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| BGH, 08.03.1960 - VIII ZR 49/59 |
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- BGH, 22.12.1953 - V ZR 6/51
Wohnungsrequisition keine Enteignung
Auszug aus BGH, 08.03.1960 - VIII ZR 49/59
Daß nach dieser Bestimmung Requisitionen grundsätzlich bar zu bezahlen sind, oder Empfangsbestätigungen gegeben werden müssen, läßt, wie der Bundesgerichtshof (BGHZ 12, 52, 61) [BGH 22.12.1953 - V ZR 6/51] ausgeführt hat, darauf schließen, daß an eine Entschädigungspflicht des requirierenden Staates gedacht war, der im besetzten Gebiet allein diese Leistungen bewirken kann.Insbesondere die amerikanische Besatzungsmacht hat sich auf den Standpunkt gestellt, daß sie vorbehaltlich einer Regelung der Kostentragung im Friedensvertrage für die von ihr angeforderten Leistungen aufzukommen habe (BGHZ 12, 52, 63) [BGH 22.12.1953 - V ZR 6/51].
Soweit der Bundesgerichtshof mit Entschädigungsforderungen für Requisitionen befaßt war, hatten diese wie im vorliegenden Fall ihre Ursache in Eingriffen der Besatzungsmacht in Vermögenswerte Rechte (BGHZ 11, 43; 12, 52 [BGH 19.12.1953 - II ZR 27/53]; 13, 145) [BGH 26.04.1954 - III ZR 6/53].
Er hat deshalb einen Anspruch auf Entschädigung für Vermögensnachteile, die ihre Ursache in Maßnahmen der Besatzungsmacht haben, aus dem Gesichtspunkte der Enteignung oder des enteignungsgleichen Eingriffs abgelehnt und betont, die Regelung von Ausgleichsansprüchen der Besatzungsgeschädigten müsse dem Gesetzgeber vorbehalten bleiben (BGHZ 11, 43, 53/54; 12, 52; 13, 145, 150;… BGB RGRK 11. Aufl. Vorbem. zu § 823 Anm. 14 am Ende).
- BGH, 27.04.1954 - I ZR 239/52
Requisitionsansprüche. Rechtsweg
Auszug aus BGH, 08.03.1960 - VIII ZR 49/59
Soweit der Bundesgerichtshof mit Entschädigungsforderungen für Requisitionen befaßt war, hatten diese wie im vorliegenden Fall ihre Ursache in Eingriffen der Besatzungsmacht in Vermögenswerte Rechte (BGHZ 11, 43; 12, 52 [BGH 19.12.1953 - II ZR 27/53]; 13, 145) [BGH 26.04.1954 - III ZR 6/53].Er hat deshalb einen Anspruch auf Entschädigung für Vermögensnachteile, die ihre Ursache in Maßnahmen der Besatzungsmacht haben, aus dem Gesichtspunkte der Enteignung oder des enteignungsgleichen Eingriffs abgelehnt und betont, die Regelung von Ausgleichsansprüchen der Besatzungsgeschädigten müsse dem Gesetzgeber vorbehalten bleiben (BGHZ 11, 43, 53/54; 12, 52; 13, 145, 150;… BGB RGRK 11. Aufl. Vorbem. zu § 823 Anm. 14 am Ende).
Wird nämlich, wie im vorliegenden Falle, ein einheitlicher prozessualer Anspruch auf verschiedene Klagegründe gestützt, für die die Zuständigkeit der Zivilgerichte zu einem Teil gegeben, im übrigen nicht gegeben ist; so findet eine - teilweise - Verweisung der Sache nach § 81 BVerwGG nicht statt (BGHZ 13, 145, 153 [BGH 27.04.1954 - I ZR 239/52];… BGH Urt. v. 28. Juni 1956 - III ZR 302/54 - LM BVerwGG § 81 Nr. 8 = JZ 1956, 573 = NJW 1956, 1358).
- BGH, 05.11.1953 - III ZR 379/51
Rechtsweg für Requisitionsentschädigung
Auszug aus BGH, 08.03.1960 - VIII ZR 49/59
Soweit der Bundesgerichtshof mit Entschädigungsforderungen für Requisitionen befaßt war, hatten diese wie im vorliegenden Fall ihre Ursache in Eingriffen der Besatzungsmacht in Vermögenswerte Rechte (BGHZ 11, 43; 12, 52 [BGH 19.12.1953 - II ZR 27/53]; 13, 145) [BGH 26.04.1954 - III ZR 6/53].Er hat deshalb einen Anspruch auf Entschädigung für Vermögensnachteile, die ihre Ursache in Maßnahmen der Besatzungsmacht haben, aus dem Gesichtspunkte der Enteignung oder des enteignungsgleichen Eingriffs abgelehnt und betont, die Regelung von Ausgleichsansprüchen der Besatzungsgeschädigten müsse dem Gesetzgeber vorbehalten bleiben (BGHZ 11, 43, 53/54; 12, 52; 13, 145, 150;… BGB RGRK 11. Aufl. Vorbem. zu § 823 Anm. 14 am Ende).
