Rechtsprechung
| OLG Düsseldorf, 14.06.1996 - 5 Ss (OWi) 142/96 - (OWi) 57/96 I |
Volltextveröffentlichungen (2)
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- VersR 1997, 889
- VRS 92, 44
Wird zitiert von ... (5) Zitiert selbst (8)
- OLG Düsseldorf, 15.12.1995 - 5 Ss OWi 433/95
Auszug aus OLG Düsseldorf, 14.06.1996 - 5 Ss OWi 142/96
Das Regelbeispiel weist auf das Vorliegen eines groben Verstoßes im Sinne von § 25 Abs. 1 Satz I StVG hin, der zugleich ein derart hohes Maß an Verantwortungslosigkeit im Straßenverkehr offenbart, daß es regelmäßig der Denkzettel- und Besinnungsmaßnahme eines Fahrverbotes bedarf (BGHSt 38, 125 ; Senatsbeschlüsse vom 15. März 1994 in VRS 87, 218 = NZV 1994, 239 = ZfS 1994, 267 = DAR 1994, 284 = VM 1994, 77; vom 22. März 1995 in VRS 89, 231 ; vom 31. März 1995 in NZV 1995, 406 ; vom 15. Dezember 1995 - 5 Ss (OWi) 433/95 - (OWi) 193/95 1; vom 8. Mai 1996 - 5 Ss (OWi) 146/96 (OWi) 55/95 1;… Jagusch/Hentschel, Straßenverkehrsrecht, 33. Aufl. 1995, § 25 StVG Rdnr. 15b m.w.N.).Jedoch haben Umstände, wie eine hohe jährliche Fahrleistung, das geschäftliche oder berufliche Angewiesensein auf die Benutzung eines Kraftfahrzeuges, eine langjährige unfallfreie Fahrpraxis, das Fehlen von Voreintragungen im Verkehrszentralregister oder eine mäßige Verkehrsdichte zur Tatzeit weder für sich noch kumulativ ausreichendes Gewicht, um von der Anordnung eines Regelfahrverbots absehen zu können (vgl. Senatsbeschlüsse vom 27. Juni 1994 in VRS 87, 450 ; vom 3. Dezember 1993 in NZV 1994, 117 = VRS 86, 353 = JMBl.NW 1994, 70; vom 20. Juli 1993 in NZV 1993, 445 = VRS 86, 144 = VM 1994, 22; vom 15. Dezember 1995 - 5 Ss (OWi) 433/95 - (OWi) 193/95 1 und vom 8. Mai 1996 - 5 Ss (OWi) 146/96 - (OWi) 55/95 I).
- BGH, 28.11.1991 - 4 StR 366/91
Umfang der Feststellungen bei Verhängung eines Fahrverbots; Bußgeldverfahren
Auszug aus OLG Düsseldorf, 14.06.1996 - 5 Ss OWi 142/96
Das Regelbeispiel weist auf das Vorliegen eines groben Verstoßes im Sinne von § 25 Abs. 1 Satz I StVG hin, der zugleich ein derart hohes Maß an Verantwortungslosigkeit im Straßenverkehr offenbart, daß es regelmäßig der Denkzettel- und Besinnungsmaßnahme eines Fahrverbotes bedarf (BGHSt 38, 125 ; Senatsbeschlüsse vom 15. März 1994 in VRS 87, 218 = NZV 1994, 239 = ZfS 1994, 267 = DAR 1994, 284 = VM 1994, 77; vom 22. März 1995 in VRS 89, 231 ; vom 31. März 1995 in NZV 1995, 406 ; vom 15. Dezember 1995 - 5 Ss (OWi) 433/95 - (OWi) 193/95 1; vom 8. Mai 1996 - 5 Ss (OWi) 146/96 (OWi) 55/95 1; Jagusch/Hentschel, Straßenverkehrsrecht, 33. Aufl. 1995, § 25 StVG Rdnr. 15b m.w.N.). - OLG Düsseldorf, 15.03.1994 - 5 Ss OWi 64/94
Auszug aus OLG Düsseldorf, 14.06.1996 - 5 Ss OWi 142/96
Das Regelbeispiel weist auf das Vorliegen eines groben Verstoßes im Sinne von § 25 Abs. 1 Satz I StVG hin, der zugleich ein derart hohes Maß an Verantwortungslosigkeit im Straßenverkehr offenbart, daß es regelmäßig der Denkzettel- und Besinnungsmaßnahme eines Fahrverbotes bedarf (BGHSt 38, 125 ; Senatsbeschlüsse vom 15. März 1994 in VRS 87, 218 = NZV 1994, 239 = ZfS 1994, 267 = DAR 1994, 284 = VM 1994, 77; vom 22. März 1995 in VRS 89, 231 ; vom 31. März 1995 in NZV 1995, 406 ; vom 15. Dezember 1995 - 5 Ss (OWi) 433/95 - (OWi) 193/95 1; vom 8. Mai 1996 - 5 Ss (OWi) 146/96 (OWi) 55/95 1; Jagusch/Hentschel, Straßenverkehrsrecht, 33. Aufl. 1995, § 25 StVG Rdnr. 15b m.w.N.).
