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Rechtsprechung
   BGH, 20.01.1969 - VII ZR 79/66   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1969,958
BGH, 20.01.1969 - VII ZR 79/66 (https://dejure.org/1969,958)
BGH, Entscheidung vom 20.01.1969 - VII ZR 79/66 (https://dejure.org/1969,958)
BGH, Entscheidung vom 20. Januar 1969 - VII ZR 79/66 (https://dejure.org/1969,958)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Schadensersatz aus der Nichterfüllung eines Bauvertrags - Abschluss des Bauvertrags - Aufforderung einer "vorerst unverbindlichen Preisabgabe" - Unzulässig kurze Fristen für den Baubeginn

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)

    VOB/B § 5
    Vorbehalt der Bestimmung von Fristen durch den Auftraggeber

Papierfundstellen

  • MDR 1969, 385
 
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Wird zitiert von ... (9)Zitiert selbst (3)

  • BGH, 06.05.1968 - VII ZR 33/66

    Anspruch auf Schadensersatz wegen Nichterfüllung; Entziehung des Auftrags bei …

    Auszug aus BGH, 20.01.1969 - VII ZR 79/66
    Schadensersatz wegen Nichterfüllung kann im Verzugsfall nach § 8 Nr. 3 Abs. 2 Satz 2 nur verlangt werden, wenn die Ausführung aus den Gründen, die zur Entziehung des Auftrags geführt haben, für den Auftraggeber kein Interesse mehr hat (vgl. hierzu BGHZ 50, 160, 168) [BGH 06.05.1968 - VII ZR 33/66].
  • BGH, 29.02.1968 - VII ZR 154/65

    Rechte des Auftraggebers im Verzug des Auftragnehmers

    Auszug aus BGH, 20.01.1969 - VII ZR 79/66
    Welche Rechte der Auftraggeber bei einem der VOB unterliegenden Bauvertrag im Falle des Verzugs des Auftragnehmers hat, ist durch § 5 Nr. 4 in Verbindung mit § 8 Nr. 3 VOB Teil B geregelt; für Fälle der Leistungsverzögerung ist dies eine Sonderregelung (BGH MDR 1968, 486).
  • BGH, 06.02.1967 - VII ZR 245/64

    Vorliegen der Vertragskündigung eines Werkvertrages über die Errichtung von …

    Auszug aus BGH, 20.01.1969 - VII ZR 79/66
    Für dort nicht geregelte Fälle der positiven Vertragsverletzung kommt allerdings eine entsprechende Anwendung des § 8 Nr. 3 VOB in Betracht (BGH VII ZR 245/64 vom 6. Februar 1967; Hereth-Ludwig-Naschold VOB Teil B § 8 Ez 11, 15, 16;… Ingenstau-Korbion VOB 5. Aufl. Teil B Rdz 12 vor §§ 8 und 9).
  • BGH, 21.06.1985 - V ZR 134/84

    Angemessenheit einer Nachfrist; Bemessung der Frist bei Schwierigkeiten der …

    Von seinem Standpunkt aus hätte das Berufungsgericht berücksichtigen müssen, daß durch eine zu knapp bemessene Nachfrist in der Regel eine angemessene Frist in Lauf gesetzt wird (…st. Rspr., vgl. etwa BGH Urt. v. 10. Februar 1982, VIII ZR 27/81, NJW 1982, 1279 [BGH 10.02.1982 - VIII ZR 27/81] = WM 1982, 512; BGH Urt. v. 20. Januar 1969, VII ZR 79/66 = LM BGB § 326 (G) Nr. 1;… BGH Urt. v. 1. Oktober 1970, VII ZR 224/68, WM 1970, 1421).
  • BGH, 21.03.1974 - VII ZR 139/71

    Verzug des Bauunternehmers vor Erteilung der Baugenehmigung

    Die Bestimmung des § 8 Nr. 3 Abs. 2 VOB/B ist allerdings entsprechend anzuwenden, wenn der Auftragnehmer sich einer so schweren positiven Vertragsverletzung schuldig gemacht hat, daß der Auftraggeber zu sofortiger Lossagung vom Vertrage befugt ist (Senatsurteile vom 6. Februar 1967 - VII ZR 245/64 = Schäfer/Finnern Z. 2.510 Bl. 25 und vom 20. Januar 1969 - VII ZR 79/66 = LM BGB § 326 (G) Nr. 1).
  • BGH, 28.03.1996 - VII ZR 228/94

    Rücktritt von einem Werkvertrag über Planungsleistungen wegen Zeitverzugs; …

    Zwar greift § 326 BGB bei Verzug des Auftragnehmers wegen der Sonderregelungen der §§ 5 Nr. 4, 8 Nr. 3 VOB/B grundsätzlich nicht ein (Senat, Urteil vom 20. Januar 1969 - VII ZR 79/66 = WM 1969, 399, 400;… Ingenstau/Korbion, Komm. zur VOB, 12. Aufl., vor B §§ 8, 9 Rdn. 23).
  • BGH, 11.12.1975 - VII ZR 37/74

    VOB-Vertrag: Uneingeschränkter Schadensersatzanspruch bei ernsthafter und …

    Ferner kann der Auftraggeber, wenn der Auftragnehmer eine positive Vertragsverletzung begeht, indem er sogleich nach Abschluß des Vertrags, noch vor Fälligkeit seiner Leistung, die Erfüllung des Vertrags ernsthaft und endgültig verweigert, entgegen § 8 Nr. 3 Abs. 2 Satz 2 Schadensersatz wegen Nichterfüllung verlangen, ohne nachweisen zu müssen, daß die Erfüllung des Vertrags für ihn kein Interesse hat (Senatsurteil vom 20. Januar 1969 - VII ZR 79/66 = LM BGB § 326 (G) Nr. 1).

