Rechtsprechung
   BGH, 03.06.2008 - VI ZR 235/07   

Volltextveröffentlichungen (11)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • Judicialis
  • Jurion

    Voraussetzung des Ausschlusses der Erforderlichkeit der Einholung eines fachmedizinischen Gutachtens zum Beweis des Ursachenzusammenhangs zwischen einem Unfall und vorhandenen Beschwerden; Bedeutung der medizinischen Erstuntersuchung nach einem Verkehrsunfall für die richterliche Beweiswürdigung; Beurteilung der biomechanisch ausgerichteten Betrachtungsweise des Gutachtens eines Verkehrsunfalls im Hinblick auf die Anforderungen der Kausalität für eingetretene körperliche Beschwerden

  • nwb

    ZPO § 286 B

  • Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung PDF (Volltext/Leitsatz)

    Beweis des Ursachenzusammenhangs zwischen einem Unfall und vorhandenen Beschwerden - Einholung eines fachmedizinischen Gutachtens

  • RA Kotz

    Verkehrsunfall - Gesundheitsverletzung und Gutachteneinholung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    ZPO § 286
    Zurückweisung eines Antrags auf Einholungs eines fachmedizinischen Gutachtens zum Nachweis der Ursächlichkeit eines Unfalls für vorhandene Beschwerden wegen Ungeeignetheit des Beweismittels

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (4)

  • IWW (Kurzinformation)

    Verkehrsunfall-Prozess - Zwang zur Einholung eines Sachverständigengutachtens?

  • verkehrslexikon.de (Leitsatz und Auszüge)

    Geschwindigkeitsänderung - Annahme der Kausalität ohne Rücksicht auf die Harmlosigkeitsgrenze auf Grund feststehender Beschwerden

  • ra-staudte.de (Kurzinformation)

    Einholung eines fachmedizinischen Gutachtens zum Beweis des Ursachenzusammenhangs; Prozessrecht

  • onlineurteile.de (Kurzmitteilung)

    HWS-Schleudertrauma nach Autounfall (2) - Rechtsstreit ist nicht ohne fachmedizinisches Gutachten zu entscheiden

Besprechungen u.ä. (2)

  • IWW (Entscheidungsbesprechung)

    Haftpflichtprozess - Ohne medizinisches Gutachten geht es nicht

  • bld.de (Kurzanmerkung)

    Anforderungen an die Einholung eines beantragten medizinischen Gutachtens bei der Behauptung einer HWS-Verletzung

Sonstiges (4)

  • Jurion (Literaturhinweis: Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Zusammenfassung von "Das "Kreuz" mit der (Hals-)Wirbelsäule" von RA Dr. Michael Burmann und RA Dr. Rainer Heß, LL.M., original erschienen in: NZV 2008, 481 - 485.

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 03.06.2008, Az.: VI ZR 235/07 (Nachweis einer HWS-Verletzung - fachmedizinische Begutachtung)" von RiLG Dr. Jan Luckey, LL.M., original erschienen in: SVR 2009, 143.

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 03.06.2008, Az.: VI ZR 235/07 (Notwendigkeit der Einholung eines medizinischen Gutachtens)" von RiOLG Heinz Diehl, original erschienen in: ZfS 2008, 564 - 565.

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 03.06.2008, Az.: VI ZR 235/07 (Nachweis einer HWS-Verletzung)" von RA u. VorsROLG a.D. Hermann Lemcke, original erschienen in: r+s 2008, 397 - 397.

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW-RR 2008, 1380
  • MDR 2008, 1115
  • NZV 2008, 502
  • VersR 2008, 1133



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Wird zitiert von ... (63)  

  • BGH, 08.07.2008 - VI ZR 274/07  

    Feststellung der Ursächlichkeit eines Kfz-Unfalls mit geringfügiger

    Bei der Prüfung, ob ein Unfall eine HWS-Verletzung verursacht hat, sind vielmehr stets die Umstände des Einzelfalls zu berücksichtigen (Senatsurteile vom 28. Januar 2003 - VI ZR 139/02 - aaO und vom 3. Juni 2008 - VI ZR 235/07 - zur Veröff. best.).

