Rechtsprechung
| BFH, 07.12.2007 - VII S 17/07 (PKH) |
Volltextveröffentlichungen (5)
- Doctrine(Abodienst, kostenloses Probeabo)
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FGO § 65 Abs. 1 Satz 1; ; FGO § 115 Abs. 2; ; FGO § 115 Abs. 2 Nr. 1; ; FGO § 142; ; ZPO § 114
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
- datenbank.nwb.de
Ordnungsgemäße Klageerhebung erfordert Angabe der ladungsfähigen Anschrift
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Wird zitiert von ... (10) Zitiert selbst (8)
- BFH, 04.03.2004 - VII R 21/02
Widerruf der Steuerberaterzulassung im Geltungsbereich der InsO
Auszug aus BFH, 07.12.2007 - VII S 17/07
Ob auch ein anderes Ergebnis der Würdigung des Falles vertretbar wäre, ist nicht von Bedeutung (ständige Rechtsprechung, vgl. Senatsurteil vom 4. März 2004 VII R 21/02, BFHE 204, 563, BStBl II 2004, 1016). - BFH, 19.10.2000 - IV R 25/00
Zulässigkeit einer Anfechtungsklage
Auszug aus BFH, 07.12.2007 - VII S 17/07
Zwar hat der BFH in seiner Entscheidung vom 19. Oktober 2000 IV R 25/00 (BFHE 193, 52, BStBl II 2001, 112) die Auffassung vertreten, dass für die Zulässigkeit einer Klage die Angabe der ladungsfähigen Anschrift jedenfalls dann, wenn die Identität des Antragstellers feststeht und die Möglichkeit der Zustellung durch einen Zustellungs- oder Prozessbevollmächtigten sichergestellt ist, nicht verlangt werden kann, wenn der Antragsteller sich bei ihrer Nennung der konkreten Gefahr einer Verhaftung aussetzen würde. - BFH, 27.10.2003 - VII B 196/03
Steuerberater: Widerruf der Bestellung - Vermögensverfall
Auszug aus BFH, 07.12.2007 - VII S 17/07
Dabei muss es sich um eine für die einheitliche Rechtsanwendung wichtige Frage handeln, die klärungsbedürftig und im konkreten Streitfall auch klärungsfähig ist (vgl. Senatsbeschlüsse vom 27. Oktober 2003 VII B 196/03, BFH/NV 2004, 232, …und vom 2. Dezember 2002 VII B 203/02, BFH/NV 2003, 527, m.w.N.).
- BFH, 02.12.2002 - VII B 203/02
Vorschriftswidriges Verbringen einer Ware in das Zollgebiet der Gemeinschaft
Auszug aus BFH, 07.12.2007 - VII S 17/07
Dabei muss es sich um eine für die einheitliche Rechtsanwendung wichtige Frage handeln, die klärungsbedürftig und im konkreten Streitfall auch klärungsfähig ist (…vgl. Senatsbeschlüsse vom 27. Oktober 2003 VII B 196/03, BFH/NV 2004, 232, und vom 2. Dezember 2002 VII B 203/02, BFH/NV 2003, 527, m.w.N.). - BFH, 28.01.1997 - VII R 33/96
Angabe einer ladungsfähige Anschrift des Klägers als Erfordernis für eine …
Auszug aus BFH, 07.12.2007 - VII S 17/07
Geklärt ist auch, dass unter Angabe der ladungsfähigen Anschrift die Angabe des tatsächlichen Wohnortes zu verstehen ist und dieser anzugeben ist, auch wenn der Kläger durch einen Prozessbevollmächtigten vertreten ist (BFH-Urteil vom 28. Januar 1997 VII R 33/96, BFH/NV 1997, 585;… BFH-Beschluss vom 5. April 2001 XI B 42-44/00, BFH/NV 2001, 1282). - BFH, 21.07.1999 - V S 6/99
PKH bei NZB
Auszug aus BFH, 07.12.2007 - VII S 17/07
Eine beabsichtigte Rechtsverfolgung bietet hinreichende Aussicht auf Erfolg, wenn bei summarischer Prüfung für den Eintritt des Erfolges eine gewisse Wahrscheinlichkeit besteht (z.B. Beschluss des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 21. Juli 1999 V S 6/99, BFH/NV 2000, 193). - BFH, 05.04.2001 - XI B 42/00
Angabe der ladungsfähigen Anschrift als Voraussetzung für die Zulässigkeit der …
Auszug aus BFH, 07.12.2007 - VII S 17/07
Geklärt ist auch, dass unter Angabe der ladungsfähigen Anschrift die Angabe des tatsächlichen Wohnortes zu verstehen ist und dieser anzugeben ist, auch wenn der Kläger durch einen Prozessbevollmächtigten vertreten ist (…BFH-Urteil vom 28. Januar 1997 VII R 33/96, BFH/NV 1997, 585; BFH-Beschluss vom 5. April 2001 XI B 42-44/00, BFH/NV 2001, 1282). - BFH, 11.04.2002 - XI B 20/01
Grundsätzliche Bedeutung; ordnungsgemäße Klageerhebung
Auszug aus BFH, 07.12.2007 - VII S 17/07
Die bezeichnete Rechtsfrage ist nicht klärungsbedürftig, da sie bereits geklärt ist (vgl. BFH-Beschluss vom 11. April 2002 XI B 20/01, BFH/NV 2002, 1044, m.w.N., den der Antragsteller selbst benannt hat).
