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Rechtsprechung
   BGH, 13.05.1974 - VIII ZB 13/74   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1974,4608
BGH, 13.05.1974 - VIII ZB 13/74 (https://dejure.org/1974,4608)
BGH, Entscheidung vom 13.05.1974 - VIII ZB 13/74 (https://dejure.org/1974,4608)
BGH, Entscheidung vom 13. Mai 1974 - VIII ZB 13/74 (https://dejure.org/1974,4608)
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Volltextveröffentlichungen (4)

Papierfundstellen

  • VersR 1974, 976
 
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Wird zitiert von ... (5)Zitiert selbst (5)

  • BGH, 11.07.1958 - IV ZB 127/58

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 13.05.1974 - VIII ZB 13/74
    Das von der Klägerin für ihre gegenteilige Auffassung angeführte Urteil des früheren IV. Zivilsenates des Bundesgerichtshofs vom 27. Juni 1956 (IV ZR 3/56 = LM ZPO § 518 Nr. 4) ist überholt, weil dieser Senat in dem späteren Beschluß vom 11. Juli 1958 (IV ZB 127/58 = LM ZPO § 232 Nr. 37) darauf hingewiesen hat, daß ein Rechtsmittel nur dann ordnungsgemäß eingelegt ist, wenn die Person des Rechtsmittelklägers in der Rechtsmittelschrift richtig bezeichnet ist oder sich innerhalb der Rechtsmittelfrist feststellen läßt, welche Partei das Rechtsmittel eingelegt hat.

    Die Forderung, daß die Person des Rechtsmittelklägers in der Rechtsmittelschrift bezeichnet werden muß, ist keine bedeutungslose Formvorschrift, weil in der Regel das Gericht nur bei richtiger Bezeichnung des Rechtsmittelklägers die Rechtsmittelschrift alsbald der Gegenpartei zustellen kann (BGH Beschl. vom 11. Juli 1958 a.a.O.).

    Die wenigen zwingenden Vorschriften, die das Gesetz für die Form wichtiger Verfahrenshandlungen gibt, müssen beachtet werden, wenn sich die Ordnung des an einen geregelten Gang gebundenen Verfahrens nicht auflösen soll (BGH Beschl, vom 11. Juli 1958 a.a.O.).

  • BAG, 28.06.1973 - 3 AZR 469/72

    Zulässigkeit - Rechtsmittel - Frist - Kläger - Beklagter

    Auszug aus BGH, 13.05.1974 - VIII ZB 13/74
    Es ist gefestigte Rechtsprechung, daß dem Rechtsmittelgericht bei Einlegung eines Rechtsmittels die Person des Rechtsmittelklägers erkennbar sein oder wenigstens innerhalb der Rechtsmittelfrist erkennbar werden muß (…BGH Urt. vom 27. April 1971 - IV ZR 11/69 = VersR 1971, 763; BAG NJW 1973, 2318 jeweils m.w.Nachw.).
  • BGH, 27.04.1971 - IV ZR 11/69

    Revisionseinlegung - Richtige Klägerbezeichnung - Feststellung der Partei - …

    Auszug aus BGH, 13.05.1974 - VIII ZB 13/74
    Es ist gefestigte Rechtsprechung, daß dem Rechtsmittelgericht bei Einlegung eines Rechtsmittels die Person des Rechtsmittelklägers erkennbar sein oder wenigstens innerhalb der Rechtsmittelfrist erkennbar werden muß (BGH Urt. vom 27. April 1971 - IV ZR 11/69 = VersR 1971, 763; BAG NJW 1973, 2318 jeweils m.w.Nachw.).
  • RG, 12.05.1934 - V B 10/34

    Wann macht eine Parteienverwechslung in der Berufungsschrift die Berufung …

    Auszug aus BGH, 13.05.1974 - VIII ZB 13/74
    Dazu gehört entgegen der Ansicht der Klägerin selbstverständlich auch die Angabe, für welche Partei diese Erklärung abgegeben wird, was sich allerdings auch durch Auslegung der Berufungsschrift ergeben kann (RGZ 144, 314, 315).
  • BGH, 27.06.1956 - IV ZR 3/56

