Rechtsprechung
| BVerwG, 29.10.1959 - VIII C 25.59 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Rechtsmittel
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse (2)
Verfahrensgang
- VGH Bebenhausen, 27.07.1956 - Proz.L.Nr. 384.55
- BVerwG, 29.10.1959 - VIII C 25.59
Papierfundstellen
- BVerwGE 9, 269
- NJW 1960, 591
- DVBl 1960, 248
- JR 1960, 274
Wird zitiert von ... (18) Zitiert selbst (2)
- BVerwG, 29.05.1957 - V C 327.56
Qualifizierung des Begriffes Wohnsitz i.S.d. §§ 1 und 2 Gesetz über die …
- BVerwG, 29.08.1958 - IV C 149.57
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 29.10.1959 - VIII C 25.59
Sie ist auf die Verhältnisse einer verheirateten berufstätigen Person abgestellt, die deshalb zwei Wohnsitze unterhält, weil sie einerseits einen eigenen Haushalt hat, in dem ihr Ehegatte und die gemeinsamen Kinder leben, andererseits an einem anderen Orte ihren Beruf ausübt (vgl. Urteil vom 29. August 1958 - BVerwG IV C 149.57 -, RLA 1958 S. 350 = ZLA 1959 S. 56).
- BVerwG, 28.06.1962 - VIII C 109.60
Zum Wohnsitz des Berufssoldaten
Dieser Begriff bestimmt sich, wie das Bundesverwaltungsgericht in ständiger Rechtsprechung entschieden hat (BVerwGE 5, 104; 5, 110 [BVerwG 29.05.1957 - V C 388/56]; 9, 269 [BVerwG 29.10.1959 - II C 173/58]; Urteile vom 15. Januar 1958 - BVerwG V C 319.56 -, MDR 1958. - BSG, 24.04.1997 - 13 RJ 23/96
Aussiedlereigenschaft bei erneuter Vertreibung aus Rumänien, Rücknahme von …
Für das BVFG ist der Wohnsitzbegriff des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) maßgebend (vgl. BVerwG Buchholz 412.3 §§ 1, 2 Nrn. 1, 2; BVerwGE 9, 269, 272; 19, 117, 118). - BVerwG, 10.04.1963 - VIII B 16.62
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Dieser liegt z.B. zugrunde dem Urteil vom 29. Oktober 1959 - BVerwG VIII C 25.59 -, BVerwGE 9, 269 - die hier einschlägigen Ausführungen sind dort nicht abgedruckt -, Buchholz BVerwG 412.3, §§ 1, 2 BVFG Nr. 3 (S. 14), wo es heißt:.
- BVerwG, 12.09.1963 - III C 200.60
Vertreibungsschäden hinsichtlich verlorengegangenen Betriebsvermögens
(Bestätigung von BVerwG V B 97.58, Beschluß vom 4. Dezember 1958; BVerwG VIII C 25.59, Urteil vom 29. Oktober 1959; BVerwG VIII C 122.59, Urteil vom 9. März 1960; entgegen BVerwG IV C 148.59, Urteil vom 10. Mai 1961.).Zwar hat der IV. Senat in seinem Urteil vom 10. Mai 1961 - BVerwG IV C 148.59 - entgegen der ständigen Rechtsprechung früher des V. und jetzt des VIII. Senats zu der gleichlautenden Vorschrift des § 1 Abs. 1 Satz 3 BVFG (Beschluß vom 4. Dezember 1958 - BVerwG V B 97.58 - und Urteile vom 29. Oktober 1959 - BVerwG VIII C 25.59 -, 9. März 1960 - BVerwG VIII C 122.59 - [DVBl. 1960 S. 779 = NJW 1960 S. 1922 [BVerwG 09.03.1960 - VIII C 122/59] = ZLA 1960 S. 314], 6. April 1960 - BVerwG VIII C 135.59 - und 26. Oktober 1960 - BVerwG VIII C 123.59 -) diese Auslegungsregel als bindend im Sinne einer gesetzlichen Fiktion bezeichnet.
