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Rechtsprechung
   BGH, 17.05.1960 - VIII ZR 61/59   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1960,1982
BGH, 17.05.1960 - VIII ZR 61/59 (https://dejure.org/1960,1982)
BGH, Entscheidung vom 17.05.1960 - VIII ZR 61/59 (https://dejure.org/1960,1982)
BGH, Entscheidung vom 17. Mai 1960 - VIII ZR 61/59 (https://dejure.org/1960,1982)
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Volltextveröffentlichungen (2)

Papierfundstellen

  • NJW 1960, 1661
  • MDR 1960, 921
 
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Wird zitiert von ... (11)Zitiert selbst (6)

  • RG, 05.02.1929 - VII 506/28

    1. Kann sich eine Vertragspartei, die aus einer ihr bekannten Tatsache keinen …

    Auszug aus BGH, 17.05.1960 - VIII ZR 61/59
    In Wahrheit liegt in einem solchen Falle eine beiderseitige Vertragsuntreue gar nicht vor (vgl. RGZ 120, 193" 196; 123, 238, 242).

    Darüber hinaus kann es gegen Treu und Glauben verstoßen, wenn jemand die eigene Vertragspflicht verletzt, aber trotzdem von seinem Vsrtragsgegner die Erfüllung des Vertrages verlangt, oder aus dessen Vertragsverletzung Rechte herleiten will (für den Fall der positiven Vertragsverletzung vgl RGZ 123, 238, 241; 149, 401, 404; 152, 119, 123).

  • RG, 30.05.1922 - II 269/21

    Unterlassungsklage im Warenzeichenrecht

    Auszug aus BGH, 17.05.1960 - VIII ZR 61/59
    Es kommt nicht darauf an, ob die Beklagte, worauf sich die Revision unter Verweisung auf BGB RGRK § 326 Anm. 3 und RGZ 104, 376 beruft, das Geschäft nur noch mit dem im Hermes-Schreiben vom 19- August 1935 gekennzeichneten Risiko hätte durchführen können.
  • BGH, 13.11.1953 - I ZR 140/52

    Positive Vertragsverletzung beim Chartervertrag

    Auszug aus BGH, 17.05.1960 - VIII ZR 61/59
    Aus einem über den bloßen Verzug hinaus gehenden Tatbestände der Vertragsverletzung dem Gläubiger erwachsende Ansprüche finden aber, wie der BGH mehrfach entschieden hat (BGHZ 11, 80, 84; Urteil des erkennenden Senats vom 28. Juni 1957 - VIII ZK 252/56 = LM BGE § 276 Ha Nr. 2 und vom 25. März 1958 - VIII ZE 62/57 = LM BGE § 276 H Nr. 3) letztlich ihre Stütze in § 242 BGB.
  • RG, 10.12.1935 - VII 135/35

    1. Kennt der Besteller den Mangel im Sinne des § 640 Abs. 2 BGB. schon, wenn er …

    Auszug aus BGH, 17.05.1960 - VIII ZR 61/59
    Darüber hinaus kann es gegen Treu und Glauben verstoßen, wenn jemand die eigene Vertragspflicht verletzt, aber trotzdem von seinem Vsrtragsgegner die Erfüllung des Vertrages verlangt, oder aus dessen Vertragsverletzung Rechte herleiten will (für den Fall der positiven Vertragsverletzung vgl RGZ 123, 238, 241; 149, 401, 404; 152, 119, 123).
  • RG, 22.02.1928 - I 219/27

    Sukzessivlieferungsvertrag. ; Verzug. Leistungsverweigerungsrecht.

    Auszug aus BGH, 17.05.1960 - VIII ZR 61/59
    In Wahrheit liegt in einem solchen Falle eine beiderseitige Vertragsuntreue gar nicht vor (vgl. RGZ 120, 193" 196; 123, 238, 242).
  • RG, 04.09.1936 - VII 42/36

    1. Kann der Eigentümer einer Ware das daran geltend gemachte kaufmännische …

    Auszug aus BGH, 17.05.1960 - VIII ZR 61/59
    Darüber hinaus kann es gegen Treu und Glauben verstoßen, wenn jemand die eigene Vertragspflicht verletzt, aber trotzdem von seinem Vsrtragsgegner die Erfüllung des Vertrages verlangt, oder aus dessen Vertragsverletzung Rechte herleiten will (für den Fall der positiven Vertragsverletzung vgl RGZ 123, 238, 241; 149, 401, 404; 152, 119, 123).
  • BGH, 10.01.1974 - VII ZR 28/72

