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Rechtsprechung
   BGH, 07.02.1974 - VII ZR 93/73   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1974,588
BGH, 07.02.1974 - VII ZR 93/73 (https://dejure.org/1974,588)
BGH, Entscheidung vom 07.02.1974 - VII ZR 93/73 (https://dejure.org/1974,588)
BGH, Entscheidung vom 07. Februar 1974 - VII ZR 93/73 (https://dejure.org/1974,588)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Benachrichtigung von der Stillegung - Aufklärungspflicht des Unternehmers - Geheimhaltung der Stillegung - Positiver Vertragsverletzung - Anscheinsbeweis - Beweislast - PVV - PFV

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • EVERS.OK(Abodienst) (Leitsatz)

    - Schuhfabrik -, Betriebsstilllegung, Benachrichtigungspflicht des U gegenüber dem HV, Treuepflicht des U, Einstellung des Geschäftsbetriebes, Unterrichtungspflicht des U, Betriebseinstellung, Betriebsschließung, Dispositionsfreiheit des U

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)

    HGB § 86a Abs. 2 Satz 3
    Informationspflichten des Unternehmers gegenüber dem Handelsvertreter

Papierfundstellen

  • NJW 1974, 795
  • MDR 1974, 662
  • VersR 1974, 598
  • WM 1974, 351
  • WM 1974, 352
  • BB 1974, 434
  • DB 1974, 718
 
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Wird zitiert von ... (11)Zitiert selbst (11)

  • BGH, 05.07.1973 - VII ZR 12/73

    Nachweis der Kausalität einer vertraglichen Aufklärungs- oder …

    Auszug aus BGH, 07.02.1974 - VII ZR 93/73
    Bei diesem Anspruch obliegt ihr nicht nur der Beweis für die objektive Vertragsverletzung, sondern auch der für die Ursächlichkeit (BGHZ 23, 288, 290; 28, 251, 254; 48, 310, 312; 61, 118, 120; BGH Urteil vom 13. Februar 1969 - VII ZR 14/67 - = LM Nr. 18 zu § 282 BGB; NJW 1969, 1708; BAGE 20, 136).

    Die Beweislast kann sich allerdings unter Umständen bei Verletzung von Aufklärungspflichten umkehren (BGHZ 61, 118).

  • BGH, 09.11.1967 - VII ZR 40/65

    Pflicht des Unternehmers zur Rücksichtnahme auf die Belange des …

    Auszug aus BGH, 07.02.1974 - VII ZR 93/73
    Entsprechend § 86 a Abs. 2 HGB hat der Unternehmer den Handelsvertreter von einer bevorstehenden Stillegung des Betriebes zu einem angemessenen Zeitpunkt zu unterrichten (im Anschluß an BGHZ 49, 39, 44).

    Das gilt auch für den Fall einer Umstellung des Vertriebssystems mit nachteiliger Wirkung für den Handelsvertreter, wie der Senat bereits entschieden hat (BGHZ 49, 39, 44).

  • BGH, 30.01.1961 - III ZR 225/59

    Verkehrssicherungspflicht der Gemeinde auf ihren Friedhöfen

    Auszug aus BGH, 07.02.1974 - VII ZR 93/73
    Das bedeutet bei einer Schadensverursachung durch Unterlassen rechtzeitiger Unterrichtung, daß der angeblich Geschädigte den Nachweis erbringen muß, bei vertragsgemäßem Verhalten des Gegners wäre der Schaden nicht entstanden (BGH NJW 1961, 868, 870; Urteil des Senats vom 27. Februar 1969 - VII ZR 8/67 -).
  • BGH, 30.09.1993 - IX ZR 73/93

    Anscheinsbeweis bei Rechtsberatungsvertrag

    Der Bundesgerichtshof hat diesen Rechtssatz schon in der Vergangenheit als eine Regel verstanden, die Ausnahmen zuläßt, und daher in einzelnen Entscheidungen persönliche Willensmomente aufgrund eines Anscheinsbeweises bejaht (…vgl. BGH, Urt. v. 12. November 1957 - VIII ZR 31l/56, NJW 1958, 177; v. 26. März 1962 - II ZR 151/60, NJW 1962, 1099, 1100 [BGH 26.03.1962 - II ZR 151/60]; v. 20. März 1967 - VIII ZR 288/64, NJW 1967, 1222, 1223; v. 7. Februar 1974 - VII ZR 93/73, NJW 1974, 795, 796).
  • OLG Nürnberg, 28.01.2011 - 12 U 744/10

    Beendeter Handelsvertretervertrag: Ansprüche des Handelsvertreters auf Erteilung …

