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Rechtsprechung
   VK Bund, 16.06.2008 - VK 3-65/08   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2008,24597
VK Bund, 16.06.2008 - VK 3-65/08 (https://dejure.org/2008,24597)
VK Bund, Entscheidung vom 16.06.2008 - VK 3-65/08 (https://dejure.org/2008,24597)
VK Bund, Entscheidung vom 16. Juni 2008 - VK 3-65/08 (https://dejure.org/2008,24597)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Anwendbarkeit des § 25a Verdingungsordnung für Leistungen Teil A (VOL/A) auf Aufträge über nachrangige Dienstleistungen; Tangierung des Normzwecks des § 7 Nr. 6 VOL/A bei privaten Kapitalgesellschaften; § 25 Nr. 2 Abs. 2 VOL/A als bieterschützende Norm; Qualifizierung einer ...

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    GGmbH ist keine Einrichtung der öffentlichen Hand!

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
 
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Wird zitiert von ... (2)Zitiert selbst (14)

  • OLG Düsseldorf, 17.11.2004 - Verg 46/04

    Voraussetzungen des § 7 Nr. 6 VOL/A

    Auszug aus VK Bund, 16.06.2008 - VK 3-65/08
    Eine ,,ähnliche" Einrichtung bzw. eine ,,Aus- und Fortbildungsstätte" in diesem Sinne wäre die Bg jedoch nur, wenn sie hierüber hinaus in der Lage wäre, private Konkurrenten aufgrund ungleicher Wettbewerbsbedingungen zu verdrängen (vgl. zum Normzweck des § 7 Nr. 6 VOL/A nur OLG Düsseldorf, Beschluss vom 23. November 2003, VII- Verg 58/03; und vom 17. November 2004, VII-Verg 46/04).

    Eine solche Verdrängungsgefahr besteht jedoch nur bei Einrichtungen der öffentlichen Hand, nicht bei privatrechtlich organisierten Unternehmen (OLG Düsseldorf, Beschlüsse vom 14. Juli 2004, VII-Verg 33/04; und vom 17. November 2004, VII-Verg 46/04; 1. Vergabekammer des Bundes, Beschluss vom 13. Oktober 2005, VK 1-125/05; 2. Vergabekammer des Bundes, Beschluss vom 17. August 2005, VK 2-81/05).

    Diese Gefahr resultiert z.B. daraus, dass Einrichtungen der öffentlichen Hand über Vergünstigen aufgrund öffentlicher Zuschüsse verfügen und deshalb ein zumindest erheblich vermindertes Insolvenzrisiko tragen, außerdem verfügen sie über besondere Vorteile etwa bei der Vergabe von Krediten aufgrund der Gewährträgerschaft des hinter der Einrichtung stehenden öffentlichen Trägers (vgl. zu diesen Indizien für das Vorliegen einer Einrichtung i.S.d. § 7 Nr. 6 VOL/A nur OLG Düsseldorf, Beschluss vom 17. November 2004, VII-Verg 46/04).

    Als Ausnahmevorschrift vom Grundsatz des Vorrangs des offenen Verfahrens ist § 7 Nr. 6 VOL/A eng auszulegen (OLG Düsseldorf, Beschlüsse vom 17. November 2004, aaO. m.w.N.; …und vom 29. März 2006, aaO.).

  • OLG Düsseldorf, 29.03.2006 - Verg 77/05

    Kommunalversicherung als Bieter?

    Auszug aus VK Bund, 16.06.2008 - VK 3-65/08
    Allein, dass der Großteil der Gesellschafter einer privaten Kapitalgesellschaft wie im Falle der Bg Landkreise oder Kommunen sind, macht diese also ebenso wenig zu einer Einrichtung i.S.d. § 7 Nr. 6 VOL/A wie die mit der Gemeinnützigkeit der Bg zusammenhängenden Aspekte (Steuervorteile, Nichtausschüttung der Gewinne an die Gesellschafter) (…vgl. OLG Düsseldorf, Beschlüsse vom 14. Juli 2004, aaO.; vom 8. Februar 2005, VII-Verg 100/04; vom 29. März 2006, VII-Verg 77/05; und vom 22. Juni 2006, VII-Verg 2/06; 1. Vergabekammer des Bundes, Beschluss vom 13. Oktober 2005, VK 1-125/05; 2. Vergabekammer des Bundes, Beschluss vom 17. August 2005, VK 2- 81/05).