    Geschäftsbedingungen: Ausschluß von Schadensersatz und Rücktritt bei Fehlschlagen …

    Insoweit läßt die vom Berufungsgericht vorgenommene Auslegung keinen Verstoß gegen die Grundsätze erkennen, daß Freizeichnungsklauseln eng und nicht über ihren Wortlaut hinaus auszulegen sind (BGHZ 22, 90, 96; BGH NJW 1960, 1661; 1962, 388, 389; 1970, 383, 386; 1970, 2224, 2245).

    1974, 230; vgl. auch BGH NJW 1960, 1661).

    Unklarheiten gehen zu Lasten dessen, der sie aufgestellt hat (BGHZ 22, 90, 96; 24, 39, 44; BGH NJW 1960, 1661; 1962, 388, 389; 1964, 2058, 2059; 1968, 591; 1968, 885; 1970, 383, 386; 1970, 2244, 2245; WM 1970, 903, 904; 1973, 1337).

  • BGH, 22.02.1961 - VIII ZR 91/60

    Rechtsmittel

    Eine solche Freizeichnung ist im Maschinenhandel auch üblich (vgl. das angeführte Urteil des erkennenden Senats vom 17. Dezember 1959 und das Urteil vom 17. Mai 1960 - VIII ZR 61/59 = NJW 1960, 1661).

    Er hat zwar in seinem Urteil vom 17. Mai 1960 - VIII ZR 61/59 = NJW 1960, 1661 eine in Nr. VIII der von dem Verein deutscher Maschinenbauanstalten aufgestellten allgemeinen Geschäftsbedingungen für Lieferung von Maschinen enthaltene Klausel, wonach alle anderen weitergehenden Ansprüche des Bestellers ausgeschlossen sind, dahin ausgelegt, daß die Freizeichnung nicht den Anspruch des Bestellers auf Schadensersatz wegen Nichterfüllung aus schuldhafter positiver Vertragsverletzung des Lieferers betreffe, wenn diese in einer unberechtigten Lossagung vom Vertrage zu sehen ist.

  • BGH, 26.10.1977 - VIII ZR 197/75

    Bürgschaft zwischen einer GmbH & Co. KG und einer Sparkasse - Anforderungen an …

    Vielmehr ist zunächst durch Auslegung der Inhalt der Klausel oder Formularbedingung - und zwar ausgehend von der Verständnismöglichkeit des an derartigen Rechtsgeschäften typischerweise beteiligten Durchschnittsbürgers - zu ermitteln (BGHZ 60, 174, 177; Senatsurteil vom 17. Mai 1960 - VIII ZR 61/59 = NJW 1960, 1661; st.Rspr.).
  • BGH, 01.03.1961 - V ZR 170/59

    Rechtsmittel

    Einer Geltendmachung dieses Leistungsverweigerungsrechts bedarf es nicht, vielmehr wird schon durch sein bloßes, objektives Bestehen der Eintritt des Verzuges ausgeschlossen (RGZ 126, 280, 285; Urteile des erkennenden Senats vom 8. April 1959, V ZR 102/58, S. 7 f, und vom 15. April 1959, V ZR 21/58, WM 1959, 624, 625; Urteil des VIII. Zivilsenats vom 9. November 1960, VIII ZR 222/59, S. 11;… vgl. auch Siebert/Schmidt a.a.O. § 320 Anm. 5); eine beiderseitige Vertragsuntreue liegt in einem solchen Falle gar nicht vor (RGZ 120, 193, 196; 123, 238, 242; BGH Urteil vom 17. Mai 1960, VIII ZR 61/59, WM 1960, 902, 906).
  • BGH, 16.12.1965 - KZR 1/65

