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| BGH, 16.10.1958 - VII ZR 141/57 |
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Rechtsmittel
Wird zitiert von ... (2) Zitiert selbst (8)
- BGH, 14.07.1955 - IV ZB 51/55
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 16.10.1958 - VII ZR 141/57
Entgegen der Auffassung der Revision ist § 102 AusfG zum LSchAbk auch auf die dem Abkommen selbst nicht unterliegenden Rechtsverhältnisse anwendbar (BGH in NJW 1955, 1514; OLG Frankfurt/Main in NJW 1953, 1563; Gurski LSchAbk, Hinweis zu § 102 AusfG).Die danach mögliche Umstellung im Verhältnis 1 : 1 tritt nicht von selbst ein, sondern nur durch einen rechtsgestaltenden Beschluß im Regelungsverfahren (BGH in NJW 1955, 1514 und BGHZ 25, 111, 112 f) [BGH 04.07.1957 - VII ZB 2/57]; Vorher könnte der Beklagte, selbst wenn im übrigen die Voraussetzungen einer Umstellung im Verhältnis 1 : 1 vorliegen würden, diese nicht für sich beanspruchen.
- BGH, 22.04.1953 - II ZR 143/52
Voraussetzungen der ergänzenden Vertragsauslegung
Auszug aus BGH, 16.10.1958 - VII ZR 141/57
Die Ermittlung des hypothetischen Parteiwillens im Wege der ergänzenden Vertragsauslegung ist zulässig (BGHZ 7, 231, 235 [BGH 30.09.1952 - I ZR 31/52]; 9, 221, 223 [BGH 14.04.1953 - I ZR 152/52]; 9, 273, [BGH 22.04.1953 - II ZR 143/52]u.a.). - RG, 03.03.1924 - IV 386/23
Unter welchen Umständen kann die durch Vertrag erfolgte Anerkennung des Bestehens …
Auszug aus BGH, 16.10.1958 - VII ZR 141/57
Aber selbst wenn dem so wäre, so könnte sich der Beklagte hierauf nicht berufen, denn die Klägerin könnte dem dann nach § 242 BGB entgegenhalten, daß die Parteien sich damals beide über die Rechtsgrundlage der Umstellung geirrt haben und der Beklagte deshalb nach Treu und Glauben aus diesem beiderseitigen Irrtum nichts zu seinen Gunsten herleiten könne (vgl. hierzu RGZ 108, 105, 110; 122, 200, 203; 126, 243; Urteil des BGH vom 15. Januar 1951 in LM Nr. 1 zu § 242 (Bd) BGB).
- BGH, 30.09.1952 - I ZR 31/52
Interzonales Währungsrecht
Auszug aus BGH, 16.10.1958 - VII ZR 141/57
Die Ermittlung des hypothetischen Parteiwillens im Wege der ergänzenden Vertragsauslegung ist zulässig (BGHZ 7, 231, 235 [BGH 30.09.1952 - I ZR 31/52]; 9, 221, 223 [BGH 14.04.1953 - I ZR 152/52]; 9, 273, [BGH 22.04.1953 - II ZR 143/52]u.a.). - RG, 30.10.1928 - II 28/28
Vergleich; Stille Gesellschaft; Auseinandersetzung; Aufwertung
Auszug aus BGH, 16.10.1958 - VII ZR 141/57
Aber selbst wenn dem so wäre, so könnte sich der Beklagte hierauf nicht berufen, denn die Klägerin könnte dem dann nach § 242 BGB entgegenhalten, daß die Parteien sich damals beide über die Rechtsgrundlage der Umstellung geirrt haben und der Beklagte deshalb nach Treu und Glauben aus diesem beiderseitigen Irrtum nichts zu seinen Gunsten herleiten könne (vgl. hierzu RGZ 108, 105, 110; 122, 200, 203; 126, 243; Urteil des BGH vom 15. Januar 1951 in LM Nr. 1 zu § 242 (Bd) BGB). - BGH, 14.04.1953 - I ZR 152/52
Liegegeld im Binnenschiffahrtsrecht
Auszug aus BGH, 16.10.1958 - VII ZR 141/57
Die Ermittlung des hypothetischen Parteiwillens im Wege der ergänzenden Vertragsauslegung ist zulässig (BGHZ 7, 231, 235 [BGH 30.09.1952 - I ZR 31/52]; 9, 221, 223 [BGH 14.04.1953 - I ZR 152/52]; 9, 273, [BGH 22.04.1953 - II ZR 143/52]u.a.). - BGH, 04.07.1957 - VII ZB 2/57
Londoner Schuldenabkommen
Auszug aus BGH, 16.10.1958 - VII ZR 141/57
Die danach mögliche Umstellung im Verhältnis 1 : 1 tritt nicht von selbst ein, sondern nur durch einen rechtsgestaltenden Beschluß im Regelungsverfahren (BGH in NJW 1955, 1514 und BGHZ 25, 111, 112 f) [BGH 04.07.1957 - VII ZB 2/57]; Vorher könnte der Beklagte, selbst wenn im übrigen die Voraussetzungen einer Umstellung im Verhältnis 1 : 1 vorliegen würden, diese nicht für sich beanspruchen. - RG, 22.11.1929 - III 171/29
Kann ein auf seinen Antrag entlassener Beamter dann nachträglich Fortzahlung …
Auszug aus BGH, 16.10.1958 - VII ZR 141/57
Aber selbst wenn dem so wäre, so könnte sich der Beklagte hierauf nicht berufen, denn die Klägerin könnte dem dann nach § 242 BGB entgegenhalten, daß die Parteien sich damals beide über die Rechtsgrundlage der Umstellung geirrt haben und der Beklagte deshalb nach Treu und Glauben aus diesem beiderseitigen Irrtum nichts zu seinen Gunsten herleiten könne (vgl. hierzu RGZ 108, 105, 110; 122, 200, 203; 126, 243; Urteil des BGH vom 15. Januar 1951 in LM Nr. 1 zu § 242 (Bd) BGB).
- BGH, 04.07.1969 - V ZR 69/66
Verkauf eines ausländischen Grundstücks
Es kommt also für die Frage, welches Recht zur Anwendung zu kommen hat, in erster Linie auf den tatsächlichen, hilfsweise auf den hypothetischen Willen der Vertragsteile und äußerstenfalls auf den Erfüllungsort an (Urteile des Bundesgerichtshofs vom 11. Juli 1957, VII ZR 226/56, WM 1957, 1047, 1048 und vom 23. Juni 1967, V ZR 109/64, WM 1967, 1042, 1043; BGHZ 9, 221, 223; 17, 89, 92; 19, 110, 111; vgl. ferner die Entscheidungen des Bundesgerichtshofs vom 30. Juli 1954, VI ZR 32/53, JZ 1955, 702 und vom 16. Oktober 1958, VII ZR 141/57, WM 1959, 354). - BGH, 18.10.1965 - VII ZR 206/63
Anspruch auf Schadensersatz - Rückzahlung zuviel erhaltener Hypothekenbeträge
Das Urteil wurde vom Oberlandesgericht und Bundesgerichtshof (Urteil vom 16. Oktober 1958 - VII ZR 141/57 -) bestätigt.
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