- BFH, 30.06.2015 - X B 28/15
Mussinhalt einer Klage - Bezeichnung des Klägers
Nach ständiger Rechtsprechung des BFH gehört zur Bezeichnung des Klägers vorbehaltlich besonderer Umstände, die dies unzumutbar erscheinen lassen (etwa drohende Verhaftung), die Angabe des tatsächlichen Wohnorts als ladungsfähiger Anschrift, und zwar auch dann, wenn der Kläger durch einen Prozessbevollmächtigten vertreten ist (…vgl. BFH-Urteile vom 28. Januar 1997 VII R 33/96, BFH/NV 1997, 585;… vom 11. Dezember 2001 VI R 19/01, BFH/NV 2002, 651;… vom 17. Juni 2010 III R 53/07, BFH/NV 2011, 264; BFH-Beschlüsse vom 7. Dezember 2007 VII S 17/07 (PKH), BFH/NV 2008, 589, …und vom 20. Dezember 2012 I B 38/12, BFH/NV 2013, 746). - BFH, 04.05.2016 - V B 108/15
Rechtsmissbräuchliches Ablehnungsgesuch - Besorgnis der Befangenheit - …
Nach ständiger Rechtsprechung des BFH gehört zur Bezeichnung des Klägers vorbehaltlich besonderer Umstände die Angabe des tatsächlichen Wohnorts als ladungsfähiger Anschrift, und zwar auch dann, wenn der Kläger durch einen Prozessbevollmächtigten vertreten ist (…vgl. BFH-Urteile vom 28. Januar 1997 VII R 33/96, BFH/NV 1997, 585;… vom 11. Dezember 2001 VI R 19/01, BFH/NV 2002, 651;… vom 17. Juni 2010 III R 53/07, BFH/NV 2011, 264; BFH-Beschlüsse vom 7. Dezember 2007 VII S 17/07 (PKH), BFH/NV 2008, 589; vom 20. Dezember 2012 I B 38/12, Rz 3;… vom 30. Juni 2015 X B 28/15, BFH/NV 2015, 1423, Rz 11). - LSG Bayern, 02.08.2017 - L 9 AL 212/14
Ladungsfähige Anschrift des Rechtsuchenden als Prozessvoraussetzung
Nach ständiger Rechtsprechung des BFH gehört zur Bezeichnung des Klägers vorbehaltlich besonderer Umstände, die dies unzumutbar erscheinen lassen (etwa drohende Verhaftung), die Angabe des tatsächlichen Wohnorts als ladungsfähiger Anschrift, und zwar auch dann, wenn der Kläger durch einen Prozessbevollmächtigten vertreten ist (…vgl. BFH-Urteile vom 28. Januar 1997 VII R 33/96, BFH/NV 1997, 585;… vom 11. Dezember 2001 VI R 19/01, BFH/NV 2002, 651;… vom 17. Juni 2010 III R 53/07, BFH/NV 2011, 264; BFH-Beschlüsse vom 7. Dezember 2007 VII S 17/07 (PKH), BFH/NV 2008, 589, …und vom 20. Dezember 2012 I B 38/12, BFH/NV 2013, 746).
