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Rechtsprechung
   BGH, 07.10.1981 - VIII ZR 229/80   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1981,84
BGH, 07.10.1981 - VIII ZR 229/80 (https://dejure.org/1981,84)
BGH, Entscheidung vom 07.10.1981 - VIII ZR 229/80 (https://dejure.org/1981,84)
BGH, Entscheidung vom 07. Oktober 1981 - VIII ZR 229/80 (https://dejure.org/1981,84)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Wirksamkeit sog. Tagespreisklauseln in Neuwagenverkaufsbedingungen - Angemessenheit formularmäßiger Verzugszinsenpauschalierungen i.H.v. 2 % jährlich über dem jeweiligen Bundesbankdiskontsatz beim Neuwagenverkauf - Vereinbarung unverbindlicher Lieferfristen beim ...

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)

    AGBG § 11 Nr. 5; BGB § 637
    Wirksamkeit einer Haftungsfreizeichnung

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BGHZ 82, 21
  • NJW 1982, 331
  • ZIP 1982, 71
  • WM 1982, 9
 
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Wird zitiert von ... (102)Zitiert selbst (11)

  • BGH, 11.06.1980 - VIII ZR 174/79

    Zulässigkeit von Preiserhöhungsklauseln beim Zeitschriftenabonnement - Verwendung …

    Auszug aus BGH, 07.10.1981 - VIII ZR 229/80
    Der Senat hat für den - in § 11 Nr. 1 AGBG ebenfalls ausgenommenen - Bereich der Dauerschuldverhältnisse die gleiche Auffassung vertreten (Senatsurteil vom 11. Juni 1980 - VIII ZR 174/79 = WM 1980, 1120 = NJW 1980, 2518).

    Daß der Käufer u.U. die Preisanhebung zum Anlaß nimmt, sich von einem ihm lästigen Vertrag zu lösen, läßt sich bei einer solchen Vertragsgestaltung zwar nicht gänzlich vermeiden; diese Gefahr könnte jedoch der Verkäufer durch eine Beschränkung der Lösungsbefugnis auf diejenigen Fälle, in denen die Preiserhöhung einen bestimmten Prozentsatz des Kaufpreises übersteigt, in Grenzen halten; eine geringere zwischenzeitliche Erhöhung wäre dann dem Käufer - als noch angemessen (§ 9 AGBG) - zuzumuten (vgl. dazu - allerdings vorwiegend zum Dauerschuldverhältnis - Senatsurteil vom 11. Juni 1980 - VIII ZR 1974/79 = WM 1980, 1120 = NJW 1980, 2518. Ulmer/Brandner/Hensen a.a.O. § 11 Nr. 1 Rdn. 10;… Löwe/Graf von Westphalen/Trinkner a.a.O. § 11 Nr. 1 Rdn. 8;… Schlosser a.a.O. § 11 Nr. 1 Rdn. 21;… Gerlach a.a.O. § 11 Rdn. 11).

    Wer eine gegen das Gesetz (§ 9 AGBG) verstoßende Klausel verwendet, kann sich nicht darauf berufen, er habe auf die Rechtswirksamkeit vertraut; dies im vorliegenden Fall um so weniger, als gegen die Wirksamkeit einer derart gefaßten Klausel im Schrifttum von Anfang an Bedenken erhoben waren und auch der Senat in seinem Urteil vom 11. Juni 1980 (VIII ZR 174/79 aaO) gegenüber umfassenden Preisänderungsvorbehalten - wenn auch dort hinsichtlich eines Dauerschuldverhältnisses - diese Bedenken unterstrichen hatte.

  • BGH, 10.12.1980 - VIII ZR 295/79

    Formularmäßige Vereinbarung eines Nachbesserungsrechts

    Auszug aus BGH, 07.10.1981 - VIII ZR 229/80
    Dieses Verfahren soll gerade im Vorfeld einer prozessualen Auseinandersetzung den Kunden schützen, der sich nur zu leicht von dem Verwender unter Hinweis auf eine - wenn auch materiell-rechtlich unwirksame - Klausel von einer Durchsetzung seiner Rechte abhalten läßt und resigniert (vgl. dazu Senatsurteile vom 28. November 1979 - VIII ZR 317/78 = WM 1980, 130 = NJW 1980, 831 sowie vom 10. Dezember 1980 - VIII ZR 295/79 = BGHZ 79, 117 = WM 1981, 244 = NJW 1981, 867, dort unter 2 b) der Entscheidungsgründe).