- OLG Düsseldorf, 03.12.1993 - 5 Ss OWi 370/93
Auszug aus OLG Düsseldorf, 14.06.1996 - 5 Ss OWi 142/96
Jedoch haben Umstände, wie eine hohe jährliche Fahrleistung, das geschäftliche oder berufliche Angewiesensein auf die Benutzung eines Kraftfahrzeuges, eine langjährige unfallfreie Fahrpraxis, das Fehlen von Voreintragungen im Verkehrszentralregister oder eine mäßige Verkehrsdichte zur Tatzeit weder für sich noch kumulativ ausreichendes Gewicht, um von der Anordnung eines Regelfahrverbots absehen zu können (vgl. Senatsbeschlüsse vom 27. Juni 1994 in VRS 87, 450 ; vom 3. Dezember 1993 in NZV 1994, 117 = VRS 86, 353 = JMBl.NW 1994, 70; vom 20. Juli 1993 in NZV 1993, 445 = VRS 86, 144 = VM 1994, 22; vom 15. Dezember 1995 - 5 Ss (OWi) 433/95 - (OWi) 193/95 1 und vom 8. Mai 1996 - 5 Ss (OWi) 146/96 - (OWi) 55/95 I). - OLG Düsseldorf, 22.03.1995 - 5 Ss OWi 78/95
Auszug aus OLG Düsseldorf, 14.06.1996 - 5 Ss OWi 142/96
Das Regelbeispiel weist auf das Vorliegen eines groben Verstoßes im Sinne von § 25 Abs. 1 Satz I StVG hin, der zugleich ein derart hohes Maß an Verantwortungslosigkeit im Straßenverkehr offenbart, daß es regelmäßig der Denkzettel- und Besinnungsmaßnahme eines Fahrverbotes bedarf (BGHSt 38, 125 ; Senatsbeschlüsse vom 15. März 1994 in VRS 87, 218 = NZV 1994, 239 = ZfS 1994, 267 = DAR 1994, 284 = VM 1994, 77; vom 22. März 1995 in VRS 89, 231 ; vom 31. März 1995 in NZV 1995, 406 ; vom 15. Dezember 1995 - 5 Ss (OWi) 433/95 - (OWi) 193/95 1; vom 8. Mai 1996 - 5 Ss (OWi) 146/96 (OWi) 55/95 1; Jagusch/Hentschel, Straßenverkehrsrecht, 33. Aufl. 1995, § 25 StVG Rdnr. 15b m.w.N.). - OLG Düsseldorf, 27.06.1994 - 5 Ss OWi 208/94
Taxifahrer: Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit um 49 km/h
Auszug aus OLG Düsseldorf, 14.06.1996 - 5 Ss OWi 142/96
Jedoch haben Umstände, wie eine hohe jährliche Fahrleistung, das geschäftliche oder berufliche Angewiesensein auf die Benutzung eines Kraftfahrzeuges, eine langjährige unfallfreie Fahrpraxis, das Fehlen von Voreintragungen im Verkehrszentralregister oder eine mäßige Verkehrsdichte zur Tatzeit weder für sich noch kumulativ ausreichendes Gewicht, um von der Anordnung eines Regelfahrverbots absehen zu können (vgl. Senatsbeschlüsse vom 27. Juni 1994 in VRS 87, 450 ; vom 3. Dezember 1993 in NZV 1994, 117 = VRS 86, 353 = JMBl.NW 1994, 70; vom 20. Juli 1993 in NZV 1993, 445 = VRS 86, 144 = VM 1994, 22; vom 15. Dezember 1995 - 5 Ss (OWi) 433/95 - (OWi) 193/95 1 und vom 8. Mai 1996 - 5 Ss (OWi) 146/96 - (OWi) 55/95 I). - OLG Düsseldorf, 31.03.1995 - 5 Ss OWi 103/95
