Rechtsprechung
| BVerwG, 01.08.1958 - VII C 49.57 |
Volltextveröffentlichung
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Wird zitiert von ... (4)
- BVerwG, 06.12.1968 - VII C 47.66
Voraussetzung für einen Steuererlass - Zwang zum Bauen - Gründe für einen …
Daher sei nicht zu erörtern, welche Bedeutung eine in einem Verfahren nach § 31 Abs. 2 BBauG zugunsten des Klägers getroffene Entscheidung, steuerrechtlich etwa unter Berücksichtigung, der dann erst und auch nur ihrem Sinne nach in Betracht kommenden, vom Kläger angeführten Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts vom 1. August 1958 - BVerwG VII C 49.57 - (KStZ 1958, 214) haben würde.Die Unbilligkeit in der Sache ergäbe sich aus den Gründen des Urteils des Bundesverwaltungsgerichts vom 1. August 1958 - BVerwG VII C 49.57 - (KStZ 1958, 214).
Dies zeigt, daß das von dem Kläger herangezogene Urteil des Senats vom 1. August 1958 - BVerwG VII C 49.57 - (Buchholz BVerwG 401.4, § 33 GrundsteuerG Nr. 9 = KStZ 1958, 214 = DtGemStZ 1959, 187 = MDR, 1958, 867) und auch das Urteil vom 28. März 1958 - BVerwG VII C 58.57 - (Buchholz BVerwG 401.4, § 33 GrundsteuerG Nr. 7 = KStZ 1958, 140 = DtGemStZ 1959, 12 = MDR 1958, 629) erst dann Bedeutung erlangen könnten, wenn der Kläger sich früher an den Beklagten gewandt hätte und eine ihm günstige Entscheidung erst so spät ergangen wäre, daß er die Baulandsteuer nicht mehr voll hätte erstattet bekommen.
- BVerwG, 05.02.1960 - VII C 108.59
Möglichkeit eines Steuererlasses für von einem Rückerstattungsberechtigten …
Als Zeitpunkt des Erwerbs, von dem die zweijährige Bebauungsfrist des § 33 Abs. 4 Satz 2 GrStG zu laufen beginnt, ist in Übereinstimmung mit dem Berufungsgericht und der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts, abgesehen von dem Fall des Erwerbs in der Zwangsversteigerung (hierzu vgl. das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 1. August 1958 - BVerwG VII C 49.57 -, KomStZ 1958, 214 = DGemStZ 1959, 187 = MDR 1958, 867 = JR 1959, 36 = BB 1958, 942 = Betrieb 1958, 1029 [Auszug] = GemWW 1959, 57 = FWW 1958, 424) der Zeitpunkt der Eintragung des Erwerbers als Eigentümer in das Grundbuch anzusehen (Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 7. März 1958 - BVerwG VII C 61.57 -, KomStZ 1958, 142 = DGemStZ 1958, 186; Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 7. November 1958 - BVerwG VII C 66.57 -, KomStZ 1959, 26 = DGemStZ 1959, 168 = DÖV 1959, 357 = MDR 1959, 332 = BB 1959, 260; die bereits erwähnten Urteile vom 5. Mai 1955 - BVerwG V C 65.54 - und vom 1. August 1958 - BVerwG VII C 49.57 -).In kriegszerstörten Gemeinden - und dazu gehört auch die Stadt N. - liegen die Dinge sogar so, daß die Ausarbeitung und Festsetzung von Wiederaufbauplänen und die Beschaffung der zahlreichen für den Wiederaufbau von Gebäuden erforderlichen Genehmigungen nicht selten so lange Zeit in Anspruch nimmt, daß nicht einmal eine von der Eintragung im Grundbuch an laufende Zweijahresfrist für die Inangriffnahme der Bebauung ausreicht (Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 28. März 1958 - BVerwG VII C 58.57 -, KomStZ 1958, 140 = DGemStZ 1959, 12 = MDR 1958, 629 = Betrieb 1958, 646 = DVBl. 1958, 78 [L] = DÖV 1959, 399 [L]; die bereits erwähnten Urteile vom 7. März 1958 - BVerwG VII C 61.57 - und vom 1. August 1958 - BVerwG VII C 49.57 -).
Als Zeitpunkt der Inangriffnahme der Bebauung ist, wie in dem bereits erwähnten Urteil vom 1. August 1958 - BVerwG VII C 49.57 - dargelegt, der Zeitpunkt des tatsächlichen Beginns der Bauarbeiten (Ausschachtungsarbeiten) anzusehen.
- BVerwG, 13.01.1959 - VII B 67.58
Rechtsmittel
Wenn aber die Ausführungen des Berufungsgerichts diesen Sinn haben, dann werfen sie keine rechtsgrundsätzliche Frage auf, sondern folgen der unbestrittenen, auch vom Bundesverwaltungsgericht vertretenen Auffassung (Urteil des Bundesverwaltungsgerichtsvom 28. November 1956 - BVerwG V C 260.54 -, KomStZ 1957, 59; Urteil des Bundesverwaltungsgerichtsvom 1. August 1958 - BVerwG VII C 49.57 -, MDR 1958, 867 = KomStZ 1958, 214 = BB 1958, 942 = Betrieb 1958, 1029 [Auszug] = FWW 1958, 424; Urteil des Bundesverwaltungsgerichtsvom 28. März 1958 - BVerwG VII C 58.57 -, MDR 1958, 629 = KomStZ 1958, 140 = Betrieb 1958, 646; Urteil des Bundesverwaltungsgerichtsvom 7. März 1958 - BVerwG VII C 61.57 -, KomStZ 1958, 142 = DGemStZ 1958, 187;… Kühn, Reichsabgabenordnung, 4. Aufl. [1956] Anm. 2 zu § 131 S. 138; Hübschmann-Hepp-Spitaler, Reichsabgabenordnung, Anm. II 2 b und V zu § 131). - BVerwG, 29.12.1958 - VII B 56.58
Rechtsmittel
Die Zulassung auf Grund des § 53 Abs. 2 Buchst. a BVerwGG zur Klärung einer rechtsgrundsätzlichen Frage entfällt dadurch, daß die Auslegung, die das Berufungsgericht den einschlägigen Rechtsvorschriften gegeben hat, durchweg mit der Auslegung der gleichen Rechtssätze durch das Bundesverwaltungsgericht übereinstimmt, eine Klärung also nicht mehr erforderlich ist (hierzu vgl. Urteil des Bundesverwaltungsgerichtsvom 1. August 1958 - BVerwG VII C 49.57 -, KomStZ 1958, 214 = MDR 1958, 867 = Betrieb 1958, 1029 = BB 1958, 942 = DWW 1958, 226 = FWW 1958, 424; Urteil des Bundesverwaltungsgerichtsvom 6. Juni 1958 - BVerwG VII C 56.57 -, KomStZ 1958, 157 = MDR 1958, 716 [L] = KompolBl.
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