Rechtsprechung
| BGH, 28.05.1962 - VII ZR 33/61 |
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- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Rechtsmittel
Kurzfassungen/Presse
- EVERS.OK(Abodienst) (Leitsatz)
Störung des Vertrauensverhältnisses, wichtiger Grund, Wettbewerb, Konkurrenztätigkeit, fristlose Kündigung
Wird zitiert von ... (8) Zitiert selbst (6)
- BGH, 13.06.1960 - VII ZR 243/59
- Branchenverzeichnisse, amtliche und örtliche Fernsprechbücher -, Zulässigkeit …
Auszug aus BGH, 28.05.1962 - VII ZR 33/61
Gegenstand eines Feststellungsbegehrens darf nicht eine einzelne für ein Rechtsverhältnis bloß vorgreifliche Rechtsfrage sein (vgl. dazu BGHZ 22, 43, 48 [BGH 15.10.1956 - III ZR 226/55]; Urteil des erkennenden Senats vom 13. Juni 1960 VII ZR 243/59).Der erkennende Senat hat schon des öfteren ausgesprochen, daß das Revisionsgericht eine tatrichterliche Entscheidung, durch die das Bestehen eines wichtigen Kündigungsgrundes bejaht oder verneint worden ist, nur beschränkt nachprüfen kann, nämlich nur daraufhin, ob das Berufungsgericht den Rechtsbegriff des wichtigen Grundes richtig angewandt, ob es etwa wesentliche Tatumstände übersehen oder nicht vollständig gewürdigt hat, ferner ob Erfahrungssätze verletzt sind, schließlich ob Verfahrensverstöße vorliegen (vgl. dazu z.B. die Urteile vom 13. Juni 1960 VII ZR 243/59 , vom 22. Dezember 1960 VII ZR 253/59 und vom 8. Juni 1961 VII ZR 55/60).
- BGH, 15.10.1956 - III ZR 226/55
Begriff des Rechtsverhältnisses
Auszug aus BGH, 28.05.1962 - VII ZR 33/61
Gegenstand eines Feststellungsbegehrens darf nicht eine einzelne für ein Rechtsverhältnis bloß vorgreifliche Rechtsfrage sein (vgl. dazu BGHZ 22, 43, 48 [BGH 15.10.1956 - III ZR 226/55]; Urteil des erkennenden Senats vom 13. Juni 1960 VII ZR 243/59). - BGH, 02.02.1961 - VII ZR 253/59
Wichtiger Grund, Verletzung der Unterrichtungspflicht, …
Auszug aus BGH, 28.05.1962 - VII ZR 33/61
Der erkennende Senat hat schon des öfteren ausgesprochen, daß das Revisionsgericht eine tatrichterliche Entscheidung, durch die das Bestehen eines wichtigen Kündigungsgrundes bejaht oder verneint worden ist, nur beschränkt nachprüfen kann, nämlich nur daraufhin, ob das Berufungsgericht den Rechtsbegriff des wichtigen Grundes richtig angewandt, ob es etwa wesentliche Tatumstände übersehen oder nicht vollständig gewürdigt hat, ferner ob Erfahrungssätze verletzt sind, schließlich ob Verfahrensverstöße vorliegen (vgl. dazu z.B. die Urteile vom 13. Juni 1960 VII ZR 243/59 , vom 22. Dezember 1960 VII ZR 253/59 und vom 8. Juni 1961 VII ZR 55/60).
- BGH, 25.01.1962 - VII ZR 156/60
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 28.05.1962 - VII ZR 33/61
Es kann dahinstehen, ob das Berufungsgericht ein unerhebliches Vorbringen als verspätet zurückweisen durfte, weil durch dessen Berücksichtigung die Erledigung des Rechtsstreits nicht verzögert wurde (vgl. dazu das Urteil des Senats vom 25. Januar 1962 VII ZR 156/60) und ob anderseits bei Erheblichkeit des Beweisantritts die benannte Zeugin nicht ohne Verzögerung gemäß § 272 b ZPO zur mündlichen Verhandlung über die Berufung hätte geladen werden können (vgl. dazu LM Nr. 2 u. 3 zu § 272 b ZPO). - RG, 16.05.1935 - VI 583/34
1. Handelt sittenwidrig, wer auf einen Arbeitgeber dahin einwirkt, seinen …
Auszug aus BGH, 28.05.1962 - VII ZR 33/61
Bei Verletzung eines Wettbewerbsverbots durch einen Handelsvertreter kommt es weniger auf die tatsächliche Schädigung des Unternehmers durch den verbotenen Wettbewerb an als darauf, daß der Unternehmer vernünftigerweise die weitere Wahrnehmung seiner Belange durch den Handelsvertreter als gefährdet und das Vertrauensverhältnis zu ihm als gestört ansehen muß (vgl. RGZ 148, 48, 57; BGH in BB 1956 95). - BGH, 08.06.1961 - VII ZR 55/60
Wichtiger Grund
Auszug aus BGH, 28.05.1962 - VII ZR 33/61
Der erkennende Senat hat schon des öfteren ausgesprochen, daß das Revisionsgericht eine tatrichterliche Entscheidung, durch die das Bestehen eines wichtigen Kündigungsgrundes bejaht oder verneint worden ist, nur beschränkt nachprüfen kann, nämlich nur daraufhin, ob das Berufungsgericht den Rechtsbegriff des wichtigen Grundes richtig angewandt, ob es etwa wesentliche Tatumstände übersehen oder nicht vollständig gewürdigt hat, ferner ob Erfahrungssätze verletzt sind, schließlich ob Verfahrensverstöße vorliegen (vgl. dazu z.B. die Urteile vom 13. Juni 1960 VII ZR 243/59 , vom 22. Dezember 1960 VII ZR 253/59 und vom 8. Juni 1961 VII ZR 55/60).
