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Rechtsprechung
   BVerwG, 28.01.1965 - VIII C 242.63   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1965,560
BVerwG, 28.01.1965 - VIII C 242.63 (https://dejure.org/1965,560)
BVerwG, Entscheidung vom 28.01.1965 - VIII C 242.63 (https://dejure.org/1965,560)
BVerwG, Entscheidung vom 28. Januar 1965 - VIII C 242.63 (https://dejure.org/1965,560)
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Wird zitiert von ... (12)Zitiert selbst (11)

  • BVerwG, 08.11.1963 - VII C 58.61

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 28.01.1965 - VIII C 242.63
    Wie das Bundesverwaltungsgericht im Urteil BVerwGE 17, 127 [BVerwG 08.11.1963 - VII C 58/61] unter Hinweis auf das Urteil vom 9. November 1962 - BVerwG VII C 37.61 -, Verw.Rspr. Bd. 15 S. 673, weiter ausgeführt hat, kann ein Urteil an einem Verfahrensmangel leiden, wenn ihm nur die Erklärungen des Klägers zugrunde gelegt werden, ohne daß die Vorschriften über die Parteivernehmung eingehalten worden sind.

    Wie in dem Urteil BVerwGE 17, 127 [BVerwG 08.11.1963 - VII C 58/61] unter Bezugnahme auf die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (Urteil vom 20. Oktober 1959 - VIII ZR 44/59 -, LM Nr. 10 zu § 286 [B] ZPO = NJW 1960 S. 100) weiter ausgeführt wird, bedeutet es regelmäßig eine Verletzung des Verfahrensrechts, wenn die Angaben einer Partei bei ihrer Anhörung durch das Gericht im Rahmen einer Beweiswürdigung verwertet werden, wenn dieser Unterscheidung nicht Rechnung getragen oder wenn sie verkannt wird.

  • BVerwG, 11.05.1962 - VII C 143.60

    Anspruch auf Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer - Anforderungen an die …

    Auszug aus BVerwG, 28.01.1965 - VIII C 242.63
    Aus § 98 VwGO in Verbindung mit § 450 Abs. 1 ZPO ergibt sich, daß die Anordnung der Parteivernehmung durch förmlichen Beweisbeschluß zu erfolgen hat (BVerwGE 14, 146).
  • BVerwG, 14.05.1959 - VIII C 20.59

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 28.01.1965 - VIII C 242.63
    Das Vertretenmüssen einer besonderen Zwangslage ist aber ausgeschlossen, wenn der Geflüchtete bei seinem Verhalten nicht vorhersehen konnte, daß dieses später eine besondere Zwangslage zur Folge haben werde (vgl. BVerwGE 8, 292 [BVerwG 14.05.1959 - VIII C 20/59]).
  • BGH, 26.02.1952 - I ZR 65/51

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 28.01.1965 - VIII C 242.63
    Er sei daher, so wird in diesem Urteil unter Hinweis auf die Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 26. Februar 1952 - I ZR 65/51 -, LM Nr. 4 zu § 286 (B) ZPO, weiter ausgeführt, beispielsweise auch berechtigt, dem bestrittenen Vorbringen einer Partei zu folgen, wenn der Gegner hierzu jede substantiierte Erklärung unterlassen habe.
  • BVerwG, 09.11.1962 - VI C 41.60

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 28.01.1965 - VIII C 242.63
    Allerdings ist nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (vgl. die Urteile vom 28. Juni 1962 - BVerwG II C 219.60 - und vom 9. November 1962 - BVerwG VI C 41.60 -, DÖV 1963 S. 516 = ZBR 1963 S. 149) eine Parteivernehmung - ebenso wie im Zivilprozeß (§ 450 Abs. 2 Satz 2. ZPO) so auch im Verwaltungsprozeß - dann, aber auch nur dann zulässig, wenn durch das Ergebnis der Verhandlung und einer etwaigen Beweiserhebung nach Erschöpfung aller Möglichkeiten zur Sacherforschung eine hinreichende Klärung der Beweisfrage nicht erzielt werden konnte.
  • BVerwG, 28.04.1961 - VIII C 273.59

