrang (BVerfGE 7, 89 [BVerfG 24.07.1957 - 1 BvL 23/52] [92] und 25, 269 [290]). - BVerfG, 02.04.1963 - 2 BvL 22/60
Verkündungszeitpunkt
Auszug aus BVerwG, 18.04.1975 - VII C 41.73
Das Rechtsstaatsprinzip verlangt, daß Rechtsnormen in einer Weise der Öffentlichkeit bekanntgemacht werden, die es dem Bürger gestattet, sich von dem Inhalt des Gesetzes Kenntnis zu verschaffen (vgl. BVerfGE 16, 6 [BVerfG 02.04.1963 - 2 BvL 22/60] [17]; Urteile des Bundesverwaltungsgerichts vom 16. Januar 1964 - BVerwG I C 127.60 - [NJW 1964, 1433/34] und vom 11. Februar 1972 - BVerwG VII C 37.69 - [DÖV 1972, 349]; Beschluß des Senats vom 22. Dezember 1969 - BVerwG VII B 115.68 - [DVBl. 1970, 901]). - BVerwG, 08.12.1961 - VII C 2.61
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 18.04.1975 - VII C 41.73
Daraus, daß, wie die Klägerin rügt, für das Brauchwasser eine zu hohe Gebühr erhoben wird, weil die Beklagte bei der Gebührenkalkulation die Kosten der Grundwasserbeseitigung mit berücksichtigt, folgt nicht, daß die Gebühr ihren Charakter als Benutzungsgebühr gemäß § 7 Abs. 1 Satz 1 KAG verliert und zur - unzulässigen - Steuer wird (vgl. BVerwGE 13, 214 [BVerwG 08.12.1961 - BVerwG VII C 2.61] [222]). - BVerwG, 12.06.1972 - VII B 117.70
Heranziehung zu Kanalbenutzungsgebühren - Verletzung des Grundsatzes des …
- BVerwG, 08.11.1968 - VII C 99.67
Bemessung von Kanalbenutzungsgebühren - Mietwert des Grundstücks als …
- BVerwG, 11.02.1972 - VII C 37.69
Angaben zu Ort und Zeitpunkt des Aushangs von Gemeindesatzungen
- BVerwG, 16.01.1964 - I C 127.60
Gleichstellung von öffentlich-rechtlichen berufsständischen Körperschaften mit …
- BVerwG, 10.10.1969 - VII C 104.65
Erhebung von Einfuhrgebühren durch die Einfuhrstelle und Vorratsstelle zur …
- BVerwG, 26.05.1972 - VII B 36.71
Zulässigkeit einer einmaligen Kanalanschlussgebühr neben einer laufenden …
- BVerwG, 01.09.1971 - VI C 3.70
Haftung aus einer Amtspflichtverletzung - Vergütung von Privatfahrten mit einem …
- BVerwG, 24.04.1970 - VII B 58.69
- BAG, 10.02.2005 - 2 AZR 584/03
Anwendung von § 174 Satz 1 BGB bei Organhandeln
Erst durch die förmliche und amtliche Veröffentlichung, die es den Adressaten ermöglicht, vom Erlass und vom Inhalt Kenntnis zu nehmen, erlangt die Norm rechtliche Verbindlichkeit (vgl. BVerfG 2. April 1963 - 2 BvL 22/60 - BVerfGE 16, 6; 22. November 1983 - 2 BvL 25/81 - BVerfGE 65, 283; BVerwG 8. Juli 1992 - 4 NB 20/92 - NVwZ-RR 1993, 262; 5. Dezember 1986 - 4 C 31.85 und 29.86 - BVerwGE 75, 262 und 271; 18. April 1975 - VII C 41.73 - JZ 1975, 119; 16. Januar 1964 - I C 127.60 - NJW 1964, 1433/34; 11. Februar 1972 - VII C 37.69 - DÖV 1972, 349; 22. Dezember 1969 - VII B 115.68 -DVBl. 1970, 901).Das Rechtsstaatsprinzip enthält keine in allen Einzelheiten bestimmten Gebote oder Verbote von Verfassungsrang (BVerfG 24. Juli 1957 - 1 BvL 23/52 - BVerfGE 7, 89, 92; 26. Februar 1969 - 2 BvL 15/68, 2 BvL 23/68 - BVerfGE 25, 269, 290; BVerwG 18. April 1975 - VII C 41.73 - JZ 1975, 119).
