Rechtsprechung
| BGH, 29.11.1967 - VIII ZR 101/65 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Schriftformerfordernis bei einem Bürgschaftsvertrag
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- NJW 1968, 393
- MDR 1968, 235
- DB 1968, 130
Wird zitiert von ... (9)
- BGH, 27.01.1983 - IX ZR 95/81
Zustimmungsbedürftigkeit der Begründung einer Bürgschaftsverpflichtung
Darin kann die Behauptung liegen, die Parteien hätten sich abweichend vom Inhalt der Bürgschaftsurkunde (vgl. dazu BGH NJW 1968, 393 = MDR 1968, 235) darauf geeinigt, daß der Beklagte für die Hauptschuld der Firma H... nicht einzustehen habe, soweit das ursprüngliche Kreditengagement nicht ausgeweitet worden sei. - BGH, 15.05.1986 - IX ZR 96/85
Ausgleich unter Mitbürgen bei Vereinbarung einer nachrangigen Haftung des einen
Sie sind nach ständiger höchstrichterlicher Rechtsprechung formlos gültig (RG JW 1936, 988; BGH Urt. v. 29. November 1967 - VIII ZR 101/65, LM BGB § 766 Nr. 11). - BGH, 17.03.1994 - IX ZR 102/93
Formularmäßige Erstreckung einer Bürgschaft auf alle Forderungen aus bankmäßiger …
Die Abrede ist dann auch wirksam geworden; denn eine Vereinbarung, die die Haftung des Bürgen im Vergleich zu dem beschränkt, was sich aus der Urkunde in Verbindung mit den gesetzlichen Vorschriften ergibt, wird formlos gültig (BGH, Urt. v. 29. November 1967 - VIII ZR 101/65, NJW 1968, 393 [BGH 29.11.1967 - VIII ZR 101/65]; v. 15. Mai 1986 - IX ZR 96/85, NJW 1986, 3131, 3132).
- BGH, 03.05.1984 - IX ZR 37/83
Rechtsnatur eines zwischen dem Hauptschuldner und einer Bank abgeschlossenen …
Das gilt umso mehr, als die Vereinbarung einer aufschiebenden Bedingung selbst dann nicht der Schriftform unterliegt und keiner Erwähnung in der Bürgschaftsurkunde bedarf, wenn auf die Bürgschaftserklärung im übrigen § 766 Satz 1 BGB anzuwenden ist; denn es handelt sich um eine Abrede, durch die die Verpflichtungen des Bürgen lediglich eingeschränkt werden (BGH, Urteil vom 29. November 1967 - VIII ZR 101/65 = WM 1967, 1274). - OLG Nürnberg, 20.06.1990 - 9 U 3650/89
Nichtigkeit eines Bürgschaftsvertrages wegen Formverstoßes; Unschädlichkeit einer …
Entscheidend ist, daß das von Beklagten unterzeichnete Bürgschaftsformular diesen auf das einzugehende Risiko hinwies (BGH NJW 1968, 393 [BGH 29.11.1967 - VIII ZR 101/65] ; OLG Köln WM 1989, 1500, 1504). - BGH, 17.10.1985 - IX ZR 168/84
Klage auf Erfüllung einer Bürgschaftsverpflichtung - Hinreichende Bestimmtheit …
Der Inhalt und die Tragweite der Bürgschaftserklärung sind nicht durch mündliche Abreden zugunsten des Bürgen (vgl. dazu BGH, Urt. v. 29. November 1967 - VIII ZR 101/65, NJW 1968, 393 [BGH 29.11.1967 - VIII ZR 101/65]) abgeändert worden. - BGH, 29.03.1983 - IX ZR 61/82
Verletzung der bürgerlich-rechtlichen Auslegungsregeln bei Auslegung nicht …
Das Berufungsurteil steht im Einklang mit den Entscheidungen des Bundesgerichtshofs (LM BGB § 765 Nr. 1 Blatt 2 R; NJW 1968, 393 [BGH 29.11.1967 - VIII ZR 101/65]; WM 1978, 924 mit NJW 1968, 986; BGHZ 77, 256). - BGH, 30.04.1969 - I ZR 145/67
Auslegung einer Vertragsklausel als Lieferverpflichtung - Rechtsfolgen einer …
Danach hat allerdings (vgl. BGHZ 26, 161; NJW 1958, 1138; 1959, 1964; 1968, 394) [BGH 29.11.1967 - VIII ZR 101/65] der Eigenhändler (ebenso wie der Handelsvertreter) grundsätzlich keinen Einfluß auf die kaufmännische Entschließungsfreiheit des Lieferanten. - BGH, 26.02.1969 - VIII ZR 125/67
Anforderungen an die Auslegung einer Bürgschaftserklärung - Voraussetzungen für …
Es hätte eine solche Abrede nicht der nach § 766 BGB für die Bürgschaft erforderlichen Schriftform bedurft, weil sie sich zu Gunsten der Bürgin ausgewirkt hätte (vgl. Senatsurteil vom 29. November 1967 - VIII ZR 101/65 = WM 67, 1274; Warn 67 Nr. 255).
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