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Rechtsprechung
   BGH, 27.10.1966 - VII ZR 158/64   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1966,7710
BGH, 27.10.1966 - VII ZR 158/64 (https://dejure.org/1966,7710)
BGH, Entscheidung vom 27.10.1966 - VII ZR 158/64 (https://dejure.org/1966,7710)
BGH, Entscheidung vom 27. Oktober 1966 - VII ZR 158/64 (https://dejure.org/1966,7710)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Vertretung gleicher Waren für die Konkurrenzfirma eines Handelsvertreters - Vertragspflichten eines Handelsvertreters - Wichtiger Grund zur Kündigung eines Handelsvertreters - Pflicht des Unternehmers zur Rücksichtnahme auf schutzwürdige Belange des Handelsvertreters

Kurzfassungen/Presse

  • EVERS.OK(Abodienst) (Leitsatz)

    Wichtiger Grund, Sinn und Zweck des Zustimmungsvorbehaltes bei der Übernahme von weiteren Vertretungen, Genehmigungsvorbehalt, Zustimmungserfordernis, Zustimmungsvorbehalt, Erlaubnisvorbehalt, Störung des Vertrauensverhältnisses, Dispositionsfreiheit des U, begründeter ...

 
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Wird zitiert von ... (4)Zitiert selbst (4)

  • BGH, 21.10.1963 - VII ZR 103/62

    - Gardinenschienengarnituren -, Interessenwahrnehmungspflicht, Begriff, wichtiger …

    Auszug aus BGH, 27.10.1966 - VII ZR 158/64
    Im übrigen hat der Handelsvertreter auch ohne dahingehende Vereinbarung schon kraft gesetzlicher Vorschrift (§ 86 HGB) die Interessen des Unternehmers wahrzunehmen, Der Kläger war daher verpflichtet, jede andere Tätigkeit zu unterlassen, die die Interessen der Beklagten beeinträchtigen konnte (vgl. dazu die Urteile des erkennenden Senats vom 21. Oktober 1963 VII ZR 103/62 und vom 25. April 1966 VII ZR 89/64).

    Von besonderer Bedeutung ist bei der Prüfung der Zumutbarkeit, ob das für ein gedeihliches Zusammenarbeiten von Unternehmer und Handelsvertreter erforderliche Vertrauensverhältnis erschüttert oder jedenfalls wesentlich gestört ist (…vgl. dazu BGH in BB 1956, S. 95 und die Urteile des Senats vom 28. Mai 1962 VII ZR 33/61 und vom 21. Oktober 1963 VII ZR 103/62).

  • BGH, 12.12.1957 - II ZR 52/56

    Rechtsstellung des Unternehmers gegenüber dem Handelsvertreter im Hinblick auf …

    Auszug aus BGH, 27.10.1966 - VII ZR 158/64
    Nur unter solchen Voraussetzungen hat der Bundesgerichtshof in der vom Berufungsgericht angeführten Entscheidung BGHZ 26, 161 das Verhalten eines Unternehmers als vertragswidrig und zum Schadensersatz verpflichtend bezeichnet (vgl. dazu auch LM Nr. 2 zu § 86 a HGB).
  • BGH, 25.04.1966 - VII ZR 89/64

    Kündigung eines Vertragsverhältnisses - Tätigkeit eines Handelsvertreters für ein …

    Auszug aus BGH, 27.10.1966 - VII ZR 158/64
    Im übrigen hat der Handelsvertreter auch ohne dahingehende Vereinbarung schon kraft gesetzlicher Vorschrift (§ 86 HGB) die Interessen des Unternehmers wahrzunehmen, Der Kläger war daher verpflichtet, jede andere Tätigkeit zu unterlassen, die die Interessen der Beklagten beeinträchtigen konnte (vgl. dazu die Urteile des erkennenden Senats vom 21. Oktober 1963 VII ZR 103/62 und vom 25. April 1966 VII ZR 89/64).
  • BGH, 28.05.1962 - VII ZR 33/61