Aus ihm lässt sich deswegen über das dargelegte Erfordernis einer angemessenen Möglichkeit der Kenntnisnahme von dem Inhalt des Gesetzes hinaus nicht herleiten, dass Rechtsnormen nur in einer ganz bestimmten Form bekannt gemacht werden dürfen (vgl. BVerwG 22. Dezember 1969 - VII B 115.68 - DVBl. 1970, 901) oder dass nur die Bekanntmachungsform zulässig sei, die am besten geeignet ist, den betroffenen Bürgern die Kenntnis des Satzungsrechts zu verschaffen (BVerwG 18. April 1975 - VII C 41.73 - JZ 1975, 119).
Entgegen der Ansicht des Klägers verlangt das Rechtsstaatsprinzip daher nicht, dass Satzungen nur durch Veröffentlichung ihres vollen Wortlauts in einer Zeitung oder in den Mitteilungsblättern der Krankenkasse bekannt gemacht werden können (vgl. BVerwG 18. April 1975 - VII C 41.73 - JZ 1975, 119).
- BVerwG, 16.09.1981 - 8 C 48.81
Gleichheitssatz - Äquivalenzprinzip - Erhebung von Entwässerungsgebühren - Grund- …
Der Gleichheitssatz verlangt, wie das Bundesverwaltungsgericht wiederholt ausgesprochen hat, nicht, daß die Entwässerungsgebühren nach dem Naß der durch die Benutzung des einzelnen Gebührenschuldners verursachten Kosten erhoben werden müssen (vgl. Urteile vom 18. April 1975 - BVerwG VII C 41.73 - Buchholz 401.84 Benutzungsgebühren Nr. 25 S. 1 [6] und vom 26. Oktober 1977 - BVerwG VII C 4.76 - Buchholz 401.84 Benutzungsgebühren Nr. 37 S. 34 [39]).Er fordert in Verbindung mit dem Gleichheitssatz nur, daß die Benutzungsgebühr im allgemeinen nach dem umfang der Benutzung bemessen wird, so daß bei gleicher Inanspruchnahme der öffentlichen Einrichtung etwa gleich hohe Gebühren und bei unterschiedlicher Benutzung diesen Unterschieden in etwa angemessene Gebühren gezahlt werden (vgl. Urteile vom 18. April 1975 - BVerwG VII C 41.73 - a.a.O. …und vom 26. Oktober 1977 - BVerwG VII C 4.76 - a.a.O.; Beschluß vom 26. Mai 1972 - BVerwG VII B 32.71 - Buchholz 11 Art. 3 GG Nr. 131 S. 54 [57]).
- VGH Hessen, 08.04.2014 - 5 A 1994/12
Berücksichtigung von Abschreibungen bei der Berechnung von Wasser- und …
Die Kosten der Beseitigung von Fremdwasser, das niemandem zugeordnet werden kann, können deshalb auf alle Benutzer der gesamten Einrichtung umgelegt werden (…vgl. Beschlüsse des Senats vom 24. April 2007, a.a.O., …und vom 10. Mai 2012, a.a.O.; BVerwG, Urteil vom 18. April 1975 - VII C 41.73 -, Buchholz 401.84 Benutzungsgebühren Nr. 25; OVG Schleswig-Holstein, Urteil vom 5. April 2000 - 2 L 215/98 -, KStZ 2001, 53; VG Gießen, Urteil vom 27. August 2008 - 8 E 1572/07- HSGZ 2009, 98).