    Die Sachverständigen für Unfallanalyse und Biomechanik verfügen regelmäßig nicht über die erforderliche medizinische Fachkompetenz, auf die es letztlich für die Frage der Ursächlichkeit des Unfalls für die geklagten Beschwerden ankommt (vgl. Senatsurteil vom 3. Juni 2008 - VI ZR 235/07 - zur Veröff. best.).

    Im Regelfall wird das Ergebnis einer solchen Untersuchung nur als eines unter mehreren Indizien für den Zustand des Geschädigten nach dem Unfall Berücksichtigung finden können (vgl. Senatsurteil vom 3. Juni 2008 - VI ZR 235/07 - Umdruck Bl. 7 z. Veröff. best.; Müller, VersR 2003, 137, 146; ebenso v. Hadeln, NZV 2001, 457 ff.).

  • BGH, 17.09.2013 - VI ZR 95/13  

    Ersatz von Arztkosten nach Verkehrsunfall: Erforderlicher Nachweis einer

    Ob diese Beschwerden eher unspezifisch waren oder als unfallbedingte Körperverletzung zu bewerten sind, unterliegt grundsätzlich der tatrichterlichen Beurteilung (vgl. Senatsurteil vom 3. Juni 2008 - VI ZR 235/07, VersR 2008, 1133).
  • OLG München, 21.05.2010 - 10 U 2853/06  

    Schadenersatz nach Verkehrsunfall: Reichweite der so genannten

    Feststellungen der behandelnden Ärzte sind zwar eine wichtige Erkenntnisquelle (OLG Düsseldorf, Urt. v. 11.03.2002 - I - 1 U 142/01 [Juris]), genügen aber nicht zur Beweisführung für die regelmäßig entscheidende Frage des Kausalzusammenhangs (BGH NZV 2000, 121 unter II 1 a.E.; VersR 2008, 1133 = NZV 2008, 502 [503]; OLG Hamm NZV 2001, 468 = SP 2002, 11 = VersR 2002, 992 = r+s 2002, 371; Senat SP 2002, 347 f. und NZV 2003, 474 [475] - Revision vom BGH durch Beschl. v. 01.04.2003 - VI ZR 156/02 nicht angenommen; Urt. v. 28.07.2006 - 10 U 1684/06 [Juris] und v. 15.09.2006 - 10 U 3622/99 = r+s 2006, 474 m. zust. Anm. von Lemcke = NJW-Spezial 2006, 546).

    Aus diesem Grund ist einem Beweisantrag auf Einvernahme der Ärzte als sachverständige Zeugen i.d.R. nicht nachzukommen (BGH NZV 2000, 121 unter II 1 a.E.; VersR 2008, 1133; KG NZV 2005, 521 = VRS 109 [2005] 88; Senat NZV 2003, 474 [475] - Revision vom BGH durch Beschl. v. 01.04.2003 - VI ZR 156/02 nicht angenommen; Urt. v. 28.07.2006 - 10 U 1684/06 [Juris]; a.A. Eggert VA 2004, 204).

    Die im Beschluß vom 10.08.2006 bereits geäußerte Rechtsauffassung des Senats, der die Klägerin widersprochen hat, ist im Übrigen inzwischen auch vom BGH bestätigt worden (VersR 2008, 1133 = NZV 2008, 502 [503]).

    Für die Frage des kausalen Zusammenhangs der geltend gemachten Beschwerden mit dem Unfallgeschehen kommt es allein auf die Beurteilung durch Sachverständige und nicht auf die Aussagen von Zeugen an (BGH, VersR 2000, 372, [373], VersR 2008, 235, [237 f.]; VersR 2008, 1133).

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