    Als Ausnahmevorschrift vom Grundsatz des Vorrangs des offenen Verfahrens ist § 7 Nr. 6 VOL/A eng auszulegen (…OLG Düsseldorf, Beschlüsse vom 17. November 2004, aaO. m.w.N.; und vom 29. März 2006, aaO.).

  • OLG Düsseldorf, 28.09.2006 - Verg 49/06

    Relative bieterschützende Wirkung von § 25 Nr. 2 Abs. 2 VOL/A

    Auszug aus VK Bund, 16.06.2008 - VK 3-65/08
    Durch die behauptete Verletzung von § 25a Nr. 2 VOL/A kann der ASt bereits deshalb kein Schaden drohen i.S.d. § 107 Abs. 2 GWB, weil § 25a VOL/A auf Aufträge über nachrangige Dienstleistungen i.S.d. Anhang I B Kategorie 24 gemäß § 1a Nr. 2 Abs. 2 VOL/A nicht anwendbar ist, s.o. Soweit die ASt geltend macht, die Ag habe vergabefehlerhaft nicht hinreichend geprüft, ob das Angebot der Bg ungewöhnlich niedrig ist, ist darauf hinzuweisen, dass § 25 Nr. 2 Abs. 2 VOL/A nicht bieterschützend ist (vgl. nur OLG Düsseldorf, Beschluss vom 28. September 2006, VII-Verg 49/06).

    Auch diese Vorschrift ist grundsätzlich nicht bieterschützend (vgl. nur OLG Düsseldorf, Beschlüsse vom 28. April 2008, VII-Verg 55/07; und vom 28. September 2006, aaO. jeweils m.w.N.).

  • OLG Düsseldorf, 14.07.2004 - Verg 33/04

    Gemeinnützigkeit rechtfertigt keinen Ausschluss!

    Auszug aus VK Bund, 16.06.2008 - VK 3-65/08
    Eine solche Verdrängungsgefahr besteht jedoch nur bei Einrichtungen der öffentlichen Hand, nicht bei privatrechtlich organisierten Unternehmen (OLG Düsseldorf, Beschlüsse vom 14. Juli 2004, VII-Verg 33/04; und vom 17. November 2004, VII-Verg 46/04; 1. Vergabekammer des Bundes, Beschluss vom 13. Oktober 2005, VK 1-125/05; 2. Vergabekammer des Bundes, Beschluss vom 17. August 2005, VK 2-81/05).

    Allein, dass der Großteil der Gesellschafter einer privaten Kapitalgesellschaft wie im Falle der Bg Landkreise oder Kommunen sind, macht diese also ebenso wenig zu einer Einrichtung i.S.d. § 7 Nr. 6 VOL/A wie die mit der Gemeinnützigkeit der Bg zusammenhängenden Aspekte (Steuervorteile, Nichtausschüttung der Gewinne an die Gesellschafter) (vgl. OLG Düsseldorf, Beschlüsse vom 14. Juli 2004, aaO.; vom 8. Februar 2005, VII-Verg 100/04; vom 29. März 2006, VII-Verg 77/05; und vom 22. Juni 2006, VII-Verg 2/06; 1. Vergabekammer des Bundes, Beschluss vom 13. Oktober 2005, VK 1-125/05; 2. Vergabekammer des Bundes, Beschluss vom 17. August 2005, VK 2- 81/05).

  • VK Bund, 17.08.2005 - VK 2-81/05

    Durchführung von Eingliederungsmaßnahmen auf der Grundlage des § 37 II SGB III

    Auszug aus VK Bund, 16.06.2008 - VK 3-65/08
    Eine solche Verdrängungsgefahr besteht jedoch nur bei Einrichtungen der öffentlichen Hand, nicht bei privatrechtlich organisierten Unternehmen (OLG Düsseldorf, Beschlüsse vom 14. Juli 2004, VII-Verg 33/04; und vom 17. November 2004, VII-Verg 46/04; 1. Vergabekammer des Bundes, Beschluss vom 13. Oktober 2005, VK 1-125/05; 2. Vergabekammer des Bundes, Beschluss vom 17. August 2005, VK 2-81/05).