    Störung des Vertrauensverhältnisses, wichtiger Grund, Wettbewerb, …

    Auszug aus BGH, 27.10.1966 - VII ZR 158/64
    Von besonderer Bedeutung ist bei der Prüfung der Zumutbarkeit, ob das für ein gedeihliches Zusammenarbeiten von Unternehmer und Handelsvertreter erforderliche Vertrauensverhältnis erschüttert oder jedenfalls wesentlich gestört ist (vgl. dazu BGH in BB 1956, S. 95 und die Urteile des Senats vom 28. Mai 1962 VII ZR 33/61 und vom 21. Oktober 1963 VII ZR 103/62).
  • BGH, 15.12.1967 - KZR 6/66

    Bestimmung des zuständigen Revisionsgerichts in Kartellsachen - Vertrieb von …

    Das zwischen dem Unternehmer und dem Handelsvertreter bestehende Treueverhältnis und die Verpflichtung des Handelsvertreters, die Interessen des Unternehmers wahrzunehmen, schließen es nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes auch ohne ausdrücklich vereinbarte Konkurrenzklausel aus, daß der Handelsvertreter im Geschäftszweig des Unternehmers für eine Konkurrenzfirma tätig wird (BGHZ 42, 59, 61 [BGH 18.06.1964 - VII ZR 254/62] ; LM § 89 a HGB Nr. 1; Art. 7 ff EGBGB (Deutsches Interne Privatrecht) Nr. 1; BB 1956, 95 und 1958, 425 sowie die Urteile des VII. Zivilsenats vom 2. Februar 1961 - VII ZR 253/59; vom 10. Juli 1961 - VII ZR 252/59; vom 28. Mai 1962 VII ZR 33/61; vom 21. Oktober 1963 - VII ZR 103/62; vom 21. März 1966 - VII ZR 116/64; vom 25. April 1966 - VII ZR 89/64; vom 27. Oktober 1966 - VII ZR 158/64).

    Aber auch der Unternehmer muß kraft gegenseitiger Treuepflicht auf die schutzwürdigen Belange des Handelsvertreters Rücksicht nehmen (BGHZ 26, 161, 164 [BGH 12.12.1957 - II ZR 52/56] und Urt. vom 27. Oktober 1966 - VII ZR 158/64).

  • BGH, 24.01.1974 - VII ZR 52/73

    Konkurrenzklausel - Fristlose Kündigung - Versicherungsvertreter

    c) Der Senat hat wiederholt entschieden, daß sogar ohne vertragliches Wettbewerbsverbot der Handelsvertreter verpflichtet ist, den Unternehmer von der Übernahme einer weiteren Vertretung in derselben Branche zu unter richten, und daß die Unterlassving einen wichtigen Grund zur fristlosen Kündigung des Vertrages auch dann darstellen kann, wenn der Unternehmer nicht geschädigt worden ist (vgl. BGHZ 42 59, 61 m.N.; Urteile vom 21. März 1966 - VII ZR 116/64 vom 25. April 1966 - VII ZR 89/64 - und vom 27. Oktober 1966 - VII ZR 158/64 -).
  • BGH, 20.06.1968 - VII ZR 12/66

    Fristlose Kündigung eines Handelsvertretervertrages - Wirksamkeit einer Kündigung

    Es trifft zu, daß im allgemeinen eine Zerstörung des Vertrauenverhältnisses zwischen Handelsvertreter und Unternehmer diesem eine Fortsetzung der vertraglichen Beziehungen unzumutbar macht (vgl. z.B. die Urteile des erkennenden Senats vom 28. Mai 1962 VII ZR 33/61 , vom 15. November 1962 VII ZR 84/61 , vom 21. Oktober 1963 VII ZR 103/62 und vom 27. Oktober 1966 VII ZR 158/64).
  • BGH, 23.10.1967 - VII ZR 132/65

    Eintritt in eine Gesellschaft als Kommanditist und Übernahme des Alleinverkaufs …

    Er mußte also alles unterlassen, was diese Interessen zu beeinträchtigen geeignet war (vgl. LM Nr. 1 zu § 89 a HGB und die Urteile des erkennenden Senats vom 21. März 1966 VII ZR 116/64 sowie vom 27. Oktober 1966 VII ZR 158/64).
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