- BVerwG, 20.06.1956 - V C 42.54
Entschädigung für die Requisition von Grundstücken in der ehemaligen britischen …
Auszug aus BGH, 08.03.1960 - VIII ZR 49/59
Den den Verwaltungsrechtsweg bejahenden Entscheidungen des Bundesverwaltungsgerichts (BVerwGE 4, 6 = NJW 1957, 234) und des Oberverwaltungsgerichts Münster (MDR 1958, 124) vermag der erkennende Senat nicht beizutreten.Auch das Bundesverwaltungsgericht, das in seinem Urteil vom 20. Juni 1956 (BVerwGE 4, 6) angenommen hatte, dem von einer Requisition Betroffenen stehe kraft Bundesgewohnheitsrechts ein Aufopferungsanspruch besonderer Art zu, hat diese Auffassung in der Entscheidung vom 28. Mai 1958 (DVBl 1958, 871) wieder aufgegeben.
- BGH, 22.04.1959 - V ZR 148/57
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 08.03.1960 - VIII ZR 49/59
Allerdings muß nach dem genannten Gesetz ein zu erfüllender Anspruch bei der Anmeldestelle angemeldet werden und der Anspruch kann, wie vom Bundesgerichtshof wiederholt ausgesprochen worden ist (Urteile des III. Zivilsenats vom 9. Juni 1958 - III ZR 24/57 - WM 1958, 1197, 1199 und vom 4. Dezember 1958 - III ZR 117/57 - BGHZ 29, 13, 18 [BGH 04.12.1958 - III ZR 117/57]; Urteile des V. Zivilsenats vom 18. Februar 1959 - V ZR 11/57 - NJW 1959, 936, insoweit in BGHZ 29, 314 nicht abgedruckt, und vom 22. April 1959 - V ZR 148/57 - insoweit in LM AKG § 22 Nr. 1 nicht abgedruckt), erst gerichtlich geltend gemacht werden, wenn die Anmeldestelle die Erfüllung abgelehnt hat (§§ 27, 29 AKG).In den nach dem Inkrafttreten des Allgemeinen Kriegsfolgengesetzes auf die Fortsetzung des Rechtsstreits gerichteten Prozeßhandlungen der Klägerin kann bei dieser Sachlage die Anmeldung bei der Anmeldestelle und in den entsprechenden Prozeßhandlungen der Beklagten die Ablehnung des Anspruchs gesehen werden (BGH Urt. v. 22. April 1959 - V ZR 148/57 - S. 19, insoweit in LM AKG § 22 Nr. 1 nicht abgedruckt; vgl. auch BGHZ 14, 122, 126) [BGH 05.07.1954 - III ZR 29/53].
- BGH, 25.04.1956 - VI ZR 43/55
Rückgriff des Sozialversicherungsträgers
Auszug aus BGH, 08.03.1960 - VIII ZR 49/59
Dieses Ergebnis steht entgegen der Meinung der Revision auch nicht im Widerspruch zu den Urteilen des VI. Zivilsenats des Bundesgerichtshofs vom 25. April 1956 - VI ZR 43/55 - BGHZ 20, 301 und vom 18. Oktober 1957 - VI ZR 99/56 - LM RVO § 899 Nr. 11. Dort ist zwar ausgesprochen, für die Tätigkeit deutscher Arbeitskräfte bei der britischen Besatzungsmacht sei Unternehmer im Sinne der Sozialversicherung das Deutsche Reich und nach ihrer Entstehung die B. gewesen.Diese Einordnung beruht, wie in BGHZ 20, 301, 306, 307 [BGH 25.04.1956 - VI ZR 43/55]näher dargelegt ist, auf einem Gutachten des Legal Adviser bei der britischen Militärregierung, das sich auf den Standpunkt gestellt hat, es komme ein Vertrag zwischen dem deutschen Arbeitnehmer und der deutschen Behörde zustande, auf Grund dessen die britische Besatzungsmacht die ihr von der deutschen Behörde zur Verfügung gestellten Dienste der deutschen Arbeitskraft entgegennehme (…vgl. auch von Schmoller/Maier/Tobler a.a.O. § 27 C III 1 c S. 35).