Auszug aus OLG Düsseldorf, 14.06.1996 - 5 Ss OWi 142/96
Das Regelbeispiel weist auf das Vorliegen eines groben Verstoßes im Sinne von § 25 Abs. 1 Satz I StVG hin, der zugleich ein derart hohes Maß an Verantwortungslosigkeit im Straßenverkehr offenbart, daß es regelmäßig der Denkzettel- und Besinnungsmaßnahme eines Fahrverbotes bedarf (BGHSt 38, 125 ; Senatsbeschlüsse vom 15. März 1994 in VRS 87, 218 = NZV 1994, 239 = ZfS 1994, 267 = DAR 1994, 284 = VM 1994, 77; vom 22. März 1995 in VRS 89, 231 ; vom 31. März 1995 in NZV 1995, 406 ; vom 15. Dezember 1995 - 5 Ss (OWi) 433/95 - (OWi) 193/95 1; vom 8. Mai 1996 - 5 Ss (OWi) 146/96 (OWi) 55/95 1; Jagusch/Hentschel, Straßenverkehrsrecht, 33. Aufl. 1995, § 25 StVG Rdnr. 15b m.w.N.). - OLG Düsseldorf, 20.07.1993 - 5 Ss OWi 216/93
Auszug aus OLG Düsseldorf, 14.06.1996 - 5 Ss OWi 142/96
Jedoch haben Umstände, wie eine hohe jährliche Fahrleistung, das geschäftliche oder berufliche Angewiesensein auf die Benutzung eines Kraftfahrzeuges, eine langjährige unfallfreie Fahrpraxis, das Fehlen von Voreintragungen im Verkehrszentralregister oder eine mäßige Verkehrsdichte zur Tatzeit weder für sich noch kumulativ ausreichendes Gewicht, um von der Anordnung eines Regelfahrverbots absehen zu können (vgl. Senatsbeschlüsse vom 27. Juni 1994 in VRS 87, 450 ; vom 3. Dezember 1993 in NZV 1994, 117 = VRS 86, 353 = JMBl.NW 1994, 70; vom 20. Juli 1993 in NZV 1993, 445 = VRS 86, 144 = VM 1994, 22; vom 15. Dezember 1995 - 5 Ss (OWi) 433/95 - (OWi) 193/95 1 und vom 8. Mai 1996 - 5 Ss (OWi) 146/96 - (OWi) 55/95 I).
- OLG Düsseldorf, 06.01.1997 - 5 Ss OWi 392/96 Die Erfüllung des Tatbestandes eines Regelbeispiels, für das regelmäßig ein Fahrverbot vorgesehen ist, weist auf das Vorliegen eines groben Verstoßes i.S.v. § 25 Abs. 1 Satz 1 StVO hin, der zugleich ein derart hohes Maß an Verantwortungslosigkeit im Straßenverkehr offenbart, daß es regelmäßig der Denkzettel- und Besinnungsmaßnahme eines Fahrverbotes bedarf (BGHSt 38, 125 ; Senatsbeschlüsse DAR 1996, 366 ; NZV 1994, 239 = ZfS 1994, 267 = DAR 1994, 284 = VM 1994, 77; VRS 89, 231 ; NZV 1995, 406 ;… Jagusch/Hentschel, Straßenverkehrsrecht, 33. Aufl., Rdnr. 15 b zu § 25 StVO m.w.N.).
