Rechtsprechung
| BGH, 07.01.1963 - VIII ZR 149/61 |
Volltextveröffentlichung
Verfahrensgang
- BGH, 07.01.1963 - VIII ZR 149/61
- BGH, 29.05.1963 - VIII ZR 149/61
Wird zitiert von ... (0) Zitiert selbst (9)
- BAG, 14.07.1961 - 1 AZR 288/60
Herausgabe von Schmiergeldern
Auszug aus BGH, 07.01.1963 - VIII ZR 149/61
Deswegen sei der § 667 BGB nicht anwendbar und der Geschäftsherr könne die Herausgabe nur verlangen, wenn und soweit ihm Schadensersatzansprüche zustünden (vgl. die Nachweise in dem Urteil des Bundesarbeitsgerichts vom 14. Juli 1961, NJW 1961, 2036 = AP, § 687 BGB Nr. 1 mit Anm. von Isele).Das Bundesarbeitsgericht hat in dem Urteil vom 14. Juli 1961 (aaO) eine Mittelmeinung vertreten.
- RG, 27.04.1920 - III 411/19
Fallen sog. Schmiergelder unter die Herausgabepflicht der §§ 667, 675 BGB.?
Auszug aus BGH, 07.01.1963 - VIII ZR 149/61
Diesen Standpunkt hat insbesondere das Reichsgericht in den Entscheidungen RGZ 99, 31 und 164, 98 vertreten.Wie das Reichsgericht in dem Urteil RGZ 99, 31 zutreffend dargelegt hat, beruht die Vorschrift des § 667 BGB u.a. auf dem Gedanken, daß dem Besorger fremder Geschäfte aus dieser Geschäftsführung keine Vorteile verbleiben sollen, die seine Unbefangenheit im Verhältnis zu seinem Auftraggeber beeinträchtigen könnten.
- RG, 07.12.1934 - III 209/34
1. Sind thüringische Gesetze revisibele Rechtsnormen? 2. Ist das …
Auszug aus BGH, 07.01.1963 - VIII ZR 149/61
Das Reichsgericht hat in den Urteilen RGZ 146, 194 und JW 1937, 2516 angenommen, daß der Geschäftsherr keinen Anspruch aus dem § 667 BGB auf die seinem Angestellten genährten "Schmiergelder" habe, wenn deren Verfall gemäß den §§ 335 StGB oder 12 Abs. 3 UWG angeordnet werden könne.In den angeführten Urteilen RGZ 146, 194 und JW 1937, 2516 hat es dann den Vorrang des Staates eindeutig betont.
- RG, 02.12.1932 - I 1181/32
1. Tragweite eines gegen die Verfallerklärung (§ 12 Abs. 3 UnlWG.) gerichteten …
Auszug aus BGH, 07.01.1963 - VIII ZR 149/61
Andererseits hat es in der Entscheidung RGSt 67, 29, 31 f ausgesprochen, daß eine etwaige privatrechtliche Forderung des Geschäftsherrn durch den erwähnten staatlichen Strafausspruch nicht berührt werde.Das Reichsgericht hat entschieden, daß der Täter der Verfallserklärung "weder dadurch entgehen (kann), daß er das Empfangene an seinen Geschäftsherrn freiwillig herausgibt, noch dadurch, daß der Geschäftsherr das Empfangene für sich beansprucht und es vom Bestochenen mit den Zwangsmitteln des bürgerlichen Rechtsstreits eintreibt" ( RGSt 67, 29).
- BGH, 26.03.1962 - II ZR 151/60
Zahlung von Schmiergeldern an einen Vertreter des anderen Vertragsteils - …
Auszug aus BGH, 07.01.1963 - VIII ZR 149/61
Er behält nämlich seinen Schadensersatzanspruch, den er daraus herleiten kann, daß ihm die dem Beauftragten gewährten Vorteile ohne dessen ungetreues, Verhalten zugeflossen wären; hierbei steht ihm regelmäßig der Beweis des ersten Anscheins zur Seite (BGB NJW 1962, 1099 [BGH 26.03.1962 - II ZR 151/60]). - BGH, 29.10.1962 - II ZR 194/60
Tarifumgehung bei Zahlung von Schmiergeldern
Auszug aus BGH, 07.01.1963 - VIII ZR 149/61
Der Senat schließt sich im Ergebnis und in der Begründung der erwähnten Rechtsprechung des Reichsgerichts an, der der II. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs in dem zur Veröffentlichung in der Entscheidungssammlung bestimmten Urteil vom 29. Oktober 1962 - II ZR 194/60 - bereits gefolgt ist. - BGH, 06.11.1959 - 2 StR 408/59
Auszug aus BGH, 07.01.1963 - VIII ZR 149/61
Denselben Zweck verfolgen der § 12 Abs. 3 UWG und der wesensgleiche § 335 StGB (vgl. u.a. RGSt 57, 232; BGHSt 13, 328 ). - RG, 30.05.1940 - V 240/39
Wem gebührt eine Vergütung, die sich der für eine Fideikommißverwaltung …
Auszug aus BGH, 07.01.1963 - VIII ZR 149/61
Diesen Standpunkt hat insbesondere das Reichsgericht in den Entscheidungen RGZ 99, 31 und 164, 98 vertreten. - RG, 05.02.1923 - VI 1074/22
Gehören zum "Empfangenen" im Sinn des § 335 StGB. nur körperliche Gegenstände?
Auszug aus BGH, 07.01.1963 - VIII ZR 149/61
Denselben Zweck verfolgen der § 12 Abs. 3 UWG und der wesensgleiche § 335 StGB (vgl. u.a. RGSt 57, 232; BGHSt 13, 328 ).