- BGH, 15.12.1967 - KZR 6/66
Bestimmung des zuständigen Revisionsgerichts in Kartellsachen - Vertrieb von …
Das zwischen dem Unternehmer und dem Handelsvertreter bestehende Treueverhältnis und die Verpflichtung des Handelsvertreters, die Interessen des Unternehmers wahrzunehmen, schließen es nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes auch ohne ausdrücklich vereinbarte Konkurrenzklausel aus, daß der Handelsvertreter im Geschäftszweig des Unternehmers für eine Konkurrenzfirma tätig wird (BGHZ 42, 59, 61 [BGH 18.06.1964 - VII ZR 254/62] ; LM § 89 a HGB Nr. 1; Art. 7 ff EGBGB (Deutsches Interne Privatrecht) Nr. 1; BB 1956, 95 und 1958, 425 sowie die Urteile des VII. Zivilsenats vom 2. Februar 1961 - VII ZR 253/59; vom 10. Juli 1961 - VII ZR 252/59; vom 28. Mai 1962 VII ZR 33/61; vom 21. Oktober 1963 - VII ZR 103/62; vom 21. März 1966 - VII ZR 116/64; vom 25. April 1966 - VII ZR 89/64; vom 27. Oktober 1966 - VII ZR 158/64). - BGH, 27.10.1966 - VII ZR 158/64
Vertretung gleicher Waren für die Konkurrenzfirma eines Handelsvertreters - …
Von besonderer Bedeutung ist bei der Prüfung der Zumutbarkeit, ob das für ein gedeihliches Zusammenarbeiten von Unternehmer und Handelsvertreter erforderliche Vertrauensverhältnis erschüttert oder jedenfalls wesentlich gestört ist (vgl. dazu BGH in BB 1956, S. 95 und die Urteile des Senats vom 28. Mai 1962 VII ZR 33/61 und vom 21. Oktober 1963 VII ZR 103/62). - BGH, 20.06.1968 - VII ZR 12/66
Fristlose Kündigung eines Handelsvertretervertrages - Wirksamkeit einer Kündigung
Es trifft zu, daß im allgemeinen eine Zerstörung des Vertrauenverhältnisses zwischen Handelsvertreter und Unternehmer diesem eine Fortsetzung der vertraglichen Beziehungen unzumutbar macht (vgl. z.B. die Urteile des erkennenden Senats vom 28. Mai 1962 VII ZR 33/61 , vom 15. November 1962 VII ZR 84/61 , vom 21. Oktober 1963 VII ZR 103/62 und vom 27. Oktober 1966 VII ZR 158/64).
- BGH, 03.10.1963 - VII ZR 202/62 Das Berufungsgericht hätte den Zeugen durch prozeßleitende Verfügung zum Verhandlungstermin vom 6. Februar 1962 laden und in diesem Termin vernehmen können (vgl. BGH LM Nr. 2 und 3 zu § 272 b ZPO; BGH VII ZR 156/60 vom 25. Januar 1962 und VII ZR 33/61 vom 28. Mai 1962).
- BGH, 05.07.1962 - VII ZR 70/61
Wichtiger Grund, Erfordernis einer Abmahnung, Nachschieben von Kündigungsgründen, …
Wie der erkennende Senat schon des öfteren ausgesprochen hat (vgl. z.B. die Urteile vom 22. Dezember 1960 VII ZR 253/59 , vom 8. Juni 1961 VII ZR 55/60 und vom 28. Mai 1962 VII ZR 33/61), kann das Revisionsgericht eine Entscheidung des Tatrichters, durch die das Bestehen eines wichtigen Kündigungsgrundes bejaht oder verneint worden ist, nur in beschränktem Umfang nachprüfen. - BGH, 06.06.1963 - VII ZR 201/62
Rechtsmittel
Wie der erkennende Senat schon des öfteren ausgesprochen hat (vgl. z.B. LM Nr. 10 zu § 626 BGB sowie die Urteile vom 28. Mai 1962 VII ZR 33/61 und vom 29. Oktober 1962 VII ZR 192/61), kann eine tatrichterliche Entscheidung, durch die das Bestehen eines wichtigen Kündigungsgrundes bejaht oder verneint worden ist, im Revisionsrechtszug nur beschränkt nachgeprüft werden. - BGH, 29.10.1962 - VII ZR 192/61
Begründeter Anlass, rechtswidrige Vorenthaltung von Provisionen, Teilkündigung, …
Die Prüfung muß sich darauf beschränken, ob das Berufungsgericht den Rechtsbegriff des wichtigen Grundes richtig angewandt, ob es etwa wesentliche Tatumstände übersehen oder nicht vollständig gewürdigt hat, ferner ob Erfahrungssätze verletzt sind, schließlich ob Verfahrensverstöße vorliegen (vgl. dazu u.a. das Urteil des Senats vom 28. Mai 1962 VII ZR 33/61). - BGH, 29.05.1963 - VIII ZR 149/61
Rechtsmittel
Sofern sich nicht einer der vorerwähnten Rechtsverstöße ergibt, kann das Revisionsgericht den einzelnen vom Tatrichter geprüften Vorfällen kein größeres oder geringeres Gewicht beimessen, als dieser es für richtig gehalten hat (vgl. BGH Urt. v. 2. Februar 1961 - VII ZR 253/59 - S. 5 , v. 28. Mai 1962 - VII ZR 33/61 -, v. 5. Juli 1962 - VII ZR 70/61 - S. 5 und v. 29. Oktober 1962 - VII ZR 192/61 - S. 4).
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