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 13.05.1974 - VIII ZB 13/74
    Das von der Klägerin für ihre gegenteilige Auffassung angeführte Urteil des früheren IV. Zivilsenates des Bundesgerichtshofs vom 27. Juni 1956 (IV ZR 3/56 = LM ZPO § 518 Nr. 4) ist überholt, weil dieser Senat in dem späteren Beschluß vom 11. Juli 1958 (IV ZB 127/58 = LM ZPO § 232 Nr. 37) darauf hingewiesen hat, daß ein Rechtsmittel nur dann ordnungsgemäß eingelegt ist, wenn die Person des Rechtsmittelklägers in der Rechtsmittelschrift richtig bezeichnet ist oder sich innerhalb der Rechtsmittelfrist feststellen läßt, welche Partei das Rechtsmittel eingelegt hat.
  • BGH, 25.06.1986 - IVb ZB 67/86

    Ordnungsmäßigkeit der Einlegung einer Berufung - Unzutreffende Bezeichnung der …

    Die wenigen zwingenden Vorschriften, die das Gesetz über die Form wichtiger Verfahrenshandlungen aufstellt, müssen beachtet werden, wenn sich nicht die Ordnung des an einen geregelten Gang gebundenen Verfahrens schließlich auflösen soll (…BGH Beschlüsse vom 11. Juli 1958 a.a.O. S. 1727 und vom 13. Mai 1974 - VIII ZB 13/74 - VersR 1974, 976, 977).
  • BGH, 11.10.1984 - V ZB 15/84

    Ordnungsgemäße Einlegung der Berufung

    Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, insbesondere auch des erkennenden Senats, von der abzugehen kein Anlaß besteht, gehört zur ordnungsgemäßen Einlegung der Berufung, daß dem Berufungsgericht die Person des Rechtsmittelklägers aus der Berufungsschrift unzweifelhaft erkennbar ist oder wenigstens innerhalb der Rechtsmittelfrist erkennbar wird (BGHZ 21, 168, 173; 65, 114/115; BGH NJW 1958, 1726; 1984, 1358; VersR 1965, 791; 1967, 186; 1971, 763; 1971, 1145; 1974, 976; 1974, 1098; vgl. auch BAG NJW 1960, 1319; 1965, 171; 1969, 1366; 1969, 1367; 1973, 1949; 1973, 2318).
  • BAG, 18.05.1976 - 3 AZB 14/76

    Telegrafisch eingelegte Berufung - Erkennbarkeit der anfechtenden Partei

    Fehlt diese Angabe in der Rechtsmittelschrift, so kann der Mangel innerhalb der Rechtsmittelfrist geheilt werden, danach nicht mehr (vgl. RGZ 96, 117 /"118 f7; 125, 24o /"241 f . 7; 144, 314 /"315 ff. 7; BGHZ 21, 168 /~17o ff. 7; BGH NJW 1958, 1726 f. = VersR 1958, 625; VersR 1971, 763, 1145; 1974, 976 f.; BAG AP Nr. 15 und Nr. 19 zu § 518 ZPO; BAG 21, 368 ff. = AP Nr. 1 zu § 553 ZPO; BAG 21, 193 /"195 f- 7 = AP Nr. 2 zu § 553 ZPO /'zu I 1 der Gründe 7)-Die Rechtssicherheit gebietet es, die Person des Rechtsmittelklägers klar zu bezeichnen; weil die Berufung ein befristetes Rechtsmittel ist, muß dieses Erfordernis innerhalb der Rechtsmittelfrist erfüllt sein (BGHZ 21, 168 /"173 7).
  • BGH, 25.06.1980 - VIII ZB 15/80

    Erkennbarkeit der die Berufung einlegenden Partei vor Ablauf der Berufungsfrist

    Nach gefestigter Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs wie des Bundesarbeitsgerichts muß vor Ablauf der Berufungsfrist feststehen, für welche Partei Berufung eingelegt wurde; andernfalls ist die Berufung unzulässig (BGHZ 21, 168; BGH Urteil vom 27. April 1971 - IV ZR 11/69 = VersR 1971, 763 und BGH Beschluß vom 13. Mai 1974 - VIII ZR 13/74 = VersR 1974, 976; BAG AP Nr. 34 zu § 518, § 519 b ZPO m.w.Nachw.).
  • BGH, 25.06.1980 - VIII ZB 14/80
    Das entspricht nicht nur der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGHZ 21, 168; BGH, Urteil vom 27. April 1971 - IV ZR 11/69 - VersR 1971, 763 und BGH Beschluß vom 13. Mai 1974 - VIII ZR 13/74 = VersR 1974, 976), sondern auch derjenigen des Bundesarbeitsgerichts (AP Nr. 34 zu § 518, § 519 b ZPO m.w.Nachw.).
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