    Allein, dass der Großteil der Gesellschafter einer privaten Kapitalgesellschaft wie im Falle der Bg Landkreise oder Kommunen sind, macht diese also ebenso wenig zu einer Einrichtung i.S.d. § 7 Nr. 6 VOL/A wie die mit der Gemeinnützigkeit der Bg zusammenhängenden Aspekte (Steuervorteile, Nichtausschüttung der Gewinne an die Gesellschafter) (…vgl. OLG Düsseldorf, Beschlüsse vom 14. Juli 2004, aaO.; vom 8. Februar 2005, VII-Verg 100/04; vom 29. März 2006, VII-Verg 77/05; und vom 22. Juni 2006, VII-Verg 2/06; 1. Vergabekammer des Bundes, Beschluss vom 13. Oktober 2005, VK 1-125/05; 2. Vergabekammer des Bundes, Beschluss vom 17. August 2005, VK 2- 81/05).

  • VK Bund, 13.10.2005 - VK 1-125/05

    Konzeption und Durchführung von Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen

    Auszug aus VK Bund, 16.06.2008 - VK 3-65/08
    Eine solche Verdrängungsgefahr besteht jedoch nur bei Einrichtungen der öffentlichen Hand, nicht bei privatrechtlich organisierten Unternehmen (OLG Düsseldorf, Beschlüsse vom 14. Juli 2004, VII-Verg 33/04; und vom 17. November 2004, VII-Verg 46/04; 1. Vergabekammer des Bundes, Beschluss vom 13. Oktober 2005, VK 1-125/05; 2. Vergabekammer des Bundes, Beschluss vom 17. August 2005, VK 2-81/05).

    Allein, dass der Großteil der Gesellschafter einer privaten Kapitalgesellschaft wie im Falle der Bg Landkreise oder Kommunen sind, macht diese also ebenso wenig zu einer Einrichtung i.S.d. § 7 Nr. 6 VOL/A wie die mit der Gemeinnützigkeit der Bg zusammenhängenden Aspekte (Steuervorteile, Nichtausschüttung der Gewinne an die Gesellschafter) (…vgl. OLG Düsseldorf, Beschlüsse vom 14. Juli 2004, aaO.; vom 8. Februar 2005, VII-Verg 100/04; vom 29. März 2006, VII-Verg 77/05; und vom 22. Juni 2006, VII-Verg 2/06; 1. Vergabekammer des Bundes, Beschluss vom 13. Oktober 2005, VK 1-125/05; 2. Vergabekammer des Bundes, Beschluss vom 17. August 2005, VK 2- 81/05).

  • BGH, 26.09.2006 - X ZB 14/06

    Antragsbefugnis eines Bieters im Nachprüfungsverfahren; Ausschluss eines Bieters …

    Auszug aus VK Bund, 16.06.2008 - VK 3-65/08
    Der Vortrag der ASt, ,,viele Mitarbeiter" der ... bzw. der Bg verfügten über ausschreibungsrelevante Informationen bzw. hätten sich solche beschaffen können, ist eine unsubstantiierte, ins Blaue aufgestellte Behauptung und somit unbeachtlich (BGH, Beschluss vom 26. September 2006, X ZB 14/06).
  • OLG Koblenz, 18.09.2003 - 1 Verg 4/03

    Vergabenachprüfungsverfahren für eine offene Ausschreibung über Abfallentsorgung: …

    Auszug aus VK Bund, 16.06.2008 - VK 3-65/08
    Es kann daher offen bleiben, ob und inwieweit öffentliche Auftraggeber aufgrund des in § 97 Abs. 1, 2 GWB statuierten Transparenz- und Gleichbehandlungsgrundsatzes einem allgemeinen Neutralitäts- und Unbefangenheitsgebot unterliegen, wonach für diese nur solche Personen tätig werden dürfen, gegen deren Unparteilichkeit und Neutralität objektiv keine Bedenken bestehen (vgl. hierzu nur BayObLG, Beschluss vom 20. Dezember 1999, Verg 8/99; OLG Koblenz, Beschluss vom 18. September 2003, 1 Verg 4/03; OLG Düsseldorf, Beschluss vom 16. Oktober 2003, VII-Verg 57/03).
  • BayObLG, 20.12.1999 - Verg 8/99