    Rn. 151 Insoweit kann dahinstehen, ob sich die Beklagte der Klägerin gegenüber dadurch schadensersatzpflichtig gemacht hat, dass sie dieser ihre Planungen und Verkaufsüberlegungen betreffend das Werk W. nicht bereits frühzeitiger mitgeteilt hat (vgl. insoweit BGH, Urteil vom 09.11.1967 - VII ZR 40/65, BGHZ 49, 39; Urteil vom 07.02.1974 - VII ZR 93/73, NJW 1974, 795; Urteil vom 22.01.1987 - I ZR 126/85, NJW-RR 1987, 873; OLG Düsseldorf OLGR 2001, 339).

    Der von ihr als entgangener Gewinn beanspruchte Schadensersatz käme in dieser Fallkonstellation überhaupt nur dann in Betracht, wenn die Klägerin im Falle rechtzeitiger Informierung über die Verkaufsabsichten der Beklagten einen anderweitigen Handelsvertretervertrag hätte schließen können, aus welchem sie den ihr bis 31.12.2009 beanspruchten Verdienstausfall wettgemacht hätte, so dass ihr gerade der begehrte Schadensersatzbetrag zugeflossen wäre, auf den sie infolge der verspäteten Informierung nunmehr verzichten müsste (vgl. BGH, Urteil vom 09.11.1967 - VII ZR 40/65, BGHZ 49, 39; Urteil vom 07.02.1974 - VII ZR 93/73, NJW 1974, 795; Urteil vom 03.03.1988 - I ZR 187/86, NJW-RR 1988, 1060).

    156 Dass dem Handelsvertreter bei dem von diesem zu führenden Beweis, dass das Unterlassen rechtzeitiger Unterrichtung von einer bevorstehenden Betriebsstilllegung für seinen Verdienstausfall ursächlich geworden ist, dass er also bei rechtzeitiger Unterrichtung alsbald eine andere Handelsvertretung gefunden hätte, die Regeln des Anscheinsbeweises zu Hilfe kommen (BGH, Urteil vom 07.02.1974 - VII ZR 93/73, NJW 1974, 795; Urteil vom 03.03.1988 - I ZR 187/86, NJW-RR 1988, 1060), ändert nichts am Erfordernis diesbezüglichen substanziierten Sachvortrags, an dem es im Streitfall indes fehlt.

  • OLG Köln, 06.12.2024 - 15 U 300/24

    Anspruch des Erben auf Herausgabe von Vervielfältigungen von Tonbandaufnahmen aus …

    Selbst wenn man hier einen Anscheinsbeweis mit dem Argument in Zweifel ziehen mag, dass es im Bereich individueller Willensmomente vielfach ohnehin an tatsächlichen Erfahrungssätzen fehlen wird, weil ein individueller Willensentschlusses von jedem Menschen nach verschiedenen, ihm eigenen Gesichtspunkten gefasst wird (siehe etwa nur BGH, Urteil vom 25. März 1953 - II ZR 146/52, LM Nr. 11 zu § 286 ZPO; Urteil vom 2. Februar 1965 - VI ZR 275/63, VersR 1965, 489; Urteil vom 4. Oktober 1979 - VII ZR 319/78, NJW 1980, 122 und zu Anlagefragen etwa auch BGH, Urteil vom 19. Juli 2004 - II ZR 218/03, NJW 2004, 2664, 2666 f.; weiter etwa Lepa, FS Merk 1992, 387, 399;… Musielak, FS 50 Jahre BGH, 2000, Bd. 3, S. 193, 207; weitergehend bei Täuschungen BGH, Urteil vom 12. November 1957 - VIII ZR 311/56, NJW 1958, 177 oder bei Willensentschluss zum Suchen einer anderen Handelsvertretung BGH, Urteil vom 7. Februar 1974 - VII ZR 93/73, NJW 1974, 795), kann im Rahmen des § 286 Abs. 1 ZPO auch in solchen Fällen ein Zusammenhang regelmäßig aus den Umständen des Einzelfalles und anderen Beweisanzeichen gefolgert werden.
  • BGH, 09.07.1992 - IX ZR 209/91

