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Rechtsprechung
   VK Schleswig-Holstein, 19.01.2005 - VK-SH 37/04   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2005,8752
VK Schleswig-Holstein, 19.01.2005 - VK-SH 37/04 (https://dejure.org/2005,8752)
VK Schleswig-Holstein, Entscheidung vom 19.01.2005 - VK-SH 37/04 (https://dejure.org/2005,8752)
VK Schleswig-Holstein, Entscheidung vom 19. Januar 2005 - VK-SH 37/04 (https://dejure.org/2005,8752)
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Volltextveröffentlichungen (7)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Anforderungen an die Rüge bezüglich eines Vergabeverstoßes gegenüber dem Auftraggeber; Ersetzung der Rüge gegenüber dem Auftraggeber durch unverzügliche Anrufung der Vergabeprüfstelle; Sinn und Zeck der Rügeobliegenheit; Begriff der "Folgekosten" bei der Ermittlung des ...

Besprechungen u.ä. (2)

  • dstgb-vis.de (Kurzanmerkung)

    Ermittlung des wirtschaftlichsten Angebots

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Folgekosten: Ersparnisse der Vergabestelle können die Wirtschaftlichkeit beeinflussen! (IBR 2005, 169)

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Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (9)Zitiert selbst (43)

  • BayObLG, 21.11.2001 - Verg 17/01

    Keine Verlängerung der aufschiebenden Wirkung bei mangelnder Erfolgsaussicht der …

    Auszug aus VK Schleswig-Holstein, 19.01.2005 - VK-SH 37/04
    Liegt die Gleichwertigkeit nicht auf der Hand, bedarf es also eines Nachweises der Gleichwertigkeit schon zusammen mit dem Angebot, um der Antragsgegnerin die notwendige Prüfung zu ermöglichen (vgl. BayObLG, Beschluss vom 21.11.2001, Verg 17/01).

    Zur Ermittlung der Gleichwertigkeit sind aber ,,nur" Nachforschungen im Rahmen der verfügbaren Erkenntnismöglichkeiten und innerhalb der zeitlichen Grenzen der Zuschlags- und Angebotsbindungsfrist anzustellen (vgl. OLG Brandenburg, Beschluss vom 20.08.2002, Verg W 6/12; OLG Naumburg, Beschluss vom 22.12.1999, 1 Verg 4/99; BayObLG Beschluss vom 21.11.2001, Verg 17/01; OLG München, NJW-RR 1997, 1514, 1515).

  • OLG Dresden, 06.04.2004 - WVerg 1/04

    Rügefrist; Fehlen geforderter Angaben; Ermessensreduzierung; Wertungskriterien …

    Auszug aus VK Schleswig-Holstein, 19.01.2005 - VK-SH 37/04
    Das OLG Dresden (vgl. Beschluss vom 06.04.2004, WVerg 1/04) zieht insoweit eine Frist von einer Woche als möglich in Betracht.

    Für die Ausschöpfung in der von Teilen der Rechtsprechung als Maximalfrist angesehenen Rügefrist von zwei Wochen muss ein Fall mit extrem schwieriger Sach- und Rechtslage vorliegen (vgl. OLG Dresden, Beschluss vom 06.04.2004, WVerg 1/04; OLG Naumburg, Beschluss vom 21.08.2003, 1 Verg 12/03; OLG Koblenz, Beschluss vom 18.09.2003, 1 Verg 4/03).

  • OLG Koblenz, 18.09.2003 - 1 Verg 4/03

    Vergabenachprüfungsverfahren für eine offene Ausschreibung über Abfallentsorgung: …

    Auszug aus VK Schleswig-Holstein, 19.01.2005 - VK-SH 37/04
    Das OLG Koblenz geht im Grundsatz insoweit von einer Rügefrist von ein bis drei Tagen aus (vgl. OLG Koblenz, Beschluss vom 18.09.2003, 1 Verg 4/03; ebenso VK Brandenburg, Beschluss vom 18.06.2003, VK 31/03; ebenso VK BR Lüneburg, z.B. Beschluss vom 20.08.2004, 203-VgK-41/2004).

    Für die Ausschöpfung in der von Teilen der Rechtsprechung als Maximalfrist angesehenen Rügefrist von zwei Wochen muss ein Fall mit extrem schwieriger Sach- und Rechtslage vorliegen (vgl. OLG Dresden, Beschluss vom 06.04.2004, WVerg 1/04; OLG Naumburg, Beschluss vom 21.08.2003, 1 Verg 12/03; OLG Koblenz, Beschluss vom 18.09.2003, 1 Verg 4/03).

  • OLG Schleswig, 05.04.2005 - 6 Verg 1/05

    Mindestanforderungen und Gleichwertigkeit eines Nebenangebotes

    6 Verg 1/05 VK-SH 37/04.
  • VK Sachsen, 14.09.2009 - 1/SVK/042-09

    Umgehung der Schwellenwerte

    Insoweit kann auch offenbleiben, ob eine Rüge an die Vergabeprüfstelle ergehen durfte (vgl. VK Schleswig-Holstein, Beschluss vom 19.01.2005 - VK-SH 37/04):.
  • VK Schleswig-Holstein, 30.08.2006 - VK-SH 20/06

    Umstellung der Abwasserentsorgung auf eine zentrale Entwässerung

    Die Kammer schließt sich der insoweit zutreffenden Ansicht der ASt, wonach eine funktionale Betrachtungsweise angezeigt ist, an (vgl. erkennende Kammer, Beschluss vom 19.01.2005, VK-SH 37/04, m.w.N.).
  • VK Berlin, 12.06.2019 - VK-B1-10/19

    Behauptete Rechtsverletzung ist konkret zu begründen!

