Rechtsprechung
| OLG Brandenburg, 30.04.2013 - Verg W 3/13 |
Volltextveröffentlichungen (8)
- openjur.de
- Entscheidungsdatenbank Brandenburg
- VERIS(Abodienst, Leitsatz ggf. frei)
- Reguvis VergabePortal - Veris(Abodienst, Leitsatz ggf. frei)
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
GWB § 107 Abs. 3 S. 1
Anforderungen an die Rechtzeitigkeit von Vergaberügen - Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz und Volltext)
Anforderungen an die Rechtzeitigkeit von Vergaberügen
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
Keine unverzügliche Rüge: Nachprüfungsantrag unzulässig!
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Besprechungen u.ä. (2)
- vergabeblog.de (Entscheidungsbesprechung)
Verwendung unterschiedlicher Leistungsbeschreibungen verletzt per se keine Bieterrechte
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)
Keine unverzügliche Rüge: Nachprüfungsantrag unzulässig! (VPR 2014, 47)
Verfahrensgang
- VK Brandenburg, 29.01.2013 - VK 42/12
- OLG Brandenburg, 30.04.2013 - Verg W 3/13
Papierfundstellen
- ZfBR 2013, 727 (Ls.)
Wird zitiert von ... (12) Zitiert selbst (12)
- OLG Dresden, 07.05.2010 - WVerg 6/10
Europarechtliche Grenzen der richterlichen Überprüfung von Fristen für den Zugang …
Auszug aus OLG Brandenburg, 30.04.2013 - Verg W 3/13
Die Vorschrift des § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 GWB räumt nicht ein freies Ermessen ein, sie legt den in § 121 Abs. 1 BGB als "ohne schuldhaftes Zögern" legal definierten Begriff "unverzüglich" zugrunde (vgl. OLG Dresden, Beschluss v. 07.05.2010, WVerg 6/10; OLG Rostock, Beschluss v. 20.10.2010, 17 Verg 5/10; Senat, Beschluss v. 10.01.2012, Verg W 18/11; offen lassend: OLG München, Beschluss v. 03.11.2011, Verg 14/11, a.A. OLG Celle, [obiter dictum]; Beschluss v. 26.04.2010, 13 Verg 4/10; zitiert jeweils nach juris.de).Rn. 75 Im Regelfall ist eine Rüge nach Ablauf von mehr als einer Woche nicht mehr unverzüglich, in einfach gelagerten Fälle sind drei Tage zugrunde zu legen (vgl. OLG Dresden, Beschluss v. 07.05.2010 a.a.O.;… OLG Rostock, Beschluss v. 20.10.2010 a.a.O., zitiert jeweils nach juris.de).
- OLG Rostock, 20.10.2010 - 17 Verg 5/10
Vergabeverfahren: Rügeobliegenheit nach § 107 Abs. 3 GWB
Auszug aus OLG Brandenburg, 30.04.2013 - Verg W 3/13
Die Vorschrift des § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 GWB räumt nicht ein freies Ermessen ein, sie legt den in § 121 Abs. 1 BGB als "ohne schuldhaftes Zögern" legal definierten Begriff "unverzüglich" zugrunde (vgl. OLG Dresden, Beschluss v. 07.05.2010, WVerg 6/10; OLG Rostock, Beschluss v. 20.10.2010, 17 Verg 5/10; Senat, Beschluss v. 10.01.2012, Verg W 18/11; offen lassend: OLG München, Beschluss v. 03.11.2011, Verg 14/11, a.A. OLG Celle, [obiter dictum]; Beschluss v. 26.04.2010, 13 Verg 4/10; zitiert jeweils nach juris.de).Rn. 75 Im Regelfall ist eine Rüge nach Ablauf von mehr als einer Woche nicht mehr unverzüglich, in einfach gelagerten Fälle sind drei Tage zugrunde zu legen (…vgl. OLG Dresden, Beschluss v. 07.05.2010 a.a.O.; OLG Rostock, Beschluss v. 20.10.2010 a.a.O., zitiert jeweils nach juris.de).
