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Rechtsprechung
   BVerwG, 24.04.1974 - VIII C 42.73   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1974,655
BVerwG, 24.04.1974 - VIII C 42.73 (https://dejure.org/1974,655)
BVerwG, Entscheidung vom 24.04.1974 - VIII C 42.73 (https://dejure.org/1974,655)
BVerwG, Entscheidung vom 24. April 1974 - VIII C 42.73 (https://dejure.org/1974,655)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • Wolters Kluwer

    Antrag auf Befreiung vom Wehrdienst - Anfechtung eines Musterungsbescheides - Wirkung der Zurückstellung eines Wehrpflichtigen - Antragsabhängige Befreiung vom Wehrdienst innerhalb des Musterungsverfahrens - Entscheidung über die Verfügbarkeit eines Wehrpflichtigen im ...

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)

    WpflG § 11 Abs. 2 S. 1 Nr. 2

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BVerwGE 45, 140
 
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Wird zitiert von ... (4)Zitiert selbst (12)

  • BVerwG, 29.02.1968 - VIII C 49.67

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 24.04.1974 - VIII C 42.73
    Auf diese Rechtsfolge stellt die Vorschrift in § 11 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 WPflG ab, wenn sie in Satz 1 den ehelichen von dem in Satz 2 behandelten nicht ehelichen Sohn unterscheidet (BVerwGE 29, 144 [146]; 29, 153 [155]; 37, 94 [95]).

    Zwar hat der Senat in seiner Entscheidung BVerwGE 29, 144 (152) [BVerwG 29.02.1968 - VIII C 49/67] darin beachtliche Gründe gegen die hier gefundene Auslegung gesehen.

    Es macht dann keinen Unterschied, ob der Status durch eheliche Abstammung gemäß §§ 1591 ff. BGB, im Wege der Legitimation durch nachfolgende Ehe gemäß §§ 1719 ff. BGB, durch Ehelicherklärung nach § 1723 ff. BGB oder auf andere Weise erworben wird (BVerwGE 29, 144 [150]).

    Der Senat hat in beiden Fällen angenommen, daß der Begriff Vater im Sinne der hier maßgeblichen Vorschrift erfüllt ist (BVerwGE 29, 144 [150]).

    Endlich hat der Senat bereits entschieden, daß dann, wenn der uneheliche Vater sein Kind adoptiert hat, im hier maßgeblichen Zusammenhang das Merkmal Vater gegeben ist (BVerwGE 29, 144 [152]; 37, 94 [98]).

  • BVerwG, 14.01.1971 - VIII C 142.70

    Beantragung einer Befreiung vom Wehrdienst - Gleichbehandlung ehelicher und …

    Auszug aus BVerwG, 24.04.1974 - VIII C 42.73
    Auf diese Rechtsfolge stellt die Vorschrift in § 11 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 WPflG ab, wenn sie in Satz 1 den ehelichen von dem in Satz 2 behandelten nicht ehelichen Sohn unterscheidet (BVerwGE 29, 144 [146]; 29, 153 [155]; 37, 94 [95]).

    Endlich hat der Senat bereits entschieden, daß dann, wenn der uneheliche Vater sein Kind adoptiert hat, im hier maßgeblichen Zusammenhang das Merkmal Vater gegeben ist (BVerwGE 29, 144 [152]; 37, 94 [98]).

    Denn einerseits wird der uneheliche Vater in ständiger Rechtsprechung des Senats trotz leiblicher Abstammung des unehelichen Kindes nicht als Vater im Sinne der hier maßgeblichen Befreiungsvorschrift angesehen (BVerwGE 37, 94).

  • BVerwG, 17.12.1970 - VIII C 30.69

    Unentbehrlichkeit eines Wehrpflichtigen im landwirtschaftlichen Betrieb der …

    Auszug aus BVerwG, 24.04.1974 - VIII C 42.73
    Es gelten für die Behandlung der hier in Rede stehenden Befreiung daher die Grundsätze, die der Senat in BVerwGE 37, 73 für die Behandlung der Zurückstellung im Musterungsverfahren dargelegt hat.

    Soweit der Senatim Urteil vom 29. Februar 1968 - BVerwG VIII C 198.67 - anders entschieden hat, ist diese Entscheidung überholt (BVerwGE 37, 73 [74]).

  • BVerwG, 29.02.1968 - VIII C 82.67

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 24.04.1974 - VIII C 42.73
    Auf diese Rechtsfolge stellt die Vorschrift in § 11 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 WPflG ab, wenn sie in Satz 1 den ehelichen von dem in Satz 2 behandelten nicht ehelichen Sohn unterscheidet (BVerwGE 29, 144 [146]; 29, 153 [155]; 37, 94 [95]).

    Der Senat hat in diesem Falle angenommen, daß der Wehrpflichtige der eheliche Sohn des als Vater Geltenden ist (BVerwGE 29, 153).

  • BVerwG, 03.08.1962 - VII C 143.61

    Anfechtungsklage bei Ablehnung der Befreiung vom Wehrdienst - Befreiung eines an …

    Auszug aus BVerwG, 24.04.1974 - VIII C 42.73
    Die Beklagte wendet sich gegen diese Auslegung zu Unrecht mit dem Hinweis auf die Entscheidung des früher mit Wehrpflicht Sachen befaßten VII. Senats des Bundesverwaltungsgerichts BVerwGE 14, 336.

    Der Senat hat ihn, anders als früher der VII. Senat (BVerwGE 14, 336 [337]), darin gesehen, daß eine Familie, die durch Kriegsereignisse oder Verfolgungsmaßnahmen schon schwere Opfer gebracht hat, davon nunmehr verschont bleiben soll (BVerwGE 32, 44 [50]).