    Das allein aber würde insoweit eine Unterlassungsklage rechtfertigen (vgl. Senatsurteil vom 10. Dezember 1980 - VIII ZR 295/79 aaO).

  • BVerfG, 06.02.1980 - 2 BvR 1070/79

    Verfassungsrechtliche Anforderungen an die Aufrechterhaltung eines außer Vollzug …

    Auszug aus BGH, 07.10.1981 - VIII ZR 229/80
    Da das Berufungsgericht einen durchschnittlich zu erwartenden Schaden in Höhe des pauschalierten Zinsbetrages feststellt, kommt es auf die umstrittene Frage nicht an, ob der Verwender die Branchenüblichkeit des Schadens oder der Käufer die Übersetztheit der Pauschale nachweisen muß (vgl. Senatsurteil vom 10. November 1976 - VIII ZR 115/75 = BGHZ 67, 312, 315 ff; s. auch Gelhaar NJW 1980, 1372 [BVerfG 06.02.1980 - 2 BvR 1070/79] und 1981, 859).
  • BGH, 10.11.1976 - VIII ZR 115/75

    Darlegungs- und Beweislast bei vereinbarter Schadenspauschalierung

    Auszug aus BGH, 07.10.1981 - VIII ZR 229/80
    Da das Berufungsgericht einen durchschnittlich zu erwartenden Schaden in Höhe des pauschalierten Zinsbetrages feststellt, kommt es auf die umstrittene Frage nicht an, ob der Verwender die Branchenüblichkeit des Schadens oder der Käufer die Übersetztheit der Pauschale nachweisen muß (vgl. Senatsurteil vom 10. November 1976 - VIII ZR 115/75 = BGHZ 67, 312, 315 ff; s. auch Gelhaar NJW 1980, 1372 [BVerfG 06.02.1980 - 2 BvR 1070/79] und 1981, 859).
  • BGH, 25.06.1975 - VIII ZR 244/73

    Verkauf eines gebrauchten PKWs - Anfechtung eines Kaufvertrages wegen arglistiger …

    Auszug aus BGH, 07.10.1981 - VIII ZR 229/80
    Diesen Erwägungen ist zuzustimmen (vgl. dazu Senatsurteile vom 25. Juni 1975 - VIII ZR 244/73 = WM 1975, 895 = NJW 1975, 1693; vom 12. Mai 1976 - VIII ZR 33/74 = WM 1976, 740, 741 und vom 24. Oktober 1979 - VIII ZR 235/78 = WM 1979, 1385 = NJW 1980, 234).
  • BGH, 28.11.1979 - VIII ZR 317/78

    Unwirksamkeit einer Klausel in allgemeinen Geschäftsbedingungen gegenüber …

    Auszug aus BGH, 07.10.1981 - VIII ZR 229/80
    Dieses Verfahren soll gerade im Vorfeld einer prozessualen Auseinandersetzung den Kunden schützen, der sich nur zu leicht von dem Verwender unter Hinweis auf eine - wenn auch materiell-rechtlich unwirksame - Klausel von einer Durchsetzung seiner Rechte abhalten läßt und resigniert (vgl. dazu Senatsurteile vom 28. November 1979 - VIII ZR 317/78 = WM 1980, 130 = NJW 1980, 831 sowie vom 10. Dezember 1980 - VIII ZR 295/79 = BGHZ 79, 117 = WM 1981, 244 = NJW 1981, 867, dort unter 2 b) der Entscheidungsgründe).
  • BGH, 11.02.1981 - VIII ZR 335/79

    Anwendung einer durch Urteil verbotenen Bestimmung aus Allgemeinen …

    Auszug aus BGH, 07.10.1981 - VIII ZR 229/80
    Auf den Umstand, daß die Beklagte - ebenso wie andere Verwender - u.U. deswegen finanzielle Nachteile erleidet, weil sich jedenfalls bei noch nicht abgewickelten Verträgen der Käufer auf die Unwirksamkeit der Preiserhöhung berufen kann (vgl. dazu Senatsurteil vom 11. Februar 1981 - VIII ZR 335/79 = WM 1981, 379), kommt es nicht an.
  • BGH, 12.05.1976 - VIII ZR 33/74