- BFH, 12.08.2008 - X S 35/08
Begrenzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör durch die prozessuale …
Die bloße Angabe eines Postfachs als Anschrift genügt diesem Zweck grundsätzlich nicht, da dann die Erreichbarkeit des Klägers allein von seinem Willen, seine Post abzuholen, abhängt und damit nicht unter allen Umständen wie erforderlich sichergestellt ist; lediglich der Hinweis auf ein Postfach reicht nicht aus (siehe auch BFH-Beschluss vom 7. Dezember 2007 VII S 17/07 (PKH), BFH/NV 2008, 589). - BFH, 10.12.2019 - VIII B 3/19
Nichtangabe einer ausländischen Wohnanschrift
Es handelt sich hierbei um eine Sachurteilsvoraussetzung (Beschluss des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 07.12.2007 - VII S 17/07 (PKH), BFH/NV 2008, 589). - FG Hamburg, 21.06.2011 - 3 K 12/11
Wiedereinsetzung bei unterlassener Weiterleitung eines rechtszeitig eingegangenen …
Dem früheren Erwerber verbleibt die Möglichkeit der Verwertung einer aus dem "rückgängig gemachten" Erwerbsvorgang herzuleitenden Rechtsposition u. a. dann, wenn die Aufhebung des ursprünglichen tatbestandserfüllenden Rechtsgeschäfts und das die Weiterveräußerung betreffende Rechtsgeschäft in einer einzigen Vertragsurkunde zusammengefasst sind oder in aufeinanderfolgenden Vertragsurkunden vereinbart werden (BFH-Urteil vom 14.11.2007 II R 1/06, BFH/NV 2008, 589). - FG Nürnberg, 29.01.2014 - 3 K 861/13
Keine Video-Konferenz über Skype - Klage zur Klärung theoretischer Fragen - Kein …
Daher ist als Sachentscheidungsvoraussetzung neben der Namensangabe auch die Angabe einer ladungsfähigen Anschrift erforderlich (…vgl. BFH-Urteile vom 28.01.1997 VII R 33/96, BFH/NV 1997, 585;… vom 06.03.2001 IX R 98/97, BFH/NV 2001, 1273; BFH-Beschluss vom 07.12.2007 VII S 17/07, BFH/NV 2008, 589;… Gräber/von Groll, FGO, § 65 Rdnr. 25;… Stöcker in Beermann/Gosch, § 65 FGO Rz. 37;… Schallmoser bei Hübschmann/Hepp/ Spitaler, AO/FGO, § 65 FGO Rz. 44). - FG Hamburg, 31.10.2008 - 3 K 200/08
Finanzgerichtsordnung / (Abkommens-)Kindergeld: Zweifel an Klägerwohnsitz / …
Für das Aktivrubrum ist die Angabe des tatsächlichen Wohnortes Sachentscheidungsvoraussetzung gemäß § 65 Finanzgerichtsordnung --FGO-- (vgl. BFH vom 07. Dezember 2007 VII S 17/07, BFH/NV 2008, 589; Finanzgericht --FG-- Hamburg vom 28. Juni 2007 3 K 237/06, Entscheidungen der Finanzgerichte --EFG-- 2008, 768, Deutsches Steuerrecht Entscheidungsdienst --DStRE-- 2008, 1284; BFH vom 5. April 2001 XI B 42-44/00, BFH/NV 2001, 1282, nachgehend BVerfG vom 02. Juli 2003 2 BvR 1416/01, Steuer-Eildienst --StE-- 2003, 531; BFH vom 19. Oktober 2000 IV R 25/00, BFHE 193, 52, BStBl II 2001, 112. - FG Hamburg, 18.05.2010 - 3 K 24/10
Grunderwerbsteuer: Rückgängigmachung eines Erwerbsvorgangs
Zur Vermeidung von Umgehungen kann für den Abschluss der Verträge in aufeinanderfolgenden Urkunden nichts anderes gelten (BFH-Urteile vom 14. November 2007 II R 1/06, BFH/NV 2008, 589; vom 25. April 2007 II R 18/05, BFHE 217, 276, BStBl II 2007, 726; Urteil des Schleswig-Holsteinischen FG vom 19. März 2009 3 K 40/08, EFG 2009, 1137). - FG Hamburg, 22.02.2012 - 3 K 165/11
Rückgängigmachung i. S. des § 16 Abs. 1 GrEStG bei Vorliegen eines gesetzlichen …
Zur Vermeidung von Umgehungen kann für den Abschluss der Verträge in aufeinanderfolgenden Urkunden nichts anderes gelten (…BFH-Urteile vom 06.10.2010 II R 31/09, BFH/NV 2011, 306; vom 14.11.2007 II R 1/06, BFH/NV 2008, 589; vom 25.04.2007 II R 18/05, BFHE 217, 276, BStBl II 2007, 726; FG Hamburg, Urteil vom 18.05.2010 3 K 24/10, juris).
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