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Rechtsprechung
   BGH, 11.12.1958 - II ZR 169/57   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1958,1117
BGH, 11.12.1958 - II ZR 169/57 (https://dejure.org/1958,1117)
BGH, Entscheidung vom 11.12.1958 - II ZR 169/57 (https://dejure.org/1958,1117)
BGH, Entscheidung vom 11. Dezember 1958 - II ZR 169/57 (https://dejure.org/1958,1117)
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Volltextveröffentlichungen (2)

Kurzfassungen/Presse

  • EVERS.OK(Abodienst) (Leitsatz)

    Kettenvertrag, Abdingbarkeit von Provisionsansprüchen für Nachbestellungen, Kundenschutz, Kundenschutzprovision, Vertrauensgrundsatz

Papierfundstellen

  • VersR 1959, 129
 
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Wird zitiert von ... (5)Zitiert selbst (3)

  • BAG, 21.10.1954 - 2 AZR 25/53

    Arbeitsverhältnis: Befristung

    Auszug aus BGH, 11.12.1958 - II ZR 169/57
    Es ist in der Arbeitsrechtsprechung anerkannt, daß derartige Kettenverträge so betrachtet werden können, als sei ein Dienstverhältnis auf unbestimmte Zeit eingegangen (BAG, AP KSchG § 1 Nr. 7, 8, 14; BGB § 620 Nr. 1, 2; Hueck-Nipperdey, Lehrb des Arbeitsrechts § 28 Anm. 20; vgl. BGHZ 24, 30).
  • BGH, 07.03.1957 - II ZR 261/55

    Entfallen des Ausgleichsanspruchs durch Kündigung durch den Unternehmer

    Auszug aus BGH, 11.12.1958 - II ZR 169/57
    Es ist in der Arbeitsrechtsprechung anerkannt, daß derartige Kettenverträge so betrachtet werden können, als sei ein Dienstverhältnis auf unbestimmte Zeit eingegangen (BAG, AP KSchG § 1 Nr. 7, 8, 14; BGB § 620 Nr. 1, 2; Hueck-Nipperdey, Lehrb des Arbeitsrechts § 28 Anm. 20; vgl. BGHZ 24, 30).
  • BGH, 09.04.1956 - II ZR 70/55

    Provision des HV, Provisionsanspruch, Mitursächlichkeit des HV für den Abschluss …

    Auszug aus BGH, 11.12.1958 - II ZR 169/57
    Die rechtliche Möglichkeit, daß Parteien eines Vertreterverhältnisses neben einem allgemeinen Bezirksvertretervertrag einen Sondervertrag für einen bestimmten Bereich abschließen können, ist zwar gegeben (vgl. BGH II ZR 70/55 vom 9. April 1956).
  • BGH, 17.07.2002 - VIII ZR 59/01

    Entsprechende Anwendung des Handelsvertreterrechts auf Franchise-Verträge

    Verträge zwischen denselben Parteien sind als Kettenverträge zu werten, wenn befristete Verträge mehrfach kurz vor oder kurz nach ihrem Ablauf mit den im wesentlichen gleichen Bedingungen verlängert werden, ohne daß diese Verträge jeweils erneut ausgehandelt werden (BGH, Urteil vom 11. Dezember 1958 - II ZR 169/57, VersR 1959, 129 unter 2.).

    Der Bundesgerichtshof hat solche im Zusammenhang stehenden befristeten Verträge mehrfach als ein einheitliches Vertragsverhältnis behandelt (vgl. Urteil vom 11. Dezember 1958, aaO; BGHZ 20, 30, 33 f.; Urteil vom 13. Dezember 1995 - VIII ZR 61/95, WM 1996, 877 = NJW 1996, 848 unter II 1 und 2; BGHZ 141, 248, 251).

  • BGH, 09.10.2002 - VIII ZR 95/01

    Anwendung des Handelsvertreterrechts auf einen Vertragshändlervertrag

    Bei einer Aneinanderreihung von Verträgen, die jeweils auf bestimmte Dauer abgeschlossen und dann, ohne erneut ausgehandelt worden zu sein, mit gleichlautendem oder im wesentlichen gleichen Inhalt jeweils für einen bestimmten weiteren Zeitraum verlängert werden, kann ein auf unbestimmte Zeit eingegangener Vertrag anzunehmen sein (BGH, Urteile vom 13. Dezember 1995 - VIII ZR 61/95 - WM 1996, 877 unter II 1 und vom 17. Juli 2002 - VIII ZR 59/01, zur Veröffentlichung vorgesehen, unter 11, 1 b bb; BGH, Urteil vom 11. Dezember 1958 - II ZR 169/57, VersR 1959, 129 unter 2; s.a. BGHZ 141, 248, 251).
  • BGH, 13.12.1995 - VIII ZR 61/95

    Voraussetzungen und Rechtsfolgen der Eigenkündigung des Handelsvertreters

    Keinen rechtlichen Bedenken begegnet freilich, daß das Berufungsgericht die zwischen dem Kläger und der Beklagten zu 1 jährlich neu abgeschlossenen Formularverträge mit Anlagen als Kettenverträge wertet, durch die ein Handelsvertreterverhältnis auf unbestimmte Zeit begründet wurde (vgl. BGH, Urteil vom 11. Dezember 1958 - II ZR 169/57 = VersR 1959, 129, 131), welches durch die Ablehnung der Vertragsofferte der Beklagten zu 1 für das Geschäftsjahr 1993/94 durch den Kläger beendet wurde.
  • OLG Jena, 24.05.2017 - 7 U 369/15

    Schadensersatzansprüche wegen einer Pflichtverletzung aus einem Anwaltsvertrag

    Verträge sind nur dann als Kettenverträge zu werten, wenn befristete Verträge mehrfach kurz vor oder kurz nach ihrem Ablauf mit den im wesentlichen gleichen Bedingungen verlängert werden, ohne dass diese Verträge jeweils erneut ausgehandelt werden (…vgl. BGH, Urt. v. 17.07.2002, Az. VIII ZR 59/01, NJW-RR 2002, 1554 ; Urt. v. 11.12.1958, Az. II ZR 169/57).
  • OLG Schleswig, 02.05.2013 - 5 U 49/12

    Anwendbarkeit von § 89 Abs. 3 S. 1 HGB auf Zusatzvereinbarungen im …

    Rn. 38 Verträge zwischen denselben Parteien sind als Kettenverträge zu werten, wenn befristete Verträge mehrfach kurz vor oder kurz nach ihrem Ablauf mit den im wesentlichen gleichen Bedingungen verlängert werden, ohne dass diese Verträge jeweils erneut ausgehandelt werden (BGH, Urt. v. 11. Dezember 1958 - II ZR 169/57, VersR 1959, 129, 131;… Urt. v. 17. Juli 2002 - VIII ZR 59/01, juris-Rn. 25, WM 2003, 251, 253;… Urt. v. 9. Oktober 2002 - VIII ZR 95/01, aaO).
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