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 28.01.1965 - VIII C 242.63
    Die Frage, ob ein bestimmtes Verhalten für den Geflüchteten eine schwere Gewissensbelastung herbeigeführt haben würde, kann dabei nach der ständigen Rechtsprechung des erkennenden Gerichts (vgl. die Urteile vom 28. April 1961 - BVerwG VIII C 273.59 -, ROW 1962 S. 35 = ZLA 1961 S. 284, und vom 8. November 1962 - BVerwG VIII C 171.60 -, DVBl. 1965 S. 55 = ROW 1963 S. 258 = ZLA 1963 S. 207) nur entschieden werden auf Grund einer Würdigung sowohl des Gewichts und der Art des zugemuteten Verhaltens als auch der Gesamtpersönlichkeit des Betroffenen, wobei sein sonstiges Verhalten in ähnlichen Lebenslagen nicht unberücksichtigt bleiben darf.
  • BVerwG, 08.11.1962 - VIII C 171.60

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 28.01.1965 - VIII C 242.63
    Die Frage, ob ein bestimmtes Verhalten für den Geflüchteten eine schwere Gewissensbelastung herbeigeführt haben würde, kann dabei nach der ständigen Rechtsprechung des erkennenden Gerichts (vgl. die Urteile vom 28. April 1961 - BVerwG VIII C 273.59 -, ROW 1962 S. 35 = ZLA 1961 S. 284, und vom 8. November 1962 - BVerwG VIII C 171.60 -, DVBl. 1965 S. 55 = ROW 1963 S. 258 = ZLA 1963 S. 207) nur entschieden werden auf Grund einer Würdigung sowohl des Gewichts und der Art des zugemuteten Verhaltens als auch der Gesamtpersönlichkeit des Betroffenen, wobei sein sonstiges Verhalten in ähnlichen Lebenslagen nicht unberücksichtigt bleiben darf.
  • BVerwG, 09.11.1962 - VII C 37.61

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 28.01.1965 - VIII C 242.63
    Wie das Bundesverwaltungsgericht im Urteil BVerwGE 17, 127 [BVerwG 08.11.1963 - VII C 58/61] unter Hinweis auf das Urteil vom 9. November 1962 - BVerwG VII C 37.61 -, Verw.Rspr. Bd. 15 S. 673, weiter ausgeführt hat, kann ein Urteil an einem Verfahrensmangel leiden, wenn ihm nur die Erklärungen des Klägers zugrunde gelegt werden, ohne daß die Vorschriften über die Parteivernehmung eingehalten worden sind.
  • BGH, 20.10.1959 - VIII ZR 44/59

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 28.01.1965 - VIII C 242.63
    Wie in dem Urteil BVerwGE 17, 127 [BVerwG 08.11.1963 - VII C 58/61] unter Bezugnahme auf die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (Urteil vom 20. Oktober 1959 - VIII ZR 44/59 -, LM Nr. 10 zu § 286 [B] ZPO = NJW 1960 S. 100) weiter ausgeführt wird, bedeutet es regelmäßig eine Verletzung des Verfahrensrechts, wenn die Angaben einer Partei bei ihrer Anhörung durch das Gericht im Rahmen einer Beweiswürdigung verwertet werden, wenn dieser Unterscheidung nicht Rechnung getragen oder wenn sie verkannt wird.
  • BVerwG, 09.11.1961 - VIII C 293.59
    Auszug aus BVerwG, 28.01.1965 - VIII C 242.63
    Nach dem festgestellten Sachverhalt konnte es vom Kläger billigerweise nicht erwartet werden, daß er sich weigerte, die ihm vorgelegte Verpflichtungserklärung zu unterschreiben (vgl. das Urteil vom 9. November 1961 - BVerwG VIII C 293.59 -, DÖV 1962 S. 392 = ZLA 1962 S. 171).
  • BVerwG, 28.06.1962 - II C 219.60