    Beurkundungszwang für Treuhandverträge bei Bauherrenmodell

    Dementsprechend ist jede Beweiserleichterung versagt worden, wenn der Rat nur der Information zur freien Entscheidung dienen sollte (Baumgärtel VersR 1983, 450, 451 im Anschluß an BGH, Urt. v. 17. Februar 1974 - VII ZR 93/73, VersR 1974, 598, 599) oder soweit es um anderweitige Vermögensdispositionen des Geschädigten aufgrund eines geschuldeten warnenden Hinweises ging (…BGH, Urt. v. 13. April 1961 - III ZR 28/60, VersR 1961, 610, 611; v. 5. März 1974 - VI ZR 222/72, VersR 1974, 782 f; v. 28. September 1988 - IVa ZR 45/87, NJW-RR 1989, 152, 153;… Haug a.a.O. Rdn. 861, vgl. auch Vollkommer, Anwaltshaftungsrecht Rdn. 510 f).
  • BGH, 07.07.1976 - IV ZR 229/74

    Klage auf Zahlung von Maklerklohn - Kausalität zwischen Vertragsschluss und …

    Die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs verzichtet deshalb bewußt darauf, ein wirtschaftliches oder intellektuelles Übergewicht auf Seiten des Aufstellers der AGB oder die Schutzbedürftigkeit des anderen Vertragspartners festzustellen (…vgl. außer Eith a.a.O. Bastian/Böhm, BB 1974, 110 ff; ferner gegen eine Beschränkung des persönlichen Anwendungsbereiches von AGB: Weber, DB 1974, 1801, 1804; Pinger, MDR 1974, 705, 708; Stötter, BB 1974, 434; Schmidt-Salzer, NJW 1971, 1010, 1014; Brandner, JZ 1973, 613, 616/17 sowie die Verhandlungen des 50. DJT, Gutachten von Kötz, 66/67 und in den Verhandlungen Ulmer, 24/25; Schmidt-Salzer, 74/75 und Kotz, 208/209).
  • BGH, 03.03.1988 - I ZR 187/86

    Darlegungs- und Beweislast bei Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen des …

    Anders als in dem vom Berufungsgericht zur Begründung seiner Auffassung herangezogenen Fall (BGH, Urt. v. 07.02.1974 - VII ZR 93/73, NJW 1974, 795, 796) hatte die Beklagte sich im Streitfall dafür, daß sie bei rechtzeitiger Unterrichtung mit einem anderen Unternehmen einen Handelsvertretervertrag geschlossen hätte, nicht auf typische Geschehensabläufe berufen, aus denen der Abschluß eines Handelsvertretervertrages zu folgern gewesen wäre, sondern sie hatte die behauptete Möglichkeit konkret unter Beweis gestellt.
  • OLG Düsseldorf, 16.10.2008 - 24 U 54/08

    Zulässigkeit einer Teilklage bei Geltendmachung von mehreren …

    Die Vermutung betrifft jedoch allein die mögliche Nichtbefolgung des Hinweises, im Übrigen bleibt es bei der Beweislast des Geschädigten (BGH NJW 1974, 795;… Palandt/Heinrichs, a.a.O.).
  • BGH, 22.01.1987 - I ZR 126/85

    Pflicht des Unternehmers zur Unterrichtung des Handelsvertreters

    Das Berufungsgericht ist zwar beanstandungsfrei davon ausgegangen, daß die Klägerin in ihren unternehmerischen Entscheidungen frei ist und sich daher auch entschließen konnte, mit Abnehmern in Frankreich keine Geschäfte mehr zu tätigen (BGHZ 49, 39, 44 [BGH 09.11.1967 - VII ZR 40/65]; Urt. v. 7.2.1974 - VII ZR 93/73, NJW 1974, 795, 796).
  • LG Frankfurt/Main, 12.01.1987 - 24 S 173/85

    Haftung des Reiseunternehmers bei Flugausfall wegen Streiks

    Soweit darauf abgestellt wird, daß im Falle eines sog. Übernahme (Vorsorge-, Abwendungs-) Verschuldens der Unternehmer die Unmöglichkeit zu vertreten habe, ist dies dogmatisch eher bei der Verletzung von vertraglichen Nebenpflichten einzuordnen (Verletzung von Informationspflichten als positive Vertragsverletzung; vgl. dazu BGH NJW 1974, 795).
  • OLG Saarbrücken, 13.04.1984 - 4 U 189/82

    Zusatzvergütung für Pumpaggregat?

    Der wegen einer unzureichenden Ausschreibung aus dem Gesichtspunkt der culpa in contrahendo zu ersetzende Schaden besteht nur im Abschluß des Vertrages selbst (BGH NJW 81, 1035), wobei die Klägerin einen ihr diesbezüglich entstandenen Schaden darzulegen und zu beweisen hat (BGH NJW 73, 1688; BGH NJW 74, 795).
  • OLG Bremen, 14.02.2001 - 1 U 81/00

    Umfang der Aufklärungspflicht des Urkundsnotars

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