- BVerwG, 25.03.1985 - 8 B 11.84
Entwässerungsgebühr bei Mischkanalisation - Gebührenbemessung nach …
Auf der Grundlage dieser Erwägungen hat das Bundesverwaltungsgericht erkannt, daß der Frischwassermaßstab mit Blick auf die Kosten der Beseitigung des auf den angeschlossenen Grundstücken anfallenden Regenwassers nicht gegen den Gleichheitssatz und nicht gegen das Äquivalenzprinzip verstößt, wenn entweder die daraus folgende Benachteiligung der Wassergroßverbraucher durch die Regelung einer Gebührendegression ausgeglichen wird (Beschluß vom 25. Februar 1972 - BVerwG VII B 92.70 - Buchholz 401.84 Benutzungsgebühren Nr. 13 S. 27 [29], Urteil vom 18. April 1975 - BVerwG VII C 41.73 - Buchholz 401.84 Benutzungsgebühren Nr. 25 S. 1 [7]) oder wenn die durch Gebühren zu deckenden Kosten der Regenwasserbeseitigung von den angeschlossenen Grundstücken geringfügig sind (Beschlüsse vom 12. Juni 1972 - BVerwG VII B 117.70 - Buchholz 11 Art. 3 GG Nr. 132 S. 57 [59] …und vom 8. Juni 1976 - BVerwG VII B 70.76 - Buchholz 401.84 Benutzungsgebühren Nr. 30 S. 17 [19], Urteil vom 26. Oktober 1977 - BVerwG VII C 4.76 - a.a.O. S. 37). - OVG Thüringen, 12.12.2001 - 4 N 595/94
Benutzungsgebührenrecht; Benutzungsgebührenrecht; Wasserversorgung; Zweckverband; …
Weder der Gleichheitssatz noch das Äquivalenzprinzip verlangen eine Differenzierung bei der Gebührenerhebung nach dem Maß der Kosten, die durch die jeweilige Benutzung der öffentlichen Einrichtung verursacht werden (vgl. BVerwG, Urteil vom 18.04.1975 - 7 C 41.73 - KStZ 1975, 191). - OVG Thüringen, 21.06.2006 - 4 N 574/98
Ausbaubeiträge; Unwirksamkeit einer Abwasserbeitragssatzung wegen im Ergebnis …
Ob die einzelnen, technisch selbstständigen Anlagen unterschiedlich hohe Kosten bei der Herstellung oder Unterhaltung verursachen, hat weder zwingend Auswirkungen auf die Ermessensentscheidung über die Bildung einer einheitlichen öffentlichen Entwässerungseinrichtung noch verlangt der Gleichheitssatz oder das Äquivalenzprinzip eine Gebührenbemessung nach dem Umfang der durch die Benutzung einer konkreten Anlage verursachten Kosten (vgl. zu ersterem OVG Lüneburg, Beschluss vom 29.10.2003 - 9 LA 269/03 - KStZ 2004, 151; zu letzterem BVerwG, Urteil vom 18.04.1975 - 7 C 41.73 - KStZ 1975, 191). - VGH Baden-Württemberg, 29.07.1998 - 9 S 1763/97
Verfassungswidrigkeit der nach UniG BW § 120a erhobenen Rückmeldegebühr wegen …
Die Geltung dieses Kostendeckungsprinzips ist zwar regelmäßig einfachgesetzlich angeordnet; es genießt als solches jedoch keinen Verfassungsrang (BVerwGE 12, 162 (167f.); Urt. vom 18.04.1975 - VII C 41.73 -, Buchholz 401.84 Benutzungsgebühren Nr. 25 (S. 5);… Beschluß vom 06.02.1984 a.a.O.; offen gelassen von BVerfGE 20, 257 (270); 34, 52 (61)), weil eine Gebühr auch nach dem Nutzen der Verwaltungsleistung für den Empfänger bemessen werden kann (BVerwGE 13, 214 (222)). - VGH Baden-Württemberg, 06.04.2000 - 2 S 1860/99
Studiengebühr für Langzeitstudierende