    Bedeutung der Klausel "gebraucht, wie besichtigt und unter Ausschluss jeder …

    Auszug aus BGH, 07.10.1981 - VIII ZR 229/80
    Diesen Erwägungen ist zuzustimmen (vgl. dazu Senatsurteile vom 25. Juni 1975 - VIII ZR 244/73 = WM 1975, 895 = NJW 1975, 1693; vom 12. Mai 1976 - VIII ZR 33/74 = WM 1976, 740, 741 und vom 24. Oktober 1979 - VIII ZR 235/78 = WM 1979, 1385 = NJW 1980, 234).
  • BGH, 04.07.1979 - VIII ZR 245/78

    Preisänderung und Vertragsanpassung im Rahmen eines Stromlieferungsvertrages - …

    Auszug aus BGH, 07.10.1981 - VIII ZR 229/80
    Die im Bereich der Energieversorgung gebräuchlichen, wenn auch dort in ihrer komplizierten Fassung vielfach unvermeidlichen Anpassungsklauseln geben insoweit ein eindrucksvolles Beispiel (vgl. etwa Senatsurteil vom 4. Juli 1979 - VIII ZR 245/78 = WM 1979, 1097).
  • BGH, 24.10.1979 - VIII ZR 235/78

    Voraussetzungen für die Anfechtung eines Leasingvertrages wegen arglistiger …

    Auszug aus BGH, 07.10.1981 - VIII ZR 229/80
    Diesen Erwägungen ist zuzustimmen (vgl. dazu Senatsurteile vom 25. Juni 1975 - VIII ZR 244/73 = WM 1975, 895 = NJW 1975, 1693; vom 12. Mai 1976 - VIII ZR 33/74 = WM 1976, 740, 741 und vom 24. Oktober 1979 - VIII ZR 235/78 = WM 1979, 1385 = NJW 1980, 234).
  • OLG Karlsruhe, 17.01.1980 - 12 U 111/79

    Vereinbarkeit von Schriftformklauseln mit § 9 AGB-Gesetz; Wirksamkeit von …

  • OLG Dresden, 22.04.2020 - 5 MK 1/19

    Musterfeststellungsklage gegen die Stadt- und Kreissparkasse Leipzig …

    Die formularmäßige Vereinbarung eines solchen Leistungsbestimmungsrechts unterliegt deshalb der Inhaltskontrolle (vgl. BGHZ 82, 21, 23 94, 335, 337 f.; 97, 212, 215 118, 126, 130 f.; BGH, Urteil vom 19. November 2002 - X ZR 243/01, NJW 2003, 507, 508).
  • BGH, 08.10.2013 - XI ZR 401/12

    BGH erklärt Erbnachweisklausel in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen einer …

    Insbesondere fehlte es danach an der notwendigen Festlegung der Voraussetzungen und des Umfangs des einseitigen Bestimmungsrechts (vgl. BGH, Urteile vom 11. Juni 1980 - VIII ZR 174/79, NJW 1980, 2518, 2519 zu einer Preiserhöhungsklausel, vom 26. November 1984 - VIII ZR 214/83, BGHZ 93, 29, 34 zum Leistungsbestimmungs- und -änderungsrecht, vom 19. Oktober 1999 - XI ZR 8/99, NJW 2000, 651, 652 zum Entgeltbestimmungsvorbehalt …und vom 11. Juli 2012 - IV ZR 164/11, BGHZ 194, 39 Rn. 61 zur Marktpreisanpassung; vgl. auch BGH, Urteil vom 7. Oktober 1981 - VIII ZR 229/80, BGHZ 82, 21, 26).
  • OLG München, 11.11.2024 - 19 U 200/24

    Gewillkürte Schriftform: WhatsApp-Nachricht mit Emoji kann ausreichen

    Rn. 43 Die dann zu bestimmende, sog. echte Nachfrist i.S.v. § 323 Abs. 1 BGB konnte im Hinblick auf die vorausgegangene unechte Nachfrist grundsätzlich nur kurz bemessen werden (BGH, Urteil v. 07.10.1981, Az. VIII ZR 229/80, juris Rz. 31;… OLG Stuttgart, Urteil v. 22.12.2005, Az. 2 U 110/05, juris Rz. 111).

    Damit ist die unechte Nachfrist um ein Vielfaches länger, als dies die Rechtsprechung im Rahmen von AGB-Kontrollen (gegenwärtig einschlägig: § 308 Nr. 2 BGB) auch angesichts der Besonderheiten des Neuwagenhandels noch als angemessen erachtet (nach BGH, Urteil v. 07.10.1981, Az. VIII ZR 229/80, juris Rz. 30 f.: sechs Wochen).

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