- BVerwG, 26.10.1970 - VIII B 96.68
Begründetheit einer Nichtzulassungsbeschwerde - Darlegung der grundsätzlichen …
Das Berufungsgericht ist zutreffend davon ausgegangen, daß der Wohnsitzbegriff des Bundesvertriebenengesetzes der gleiche sei wie in den §§ 7 ff. BGB (vgl. BVerwGE 5, 110 und 9, 269), und hat demgemäß zunächst geprüft, ob der Kläger durch sein Verhalten den Willen bekundet habe, sich in Berlin eine weitere feste Lebensgrundlage zu schaffen, ohne dadurch jedoch seinen früheren Wohnsitz in Aussig aufzugeben.Hingegen schließt die Absicht, zu einem späteren Zeitpunkt endgültig zu dem alten Wohnsitz zurückzukehren, sowie die lediglich befristet erteilte behördliche Erlaubnis der Einreise es nicht aus, den neuen Wohnort als den "bestimmenden" Wohnsitz anzunehmen (Urteil vom 29. Oktober 1959 - BVerwG VIII C 25.59 - [BVerwGE 9, 269, die hier einschlägigen Ausführungen sind dort nicht abgedruckt, = Buchholz 412.3 §§ 1, 2 BVFG Nr. 3 = JR 1960, 274 = NJW 1960, 591 [BVerwG 29.10.1959 - VIII C 25/59] = DVBl. 1960, 248 Bestimmend ist somit der Wohnsitz, bei dem unter Berücksichtigung und Abwägung aller dieser Umstände das Merkmal des Wohnens, also die Einnahme von Mahlzeiten, Schlafen und Verbringen der Freizeit, vorwiegend verwirklicht worden ist (vgl. Urteil vom 17. Juli 1958 - BVerwG III C 64.57 - [Buchholz 427.3 § 11 LAG Nr. 18]).
- VGH Baden-Württemberg, 17.09.1996 - 16 S 1956/94
Vertriebenenrecht: Vertragsumsiedler und Administrativumsiedler aus der …
Umsiedler im Sinne des § 1 Abs. 2 Nr. 2 BVFG kann nach Auffassung des Senats nur sein, wer aufgrund der Umsiedlung in den späteren Geltungsbereich des Bundesvertriebenengesetzes gelangt ist und von dessen Eingliederungszweck erfaßt werden konnte, wer also ein dem Vertriebenen nach § 1 Abs. 1 BVFG vergleichbares Schicksal erlitten hat (BVerwGE 9, 269, 271). - BVerwG, 10.05.1961 - VIII C 118.60
Rechtsmittel
Wie das Bundesvertriebenengesetz (vgl. BVerwGE 5, 110; 9, 269) [BVerwG 29.10.1959 - II C 173/58]geht auch das Häftlingshilfegesetz von dem Wohnsitzbegriff des Bürgerlichen Gesetzbuchs aus. - VGH Baden-Württemberg, 05.04.1995 - 16 S 3118/93
Zum Vertriebenenstatus im Falle der während des Zweiten Weltkrieges als …
Als Umsiedler "vertrieben" ist daher nur, wer ein dem Vertriebenen nach § 1 Abs. 1 BVFG vergleichbares Schicksal gefunden hat (BVerwGE 9, 269, 271). - VGH Baden-Württemberg, 05.04.1995 - 16 S 294/94
Zum Vertriebenenstatus im Falle der während des Zweiten Weltkrieges als …
Umsiedler ist daher nur, wer ein dem Vertriebenen nach § 1 Abs. 1 BVFG vergleichbares Schicksal gefunden hat (BVerwGE 9, 269, 271). - BVerwG, 22.10.1963 - III C 227.61
Unterhaltshilfe auf Lebenszeit wegen vertreibungsbedingten Existenzverlustes - …
Unter Heranziehung der Versorgungsakten der Mutter der Klägerin und der dort von der Klägerin abgegebenen Erklärungen wird das Verwaltungsgericht zu entscheiden haben, ob die Klägerin ohne Verschulden davon ausgehen konnte, daß die Zahlung der Kinderzuschläge an ihre Mutter auf die Höhe der ihr gewährten erhöhten Unterhaltsrente keinerlei Einfluß haben konnte, um sodann zu prüfen, ob das berechtigte Vertrauen der Klägerin auf die Rechtsbeständigkeit der ihr Jahre hindurch gezahlten Unterhaltshilfe hier höher zu bewerten ist als das öffentliche Interesse an der Gesetzmäßigkeit der Verwaltung (vgl. BVerwGE 5, 312; 6, 1 [BVerwG 28.06.1957 - IV C 235/56]; 8, 296 [BVerwG 14.05.1959 - VIII C 20/59]; 9, 273 [BVerwG 29.10.1959 - VIII C 25/59]und 10, 308). - VGH Baden-Württemberg, 02.12.1994 - 16 S 2263/94
Zum Vertriebenenstatus im Falle der während des Zweiten Weltkrieges als …
- BVerwG, 24.03.1987 - 9 B 284.86
Rechtsmittel
- BVerwG, 09.03.1984 - 8 B 168.83
Voraussetzungen einer Wohnsitzbegründung - Voraussetzungen für eine Ausnahme von …
- BVerwG, 10.03.1966 - VIII C 53.64
Rechtsmittel
- BVerwG, 23.12.1965 - VIII B 27.65
Aufgabe und Begründung eines Wohnsitzes - Anspruch auf Gewährung des Armenrechts …
- BVerwG, 11.10.1961 - VIII B 150.61
Wohnsitzbegriff des Bundesvertriebenengesetzes (BVFG) - Anerkennung als …
- BVerwG, 07.12.1960 - VIII C 260.59
Rechtsmittel
- BVerwG, 12.01.1960 - VIII C 27.59
Rechtsmittel
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