    Der Auftragnehmer, der in Verzug gerät, weil er ernsthaft und endgültig die Erfüllung des Vertrags verweigert (vgl. BGHZ 2, 310, 312), ist daher nicht anders zu behandeln als der Auftragnehmer, der sogleich nach Abschluß des Vertrags noch vor Fälligkeit die Vertragserfüllung verweigert und sich damit einer positiven Vertragsverletzung schuldig macht (vgl. dazu Senatsurteil vom 20. Januar 1969 a.a.O.).

  • BGH, 12.06.1980 - VII ZR 198/79

    Rechtsfolgen einer ernsthaften und endgültigen Erfüllungsverweigerung

    /?/? 5. Die Klägerin kann somit hier von der Beklagten Schadensersatz wegen Nichterfüllung verlangen, ohne gemäß § 8 Nr. 3 Abs. 2 S. 2 VOB/B nachweisen zu müssen, daß die Erfüllung des Vertrages für sie kein Interesse mehr hat (vgl. BGHZ 65, 372, 374/375; BGH Urteil vom 20. Januar 1969 - VII ZR 79/66 « LM BGB § 326 (G) Nr. 1).
  • BGH, 21.12.1984 - V ZR 233/82

    Entbehrlichkeit der Fristsetzung mit Ablehnungsandrohung bei unzweideutiger …

    Es ist anerkannt, daß bei ernsthafter und endgültiger Erfüllungsverweigerung des Schuldners der Gläubiger auch ohne Fristsetzung und auch schon vor Fälligkeit der vereinbarten Leistung Schadensersatz wegen Nichterfüllung verlangen kann (s. dazu - jeweils mit zahlreichen Rechtsprechungszitaten - MünchKomm/Emmerich, BGB vor § 275 Rdnrn. 221 und 222;… BGB-RGRK 12. Aufl. § 326 Rdn. 45 f;… Staudinger/Otto, BGB 12. Aufl. § 326 Rdn. 129 und 192;… Palandt/Heinrichs a.a.O. § 326 Anm. 6 d;… Larenz, Lehrbuch des Schuldrechts Bd. 1, 13. Aufl. S. 336 Fn. 8; aus der hierin angeführten umfangreichen Rechtsprechung sei ausdrücklich lediglich hingewiesen auf RGZ 52, 150 sowie auf die Urteile BGH v. 20. Januar 1969, VII ZR 79/66, LM § 326 (G) Nr. 1 Bl. 2 R = MDR 1969, 385 und vom 10. Dezember 1975, VIII ZR 147/74, LM BGB § 326 (Dc) Nr. 4 = WM 1976, 75).
  • BGH, 14.10.1992 - VIII ZR 153/91

    Anwendung des DDR-Vertragsgesetzes

    a) Ähnlich der Rechtslage nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch, nach der eine ernsthafte und endgültige Erfüllungsverweigerung vor Fälligkeit einen Schadensersatzanspruch nach den Grundsätzen der positiven Vertragsverletzung auslösen kann (vgl, hierzu z.B. BGH, Urteil vom 16. Juni 1982 - VIII ZR 89/81 = NJW 1982, 2316 unter II 1; Urteil vom 20. Januar 1969 - VII ZR 79/66 = LM BGB § 326 (G) Nr. 1 unter III;… MünchKomm-Roth, BGB, 2. Aufl., Rdnr. 146 f zu § 242;… MünchKomm-Emmerich, BGB, 2. Aufl., Rdnr. 120 ff vor § 275) bestimmt § 104 Abs. 1, Abs. 2 Nr. 4 VertragsG, daß ein Vertragspartner dem anderen Vertragsstrafe zu zahlen und den darüber hinaus entstandenen Schaden zu ersetzen hat, wenn er seine Leistungspflicht nicht erfüllt, insbesondere die Leistung nicht abnimmt.
  • BGH, 21.12.1973 - V ZR 59/72
    Aus diesem Grunde war ein Schadensersatzanspruch wegen Nichterfüllung nicht von einer Fristsetzung mit Ablehnungsankündigung (§ 326 Abs. 1 BGB) oder davon abhängig, daß die Erfüllung des "Kauf"Vertrags für den Beklagten kein Interesse mehr gehabt hätte (…a.a.O. Abs. 2; vgl. Urteil vom 20. Januar 1969, VII ZR 79/66 LM BGB § 326 (G) Nr. 1).
  • BGH, 06.03.1975 - VII ZR 286/74

    Beweislast im Hinblick des Verzuges - Rechtzeitige Herstellung eines Werkes

    Damit hat der Kläger die Rechte aus § 326 BGB (in entsprechender Anwendung) - ständige Rechtsprechung (vgl. z.B. Urteil des Senats vom 20. Januar 1969 - VII ZR 79/66 = LM Nr. 1 zu § 326 (G) BGB -) Er konnte daher vom Vertrag zurücktreten und Rückzahlung des von ihm für die beiden Fenster bereits Geleisteten fordern.
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