Rechtsprechung
| BGH, 11.03.1981 - VIII ZB 18/81 |
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Vertretung für einen als Vertreter auftretenden Rechtsanwalt durch OLG-bestellten Vertreter
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- Wolters Kluwer (Leitsatz)
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Rechtsanwalt - Vertreter - Prozeßhandlungen
Papierfundstellen
- NJW 1981, 1740
- MDR 1981, 753
- VersR 1981, 550
Wird zitiert von ... (7) Zitiert selbst (3)
- BGH, 05.10.1970 - III ZR 8/68
Vertretungsmacht eines Anwalts dem von vornherein ein Vertreter bestellt worden …
Auszug aus BGH, 11.03.1981 - VIII ZB 18/81
3. Da die Vorschrift des § 53 BRAO weder die Anzei gung des Verhinderungsfalls bei Gericht noch den Nachweis der Verhinderung des vertretenen Rechtsanwalts verlangt (BGH Urteil vom 5. Oktober 1970 - III ZR 8/68 = LM BRAO § 53 Nr. 5), hat Rechtsanwalt K ais allgemeiner Vertreter des Rechtsan für Rechtsanwalt E m wirksam Berufung eingelegt. - BGH, 09.12.1974 - III ZR 134/72
Rechtsmittelgericht - Rechtsanwalt - Vertreter - Prozeßhandlungen
Auszug aus BGH, 11.03.1981 - VIII ZB 18/81
Der nach § 53 Abs. 3" 4 BRAO bestellte allgemeine Vertreter hat daher grundsätzlich alle Befugnisse des Anwalts, den er vertritt; er kann ebenso wie der vertretene Rechtsanwalt tätig werden und wirksam alle Prozeßhandlungen bei einem Gericht vornehmen, bei dem der von ihm vertretene Rechtsanwalt zugelassen ist (BGH Beschluß vom 26. Januar 1962 - IV ZB 438/61 = LM BEG 1956 § 224 Nr. 18 und BGH Urteil vom 9. Dezember 1974 - III ZR 134/72 = NJW 1975, 542;… Kalsbach, Bundesrechtsanwaltsordnung, I960, § 53 Rdn. 5; Isele, Bundesrechtsanwaltsordnung, 1976, § 53 Anm. IV B). - BGH, 14.03.1973 - VIII ZB 8/73
Verstorbener Anwalt - Kanzleiabwicklung - Zulassung zum OLG - …
Auszug aus BGH, 11.03.1981 - VIII ZB 18/81
Dort heißt es zwar unter Hinweis auf eine Entscheidung des beschließenden Senats (Beschluß vom 14. März 1973 - VIII ZB 8/73 = VersR 1973, 470), sowohl der amtlich bestellte Vertreter wie der Abwickler seien "natürlich nur insofern befugt, als sie gerade in diesen Eigenschaften tätig werden".
- BGH, 24.11.1999 - XII ZR 94/98
Auslegung einer Berufungsschrift bei Vertretung des bei dem Oberlandesgericht …
Rechtsanwalt S. ist beim Berufungsgericht zugelassen; seine Vertretung durch eine oberlandesgerichtlich bestellte Vertreterin umfaßt die Wahrnehmung von Prozeßhandlungen vor dem Oberlandesgericht auch dann, wenn die Vertreterin selbst nicht beim Oberlandesgericht zugelassen ist (BGH Urteil vom 9. Dezember 1974 - III ZR 134/72 - NJW 1975, 542, 543; BGH Beschluß vom 11. März 1981 - VIII ZB 18/81 - NJW 1981, 1740, 1741).Die Zulässigkeit einer solchen Weitervertretung ist in der Rechtsprechung anerkannt, sofern - wie hier - beide Vertretene bei demselben Gericht zugelassen sind (BGH Beschluß vom 11. März 1981 - VIII ZB 18/81 - aaO; OLG München MDR 1995, 318).
- BGH, 14.12.1990 - V ZR 329/89
Hinweispflicht des amtlich bestellten Vertreters
Zutreffend geht das Berufungsgericht allerdings davon aus, daß ein als amtlicher Vertreter bestellter Rechtsanwalt, der nicht bei dem Oberlandesgericht zugelassen ist, dann nicht wirksam bei diesem Gericht Berufung einlegen kann, wenn er nicht für den vertretenen, dort zugelassenen Anwalt, sondern für seine eigene Praxis tätig wird (BGH Beschl. v. 11. März 1981, VIII ZB 18/81, NJW 1981, 1740, 1741). - OLG Brandenburg, 17.12.1997 - 1 U 26/97
Rückzahlung einer Maklerprovision ; Antrag auf Zurückweisung einer Berufung durch …
Ist Rechtsanwalt G. hingegen von der Landesjustizverwaltung gemäß § 53 Abs. 2 Satz 2, Abs. 3 und 4 BRAO zum (amtlichen) Vertreter für Rechtsanwältin S. bestellt worden, hätte er allerdings unabhängig von seiner eigenen Postulationsfähigkeit gemäß § 53 Abs. 7 BRAO grundsätzlich sämtliche Vertretungsbefugnisse von Rechtsanwältin S. erhalten (…s. dazu etwa BGH NJW 1975, S. 542, 543 [BGH 09.12.1974 - III ZR 134/72]; NJW 1981, S. 1740, 1741 [BGH 11.03.1981 - VIII ZB 18/81];… Feuerich/Braun, a.a.O., § 53 Rdn. 27;… Baumbach/Hartmann, a.a.O., § 78 Rdn. 27;… Kleine-Cosack, BRAO, 1993, § 53 Rdn. 4).
- BGH, 09.05.1984 - VIII ZR 47/83
Anspruch auf Schadensersatz wegen Nichterfüllung eines Kaufvertrages - …
Damit hätte er insbesondere für die von diesem vertretene Beklagte auch ohne besondere Untervollmacht wirksam Berufung einlegen können (Senatsbeschluß vom 11. März 1981 - VIII ZB 18/81 = NJW 1981, 1740). - OLG München, 13.02.1987 - 21 U 5627/86
Anspruch auf Veröffentlichung einer Gegendarstellung; Leistung unter dem Druck …
Es handelt sich um den Fall einer amtlichen, öffentlich-rechtlichen Vertretung in Form der Generalsubstitution (vgl. zur rechtlichen Stellung dieses allgemeinen Vertreters BGH, B. v. 21.4.1966, NJW 1966, 1362 und B. v. 11.3.1981, NJW 1981, 1740). - BGH, 21.02.1994 - AnwZ (B) 56/93
Voraussetzungen für die Statthaftigkeit einer sofortigen Beschwerde - …
Wie sich aus § 53 Abs. 4 BRAO ergibt, können (außer Rechtsanwälten) auch Personen mit der Befähigung zum Richteramt und Referendare, die seit mindestens zwölf Monaten im Vorbereitungsdienst beschäftigt sind, zu Vertretern auch eines beim Oberlandesgericht zugelassenen Rechtsanwalts (vgl. BGH, Beschluß vom 11. März 1981 - VIII ZB 18/81 - NJW 1981, 1740, 1741) bestellt werden. - BGH, 09.05.1984 - VIII ZR 67/83
Zulässigkeitsvoraussetzungen und Formerfordernisse an die Einlegung einer …
Damit hätte er insbesondere für den von diesem vertretenen Beklagten auch ohne besondere Untervollmacht wirksam Berufung einlegen können (Senatsbeschluß vom 11. März 1981 - VIII ZB 18/81 = NJW 1981, 1740).
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