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Rechtsprechung
   BGH, 19.11.1964 - VII ZR 8/63   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1964,315
BGH, 19.11.1964 - VII ZR 8/63 (https://dejure.org/1964,315)
BGH, Entscheidung vom 19.11.1964 - VII ZR 8/63 (https://dejure.org/1964,315)
BGH, Entscheidung vom 19. November 1964 - VII ZR 8/63 (https://dejure.org/1964,315)
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Volltextveröffentlichungen (3)

Kurzfassungen/Presse

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)

    BGB § 823
    Haftung des von einem Schiedsgericht beauftragten Sachverständigen

Papierfundstellen

  • BGHZ 42, 313
  • NJW 1965, 298
  • MDR 1965, 124
  • VersR 1965, 89
  • BB 1965, 13
  • DB 1965, 68
 
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Wird zitiert von ... (13)Zitiert selbst (4)

  • BGH, 06.10.1954 - II ZR 149/53

    Haftung des Schiedsrichters

    Auszug aus BGH, 19.11.1964 - VII ZR 8/63
    Deswegen hat die Rechtsprechung angenommen, die Schiedsrichter sollten kraft stillschweigender Parteivereinbarung nicht schärfer haften, als die Richter im ordentlichen Verfahren (BGHZ 15, 12 ff).
  • OLG Celle, 27.11.1959 - 11 U 85/59
    Auszug aus BGH, 19.11.1964 - VII ZR 8/63
    Der Senat gelangt also zu demselben Ergebnis wie das Berufungsgericht, das dem § 410 ZPO die Eigenschaft eines Schutzgesetzes abgesprochen hat (ebenso OLG Celle, NJW 1960, 387; OLG Köln NJW 1962, 1773; LG Stuttgart NJW 1954, 1412; Soergel, 9. Aufl., § 823 Anm. 332; Weimar VersR 1955, 263.
  • OLG Köln, 16.03.1962 - 9 W 7/62
    Auszug aus BGH, 19.11.1964 - VII ZR 8/63
    Der Senat gelangt also zu demselben Ergebnis wie das Berufungsgericht, das dem § 410 ZPO die Eigenschaft eines Schutzgesetzes abgesprochen hat (ebenso OLG Celle, NJW 1960, 387; OLG Köln NJW 1962, 1773; LG Stuttgart NJW 1954, 1412; Soergel, 9. Aufl., § 823 Anm. 332; Weimar VersR 1955, 263.
  • RG, 04.11.1910 - III 636/09

    1. Steht dem von den Schiedsrichtern zugezogenen Sachverständigen ein Anspruch …

    Auszug aus BGH, 19.11.1964 - VII ZR 8/63
    Dafür, daß die Schiedsrichter in eigenem Namen gehandelt haben, fehlt es nach den Sachumständen an jedem Anhalt (RGZ 74, 321 ff).
  • BGH, 18.12.1973 - VI ZR 113/71

    Haftung des gerichtlich bestellten Sachverständigen

    Die Vorschrift des § 79 StPO scheidet - ebenso wie § 410 ZPO - als Schutzgesetz aus, wie der Senat bereits ausgesprochen hat (BGH Urteil vom 30. Januar 1968 - VI ZR 153/66 = NJW 1968, 787; zu § 410 ZPO: BGHZ 42, 313).

    Ein gerichtlicher Sachverständiger hat für die Folgen eines fahrlässig erstatteten Gutachtens nicht einzustehen, wie der VII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs in BGHZ 42, 313 befunden hat (vgl. auch BGHZ 43, 374, 376) [BGH 22.04.1965 - VII ZR 15/65] .

    Es fehlt in unserer Rechtsordnung an einer allgemeinen Vorschrift, die den an einem gerichtlichen Verfahren Beteiligten (Angeklagter, Parteien) bei jeder fahrlässigen Verletzung der Pflicht des Sachverständigen, sein Gutachten nach bestem Wissen und Gewissen zu erstatten, einen Schadensersatzanspruch gewährt (BGHZ 42, 313, 318 [BGH 19.11.1964 - VII ZR 8/63] ; vgl. auch BGHZ 43, 374, 376) [BGH 22.04.1965 - VII ZR 15/65] .