Es ist anerkannt, daß mit der Erhebung von Benutzungsgebühren über den fiskalischen Zweck einer vollständigen oder teilweisen Kostendeckung hinausgehende Zwecke einer Verhaltenssteuerung in bestimmten Bereichen verfolgt werden dürfen (BVerfG, Beschluß vom 6.2.1979, NJW 1979, 1345; BVerwG, Urteil vom 18.4.1975, DÖV 1975, 856). - OVG Berlin-Brandenburg, 27.01.2022 - 10 B 6.19
Sanierungsrechtlicher Ausgleichsbetrag; sanierungsbedingte Bodenwerterhöhung, …
Es bestehe aber "keine Verpflichtung, den zweckmäßigsten, vernünftigsten, gerechtesten und wahrscheinlichsten Maßstab zu wählen" (…BVerfG, a.a.O., Rn. 70; st. Rspr. BVerwG…, Urteil vom 14. April 1967 - BVerwG VII C 15.65 -, juris Rn. 23; Urteil vom 18. April 1975 - BVerwG VII C 41.73 -, juris Rn. 30;… Urteil vom 26. Oktober 1977 - BVerwG VII C 4.76 -, juris Rn. 16;… Beschluss vom 25. März 1985 - BVerwG 8 B 11.84 -, juris Rn. 8 m.w.N.;… Beschluss vom 19. Dezember 2007 - BVerwG 7 BN 6.07 -, juris Rn. 8 m.w.N.). - OVG Saarland, 29.06.2016 - 1 A 79/15
Voraussetzungen einer Pflicht zur Einführung gesplitteter Abwassergebühren zur …
Bundesrechtlich sei eine Aufteilung der Gesamtkosten der Mischwasserkanalisation in dem Verhältnis einer fiktiven Trennkanalisation durch den Äquivalenzgrundsatz und den Gleichheitssatz nicht vorgegeben.(BVerwG…, Urteil vom 26.10.1977, a.a.O., Rdnr. 16, …und Beschluss vom 25.3.1985, a.a.O., Rdnr. 5; vgl. auch BVerwG, Urteil vom 18.4.1975 - VII C 41.73 -, juris) Die Mehrkostenmethode finde ihre Grundlage im irrevisiblen Landesrecht, weswegen sich die Frage ihrer Zulässigkeit allein nach Landesrecht beurteile. - VG Cottbus, 14.06.2007 - 6 K 1420/03
Rechtmäßigkeit der Gebührenerhebung für die Schmutzwasserbeseitigung
- VGH Baden-Württemberg, 31.08.1989 - 2 S 2805/87
Abwassergebühr; Starkverschmutzungszuschlag; Berechnungsmodell; Mischkanalisation
- BVerwG, 16.09.1981 - 8 C 47.81
Heranziehung zu einer Abwassergebühr - Erhebung von Benutzungsgebühren bei …
- BVerwG, 13.05.2008 - 9 B 19.08
Pflicht zur Regenwassergebühr
- OVG Thüringen, 16.02.2011 - 1 KO 1367/04
Verhältnis von Grund- und Leistungsgebühr bei Abfallbeseitigung
- BVerwG, 28.10.1982 - 5 C 46.81
Anforderungen an die ordnungsgemäße öffentliche Bekanntmachung des …
- VGH Hessen, 24.04.2007 - 5 N 2781/05
- BVerwG, 18.09.1989 - 8 B 32.89
Rechtsstaatsprinzip - Rechtsnormen - Öffentliche Zugänglichkeit - …
- BVerwG, 19.09.1983 - 8 B 117.82
Einbeziehung von Eigenkapitalzinsen - Benutzungsgebühren - Kosten einer …
- LVerfG Sachsen-Anhalt, 19.11.2013 - LVG 70/10
Verfassungsbeschwerden der Gemeinden Sichau, Jeggau und Kassieck gegen …
- VG Weimar, 07.11.2001 - 1 K 1390/01
- BVerwG, 03.05.1994 - 8 NB 1.94
Abfallrecht - Gebührengestaltung - Selbstverwaltung - Abfallgebühren
- VGH Baden-Württemberg, 22.08.1988 - 2 S 424/87
Wasser- und Abwassergebühr: Ermittlung des Wasserverbrauchs; Billigkeitserlaß
- VG Aachen, 04.11.2002 - 7 K 2776/95
Heranziehung zu einer Schmutzwassergebühr und einer Niederschlagswassergebühr; …
- OVG Niedersachsen, 26.03.2003 - 9 KN 439/02
Unwirksamkeit einer Abfallgebührensatzung; Mindestbehältervolumen bei …