- OLG Brandenburg, 10.01.2012 - Verg W 18/11
Vergabenachprüfung: Verspätete Rüge der Unmöglichkeit der Abgabe eines …
Auszug aus OLG Brandenburg, 30.04.2013 - Verg W 3/13
Es soll verhindert werden, dass am Vergabeverfahren beteiligte Bieter erkannte oder erkennbare Verstöße gegen das Vergaberecht sammeln und so lange mit einer Beanstandung warten, bis klar ist, dass ihre Spekulation, den Zuschlag zu erhalten, nicht aufgegangen ist (vgl. Senat, Beschluss v. 10.01.2012, Verg W 18/11, VergabeR 2012, 521, zitiert nach juris.de).Die Vorschrift des § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 GWB räumt nicht ein freies Ermessen ein, sie legt den in § 121 Abs. 1 BGB als "ohne schuldhaftes Zögern" legal definierten Begriff "unverzüglich" zugrunde (vgl. OLG Dresden, Beschluss v. 07.05.2010, WVerg 6/10; OLG Rostock, Beschluss v. 20.10.2010, 17 Verg 5/10; Senat, Beschluss v. 10.01.2012, Verg W 18/11; offen lassend: OLG München, Beschluss v. 03.11.2011, Verg 14/11, a.A. OLG Celle, [obiter dictum]; Beschluss v. 26.04.2010, 13 Verg 4/10; zitiert jeweils nach juris.de).
- OLG Düsseldorf, 09.12.2009 - Verg 38/09
Vergaberechtskonformität einer Tariftreue-Erklärung
Auszug aus OLG Brandenburg, 30.04.2013 - Verg W 3/13
Die Nichtbeachtung dieser formalen Ordnungsvorschrift führt nicht zur Unzulässigkeit der Beschwerde (vgl. OLG Düsseldorf, Beschlusse v. 09.12.2009, Verg 38/09; OLG Dresden, Beschluss v. 17.06.2005, Verg 08/05; OLG Celle, Beschluss v. 02.09.2004, 13 Verg 14/04, OLG Naumburg, Beschluss v. 16.01.2003, Verg 10/02, zitiert jeweils nach juris.de).Rn. 41 Mithin muss nicht näher darauf eingegangen werden, dass auch bei Verletzung der Unterrichtungsverpflichtung nach § 117 Abs. 4 GWB ein wirksamer Zuschlag nicht erteilt werden kann, solange die aufschiebende Wirkung der sofortigen Beschwerde gemäß § 118 GWB das Zuschlagverbot des § 115 Abs. 1 GWB fortwirken lässt (vgl. OLG Düsseldorf, Beschluss v. 09.12.2009 a.a.O.;… OLG Dresden, Beschluss v. 17.06.2005 a.a.O.;… Losch in Ziekow/Völlink, Vergaberecht, 2011, § 118 GWB Rn. 8;… a.A. OLG Naumburg, Beschluss v. 16.01.2003 a.a.O.).
- BayObLG, 29.04.2002 - Verg 10/02
Leistungsverzeichnis mit Fabrikatsangabe - Bestimmung der Gleichwertigkeit anhand …
Auszug aus OLG Brandenburg, 30.04.2013 - Verg W 3/13
Die Nichtbeachtung dieser formalen Ordnungsvorschrift führt nicht zur Unzulässigkeit der Beschwerde (vgl. OLG Düsseldorf, Beschlusse v. 09.12.2009, Verg 38/09; OLG Dresden, Beschluss v. 17.06.2005, Verg 08/05; OLG Celle, Beschluss v. 02.09.2004, 13 Verg 14/04, OLG Naumburg, Beschluss v. 16.01.2003, Verg 10/02, zitiert jeweils nach juris.de).Rn. 41 Mithin muss nicht näher darauf eingegangen werden, dass auch bei Verletzung der Unterrichtungsverpflichtung nach § 117 Abs. 4 GWB ein wirksamer Zuschlag nicht erteilt werden kann, solange die aufschiebende Wirkung der sofortigen Beschwerde gemäß § 118 GWB das Zuschlagverbot des § 115 Abs. 1 GWB fortwirken lässt (…vgl. OLG Düsseldorf, Beschluss v. 09.12.2009 a.a.O.;… OLG Dresden, Beschluss v. 17.06.2005 a.a.O.;… Losch in Ziekow/Völlink, Vergaberecht, 2011, § 118 GWB Rn. 8; a.A. OLG Naumburg, Beschluss v. 16.01.2003 a.a.O.).