    Preisbindung von Arzneimitteln - Gewährung einer Warenrückvergütung - Verstoß …

    Bei der Auslegung allgemeiner Geschäftsbedingungen ist das Revisionsgericht, wie schon das Reichsgericht und ihm folgend der Bundesgerichtshof in ständiger Rechtsprechung entschieden haben (RGZ 81, 117, 119; 155, 133, 135; BGHZ 7, 365, 368 [BGH 25.10.1952 - I ZR 48/52] ; 17, 1, 3 [BGH 08.03.1955 - I ZR 109/53] ; BGH NJW 1960, 1661;… vgl. auch Staudinger/Coing, 11. Aufl. § 133 Anm. 43), nicht an die Auslegung durch den Tatrichter gebunden, sofern ihr Anwendungsbereich sich nicht auf einen einzelnen Oberlandesgerichtsbezirk beschränkte Das gleiche gilt für die von einem Markenartikel-Hersteller abgeschlossenen Preisbindungsverträge der hier vorliegenden Art, die in gleicher Weise wie allgemeine Geschäftsbedingungen den Inhalt einer Vielzahl von Verträgen mit den Abnehmern bestimmen und schon wegen des Erfordernisses der Rückenlosigkeit der Preisbindung und des für preisbindende Unternehmer geltenden Verbots ungerechtfertigt unterschiedlicher Behandlung (§ 26 Abs. 2 GWB) den gleichen Wortlaut aufweisen.
  • AG Düsseldorf, 08.10.2014 - 22 C 7709/14
    Die Auslegung erfolgt unter Berücksichtigung der Verhältnisse, wie sie bei den Verwendern der streitigen Allgemeinen Geschäftsbedingungen und dem von ihnen angesprochenen Kundenkreis typischerweise gegeben sind (vgl. BGH NJW 1960, 1661; NJW 1969, 230; NJW 1980, 1947).
  • BGH, 29.10.1970 - V BLw 2/70

    Verwerfen einer unzulässigen Rechtsbeschwerde - Pflicht zur Ersatzleistung eines …

    Das Oberlandesgericht habe im Sinne der vorstehenden "Bestimmungen" außer acht gelassen u.a. die Entscheidungen BGHZ 22, 90, 96 [BGH 29.10.1956 - II ZR 78/55]; BGH NJW 1960, 1661, 1662 [BGH 17.05.1960 - VIII ZR 61/59]; BGHZ 40, 65, 69 [BGH 11.07.1963 - VII ZR 120/62]; 47, 312, 318.
  • BGH, 28.06.1967 - VIII ZR 62/65

    Einbeziehung von Geschäftsbedingungen ohne deren Beilegung - Auslegung der …

    Die Auslegung hat nach der ständigen Rechtsprechung des Reichsgerichts (RGZ 170, 233, 240) und des Bundesgerichtshofes (…a.a.O. und BGHZ 33, 216, 218) [BGH 29.09.1960 - II ZR 25/59] nach objektiven Gesichtspunkten, d.h. aus dem Inhalt der Bedingungen selbst heraus und unter Berücksichtigung der Verhältnisse der sich ihrer bedienenden Unternehmer und des angesprochenen Kundenkreises zu erfolgen (vgl. Urteil des erkennenden Senats vom 17. Mai 1960 - VIII ZR 61/59 = NJW 1960, 1661), während die Umstände des konkreten Einzelfalles für die Auslegung gleichgültig sind.
  • BGH, 27.11.1963 - VIII ZR 51/62
    Nach dem Grundsatz, daß Freizeichnungsklauseln als Ausnahmebestimmungen in der Regel keine ausdehnende Auslegung finden, sondern im allgemeinen eng auszulegen sind (BGHZ 22, 90, 96;… BGH Urt. v. 21. Oktober 1958 - VIII ZR 145/57 - NJW 1959, 38; Urt. v. 17. Mai 1960 - VIII ZR 61/59 - WM 1960, 902 = NJW 1960, 1661 = MDR 1960, 921) kann daher den allgemeinen Geschäftsbedingungen der Beklagten nicht entnommen werden, daß sie sich auch von der Haftung für Schaden aus Verletzung besonders übernommener Verpflichtungen der erörterten Art freigezeichnet habe.
  • BGH, 24.05.1962 - VII ZR 5/61

    Rechtsmittel

    Schließlich geht auch der Hinweis des Oberlandesgerichts auf die Entscheidung des Bundesgerichtshofs NJW 1960, 1661 fehl.
  • BGH, 17.10.1966 - VII ZR 164/64

    Fehlerhafte Herstellung eines Werkes - Anspruch auf Schadensersatz - Vereinbarung …

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