Jedoch haben Umstände, wie eine hohe jährliche Fahrleistung, das geschäftliche oder berufliche Angewiesensein auf die Benutzung eines Kraftfahrzeuges, eine langjährige unfallfreie Fahrpraxis, das Fehlen von Voreintragungen im Verkehrszentralregister weder für sich noch in ihrem Zusammentreffen ausreichendes Gewicht, um von der Anordnung eines Regelfahrverbots absehen zu können (vgl. Senatsbeschlüsse DAR 1996, 366 ; VRS 87, 450 ; NZV 1994, 117 = VRS 86, 353 = JMBl.NW 1994, 70; NZV 1993, 445 = VRS 86, 144 = VM 1994, 22).
- OLG Hamm, 26.09.1996 - 2 Ss OWi 1075/96 Der Tatrichter muß jedoch - nach ebenfalls übereinstimmender Rechtsprechung der Obergerichte und, wie auch der Senat bereits wiederholt entschieden hat (vgl. u.a. OLG Düsseldorf DAR 1996, 366 ; OLG Koblenz NZV 1996, 373 ; o.a. Beschlüsse des Senats in 2 Ss OWi 623/95 und in 2 Ss OWi 259/96)-, für seine Entscheidung eine eingehende, auf Tatsachen gestützte Begründung geben.
Abschließend weist der Senat noch darauf hin, daß der Tatrichter zur Begründung des Ausnahmetatbestandes nur Umstände heranziehen kann, die er für erwiesen erachtet und deshalb auch die Gründe anführen muß, aus denen sich ergibt, daß die Behauptungen des Betroffenen zutreffen (OLG Düsseldorf DAR 1996, 366, 367;… OLG Koblenz, a.a.O.; o.a. Beschluß des Senats in 2 Ss 0Wi 259/96).
- OLG Düsseldorf, 02.07.1998 - 5 Ss OWi 192/98 Der Senat schließt sich dem an und verweist zu den Feststellungen, die nötig sind, wenn von dem Regelfahrverbot ausnahmsweise abgesehen werden soll, ergänzend auf seine Beschlüsse vom 25. Oktober 1995 (VRS 91 [1996), 136), 14. Juni 1996 (DAR 1996, 366 ), 11. Oktober 1996 (VRS 93 [1997], 202) und 6. Januar 1997 (VRS 93 [1997), 200).
- OLG Brandenburg, 31.07.1997 - 1 Ss OWi 48 B/97 Für die Frage, ob und wann das Gebot der erschöpfenden Beweiswürdigung den Bußgeldrichter dazu zwingt, im Urteil darzulegen, warum ihm schon die tatsächlichen Angaben des Betroffenen zur Frage der besonderen Härte die Überzeugung vermittelt haben, sie seien richtig oder wenigstens mit Beweismitteln nicht zu widerlegen (vgl. hierzu OLG Stuttgart NZV 1994, 371 ; OLG Düsseldorf VRS 89, 466 ; DAR 1996, 366 ;… ferner BGHR StPO § 261 Einlassung 5), gilt nichts anderes.
- OLG Düsseldorf, 05.06.1997 - 5 Ss OWi 156/97 Dagegen haben Umstände wie eine hohe jährliche Fahrleistung, das geschäftliche bzw. berufliche Angewiesensein des Betroffenen auf die Möglichkeit, ein Kraftfahrzeug steuern zu können, eine langjährige unfallfreie Fahrpraxis, das Fehlen von Voreintragungen im Verkehrszentralregister und eine mäßige Verkehrsdichte zur Tatzeit gewöhnlich sowohl jeder für sich als auch in ihrem Zusammentreffen kein ausreichendes Gewicht, um von der Anordnung des Regelfahrverbotes absehen zu können (vgl. Senatsbeschlüsse vom 27. Juni 1994 in VRS 87, 450 ; vom 6. November 1995 in VRS 91, 152 ; vom 14. Juni 1996 in VRS 92, 44 sowie vom 11. Oktober 1996 in JMBl NW 97, 83, jeweils m.w.N.).
Bitte loggen Sie sich ein, um diese Funktion zu nutzen. Falls Sie noch kein Benutzerkonto haben, können Sie sich in weniger als einer Minute eines kostenlos anlegen "Registrieren".