- OLG Celle, 26.04.2010 - 13 Verg 4/10
Voraussetzungen für die Abwicklung einer Fachlosaufteilung bei öffentlicher …
Auszug aus OLG Brandenburg, 30.04.2013 - Verg W 3/13
Die Vorschrift des § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 GWB räumt nicht ein freies Ermessen ein, sie legt den in § 121 Abs. 1 BGB als "ohne schuldhaftes Zögern" legal definierten Begriff "unverzüglich" zugrunde (vgl. OLG Dresden, Beschluss v. 07.05.2010, WVerg 6/10; OLG Rostock, Beschluss v. 20.10.2010, 17 Verg 5/10; Senat, Beschluss v. 10.01.2012, Verg W 18/11; offen lassend: OLG München, Beschluss v. 03.11.2011, Verg 14/11, a.A. OLG Celle, [obiter dictum]; Beschluss v. 26.04.2010, 13 Verg 4/10; zitiert jeweils nach juris.de). - EuGH, 18.10.2011 - C-406/09
Realchemie Nederland - Verordnung (EG) Nr. 44/2001 - Gerichtliche Zuständigkeit …
Auszug aus OLG Brandenburg, 30.04.2013 - Verg W 3/13
63 a) Der Anwendung der Rügevorschrift des § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 GWB steht die Rechtsprechung des EuGH, dass nationale Rechtsvorschriften, welche die Dauer von Fristen für den Zugang eines Bieters zum Vergabenachprüfungsverfahren in das freie Ermessen des zuständigen Richters stellen, mit dem Gemeinschaftsrecht unvereinbar sind (vgl. Urteile v. 28.01.2010, C-406/09, VergabeR 2010, 457 und C-456/08, zitiert nach juris.de), nicht entgegen. - EuGH, 28.01.2010 - C-456/08
Kommission / Irland - Vertragsverletzung eines Mitgliedstaats - Richtlinie …
Auszug aus OLG Brandenburg, 30.04.2013 - Verg W 3/13
63 a) Der Anwendung der Rügevorschrift des § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 GWB steht die Rechtsprechung des EuGH, dass nationale Rechtsvorschriften, welche die Dauer von Fristen für den Zugang eines Bieters zum Vergabenachprüfungsverfahren in das freie Ermessen des zuständigen Richters stellen, mit dem Gemeinschaftsrecht unvereinbar sind (vgl. Urteile v. 28.01.2010, C-406/09, VergabeR 2010, 457 und C-456/08, zitiert nach juris.de), nicht entgegen. - OLG München, 03.11.2011 - Verg 14/11
Vergabenachprüfungsverfahren: Unverzüglichkeit der Rüge eines …
Auszug aus OLG Brandenburg, 30.04.2013 - Verg W 3/13
Die Vorschrift des § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 GWB räumt nicht ein freies Ermessen ein, sie legt den in § 121 Abs. 1 BGB als "ohne schuldhaftes Zögern" legal definierten Begriff "unverzüglich" zugrunde (vgl. OLG Dresden, Beschluss v. 07.05.2010, WVerg 6/10; OLG Rostock, Beschluss v. 20.10.2010, 17 Verg 5/10; Senat, Beschluss v. 10.01.2012, Verg W 18/11; offen lassend: OLG München, Beschluss v. 03.11.2011, Verg 14/11, a.A. OLG Celle, [obiter dictum]; Beschluss v. 26.04.2010, 13 Verg 4/10; zitiert jeweils nach juris.de). - OLG Celle, 02.09.2004 - 13 Verg 14/04
Verstoß gegen das Transparenz- und Gleichbehandlungsgebot im Vergaberecht; …
Auszug aus OLG Brandenburg, 30.04.2013 - Verg W 3/13
Die Nichtbeachtung dieser formalen Ordnungsvorschrift führt nicht zur Unzulässigkeit der Beschwerde (vgl. OLG Düsseldorf, Beschlusse v. 09.12.2009, Verg 38/09; OLG Dresden, Beschluss v. 17.06.2005, Verg 08/05; OLG Celle, Beschluss v. 02.09.2004, 13 Verg 14/04, OLG Naumburg, Beschluss v. 16.01.2003, Verg 10/02, zitiert jeweils nach juris.de). - BayObLG, 29.09.2004 - Verg 22/04
Unverzüglichkeit der Rüge bei notwendigen Ermittlungen und Beratungen
- VK Brandenburg, 29.01.2013 - VK 42/12
Keine unverzügliche Rüge: Nachprüfungsantrag unzulässig!
