Rechtsprechung
| BVerwG, 29.11.1963 - VIII B 107.62 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Anspruch auf Erteilung eines Flüchtlingsausweises - Voraussetzung des Nachweises einer besonderen Zwangslage i.S.d. Bundesvertriebenenflüchtlingsgesetzes i.R.d. Erteilung eines Flüchtlingsausweises
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- DVBl 1964, 193
Wird zitiert von ... (8) Zitiert selbst (3)
- BVerwG, 08.04.1963 - VIII C 41.61
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Auszug aus BVerwG, 29.11.1963 - VIII B 107.62
Durch die Nichterhebung von Beweisen, deren Erhebung die von einem Rechtsanwalt vertretene Partei in der mündlichen Verhandlung nicht beantragt hat, wird die Pflicht des Gerichts, den Sachverhalt von Amts wegen zu erforschen, daher in der Regel nicht verletzt (Urteil vom 8. April 1963 - BVerwG VIII C 41.61 -). - BVerwG, 22.09.1961 - VIII B 61.61
Beschwerde gegen die Nichtzulassung einer Revision - Rechtsweg für Ansprüche nach …
Auszug aus BVerwG, 29.11.1963 - VIII B 107.62
Als in der mündlichen Verhandlung gestellt gilt ein Beweisantrag nur dann, wenn er zu Protokoll gegeben worden ist, nicht aber bereits dann, wenn er sich in einem vorbereitenden Schriftsatz befand, und zwar selbst dann nicht, wenn dieser dem Gericht in der mündlichen Verhandlung übergeben worden ist (Beschluß vom 22. September 1961 - BVerwG VIII B 61.61 -, Buchholz BVerwG 310, § 108 Nr. 9 = NJW 1962 S. 124 [BVerwG 22.09.1961 - BVerwG VIII B 61.61]). - BVerwG, 17.03.1961 - IV B 339.60
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Auszug aus BVerwG, 29.11.1963 - VIII B 107.62
Die Pflicht des Gerichts, den Sachverhalt von Amts wegen zu erforschen, findet vielmehr ihre Grenze dort, wo die Mitwirkungspflicht der Beteiligten (vgl. § 138 Abs. 1 ZPO i.Verb.m. § 173 VwGO) einsetzen muß (Beschluß vom 17. März 1961 - BVerwG IV B 339.60 -, Buchholz BVerwG 427.3, § 339 Nr. 118).
- BVerwG, 22.03.1972 - IV C 121.68
Anwendungsbereich des § 34 BBauG; Begriff der "unwirtschaftlichen" Aufwendungen …
Hiernach hatte das Berufungsgericht nicht gemäß § 86 Abs. 1 VwGO die Pflicht zu weiterer Sachaufklärung, zumal diese Pflicht dort endet, wo die Parteien selbst ihrer Pflicht zur Mitwirkung an der Sachaufklärung, deren Unvollständigkeit sie nachträglich rügen, nicht nachgekommen sind (vgl. Urteil vom 8. Juli 1959 - BVerwG IV C 250.57 - (Leitsatz in NJW 1959, 2134); Beschlüsse vom 17. März 1961 - BVerwG IV B 339.60 - (Buchholz 427.3, § 339 LAG Nr. 118), vom 29. November 1963 - BVerwG VIII B 107.62 - (DVBl 1964, 193) und vom 6. Dezember 1963 - BVerwG VIII B 29.63 - (DVBl 1964, 192; NJW 1964, 786)). - BVerwG, 18.10.1966 - VI C 80.63
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Wenn sie dies nicht getan haben, so geht das zu ihren Lasten (vgl. Beschluß vom 29. November 1963 - BVerwG VIII B 107.62 - [Buchholz BVerwG 310, § 86 Abs. 3 VwGO Nr. 1 = DVBl. 1964 S. 193]). - OVG Niedersachsen, 20.05.2021 - 10 LA 250/20
Jägerprüfung, deutsche; Prüfungsprotokoll
- BVerwG, 17.09.1970 - I B 3.70
Zulässigkeit und Begründetheit einer Beschwerde gegen die Nichtzulassung der …
Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts ist ein Beweisantrag nur dann im Sinne des § 86 Abs. 2 VwGO gestellt worden, wenn er zu Protokoll gegeben worden ist, und nicht schon dann, wenn er sich in einem Schriftsatz befindet (Bundesverwaltungsgericht, Beschluß vom 29. November 1963 - BVerwG VIII B 107.62 -). - BVerwG, 27.06.1966 - VI C 114.63
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Sie endet ferner, wo die auch in der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts anerkannte prozessuale Mitwirkungspflicht der Beteiligten einsetzen muß (vgl. Urteile vom 30. April 1962 - BVerwG II C 109.60 -, vom 8. April 1963 - BVerwG VIII C 41.61 - [Buchholz BVerwG 310, § 86 VwGO Nr. 21 = DÖV 1963 S. 886 = VerwRspr. Bd. 16 S. 376]; Beschlüsse vom 29. November 1963 - BVerwG VIII B 107.62 - [Buchholz BVerwG 310, § 86 Abs. 3 VwGO Nr. 1 = DVBl. 1964 S. 193] , vom 6. Dezember 1963 - BVerwG VIII B 29.63 - [Buchholz BVerwG 310, § 86 Abs. 1 VwGO Nr. 16 = NJW 1964 S. 786 = DVBl. 1964 S. 192 = JR 1964 S. 395]). - BVerwG, 20.12.1971 - III B 58.71
Schadensfeststellung an für einen künftigen gewerblichen Betrieb bestimmten …
Solange sie - wie festgestellt ist - ihrer Mitwirkungspflicht nicht genügte, brauchte das Verwaltungsgericht eine weitere Sachaufklärung nicht in Betracht zu ziehen; denn die Pflicht zur Erforschung des Sachverhalts von Amts wegen endet dort, wo die Mitwirkungspflicht der Beteiligten beginnt (vgl. Beschluß vom 29. November 1963 - BVerwG VIII B 107.62 - [ZLA 1964, 61 = DVBl. 1964, 193 = Buchholz 310 § 86 Abs. 3 Nr. 1]; Urteile vom 16. September 1964 - BVerwG III C 123.62 - [ZLA 1964, 363 = Buchholz 310 § 86 Abs. 1 Nr. 37] und vom 27. Juni 1966 - BVerwG VI C 114.63 - [Buchholz 310 § 86 Abs. 3 Nr. 6]). - BVerwG, 20.12.1972 - VII CB 52.70
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Bei Verletzung der eigenen prozessualen Mitwirkungspflicht kann ein Beteiligter sich nicht mit Erfolg darauf berufen, das Gericht habe seine Pflicht nach § 86 Abs. 1 und 3 VwGO verletzt (vgl. Beschlüsse vom 29. November 1963 - BVerwG VIII B 107.62 - [DVBl. 1964, 193] , vom 24. Juni 1971 - BVerwG I CB 4.69 - …und vom 12. September 1972 - BVerwG II B 23.72 - Redeker - von Oertzen, VwGO, 4. Aufl. (1971) Anm. 11 zu § 86). - BVerwG, 07.03.1967 - VIII B 7.66
Anerkennung als Vertriebener - Nichtzulassung der Revision mangels …
Die Pflicht des Gerichts, den Sachverhalt von Amts wegen zu erforschen, endet dort, wo die Mitwirkungspflicht der Beteiligten einsetzt (Beschluß vom 29. November 1963 - BVerwG VIII B 107.62 -, Buchholz BVerwG 310, § 86 Abs. 3 Nr. 1 = DVBl. 1964 S. 193).
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