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| BGH, 26.11.1957 - VIII ZR 289/56 |
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- BGH, 29.01.1957 - VIII ZR 204/56
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Auszug aus BGH, 26.11.1957 - VIII ZR 289/56
Wie der Senat im Urteil vom 29. Januar 1957 - VIII ZR 204/56 - unter B III der Entscheidungsgründe ausgeführt hat, kann gegenüber dem das ganze Rechtsleben beherrschenden Grundsatz, daß Verträge zu wahren sind, die Berufung darauf, daß die Geschäftsgrundlage eines Vertrages weggefallen und deshalb die Geltendmachung der aus dem Vertrage hergeleiteten Forderung unzulässig sei (§ 242 BGB), nur ausnahmsweise zum Erfolg führen, nämlich nur dann, wenn wegen jenes Wegfalls dem Schuldner nach seiner nage die Erfüllung des Vertrages ganz oder doch teilweise nicht mehr zugemutet werden könne. - RG, 13.09.1935 - II 37/35
1. Ist für die Entgeltsansprüche von Gemeinden gegen die Abnehmer von Wasser aus …
Auszug aus BGH, 26.11.1957 - VIII ZR 289/56
Die Frage, ob die Beklagte Wassermengen bis zu 1000 cbm monatlich auf Grund eines Wiederkehrsehuldverhältnisses bezogen hat oder ob in § 5 Abs. 1 des Vertrages ein Dauerschuldverhältnis vereinbart ist, ist tatsächlicher Natur (RGZ 148, 326, 332). - BGH, 13.04.1951 - I ZR 33/50
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Auszug aus BGH, 26.11.1957 - VIII ZR 289/56
Das Urteil des Bundesgerichtshofs vom 13. April 1951 - I ZR 33/50 - (MDR 1951, 411) steht nicht entgegen.
- BGH, 23.09.1958 - VIII ZR 111/57 (Urteile des erkennenden Senats vom 29. Januar 1957 - VIII ZR 204/56 - LM ZPO § 92 Nr. 4; vom 26. November 1957 - VIII ZR 289/56 und vom 11. Juli 1958 - VIII ZR 96/57 - MDR 1958, 766 = Betrieb 1958, 926).
Allerdings hat der erkennende Senat in dem bereits erwähnten Urteil vom 26. November 1957 - VIII ZR 289/56 - die Berufung auf Wegfall der Geschäftsgrundlage in einem Falle versagt, in dem die klagende Stadtgemeinde auf Grund eines im Jahre 1937 geschlossenen Vertrages für unabsehbare Zeit zur Lieferung von Wasser aus ihrem Wasserwerk zu einem nunmehr weit unter den Gestehungskosten liegenden Preise gezwungen war.
- BGH, 11.05.1964 - VIII ZR 174/61
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Der Bundesgerichtshof hat in ständiger Rechtsprechung die Auffassung vertreten, in einen gegenseitigen Vertrag dürfe wegen nachträglicher Störung des Gleichwertigkeitsverhältnisses nur eingegriffen werden, wenn das erforderlich sei, um ein mit Treu und Glauben schlechthin unvereinbares Ergebnis zu vermeiden; insoweit sei ein strenger Maßstab anzulegen (vgl. Urteile des erkennenden Senats - VIII ZR 204/56 vom 29. Januar 1957 = BGH LM ZPO § 92 Nr. 4; VIII ZR 289/56 vom 26. November 1957 = BB 1958, 131; VIII ZR 96/57 vom 11. Juli 1958 = LM BGB § 242 (Bb) Nr. 27; VIII ZR 111/57 vom 23. September 1958 = Betrieb 1958, 1325). - BGH, 19.10.1960 - VIII ZR 21/60
Abschluss eines privatrechtlichen Vertrages einer Kommune mit Omnibusunternehmern …
Auf diesen Gesichtspunkt kommt es schon deshalb nicht an, weil der Beklagte nichts dafür vorgetragen hat, daß ihm die Erfüllung des Vertrages wirtschaftlich nicht zugemutet werden könne (Urteile des erkennenden Senats vom 29. Januar 1957 - VIII ZR 204/56 - LM ZPO § 92 Nr. 4 - ferner vom 26. November 1957 - VIII ZR 289/56 - und vom 22. Dezember 1959 - VIII ZR 161/58). - BGH, 23.12.1958 - VIII ZR 193/57 Hinzu kommt folgendes: Wie der erkennende Senat im Urteil vom 29. Januar 1957 - VIII ZB 204/56 - unter B III der Entscheidungsgründe sowie damit übereinstimmend im Urteil vom 26. November 1957 - VIII ZR 289/56 - unter II der Entscheidungsgründe ausgeführt hat, kann gegenüber dem das ganze Rechtsleben beherrschenden Grundsatz, daß Verträge zu wahren sind, die Berufung darauf, daß die Geschäftsgrundlage eines Vertrages weggefallen und deshalb die Geltendmachung der aus dem Vertrage hergeleiteten Forderung unzulässig sei (§ 242 BGB), nur ausnahmsweise zum Erfolg führen, nämlich nur dann, wenn wegen jenes Wegfalls dem Schuldner nach seiner Lage die Erfüllung des Vertrages ganz oder doch teilweise nicht mehr zugemutet werden könnte.
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