    Parteivernehmung als subsidiäres Beweismittel - Bemessungsgrundlagen des …

  • BVerwG, 18.10.1966 - VI C 80.63

    Rechtsmittel

    Eine zweifelsfreie Erklärung der Revision wäre vor allem deshalb erforderlich gewesen, weil ein erheblicher verfahrensrechtlicher Unterschied zwischen den nur als Parteivortrag zu wertenden Äußerungen bei einer Anhörung nach § 86 Abs. 3 VwGO und den Aussagen bei einer im Beweisverfahren gemäß § 96 Abs. 1 VwGO durchzuführenden und durch förmlichen Beweisbesschluß (vgl. § 98 VwGO in Verbindung mit § 450 Abs. 1 Satz 1 ZPO) anzuordnenden Parteivernehmung besteht (vgl. hierzu BVerwGE 17, 127 [BVerwG 08.11.1963 - VII C 58/61] [129] und Urteil vom 28. Januar 1965 - BVerwG VIII C 242.63 - [ZLA 1965 S. 374]).
  • BVerwG, 22.05.1969 - VIII C 80.65

    Rechtsmittel

    Mit der Frage, wann dieser Ausschließungstatbestand auf einen Spitzel zutrifft, hat sich der erkennende Senat befaßt in dem Urteil vom 28. Januar 1965 - BVerwG VIII C 242.63 - (ROW 1966, 27 = ZLA 1965, 374) und in dem Beschluß vom 10. Mai 1967 - BVerwG VIII B 33.66 -.

    Sowjetzonenbewohner eine ihm vorgelegte Verpflichtungserklärung unterschrieben, einen Decknamen angenommen, aber es bewußt vermieden hatte, einem Dritten zu schaden, soweit er ihm erteilte Aufträge trotz seiner fehlenden Bereitschaft zu echter Mitarbeit dem Scheine nach ausgeführt hatte, wurde als nicht ausreichend angesehen zur Begründung der Annahme, er könnte dem in der sowjetischen Besatzungszone herrschenden System erheblich Vorschub geleistet haben (BVerwG VIII C 242.63).

  • BVerwG, 09.07.1969 - VIII C 22.68

    Anspruch auf Wiedergutmachung nationalsozialistischen Unrechts - Nichtbeförderung …

    Vielmehr gibt sie dem Kläger Gelegenheit, seinen Vortrag zur Sache zu ergänzen und zu erläutern und insbesondere auch Widersprüche in seiner, tatsächlichen Angaben auszuräumen, die den Verwaltungsgericht Anlaß bieten könnten, seine Glaubwürdigkeit anzuzweifeln (vgl. dasUrteil vom 28. Januar 1965 - BVerwG VIII C 242.63 -).

    In dem bereits erwähntenUrteil des erkennenden Senats vom 28. Januar 1965 - BVerwG VIII C 242.63 - (Buchholz BVerwG 310, § 86 Abs. 1 VwGO Nr. 40 = ROW 1966, 27) wird dazu im einzelnen ausgeführt:.

  • BVerwG, 12.02.1991 - 9 B 244.90

    Bewohner der früheren DDR - SED - Festigung des Herrschaftsanspruchs - …

    - BVerwG 8 C 242.63 - ZLA 65, 347; Urteil vom 11. März 1965.
  • BVerwG, 09.11.1967 - VIII C 15.67

    Antrag auf Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer - Verletzung von gerichtlichen …

    Vielmehr gibt sie dem Kläger Gelegenheit, seinen Vortrag zur Sache zu ergänzen und zu erläutern und insbesondere auch Widersprüche in seinen tatsächlichen Angaben auszuräumen, die dem Verwaltungsgericht Anlaß bieten könnten, seine Glaubwürdigkeit anzuzweifeln (vgl. das Urteil vom 28. Januar 1965 - BVerwG VIII C 242.63 -).
  • BVerwG, 15.01.1970 - VIII C 164.67

    Statthaftigkeit der zulassungsfreien Verfahrensrevision in Wehrpflichtsachen - …

    Mit den Voraussetzungen der Parteivernehmung im verwaltungsgerichtlichen Verfahren hat sich das Bundesverwaltungsgericht wiederholt befaßt (vgl. die Entscheidungen des erkennenden Senats vom 28. Januar 1965 - BVerwG VIII C 242.63 - [Buchholz a. a. O. § 86 Abs. 1 VwGO Nr. 40], vom 9. November 1967 - BVerwG VIII C 15.67 - [NJW 1968, 1646] und vom 9. Juli 1969 - BVerwG VIII C 22.68 - ferner Urteile vom 27. September 1968 - BVerwG VI C 59.64 - sowie vom 25. April 1969 - BVerwG III C 183.67 -[ZLA 1969, 200]).
  • BVerwG, 22.10.1987 - 3 C 12.87