- OLG Celle, 12.10.2021 - 13 Verg 7/21
Sofortige Beschwerde gegen den Beschluss einer Vergabekammer; Ausschluss eines …
Noch nicht abschließend geklärt ist aber, ob dies auch für den Begriff der Vergabeunterlagen i. S. d. § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB gilt (befürwortend: VK Rheinland-Pfalz…, Beschluss vom 10. Juni 2010 - VK 1-17/10, juris Rn. 72;… Kadenbach in: Willenbruch/Wieddekind, Vergaberecht, 4. Aufl., § 160 GWB, Rn. 82; im Ergebnis ebenso: VK Lüneburg…, Beschluss vom 3. Juni 2016 - VgK-12/2016, juris Rn. 161-166, 191; dies befürwortend, aber letztlich offenlassend: BKartA…, Beschluss vom 13. Januar 2020 - VK 3 - 173/11, juris Rn. 46 f.; wohl ebenso: OLG Brandenburg, Beschluss vom 30. April 2013 - Verg W 3/13, juris Rn. 55; VK München…, Beschluss vom 14. Februar 2017 - Z3-3-3194-1-54-12/16, juris Rn. 257). - VK Brandenburg, 06.08.2013 - VK 11/13
Pflicht zur unverzüglichen Rüge verstößt nicht gegen Europarecht!
In Betracht zu ziehen sei gemäß Beschluss des OLG Brandenburg vom 30. April - - Verg W 3/13 - ferner, dass die Rüge nicht mehr unverzüglich i.S.d. § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB gewesen ist.Im Übrigen ist der Begriff der Unverzüglichkeit im deutschen Recht durch die Definition in § 121 Abs. 1 S. 1 BGB ("ohne schuldhaftes Zögern") und aufgrund einer ausgeprägten Rechtsprechung weitgehend konkretisiert worden (vgl. VK Bund, Beschluss vom 5. März 2010 - VK 1-16/10; OLG Dresden, Beschluss vom 7. Mai 2010 - WVerg 6/10; OLG Rostock, Beschluss vom 20. Oktober 2010 - 17 Verg 5/10; OLG Brandenburg, Beschluss vom 30. April - - Verg W 3/13).
Ein längerer Zeitablauf kann nur in Ausnahmefällen bei besonders schwieriger Sach- und/oder Rechtslage als unverzüglich gelten (OLG Brandenburg, Beschluss vom 30. April - - Verg W 3/13).
- VK Brandenburg, 17.07.2014 - VK 8/14
Vergabeunterlagen (vermeintlich) unklar: Bieter muss nachfragen!
Bieterrundschreiben/ Bieterinformationen, mit denen der Auftraggeber den Bietern vor Ablauf der Angebotsfrist ergänzende Informationen durch Mitteilung seiner Antworten auf Bieterfragen erteilt, gehören nach der Rechtsprechung zu den Vergabeunterlagen (vgl. OLG Brandenburg, Beschluss vom 30. April 2013 - Verg W 3/13, Rn. 54, 55).Die Antragstellerin geht insoweit von unvollständigen Vergabeunterlagen aus, zu denen auch die veröffentlichten Bieterinformationen zählen (vgl. OLG Brandenburg, Beschluss vom 30. April 2013 - Verg W 3/13).
- VK Brandenburg, 12.12.2016 - VK 21/16
"Altauftragnehmer" muss auf "Altauftrag" hinweisen!
