Rechtsprechung
| BGH, 28.06.1984 - VII ZR 38/83 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Unwirksamkeit vertraglicher Klauseln - Unangemessene Benachteiligung des Vertragspartners - Vereinbarung zur Inanspruchnahme eines nur von dem Baubetreuer zu bestimmenden Bauherrn durch Auftragnehmer
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- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- BGHZ 92, 13
- NJW 1984, 2408
- ZIP 1984, 1234
- MDR 1984, 928
- BB 1984, 1575
- BauR 1984, 632
Wird zitiert von ... (4) Zitiert selbst (6)
- BGH, 13.07.1956 - VI ZR 32/55
Parteiänderung in der Berufungsinstanz
Auszug aus BGH, 28.06.1984 - VII ZR 38/83
Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (vgl. BGHZ 21, 285; 65, 264, 268 [BGH 13.11.1975 - VII ZR 186/73]; BGH NJW 1962, 633, 635, insoweit in BGHZ 36, 187 [BGH 29.11.1961 - V ZR 181/60] nicht abgedruckt; NJW 1974, 750, insoweit in BGHZ 62, 131 nicht abgedruckt; NJW 1981, 989, 990) ist eine Parteiänderung auf der Beklagtenseite in der Berufungsinstanz grundsätzlich nur dann zulässig, wenn der neue Beklagte zustimmt.Insbesondere ist in Betracht zu ziehen, daß der erst in der Berufungsinstanz in einen Rechtsstreit "hereingezogene" Beklagte eine Tatsacheninstanz verliert (BGHZ 21, 285, 289).
- BGH, 13.11.1975 - VII ZR 186/73
Zulässigkeit eines Parteiwechsels auf Beklagtenseite
Auszug aus BGH, 28.06.1984 - VII ZR 38/83
Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (vgl. BGHZ 21, 285; 65, 264, 268 [BGH 13.11.1975 - VII ZR 186/73]; BGH NJW 1962, 633, 635, insoweit in BGHZ 36, 187 [BGH 29.11.1961 - V ZR 181/60] nicht abgedruckt; NJW 1974, 750, insoweit in BGHZ 62, 131 nicht abgedruckt; NJW 1981, 989, 990) ist eine Parteiänderung auf der Beklagtenseite in der Berufungsinstanz grundsätzlich nur dann zulässig, wenn der neue Beklagte zustimmt. - BGH, 10.11.1980 - II ZR 96/80
Anfechtbarkeit eines einen Parteiwechsel auf Seiten des Beklagten für zulässig …
Auszug aus BGH, 28.06.1984 - VII ZR 38/83
Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (vgl. BGHZ 21, 285; 65, 264, 268 [BGH 13.11.1975 - VII ZR 186/73]; BGH NJW 1962, 633, 635, insoweit in BGHZ 36, 187 [BGH 29.11.1961 - V ZR 181/60] nicht abgedruckt; NJW 1974, 750, insoweit in BGHZ 62, 131 nicht abgedruckt; NJW 1981, 989, 990) ist eine Parteiänderung auf der Beklagtenseite in der Berufungsinstanz grundsätzlich nur dann zulässig, wenn der neue Beklagte zustimmt.
- BGH, 29.11.1961 - V ZR 181/60
Notwendige Streitgenossenschaft
Auszug aus BGH, 28.06.1984 - VII ZR 38/83
Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (vgl. BGHZ 21, 285; 65, 264, 268 [BGH 13.11.1975 - VII ZR 186/73]; BGH NJW 1962, 633, 635, insoweit in BGHZ 36, 187 [BGH 29.11.1961 - V ZR 181/60] nicht abgedruckt; NJW 1974, 750, insoweit in BGHZ 62, 131 nicht abgedruckt; NJW 1981, 989, 990) ist eine Parteiänderung auf der Beklagtenseite in der Berufungsinstanz grundsätzlich nur dann zulässig, wenn der neue Beklagte zustimmt. - BGH, 13.02.1974 - VIII ZR 147/72
Vermutung der Einwilligung bei gewillkürtem Parteiwechsel
Auszug aus BGH, 28.06.1984 - VII ZR 38/83
Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (vgl. BGHZ 21, 285; 65, 264, 268 [BGH 13.11.1975 - VII ZR 186/73]; BGH NJW 1962, 633, 635, insoweit in BGHZ 36, 187 [BGH 29.11.1961 - V ZR 181/60] nicht abgedruckt; NJW 1974, 750, insoweit in BGHZ 62, 131 nicht abgedruckt; NJW 1981, 989, 990) ist eine Parteiänderung auf der Beklagtenseite in der Berufungsinstanz grundsätzlich nur dann zulässig, wenn der neue Beklagte zustimmt. - BGH, 17.01.1980 - VII ZR 42/78
Vergabe durch Baubetreuer namens der Erwerber bei umfangreichem Vorhaben
Auszug aus BGH, 28.06.1984 - VII ZR 38/83
Zudem kann zweifelhaft sein, ob die der Baubetreuerin erteilten Vollmachten die Verpflichtung der Gesellschafter aus Musterprozessen gegen einen von ihnen überhaupt umfassen (vgl. BGHZ 76, 86, 90 zu Schiedsgerichtsvereinbarungen).