    VK Schleswig-Holstein, Beschluss vom 19.01.2005 - VK-SH 37/04).
  • VK Südbayern, 10.12.2009 - Z3-3-3194-1-59-10/09

    Notwendiger Inhalt einer Rüge?

    Nach der Definition der VK Brandenburg ist in der Regel davon auszugehen, dass ein Bietervorschlag nur dann zum Zuge kommen kann, wenn er unter Abwägung aller technischen und wirtschaftlichen, gegebenenfalls auch gestalterischen und funktionsbedingten Gesichtspunkten wirtschaftlicher ist als der Auftraggebervorschlag, wobei es hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit nicht nur auf die Baukosten, sondern auch auf die Folgekosten (zum Beispiel Unterhaltungskosten, Betriebskosten, Lebensdauer) ankommt (VK Brandenburg, B. v. 26.3.2002 - Az.: VK 3/02; instruktiv VK Schleswig-Holstein, B. v. 19.01.2005 - Az.: VK-SH 37/04; im Ergebnis ebenso OLG Celle, B. v. 10.01.2008 - Az.: 13 Verg 11/07; VK Lüneburg, B. v. 12.06.2007 - Az.: VgK-23/2007; VK Niedersachsen, B. v. 24.02.2009 - Az.: VgK-57/2008).
  • VK Südbayern, 10.07.2007 - Z3-3-3194-1-24-05/07

    Pauschale Vermutungen reichen für Nachprüfungsverfahren nicht aus!

    Vorsorglich wird insoweit darauf hingewiesen, dass das Nachprüfungsverfahren nach dem Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen ein auf die Gewährung des subjektiven Individualrechtsschutzes des antragstellenden Bieters ausgerichtetes Verfahren ist, bei dem jedoch keine allgemeine Rechtmäßigkeitskontrolle (wie etwa im Rahmen einer fachaufsichtlichen Prüfung) stattfindet (siehe Vergabekammer des Landes Schleswig-Holstein, Beschluss v. 19.01.2005, VK-SH 37/04).
  • VK Saarland, 25.10.2010 - 1 VK 10/10

    1. Einwendungen wegen einer angeblichen Verletzung der produktneutralen …

    Auf die materiell-rechtliche Gleichwertigkeit des angebotenen Vollklimazentralgerätes käme es danach überhaupt nicht mehr an; allein der formale Fehler, dass die Beigeladene es versäumt hat, einen entsprechenden Nachweis mit den Angebotsunterlagen und damit rechtzeitig zu führen, lässt eine Berücksichtigung ihres Angebotes nicht zu (Brandenburgisches OLG, B. v. 12.11.2002 -Az.: Verg W 16/02; 2. VK Brandenburg, B. v. 28.11.2006 -Az.: 2 VK 48/06; VK Südbayern, B. v. 29.05.2006 -Az.: 12-04/06; VK Südbayern, B. v. 06.04.2006 -Az.: 06-03/06; VK Münster, B. v. 17.06.2005 -Az.: VK 12/05; 1. VK Bund, B. v. 10.04.2007 -Az.: VK 1 -20/07; VK Schleswig-Holstein, B. v. 19.01.2005 -Az.: VK-SH 37/04; 1. VK Sachsen, B. v. 08.07.2004 -Az.: 1/SVK/042-04; 2. VK Bund, B. v. 24.4.2003 -Az.: VK 2 -18/03, B. v. 17.1.2002 -Az.: VK 2 -46/01, VK Rheinland-Pfalz, B. v. 8.5.2002 -Az.: VK 8/02; VK Nordbayern, B. v. 15.2.2002 -Az.: 320.VK-3194-02/02).
  • VK Berlin, 21.04.2006 - VK-B1-14/06

    Vergabe der Durchführung von Zustellaufträgen im offenen Verfahren; …

    Vorsorglich sei insoweit darauf hingewiesen, dass das Nachprüfungsverfahren nach dem Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen ein auf die Gewährung des subjektiven Individualrechtsschutzes des antragstellenden Bieters ausgerichtetes Verfahren ist, bei dem jedoch keine allgemeine Rechtmäßigkeitskontrolle (wie etwa im Rahmen einer fachaufsichtlichen Prüfung) stattfindet (…Byok, a.a.O., § 110 Rnr. 1015; Vergabekammer des Landes Schleswig-Holstein, Beschluss v. 19.01.2005 - VK-SH 37/04).
  • VK Südbayern, 16.07.2007 - Z3-3-3194-1-25-05/07

    Pauschale Vermutungen reichen für Nachprüfungsverfahren nicht aus!

    Vorsorglich wird insoweit darauf hingewiesen, dass das Nachprüfungsverfahren nach dem Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen ein auf die Gewährung des subjektiven Individualrechtsschutzes des antragstellenden Bieters ausgerichtetes Verfahren ist, bei dem jedoch keine allgemeine Rechtmäßigkeitskontrolle (wie etwa im Rahmen einer fachaufsichtlichen Prüfung) stattfindet (siehe Vergabekammer des Landes Schleswig-Holstein, Beschluss v. 19.01.2005, VK-SH 37/04).
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