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Rechtsprechung
| BGH, 29.05.1963 - VIII ZR 149/61 |
Volltextveröffentlichung
- Wolters Kluwer
Rechtsmittel
Verfahrensgang
- BGH, 07.01.1963 - VIII ZR 149/61
- BGH, 29.05.1963 - VIII ZR 149/61
Wird zitiert von ... (3) Zitiert selbst (5)
- BGH, 05.05.1958 - II ZR 245/56
Nachträgliche Geltendmachung vorhandener, dem Kündigenden aber nicht bekannter …
Auszug aus BGH, 29.05.1963 - VIII ZR 149/61
Im Einzelfall kann nach Treu und Glauben eine andere Beurteilung geboten sein (vgl. BGHZ 27, 220, 225) [BGH 05.05.1958 - II ZR 245/56]. - BGH, 02.02.1961 - VII ZR 253/59
Wichtiger Grund, Verletzung der Unterrichtungspflicht, …
Auszug aus BGH, 29.05.1963 - VIII ZR 149/61
Sofern sich nicht einer der vorerwähnten Rechtsverstöße ergibt, kann das Revisionsgericht den einzelnen vom Tatrichter geprüften Vorfällen kein größeres oder geringeres Gewicht beimessen, als dieser es für richtig gehalten hat (vgl. BGH Urt. v. 2. Februar 1961 - VII ZR 253/59 - S. 5 , v. 28. Mai 1962 - VII ZR 33/61 -, v. 5. Juli 1962 - VII ZR 70/61 - S. 5 und v. 29. Oktober 1962 - VII ZR 192/61 - S. 4). - BGH, 28.05.1962 - VII ZR 33/61
Störung des Vertrauensverhältnisses, wichtiger Grund, Wettbewerb, …
Auszug aus BGH, 29.05.1963 - VIII ZR 149/61
Sofern sich nicht einer der vorerwähnten Rechtsverstöße ergibt, kann das Revisionsgericht den einzelnen vom Tatrichter geprüften Vorfällen kein größeres oder geringeres Gewicht beimessen, als dieser es für richtig gehalten hat (vgl. BGH Urt. v. 2. Februar 1961 - VII ZR 253/59 - S. 5 , v. 28. Mai 1962 - VII ZR 33/61 -, v. 5. Juli 1962 - VII ZR 70/61 - S. 5 und v. 29. Oktober 1962 - VII ZR 192/61 - S. 4). - BGH, 05.07.1962 - VII ZR 70/61
Wichtiger Grund, Erfordernis einer Abmahnung, Nachschieben von Kündigungsgründen, …
Auszug aus BGH, 29.05.1963 - VIII ZR 149/61
Sofern sich nicht einer der vorerwähnten Rechtsverstöße ergibt, kann das Revisionsgericht den einzelnen vom Tatrichter geprüften Vorfällen kein größeres oder geringeres Gewicht beimessen, als dieser es für richtig gehalten hat (vgl. BGH Urt. v. 2. Februar 1961 - VII ZR 253/59 - S. 5 , v. 28. Mai 1962 - VII ZR 33/61 -, v. 5. Juli 1962 - VII ZR 70/61 - S. 5 und v. 29. Oktober 1962 - VII ZR 192/61 - S. 4). - BGH, 29.10.1962 - VII ZR 192/61
Begründeter Anlass, rechtswidrige Vorenthaltung von Provisionen, Teilkündigung, …
Auszug aus BGH, 29.05.1963 - VIII ZR 149/61
Sofern sich nicht einer der vorerwähnten Rechtsverstöße ergibt, kann das Revisionsgericht den einzelnen vom Tatrichter geprüften Vorfällen kein größeres oder geringeres Gewicht beimessen, als dieser es für richtig gehalten hat (vgl. BGH Urt. v. 2. Februar 1961 - VII ZR 253/59 - S. 5 , v. 28. Mai 1962 - VII ZR 33/61 -, v. 5. Juli 1962 - VII ZR 70/61 - S. 5 und v. 29. Oktober 1962 - VII ZR 192/61 - S. 4).
- BGH, 19.12.1966 - VIII ZR 138/64
Voraussetzungen für die Zulassung einer Revision - Anforderungen an die Darlegung …
Sofern sich nicht ein solcher Rechtsverstoß ergibt, kann das Revisionsgericht einem vom Tatrichter geprüften Vorfall, auf den die Kündigung gestützt worden ist, kein größeres oder geringeres Gewicht beimessen, als dieser es für richtig gehalten hat (vgl. Urt. des erkennenden Senats vom 29. Mai 1963 - VIII ZR 149/61 - S. 13/14 m. Nachw. und vom 9. Februar 1966 - VIII ZR 137/64 - S. 9/10). - BGH, 18.11.1963 - VIII ZR 33/62
Alleinvertriebsrecht, Schadensersatz, VHV
Sofern sich nicht einer der erwähnten Rechtsverstöße ergibt, kann das Revisionsgericht den einzelnen vom Tatrichter geprüften Vorfällen kein größeres oder geringeres Gewicht beimosson, als dieser es für richtig gehalten hat (BGB RGRK 11.Auf1. § 626 Anm.8; Urt. des erkennenden Senats vom 29. Mai 1963 - VIII ZR 149/61 -). - BGH, 09.02.1966 - VIII ZR 137/64
Möglichkeit der Lösung von einer Vereinbarung über die Anwendung deutschen Rechts …
Sofern sich nicht eine der vorerwähnten Rechtsverstöße ergibt, kann das Revisionsgericht den vom Tatrichter geprüften Vorfällen kein größeres oder geringeres Gewicht beimessen, als dieser es für richtig gehalten hat (vgl. Urt. des erkennenden Senats vom 29. Mai 1963 - VIII ZR 149/61 - S. 13/14 m. Nachw.).
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