    Wegnahme eines Sparguthabens - Vertretenmüssen des subjektiven Unvermögens zur …

    In diesem Zusammenhang kann die - für die Anwendung des § 4 Abs. 1 Satz 2 BFG rechtlich unerhebliche - Frage von Bedeutung sein, inwieweit die Bereitschaft zur Leistung von Spitzeldiensten für den SSD dem Kläger entgegengehalten werden kann und eine Zwangslage von ihm zu vertreten ist (vgl. § 230 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 LAG i.V.m. § 3 Abs. 1 Satz 1 des Bundesvertriebenengesetzes - BVFG - vgl. hierzu ferner Bundesverwaltungsgericht, Urteile vom 12. Oktober 1960 - BVerwG 8 C 127.59 - , vom 22. Februar 1961 - BVerwG 8 C 287.59 - DVBl. 1961, 552>, vom 28. Januar 1965 - BVerwG 8 C 293.63 - <BVerwGE 20, 211 = DÖV 1962, 392> und vom 1. Dezember 1966 - BVerwG 8 C 27.65 - sowie Urteile vom 25. April 1962 - BVerwG 8 C 320.59 - <NJW 1962, 1786>, vom 17. Januar 1963 - BVerwG 8 C 12.61 - <ZLA 1963, 286>, vom 16. Januar 1964 - BVerwG 8 C 72.62 - <ZLA 1964, 343>, vom 28. Januar 1965 - BVerwG 8 C 242.63 - <ZLA 1965, 374> und vom 12. Oktober 1967 - BVerwG 8 C 117.65 - ).
  • BVerwG, 30.10.1969 - VIII C 7.69

    Anfechtung eines Einberufungsbescheides mit Zurückstellungsgründen - …

    Das wäre jedoch mit der Aufklärungspflicht des § 86 Abs. 1 VwGO nur vereinbar gewesen, wenn die Beklagte zum Sachvortrag des Klägers jede substantiierte Erklärung unterlassen hätte (Urteil vom 28. Januar 1965 - BVerwG VIII C 242.63 - [Buchholz BVerwG 310, § 86 Abs. 1 VwGO Nr. 40]), und wenn das Gericht ferner überzeugend dargelegt hätte, daß es in hinreichendem Maße über diejenige Sachkunde verfüge, die erforderlich ist zur Beantwortung der Frage, ob und in welchem Umfang die Eltern des Klägers aus gesundheitlichen Gründen für die Mitarbeit in der Landwirtschaft ausfallen und welche betrieblichen Auswirkungen sich aus der wehrdienstbedingten Abwesenheit des Klägers und seiner etwaigen Ersetzung durch eine vorübergehend einzustellende Hilfskraft ergeben würden (Urteil vom 9. Juli 1969 - BVerwG VIII C 101.68 -).
  • BVerwG, 27.09.1968 - VI C 59.64

    Rechtsmittel

    § 86 Abs. 1, § 96 Abs. 1, § 98 VwGO in Verbindung mit §§ 450 ff. ZPO: BVerwGE 17, 127 [BVerwG 08.11.1963 - VII C 58/61] [129] undUrteile vom 28. Januar 1965 - BVerwG VIII C 242.63 - [ZLA 1965 S. 374] undvom 18. Oktober 1966 - BVerwG VI C 80.63 -).
  • BVerwG, 10.01.1966 - III B 72.65

    Zulässigkeit und Begründetheit einer Beschwerde gegen die Nichtzulassung der …

    Der Kläger hat in diesem Zusammenhang nicht gerügt, daß das Verwaltungsgericht die Grundsätze des Beweisverfahrens und insbesondere den verfahrensrechtlichen Unterschied zwischen einer Parteierklärung im Sinne des § 86 Abs. 3 VwGO und der Aussage bei einer Parteivernehmung im Sinne des § 96 Abs. 1 VwGO verkannt hätte und das Urteil deswegen auf einem Verfahrensmangel beruhen könnte (BVerwG in ZLA 1965, 374 [377]).
  • BVerwG, 24.03.1966 - VIII C 123.64

    Rechtsmittel

  • BVerwG, 04.03.1966 - VIII B 2.65

    Begründetheit einer Nichtzulassungsbeschwerde - Beeinträchtigung der …

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