- BGH, 08.10.1987 - VII ZR 358/86
Verjährung des Werklohnanspruchs bei formularmäßiger Musterprozeßvereinbarung
Hält ein Oberlandesgericht eine in Allgemeinen Geschäftsbedingungen eines Baubetreuers enthaltene Musterprozeßvereinbarung für wirksam, die der Bundesgerichtshof später für unwirksam erklärt, so wird dadurch die Verjährung des Werklohnanspruchs eines Unternehmers gegen nicht rechtzeitig verklagte Bauherren nicht gehemmt (im Anschluß an BGHZ 92, 13 [BGH 28.06.1984 - VII ZR 38/83]).Auch der Bundesgerichtshof hatte zu der Frage damals noch nicht Stellung genommen; das Senatsurteil BGHZ 92, 13 [BGH 28.06.1984 - VII ZR 38/83], mit dem eine solche Klausel gemäß § 9 AGBG für unwirksam erklärt wurde, erging erst später.
Zwar sind die "Vertragsbedingungen für die Erbringung von Bauleistungen" als vorformulierte Vertragsbedingungen Allgemeine Geschäftsbedingungen; die darin enthaltene Musterprozeßvereinbarung ist unwirksam (vgl. Senatsurteil BGHZ 92, 13 [BGH 28.06.1984 - VII ZR 38/83]).
- BGH, 21.12.1987 - II ZR 177/87
Wirksamkeit des formularmäßigen Ausschlusses der Haftung der Deutschen Bundesbank …
Die Haftung für die Verletzung einer solchen Pflicht kann auch im Handelsverkehr formularmäßig nicht ausgeschlossen werden (BGHZ 89, 363, 366, 367 [BGH 19.01.1984 - VII ZR 220/82]; 93, 48 [BGH 26.11.1984 - VIII ZR 214/83]; BGH, Urt. v. 28.6.1984 - VII ZR 38/83, WM 1984, 1223, 1227). - BGH, 19.10.1995 - III ZR 2/95
Vereinbarung eines Musterprozesses bei Stationierungsschäden - Zulässigkeit einer …
Das Eingehen einer vertraglichen Bindung an die Entscheidung über die Teilklage für den Grund des gesamten Anspruchs ist auch sinnvoll, da das Urteil über einen der Qualität nach einheitlichen Anspruch ergeht (Kempf ZZP 73, 342, 375; vgl. BGH, Urteil vom 28. Juni 1984 - VII ZR 38/83 - BB 1984, 1575 = NJW 1984, 2408 zur formularmäßigen Musterprozeßvereinbarung eines Baubetreuers). - OLG Koblenz, 22.12.1992 - 3 U 1222/92
Rückforderung einer Maklergebühr Partnervermittlungsvertrag mit …
Da die Honorarforderung, die der Kläger entsprechend der Praxis in der Partnervermittlungsbranche im vorhinein bezahlen mußte, mangels Vermittlungserfolg nicht zur Entstehung gelangt ist, ist der Beklagte gemäß § 812 Abs. 1 Satz 1 Fall 1 BGB (BGH NJW 1984, 2408 Sp. 1 u.) zur Rückzahlung der 10.200,00 DM verpflichtet.
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