- VG Aachen, 11.12.2015 - 7 K 243/15
Abwassergebühren; Kalkulation ; kalkulatorische Verzinsung; Anlagevermögen; …
- OVG Niedersachsen, 24.03.2014 - 9 LC 191/11
Niederschlagswassergebühren bei Einleitung in eine Kläranlage
- LVerfG Sachsen-Anhalt, 03.07.2014 - LVG 17/11
Gemeindegebietsreform Steinitz SAW
- VGH Baden-Württemberg, 29.07.1998 - 9 S 3093/97
VGH hält Rückmeldegebühren für verfassungswidrig
- BVerwG, 02.09.1977 - 7 B 15.76
Verstoß gegen das Rechtsstaatsprinzip durch die Auslegung einer nichtrevisiblen …
- LVerfG Sachsen-Anhalt, 23.05.2014 - LVG 75/10
Gemeindegebietsreform Gemeinde Fleetmark, SAW
- OVG Niedersachsen, 12.11.1991 - 9 L 20/90
Gebührenbemessung; Entsorgung; Hauskläranlage; Frischwasserverbrauch; …
- LVerfG Sachsen-Anhalt, 23.05.2014 - LVG 78/10
Gemeindegebietsreform Gemeinde Badel, SAW
- VG Cottbus, 19.02.2015 - 6 K 1002/12
Wasseranschlussbeitrag
- VG Cottbus, 28.05.2015 - 6 K 735/13
Wasseranschlussbeitrag
- VGH Baden-Württemberg, 05.09.1990 - 2 S 964/90
Bemessung der Abfallbeseitigungsgebühr - Gebührenkalkulation
- VG Cottbus, 05.03.2015 - 6 K 853/12
Wasseranschlussbeitrag
- VG Aachen, 20.10.2005 - 7 L 550/05
Einstweiliger Rechtsschutz gegen die Erhebung von Kanalbenutzungsgebühren; …
- OVG Sachsen-Anhalt, 13.01.2003 - 2 L 417/00
Satzung, Hauptsatzung, Veröffentlichung, Rechtsstaatsgebot, Verkündungsrecht, …
- VG Cottbus, 22.06.2009 - 6 L 205/07
Kommunalabgaben - Heranziehung zu Trinkwassergebühren
- OVG Berlin, 20.01.1998 - 8 B 161.96
Rückmeldegebühr
- VGH Baden-Württemberg, 08.10.1987 - 2 S 1997/85
Unwiderlegbare Vermutung für die Richtigkeit der Wasserverbrauchsanzeige nach …
- VG Aachen, 16.05.2008 - 4 L 494/07
- OVG Sachsen-Anhalt, 11.02.2005 - 4 M 638/04
Zur Abrechnungseinheit bei wiederkehrenden Beiträgen
- OVG Sachsen-Anhalt, 17.06.2005 - 4 L 615/04
Zur Bekanntmachung von Satzungen in einem Bekanntmachungsorgan, das käuflich …
- OVG Sachsen-Anhalt, 07.06.2005 - 4 L 664/04
Zur Bekanntmachung von Satzungen in einem Bekanntmachungsorgan, das käuflich …
- VG Münster, 27.07.2004 - 7 K 1058/01
- OVG Sachsen-Anhalt, 15.11.2004 - 2 M 97/04
Anlage zur Satzung muss rechtsstaatlichen Bekanntmachungs-Grundsätzen genügen
- OVG Sachsen-Anhalt, 11.11.2004 - 2 L 473/04
Anlage zur Satzung muss rechtsstaatlichen Bekanntmachungs-Grundsätzen genügen
- OVG Sachsen-Anhalt, 11.11.2004 - 2 M 528/04
Keine "Alternativ-"Veröffentlichung in mehreren Amtsblättern möglich
- VG Minden, 22.02.2001 - 9 K 3085/99
Gebührenverzicht bei Abwasser-Großeinleiter
- VG München, 13.10.2022 - M 10 K 19.4439
Abwassergebühren nach dem modifizierter Frischwassermaßstab
- VG Halle, 09.08.2001 - 4 A 1280/99
- BVerwG, 06.07.1977 - 4 B 63.77
Revisibilität von Landesrecht - Erhebung von Benutzungsgebühren - Begriff des …
- VG Dresden, 17.02.2009 - 2 K 254/07
Abwassergebühr; Grundgebühr; Zählergrößen; Nenngrößen; Wasserzähler; …
- VG Magdeburg, 12.11.2003 - 2 B 546/03
- VG Halle, 26.07.2001 - 4 A 1037/99
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