    Aus Gründen der Rechtssicherheit ist es zudem unumgänglich, die Einwendungen abzugrenzen und zu beschränken, die auf Abänderung eines durch gerichtliches Urteil geschaffenen Ergebnisses abzielen (BGHZ 42, 313, 318) [BGH 19.11.1964 - VII ZR 8/63] .

    Dieser hat dort unter Hinweis auf BGHZ 42, 313 und das erwähnteUrteil des erkennenden Senats vom 30. Januar 1968 (…VI ZR 153/66 = a.a.O.) vielmehr ausgeführt, es bedürfe keiner Entscheidung, ob die Haftung des gerichtlichen Sachverständigen auf bestimmte zurechenbare Folgen zu begrenzen sei, wenn dessen Pflichtverletzungen zu einem unrichtigen Gutachten führen.

  • BVerfG, 11.10.1978 - 1 BvR 84/74

    Sachverständigenhaftung

    Auch aufgrund dieser Vorschrift hafte nach der zutreffenden Ansicht anderer Senate des Bundesgerichtshofs (BGHZ 42, 313; 43, 374) der gerichtliche Sachverständige jedenfalls dann nicht, wenn dessen unrichtiges Gutachten lediglich das Vermögen und nicht ein absolutes Recht eines anderen geschädigt habe; unsere Rechtsordnung enthalte keine allgemeine Vorschrift, die den Beteiligten eines gerichtlichen Verfahrens bei jeder fahrlässigen Pflichtverletzung des Sachverständigen Schadensersatzansprüche gewähre.

    Rn. 16 Der VII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat auf seine in dem angegriffenen Urteil zitierten Entscheidungen BGHZ 42, 313 und 43, 374 hingewiesen.

  • BGH, 05.05.1986 - III ZR 233/84

    Psychiatrische Untersuchung eines Schiedsrichters

    a) Als privatrechtlicher Vertrag (BGH Urteile vom 29. November 1952 - II ZR 23/52 = LM Nr. 5 zu § 1025 ZPO und vom 19. November 1964 - VII ZR 8/63 = NJW 1965, 298; RGZ 94, 210, 211 f.) begründet der Schiedsrichtervertrag die allgemeine Verpflichtung des Schiedsrichters, an dem Schiedsgerichtsverfahren nach besten Kräften mitzuwirken und den Streitfall nach Maßgabe des Schiedsvertrages in einem geordneten, rechtsstaatlichen Grundsätzen entsprechenden Verfahren einer alsbaldigen Erledigung zuzuführen (RGZ 74, 321, 322;… Maier, Handbuch der Schiedsgerichtsbarkeit S. 141 Rn. 134;… Schütze/Tscherning/Wais, Handbuch des Schiedsverfahrens S. 119 Rn. 220;… Schwab, Schiedsgerichtsbarkeit 3. Aufl. S. 76).
  • BSG, 04.05.1994 - 1 RS 2/92

    Auskunftspflichtverletzung - Schadensersatz

    Zu Recht zieht die Rechtsprechung bei der Verletzung bloßer Vermögensinteressen durch eine Zeugenaussage die Grenze beim fahrlässigen Falscheid gemäß § 163 StGB (vgl BGHZ 42, 313, 317 f;… dazu Canaris, 2. Festschrift für Larenz, 1983, S 52 ff, 58 bis 60).
  • BGH, 05.10.1972 - III ZR 168/70

    Haftung des Landes als Träger der Justizhoheit für ärztliche Kunstfehler eines …

    Allerdings beruhen die Beziehungen zwischen dem Gericht und einem zum Sachverständigen ernannten Gutachter nicht auf einem privatrechtlichen Vertrag, sondern sind öffentlich-rechtlicher Natur (so OGHZ BZ in HEZ 2, 236;… BGH Urt. v. 7. Juni 1951 - III ZR 85/50 = LM BGB § 831 Fc Nr. 1; BGHZ 42, 313/315; Jürgen Blomeyer, Schadensersatzansprüche des im Prozeß Unterlegenen wegen Fehlverhaltens Dritter S. 162 ff; Boemer, Der Sachverständige S. 52; Hopt, Schadensersatz aus unberechtigter Verfahrenseinleitung S. 286;… Jessnitzer, Der gerichtliche Sachverständige 3. Aufl. S. 199;… Palandt BGB 31. Aufl. § 839, 8 d; Reichel JW 1908, 232; Weimar, VersR 1955, 263).

