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Rechtsprechung
   BGH, 20.10.1960 - VII ZR 126/59   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1960,3951
BGH, 20.10.1960 - VII ZR 126/59 (https://dejure.org/1960,3951)
BGH, Entscheidung vom 20.10.1960 - VII ZR 126/59 (https://dejure.org/1960,3951)
BGH, Entscheidung vom 20. Oktober 1960 - VII ZR 126/59 (https://dejure.org/1960,3951)
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Volltextveröffentlichungen (4)

 
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Wird zitiert von ... (6)Zitiert selbst (1)

  • BGH, 27.06.1957 - VII ZR 293/56
    Auszug aus BGH, 20.10.1960 - VII ZR 126/59
    Der erkennende Senat hat bereits in einem Urteil vom 27. Juni 1957 - VII ZR 293/56 - zum Ausdruck gebracht, eine Erhöhung der vertraglich vereinbarten Vergütung könne einer Partei unter Berücksichtigung der Grundsätze von Treu und Glauben nur dann zugestanden werden, wenn die bei Ausführung der Arbeiten aufgetretenen Schwierigkeiten jedes bei Vertragsschluß voraussehbare Maß überstiegen und die Partei bei Einhaltung ihrer vertraglichen Verpflichtungen zu Aufwendungen gezwungen wäre, die zu der ihr eingeräumten Vergütung in keinem vertretbaren Verhältnis ständen, oder wenn die mit der Durchführung der übernommenen Arbeiten verbundenen Kosten in Anbetracht ihrer wirtschaftlichen Verhältnisse und des Umfangs ihres Unternehmens im Verhältnis zu dem ihr vertraglich zugestandenen Werklohn so hoch seien, daß ihr ein weiteres Festhalten am Vertrage schlechterdings nicht zuzumuten sei.
  • BGH, 25.06.1987 - VII ZR 107/86

    Erkundigungspflichten des Bieters vor Abgabe des Angebots

    Ähnlich ist es, wenn sich für ihn aus dem Leistungsverzeichnis und den ihm überlassenen Unterlagen die Bauausführung in bestimmter Weise nicht mit hinreichender Klarheit ergibt (hier der mögliche Anteil von Großflächenschalung), er darauf aber bei der Kalkulation maßgebend abstellen will (vgl. auch Senatsurteil vom 20. Oktober 1960 - VII ZR 126/59 = Schäfer/Finnern Z 2.311 Bl. 5, 7; ferner Senatsurteile vom 13. Oktober 1977 - VII ZR 300/75 = BauR 1979, 154, 155 und vom 9. Februar 1978 - VII ZR 122/77 = BauR 1978, 222, 224).
  • BGH, 22.04.1993 - VII ZR 118/92

    Auslegung einer Leistungsbeschreibung nach VOB/A

    § 315 BGB, gehalten hat (vgl. Senatsurteil vom 20. Oktober 1960 - VII ZR 126/59 = S.F. Z 2.311 Bl. 5).
  • BGH, 20.03.1969 - VII ZR 29/67

    Voraussetzungen für die Anpassung eines Vertrages an eine geänderte …

    aa) Der Senat hat schon mehrfach entschieden (u.a. VII ZR 293/56 vom 27. Juni 1957; VII ZR 126/59 vom 20. Oktober 1960 Schäfer-Finnern Z. 2.311 Bl. 5; VII ZR 47/63 vom 28. September 1964 WM 1964, 1253), daß an die Voraussetzungen, unter denen ein Vertrag an die veränderte Geschäftsgrundlage angepaßt werden kann, strenge Anforderungen zu stellen sind.
  • BGH, 23.11.1961 - VII ZR 141/60
    Namentlich hat die Klägerin nichts dafür vorgetragen, daß die in Folge der Regenfälle entstandenen Mehrkosten in Anbetracht ihrer wirtschaftlichen Verhältnisse und des Umfangs ihres Unternehmens im Verhältnis zu dem vereinbarten Festpreis so hoch gewesen seien, daß ihr ein Festhalten an dem Vertrag schlechterdings nicht zuzumuten gewesen sei (vgl. BGH VII ZR 126/59 vom 20. Oktober 1960; VII ZR 96/60 vom 10. Juli 1961 = BB 1961, 1179).
  • LG Frankfurt/Oder, 18.05.2017 - 31 O 65/13

    Vertrag über die Erstellung von Werbefilmen: Qualifizierung als Dienstvertrag; …

    Eine eher starre Grenze, derzufolge dem Auftragenehmer bei Festpreisvereinbarung eine Erhöhung seiner Leistungen z.B. bis 20 % der Gesamtauftragssumme zuzumuten ist (so früher wohl BGH, Urteil vom 20.10.1960, VII ZR 126/59), kann nicht angenommen werden, maßgeblich sind statt dessen die gesamte Umstände des Falls.
  • BGH, 10.02.1966 - VII ZR 49/64

    Anspruch auf eine Vergütung auf Grund einer zusätzlichen Vereinbarung oder einem …

    Der erkennende Senat hat dieselbe Auffassung mehrfach gerade auch in Bausachen vortreten, wobei es sich regelmäßig wie hier um Abschlüsse zu Einheitspreisen und Pauschsummen handelte (Urteil vom 20. Oktober 1960 VII ZR 126/59 , vom 23. November 1961, VII ZR 141/60 , vom 26. April 1962 VII ZR 82/61 , vom 28. September 1964 VII ZR 47/63 (WM 1964, 1253), vom 12. November 1964 VII ZR 143/63 und vom 29. April 1965 VII ZR 85/64 (WM 1965, 843)).
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