- BGH, 22.04.1953 - II ZR 143/52
Voraussetzungen der ergänzenden Vertragsauslegung
Auszug aus BGH, 08.03.1960 - VIII ZR 49/59
Die richterliche Vertragsergänzung darf nicht zu einer Erweiterung des Vertragsgegenstandes führen; sie kann nur dann eintreten, wenn es sich um einen Punkt handelt, der der Regelung bedurfte, und sie muß in dem Vertragsinhalt auch eine Stütze finden (BGHZ 9, 273 [BGH 22.04.1953 - II ZR 143/52]; Urteil des erkennenden Senats vom 11. Juli 1958 - VIII ZR 114/57 - S. 18, insoweit in LM BGB § 812 Nr. 34 und NJW 1958, 1582 nicht abgedruckt). - BGH, 10.06.1952 - GSZ 2/52
Enteignung. Maßnahmen des Wohnungsamts
Auszug aus BGH, 08.03.1960 - VIII ZR 49/59
Ein Aufopferungsanspruch im eigentlichen Sinne ist indes nur bei Maßnahmen gegen nicht Vermögenswerte Rechte des Betroffenen, durch welche ein vermögensrechtlicher Nachteil eingetreten ist, denkbar, während Eingriffen in Vermögenswerte Rechte Enteignungscharakter zukommt (BGHZ 6, 270, 275 [BGH 10.06.1952 - GSZ - 2/52]; 13, 88, 90) [BGH 12.04.1954 - GSZ - 1/54]. - BGH, 19.02.1953 - III ZR 208/51
Aufopferungsanspruch bei Impfschäden
Auszug aus BGH, 08.03.1960 - VIII ZR 49/59
Daran hat auch die Erweiterung des Verwaltungsrechtswegs nichts geändert (BGHZ 9, 83, 84) [BGH 19.02.1953 - III ZR 208/51]. - BGH, 12.04.1954 - GSZ 1/54
Amtshaftung und Enteignungsentschädigung
Auszug aus BGH, 08.03.1960 - VIII ZR 49/59
Ein Aufopferungsanspruch im eigentlichen Sinne ist indes nur bei Maßnahmen gegen nicht Vermögenswerte Rechte des Betroffenen, durch welche ein vermögensrechtlicher Nachteil eingetreten ist, denkbar, während Eingriffen in Vermögenswerte Rechte Enteignungscharakter zukommt (BGHZ 6, 270, 275 [BGH 10.06.1952 - GSZ - 2/52]; 13, 88, 90) [BGH 12.04.1954 - GSZ - 1/54]. - BGH, 18.02.1959 - V ZR 11/57
Autobahnschäden und Allgemeines Kriegsfolgengesetz
- BGH, 19.12.1953 - II ZR 27/53
Zurückweisung nachgeholten Bestreitens
- BGH, 30.01.1958 - III ZR 174/56
Rechtsmittel
- BVerwG, 28.05.1958 - V C 216.54
- BGH, 26.09.1957 - III ZR 190/56
Aufopferungsanspruch bei Salvarsanschäden
- BGH, 26.04.1954 - III ZR 6/53
Kostenentscheidung als Urteil in einer Rechtssache
- BGH, 04.12.1958 - III ZR 117/57
Unter §§ 1, 2 AKG fallende Ansprüche
- BGH, 05.07.1954 - III ZR 29/53
Vorbescheid bei Ansprüchen aus § 36 DBG
- BGH, 18.10.1957 - VI ZR 99/56
- BGH, 28.06.1956 - III ZR 302/54
Rechtsmittel
- BGH, 08.10.1959 - III ZR 84/58
Rechtsmittel
- BGH, 11.07.1958 - VIII ZR 114/57
- BGH, 09.06.1958 - III ZR 24/57
Rechtsmittel
- BGH, 10.07.1963 - VIII ZR 204/61
Verteilung der richterlichen Geschäfte nach dem zeitlichen Eingang der Sachen bei …
Soweit die Vertragsparteien bei Vertragsschluss keine vom Gesetz abweichende Regelung treffen, überlassen sie die Ausgestaltung den Gesetzesvorschriften (BGHZ 9, 273, 277; Urteile des erkennenden Senats vom 11. Juli 1958 - VIII ZR 114/57 - und vom 8.3.1960 - VIII ZR 49/59 -). - BGH, 23.01.1975 - VII ZR 137/73
Haftung des Inhabers einer vollautomatischen Waschanlage
Von einer im Wege richterlicher Vertragsergänzung auszufüllenden Lücke kann nur ausgegangen werden, wenn die Beteiligten ein Rechtsverhältnis abschließend gestalten wollten, eine bestimmte Frage aber ungeregelt und offen geblieben ist (…BGHZ a.a.O.; BGH Urteile vom 8. März 1960 - VIII ZR 49/59 = WM 1960, 696, 698 und vom 28. November 1961 - VIII ZR 211/59 - WM 1961, 243, 245). - BGH, 25.01.1961 - V ZR 141/59
Rechtsmittel
Einmal stellt nicht alles, worüber eine ausdrückliche Vereinbarung fehlt, eine Vertragslücke dar (BGH Urteil vom 8. März 1960, VIII ZR 49/59, Nr. 9 der Entscheidungsgründe, WM 1960, 696). - BGH, 30.03.1960 - IV ZR 200/59
Rechtsmittel
Das ist sowohl für vermögensrechtliche Ansprüche aus dem Beamtenverhältnis (BGHZ 14, 122, 126) [BGH 05.07.1954 - III ZR 29/53] wie für Ansprüche, die sich nach dem Allgemeinen Kriegsfolgengesetz regeln, ausgesprochen (BGH WM 1959, 727, 730, 1960, 461, 462, sowie das zur Veröffentlichung bestimmte Urteil vom 8. März 1960 VIII ZR 49/59).
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