    Rechtsprechung und Schrifttum haben bei der Prüfung der Haftung von Sachverständigen wiederholt Erörterungen darüber angestellt, ob eine Begrenzung der Haftung des Sachverständigen auf bestimmte zurechenbare Folgen nötig und möglich ist (vgl. BGHZ 42, 313; BGH Warn 1968 Nr. 68 = NJW 1968, 767).

  • BGH, 25.10.1983 - VI ZR 249/81

    Interesse einer im Rechtsstreit unterlegenen Partei an der Befreiung von der …

    Der zum gerichtlichen Sachverständigen bestellte Beklagte stand mit der Klägerin in keinen Vertragsbeziehungen; er ist in Erfüllung einer ihm gegenüber dem Staat obliegenden Pflicht tätig geworden (vgl. BGHZ 42, 313, 315; BGH, Urteil vom 7. Juni 1951 - III ZR 85/50 = LM § 831 (Fc) BGB Nr. 1).

    Diese vom erkennenden Senat bisher stets verneinte (vgl. Senatsurteile vom 30. Januar 1968 - VI ZR 153/66 = NJW 1968, 787, 788 und vom 18. Dezember 1973 - VI ZR 113/71 = BGHZ 62, 54, 57 [BGH 18.12.1973 - VI ZR 113/71]; s. auch BGHZ 42, 313, 317 f), vom Bundesverfassungsgericht erneut zur Diskussion gestellte Frage (Beschluß vom 11. Oktober 1978 - 1 BvR 84/74 = NJW 1979, 305 [BVerfG 11.10.1978 - 1 BvR 84/74]), kann von Belang sein, wenn eine Partei wegen fehlerhafter Begutachtung durch einen vom Gericht bestellten Sachverständigen Schadensersatz für nachteilige Folgen des im gerichtlichen Verfahren verwerteten Gutachtens verlangt.

  • BGH, 22.04.1965 - VII ZR 15/65

    Haftung des Schiedsgutachters

    Für den Schiedsrichter und den vom Schiedsgericht beauftragten Sachverständigen hat die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs eine Einschränkung der Haftung aus der ihnen vertraglich eingeräumten Stellung gefolgert (BGHZ 15, 12; 42, 313) [BGH 13.11.1964 - Ib ZB 11/63].
  • OLG Brandenburg, 11.01.2000 - 11 U 137/99

    Haftung des Sachverständigen für fehlerhaftes Verkehrswertgutachten

    b) § 410 ZPO ist, worauf der Senat vorsorglich hinweist, kein Schutzgesetz im Sinne des § 823 Abs. 2 BGB (BGH in st. Rspr., BGHZ 42, 313; 62, 54;… Zöller/Greger, ZPO , 19. Aufl. § 410 , Rn. 4 m. w. N.).
  • OLG Düsseldorf, 24.10.2013 - 23 U 20/13

    Haftung des Sachverständigen wegen Unvollständigkeit eines in einem …

    Rn. 21 Bestellt ein Schiedsgericht im Namen der Parteien einen Sachverständigen, wird ein Vertrag des Sachverständigen mit allen Schiedsparteien begründet, also nicht nur mit der beweisbelasteten Partei (RGZ 74, 321; BGHZ 42, 313 [315];… Münch, in: Münchener Kommentar zur ZPO, 3. Auflage, § 1049 Rz. 22).
  • OLG Karlsruhe, 12.12.1985 - 11 U 162/84
    Hieran zeigt sich die Parallele zu dem gerichtlich bestellten Sachverständigen und dessen Verhaltenspflichten vor Gericht: Auch dieser kann in der Regel von den Verfahrensbeteiligten, zu dessen Nachteil sich ein Gutachten auswirkt, nicht mit der Behauptung auf Ersatz in Anspruch genommen werden, er habe sein Gutachten fahrlässig unrichtig erstattet (BGHZ 42, 313, 317 = NJW 1965, 298).
  • BGH, 30.01.1968 - VI ZR 153/66

    Deliktische Haftung eines gerichtlichen Sachverständigen für die Auswirkungen …

  • OLG München, 23.02.1983 - 20 U 3018/82
  • BGH, 16.02.1970 - III ZR 46/69

    Bemessung des Streitwerts des Rechtmittels der Klagepartei nach deren …

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