Rechtsprechung
| BGH, 12.10.1959 - VII ZB 7/59 |
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Wird zitiert von ... (4) Zitiert selbst (4)
- BGH, 26.06.1952 - IV ZR 36/52
Nachprüfung eines Wiedereinsetzungsbeschlusses
Auszug aus BGH, 12.10.1959 - VII ZB 7/59
Auf jeden Fall ist aber von einer solchen Partei zu fordern, daß sie sich mit erhöhter Sorgfalt um die rechtzeitige Einlegung des Rechtsmittels bemüht (BGHZ 6, 369, 372: 9, 118, 121; BGH in LM Nr. 7 zu § 519 ZPO). - BGH, 19.06.1951 - III ZB 2/51
Wiedereinsetzungsverfahren. Aufklärungspflicht
Auszug aus BGH, 12.10.1959 - VII ZB 7/59
Ein Nachschieben von Wiedereinsetzungsgründen nach Ablauf der Frist ist nicht zulässig (BGHZ 2, 342, 345; 5, 157, 161). - BGH, 14.02.1952 - IV ZR 137/51
Beischreibungsvermerk im Geburtsregister
Auszug aus BGH, 12.10.1959 - VII ZB 7/59
Ein Nachschieben von Wiedereinsetzungsgründen nach Ablauf der Frist ist nicht zulässig (BGHZ 2, 342, 345; 5, 157, 161). - BGH, 24.09.1959 - VII ZB 9/59
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 12.10.1959 - VII ZB 7/59
Aus dieser Rechtsprechung ergibt sich schon deshalb nichts zugunsten der Beklagten, weil ihr Wiedereinsetzungsantrag am letzten Tage der Frist des § 234 ZPO eingegangen ist und es dem Kammergericht deshalb nicht möglich gewesen wäre, innerhalb der für den Wiedereinsetzungsantrag vorgeschriebenen Frist die richterliche Fragepflicht nach § 139 ZPO auszuüben (vgl. Senatsbeschluß VII ZB 9/59 vom 24. September 1959).
- BGH, 20.06.1966 - VII ZB 7/66
Wiedereinsetzung in den vorigen Stand - Erhöhte Sorfgaltspflichten bei Warten bis …
Denjenigen, der bis zum letzten Tag einer Frist wartet, trifft, wie auch das Kammergericht zutreffend bemerkt, eine erhöhte Sorgfaltspflicht (BGHZ 6, 369, 372 [BGH 26.06.1952 - IV ZR 36/52]; 9, 118, 121 [BGH 18.03.1953 - II ZR 182/52]; BGH LM Nr. 7 zu § 519 ZFO; Beschluß des Senats vom 12. Oktober 1959 VII ZB 7/59).Was der Beklagte nach Ablauf der Frist des § 234 ZPO zur Begründung seines Wiedereinsetzungsantrags sonst noch an neuen Tatsachen vorgebracht hat, kann nicht mehr berücksichtigt werden (§ 236 ZPO; vgl. Beschlüsse des Senats NJW 1959, 2063 f; VII ZB 7/59 vom 12. Oktober 1959; VII ZB 10/59 vom 19. November 1959).
- BGH, 20.03.1967 - VII ZB 3/67
Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen Fristversäumnis - Verschulden eines …
Schon deshalb kann der neue Vortrag nicht berücksichtigt werden (vgl. Beschlüsse des Senats VII ZB 9/59 vom 24. September 1959 = NJW 1959, 2063/4; VII ZB 7/59 vom 12. Oktober 1959, VII ZB 10/59 vom 19. November 1959). - BGH, 30.01.1969 - VII ZR 71/68
Wiedereinsetzung in den vorigen Stand - Versäumung der Berufungsbegründungsfrist …
(Vgl. Beschlüsse des Senats NJW 1959, 2063 f; VII ZB 7/59 vom 12. Oktober 1959; VII ZB 10/59 vom 19. November 1959; VII ZB 7/66 vom 20. Juni 1966 VII ZB 7/66 vom 20. Juni 1966 S. 6). - BGH, 19.11.1959 - VII ZB 10/59 Soweit sein Vorwurf dahin geht, das Oberlandesgericht habe sein unzulängliches Armenrechtsgesuch nicht ablehnen dürfen, ohne ihn vorher zu dessen Vervollständigung aufzufordern, geht das schon deswegen fehl, weil er das Armenrechtsgesuch erst am letzten Tag der Rechtsmittelfrist eingereicht hat, eine fristgerechte Vervollständigung dieses Gesuchs vor Ablauf der Berufungsfrist also auch dann nicht mehr möglich gewesen wäre, wenn das Gericht ihn dazu aufgefordert hätte (ebenso für die gleichliegende Frage beim Wiedereinsetzungsantrag die Beschlüsse des Senats NJW 1959, 2063, 2064 und vom 12. Oktober 1959 - VII ZB 7/59 -).
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