Soweit die Antragstellerin auf die Vorinformation nach § 101a GWB vom 19. Oktober 2016 den Verbleib der Beigeladenen im Wettbewerb - d.h. den fehlenden Ausschluss der Beigeladenen vom weiteren Wettbewerb nach Wertung der Teilnahmeanträge - mit anwaltlichem Schriftsatz vom 25. Oktober 2016 beanstandet hat, hat sie ihre Rügeobliegenheiten aus § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB jedenfalls rechtzeitig wahrgenommen (vgl. OLG Brandenburg, Beschluss vom 30. April - - Verg W 3/13).Die Unternehmensreferenzen beziehen sich, wie in der Bekanntmachung dargelegt, auf den Betrieb eines GAT und der Tätigkeit eines FBO." Die Antworten des Auftraggebers auf Bieterfragen gehören mit zu den Vergabeunterlagen (vgl. OLG Brandenburg, Beschluss vom 30. April - - Verg W 3/13) und sind infolgedessen von den Bietern bzw. Bewerbern bei der Abgabe des Angebotes bzw. des Teilnahmeantrages zu beachten.
- VK Hessen, 18.11.2021 - 69d-VK-03/21
Kommunale Wohnungsbaugesellschaft ist öffentlicher Auftraggeber!
Hierbei soll der Auftraggeber im Sinne einer "letzten Chance" im frühestmöglichen Stadium die Möglichkeit erhalten, eventuelle Fehler zu erkennen und gegebenenfalls zu korrigieren (Appellfunktion) (OLG Brandenburg, Beschluss v. 30.4.2013 BeckRS 2013, 08486). - VK Bund, 01.07.2013 - VK 1-45/13
Nachprüfungsverfahren: Regulatorisches Meldewesen
Auch das, was ein öffentlicher Auftraggeber auf eine Bewerberfrage hin den Teilnehmern mitteilt, ist Bestandteil der Vergabeunterlagen und daher von den Bewerbern zu beachten (s. nur OLG Brandenburg, Beschluss vom 13. April 2013, Verg W 3/13). - VK Brandenburg, 01.10.2019 - VK 14/19
Auch nur geringfügige Abweichungen führen zum Angebotsausschluss!
Die Antworten des Auftraggebers auf Bieterfragen gehören mit zu den Vergabeunterlagen (vgl. OLG Brandenburg, Beschluss vom 30. April 2013- Verg W 3/13) und sind infolgedessen von den Bietern bei der Abgabe des Angebotes zu beachten. - VK Brandenburg, 29.01.2013 - VK 42/12
Keine unverzügliche Rüge: Nachprüfungsantrag unzulässig!
OLG Brandenburg, 30.04.2013 - Verg W 3/13 . - VK Brandenburg, 17.11.2015 - VK 20/15
Welche Vergaberechtsverstöße muss ein Bieter erkennen?
Das Brandenburgische Oberlandesgericht hat in seinem Beschluss vom 30. April - (Verg W 3/13) ausdrücklich darauf hingewiesen, dass der Auftraggeber durch die Möglichkeit der Durchführung eines Vergabenachprüfungsverfahrens nicht daran gehindert werden soll, innerhalb angemessener Zeit Aufträge zu erteilen. - VK Brandenburg, 31.05.2016 - VK 6/16
Ist Betonbauweise gefordert, genügt Referenz zu Asphaltbauweise nicht!
Soweit die Antragstellerin den Ausschluss ihres Teilnahmeantrages vom weiteren Wettbewerb nach entsprechender Mitteilung der Auftraggeberin vom 8. April 2016 mit Schreiben vom 13. April 2016 beanstandet hat, hat sie ihre Rügeobliegenheiten aus § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB jedenfalls rechtzeitig wahrgenommen (vgl. OLG Brandenburg, Beschluss vom 30. April - - Verg W 3/13). - VK Brandenburg, 14.03.2014 - VK 2/14
Keine Einschränkung des Nachunternehmereinsatzes!
- VK Brandenburg, 19.09.2013 - VK 17/13
Unternehmenseinheit- oder Unternehmensgruppe: Welcher Umsatz ist maßgeblich?
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