    Verbot der Mitwirkung ausgeschlossener Personen im Vergabeverfahren; Übergehen …

    Auszug aus VK Bund, 16.06.2008 - VK 3-65/08
    Es kann daher offen bleiben, ob und inwieweit öffentliche Auftraggeber aufgrund des in § 97 Abs. 1, 2 GWB statuierten Transparenz- und Gleichbehandlungsgrundsatzes einem allgemeinen Neutralitäts- und Unbefangenheitsgebot unterliegen, wonach für diese nur solche Personen tätig werden dürfen, gegen deren Unparteilichkeit und Neutralität objektiv keine Bedenken bestehen (vgl. hierzu nur BayObLG, Beschluss vom 20. Dezember 1999, Verg 8/99; OLG Koblenz, Beschluss vom 18. September 2003, 1 Verg 4/03; OLG Düsseldorf, Beschluss vom 16. Oktober 2003, VII-Verg 57/03).
  • OLG Düsseldorf, 17.05.2004 - Verg 12/03

    Erstattung der außergerichtlichen Kosten des Beigeladenen

    Auszug aus VK Bund, 16.06.2008 - VK 3-65/08
    Hierüber hinaus war die Zuziehung eines anwaltlichen Bevollmächtigten durch die Bg notwendig, um die erforderliche ,,Waffengleichheit" gegenüber der anwaltlich vertretenen ASt herzustellen, die sich mit ihrem Nachprüfungsantrag gezielt gegen den Zuschlag an die Bg richtete (vgl. Beschluss des OLG Düsseldorf vom 17. Mai 2004, VII-Verg 12/03).
  • OLG Düsseldorf, 16.10.2003 - Verg 57/03

    Beteiligung eines im Vergabeverfahren von den öffentlichen Auftraggebern …

  • OLG Düsseldorf, 22.06.2006 - Verg 2/06

    Ausschluss vom Vergabeverfahren öffentlicher Leistungen bei wettbewerbswidrigem …

  • OLG Düsseldorf, 08.02.2005 - Verg 100/04

    Position mit 0,00 Euro: Ausschluss?

  • OLG Düsseldorf, 28.04.2008 - Verg 55/07

    Begriff der Nachverhandlung

  • OLG Koblenz, 15.10.2009 - 1 Verg 9/09

    Rechtsstellung des Mitbieters bei einem Unterkostenangebot; Befugnis der …

    Die Ausnahmen, die nach der Spruchpraxis der Vergabekammern (siehe z.B. VK Bund v. 16.06.2008 - VK 3 - 65/08 - juris Rn. 41) und der Rechtsprechung der Vergabesenate (…z.B. OLG Düsseldorf v. 28.04.2008 - VII-Verg 55/07 - juris Rn. 26) in Betracht kommen könnten, sind eher theoretischer Natur, jedenfalls im konkreten Verfahren mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht feststellbar.
  • VK Bund, 15.07.2008 - VK 3-89/08

    Vertrag für 3 Jahre über die Disposition und Durchführung von …

    Es bestehen keine Anhaltspunkte, dass die Bg zu 1) rechtswidrige Subventionen i.S.d. § 25a Nr. 2 VOL/A erhält, ferner widerspricht die Teilnahme der Bg zu 1) als rechtlich selbstständiges, privatrechtlich organisiertes Unternehmen nicht dem Beschluss des ..., die Fahrbereitschaft zu privatisieren, und ebenfalls nicht § 7 Nr. 6 VOL/A (auf private Kapitalgesellschaften ist § 7 Nr. 6 VOL/A nicht anwendbar, s. 3. Vergabekammer des Bundes, Beschluss vom 16. Juni 2008, VK 3 - 65/08).
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