  • BVerwG, 11.12.1969 - VIII C 46.68

    Als Prediger anerkannt - Religionen müssen nicht christlich sein

    Auszug aus BVerwG, 24.04.1974 - VIII C 42.73
    Soweit er in Fällen kraft Gesetzes eintretender Befreiung anders entschieden hat (BVerwGE 32, 50; 34, 291), [BVerwG 11.12.1969 - III C 138/68]liegt ein anderer Fall vor.
  • BVerwG, 24.04.1969 - VIII C 77.68

    Voraussetzung der Wehrdienstbefreiung von Heimkehrern - Unzulässigkeit eines …

    Auszug aus BVerwG, 24.04.1974 - VIII C 42.73
    Soweit er in Fällen kraft Gesetzes eintretender Befreiung anders entschieden hat (BVerwGE 32, 50; 34, 291), [BVerwG 11.12.1969 - III C 138/68]liegt ein anderer Fall vor.
  • BVerwG, 24.04.1969 - VIII C 42.68

    Wehrdienstbefreiung der "letzten Söhne" - Abgrenzung zwischen Bruder und …

    Auszug aus BVerwG, 24.04.1974 - VIII C 42.73
    Der Senat hat ihn, anders als früher der VII. Senat (BVerwGE 14, 336 [337]), darin gesehen, daß eine Familie, die durch Kriegsereignisse oder Verfolgungsmaßnahmen schon schwere Opfer gebracht hat, davon nunmehr verschont bleiben soll (BVerwGE 32, 44 [50]).
  • BVerwG, 11.12.1969 - III C 138.68

    Anspruch auf Ausgleich kriegsbedingter Schäden

    Auszug aus BVerwG, 24.04.1974 - VIII C 42.73
    Soweit er in Fällen kraft Gesetzes eintretender Befreiung anders entschieden hat (BVerwGE 32, 50; 34, 291), [BVerwG 11.12.1969 - III C 138/68]liegt ein anderer Fall vor.
  • BVerwG, 29.02.1968 - VIII C 198.67

    Befreiung und die Zurückstellung vom Wehrdienst - Anwendungsbereich des § 11 Abs. …

    Auszug aus BVerwG, 24.04.1974 - VIII C 42.73
    Soweit der Senatim Urteil vom 29. Februar 1968 - BVerwG VIII C 198.67 - anders entschieden hat, ist diese Entscheidung überholt (BVerwGE 37, 73 [74]).
  • BVerwG, 30.10.1969 - VIII C 112.67

    Zurückstellung vom Wehrdienst zwecks Weiterführung der Ausbildung - Einberufung …

  • BVerwG, 27.06.1973 - VIII C 113.72

    Anfechtung eines eine Zurückstellung verfügenden Widerspruchsbescheids der …

  • BVerwG, 13.01.1982 - 8 C 62.80

    Befreiung vom Wehrdienst - Sowjetische Besatzungszone - Tod des Vaters - …

    Das Verwaltungsgericht hat die Klage zu Unrecht abgewiesen; denn der angefochtene Musterungsbescheid, in dem gleichzeitig über den Befreiungsantrag des Klägers zu entscheiden war (vgl. BVerwG, Urteil vom 24. April 1974 - BVerwG VIII C 42.73 - Buchholz 448.0 § 11 WPflG Nr. 28 S. 59 [60]), ist rechtswidrig und verletzt den Kläger in seinen Rechten (§ 113 Abs. 1 Satz 1 VwGO).
  • BVerwG, 20.01.1983 - 4 B 217.82

    Nichtzulassung der Revision mangels grundsätzlicher Bedeutung - Erlass eines …

    Soweit die Beschwerde vorbringt, das Berufungsgericht weiche mit der von ihm vorgenommenen Gleichsetzung der Begriffe "Leichtigkeit" und "Sicherheit" des Verkehrs von der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (BVerwGE 16, 116; 17, 315 [BVerwG 19.12.1963 - I C 77/60]; 19, 238 [BVerwG 31.08.1964 - VIII C 350/63]; 35, 319 [BVerwG 25.06.1970 - I C 10/69]; 45, 147 [BVerwG 24.04.1974 - VIII C 42/73]; 56, 56) [BVerwG 07.06.1978 - 7 C 63/76]ab und deshalb müsse die Revision gemäß § 132 Abs. 2 Nr. 2 VwGO zugelassen werden, kann sie damit nicht durchdringen.
  • BVerwG, 12.11.1975 - 8 C 1.75

    Antrag eines Wehrpflichtigen auf Befreiung vom Wehrdienst

    Das hat der Senat im Urteil vom 24. April 1974 - BVerwG VIII C 42.73 - klargestellt.
  • BVerwG, 14.10.1974 - VIII B 25.74

    Wehrdienstrechtliche Ausgestaltung der Anfechtung eines Tauglichkeitsbescheids …

    Maßgeblich für die Beantwortung der Frage, ob ein Musterungsbescheid rechtswidrig ist und den Kläger in seinen Rechten verletzt, ist die bei Abschluß des Musterungsverfahrens gegebene Sach- und Rechtslage; von dieser ist auf die am nächstmöglichen Einberufungstermin gegebenen Verhältnisse zu schließen (vgl. die Urteile vom 28. Februar 1973 - BVerwG VIII C 49.72 - und vom 24. April 1974 - BVerwG VIII C 42.73 und BVerwG VIII C 123.71 -).
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