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Rechtsprechung
   BGH, 02.06.1959 - VI ZR 124/58   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1959,5879
BGH, 02.06.1959 - VI ZR 124/58 (https://dejure.org/1959,5879)
BGH, Entscheidung vom 02.06.1959 - VI ZR 124/58 (https://dejure.org/1959,5879)
BGH, Entscheidung vom 02. Juni 1959 - VI ZR 124/58 (https://dejure.org/1959,5879)
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Volltextveröffentlichungen (4)

Papierfundstellen

  • VersR 1959, 757
 
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Wird zitiert von ... (5)Zitiert selbst (3)

  • BGH, 09.06.1952 - III ZR 128/51

    Landstraßen zweiter Ordnung. Unterhaltung

    Auszug aus BGH, 02.06.1959 - VI ZR 124/58
    Soweit die Revision geltendmacht, die Inanspruchnahme eines Anwalts sei schon deshalb zweckmäßig gewesen, weil es für den Kläger nicht offenkundig gelegen habe, ob er die Stadt oder die Baufirma in Anspruch nehmen solle, handelt es sich nicht um die Kenntnis der die Schadenersatzpflicht begründenden Tatsachen, sondern um deren (keine besonderen Schwierigkeiten bietende und daher für den Beginn der Verjährung unerhebliche) rechtliche Wertung (vgl. BGHZ 6, 195, 202; Urteil vom 27. November 1956 - VI ZR 173/55 = VersR 1957, 30).
  • BGH, 27.11.1956 - VI ZR 173/55

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 02.06.1959 - VI ZR 124/58
    Soweit die Revision geltendmacht, die Inanspruchnahme eines Anwalts sei schon deshalb zweckmäßig gewesen, weil es für den Kläger nicht offenkundig gelegen habe, ob er die Stadt oder die Baufirma in Anspruch nehmen solle, handelt es sich nicht um die Kenntnis der die Schadenersatzpflicht begründenden Tatsachen, sondern um deren (keine besonderen Schwierigkeiten bietende und daher für den Beginn der Verjährung unerhebliche) rechtliche Wertung (vgl. BGHZ 6, 195, 202; Urteil vom 27. November 1956 - VI ZR 173/55 = VersR 1957, 30).
  • BGH, 09.02.1955 - VI ZR 40/54
    Auszug aus BGH, 02.06.1959 - VI ZR 124/58
    Nach der Rechtsprechung des erkennenden Senates kann eine die Verjährung in Lauf setzende Kenntnis von der Person des Ersatzpflichtigen nicht bereits deshalb verneint werden, weil dem Verletzten weder Name noch Anschrift des Schädigers bekannt sind, wenn er sie ohne weiteres und in zumutbarer Weise erfahren konnte; zur Kenntnis der Person des Ersatzpflichtigen im Sinne von § 852 BGB reicht es vielmehr aus, wenn der Verletzte Umstände kennt, die ohne jede nennenswerte Mühe zur Feststellung seines Namens und seiner Adresse führen (Urteil vom 9. Februar 1955 - VI ZR 40/54 = NJW 1955, 706 Nr. 2;… Palandt-Gramm 17. Aufl. Anm. 2 b zu § 852 BGB;… Wussow Unfallhaftpflichtrecht 6. Aufl. TZ 1001).
  • BGH, 29.05.1973 - VI ZR 68/72

    Kenntnis des Schädigers - Kenntnis des Ersatzpflichtigen - Name und Anschrift des …

    Der Senat hat bereits im Urteil Vom 3. November 1961 (VI ZR 254/60 « VersR 1962, 86, 87) ausgesprochen, daß zu Lasten des Verletzten, der aufgrund der ihm bekannten Umstände Namen und Anschrift des Ersatzpflichtigen in zumutbarer Welse ohne besondere Mühe in Erfahrung bringen kann, die Person des Ersatzpflichtigen erst in dem Augenblick als bekannt gilt, in dem er auf die entsprechende Erkundigung hin diese Kenntnis erhalten hätte (vgl. auch Urteil vom 9. Februar 1955 - VI ZR 40/54 « VersR 1955, 234 « NJW 1955, 706j Urt. vom 2. Juni 1959 - VI ZR 124/58 a VersR 1959, 757j Urt.v.19.Februar 1963 - VI ZR 85/62 « V e r s R 1963, 578, 580).

    Da die Interessen des Verletzten Vorrang verdienen (…BGH Urt.v.9.Februar 1955 - VI ZR 40/54 s a.a.O«), beginnt die Verjährungsfrist .trotz seiner Unkenntnis nur dann zu laufen, wenn er sich die Kenntnis ohne nennenswerte Mühe verschaffen kann (BGH Urt.v. 2.Juni 1959 - VI ZR 124/58 VersR 1958, 757; Urt.v.23.Oktober T962 2 4 5 / M . versh S , 1 M 7 6 3 Y ürt.v.19.Fe&ar IW - VI ZR 85/62 ss VersR 1963, 578, 580).

  • BGH, 11.07.1961 - VI ZR 11/61

    Beginn der Verjährungsfrist einer auf den Kaskoversicherer übergegangenen …

    Eine solche Kenntnis der Altgläubigerin bestand bereits dann, wenn diese sich die Kenntnis der die Schadenersatzpflicht begründenden Tatsachen mühelos verschaffen konnte (erkennender Senat, Urteil vom 2. Juni 1959 - VI ZR 124/58 = VersR 1959, 757 und Urteil vom 18. September 1959 - VI ZR 177/58 - VersR 1959, 1040).
  • BGH, 23.10.1962 - VI ZR 245/61

    Beginn der Verjährung der Ansprüche minderjähriger Unfallgeschädigter

    K e n n e n m ü s s e n nicht genügen (vgl« BGH Urt" vom 14. Hai 1958 V ZR 261/56 IM Hr. 1 zu § 151 PreußoAllg.BcrgG mit weiteren Nachweisen)" Allerdings steht es der Kenntnis von der Person des Ersatzpflichtigen gleich, wenn der Verletzte, dem Name und Anschrift des Ersatzpflichtigen unbekannt sind, sie in zumutbarer Weise ohne jede nennenswerte Mühe hätte in Erfahrung bringen können (Urteile des erkennenden Senats vom 9" Februar 1955 VI ZR 40/54 - IM Nr"' 4 zu § 852 EGB = JOT 1955, 706 = VersR 1955, 234; vom 2" Juni 1959 VI ZR 124/58 VersR 1959, 757)Ist einem Unfallgeschädigten der Hergang des Unfallgeschehens in seinen Grundzügen bekannt und bieten sich ihm gewichtige Anhaltspunkte für ein schuldhaftes Verhalten des Verantwortlichen, so kann es auch der Kenntnis der für die Erhebung einer einigermaßen aussichtsreichen Klage etwa noch fehlenden Tatsachen gleichgeachtet wer den, wenn sich der Verletzte diese Kenntnis in zumutbarer Weise mühelos und ohne Kostenaufwand hätte verschaffen können (Urteile des erkennenden Senats vom 11" Juli 1961 VI ZR.11/61 VersR 1961, 910; vom 27" März 1962 VI ZR 95/61 VersR 1962, 734).
  • BGH, 18.04.1961 - VI ZR 131/60

    Rechtsmittel

    Schon das Schreiben seines Bevollmächtigten vom 25. März 1955 enthielt diese Anschrift Zudem war sie auch ohne nennenswerte Mühe aus den polizeilichen Ermittlungsakten festzustellen (vgl. die Urteile des BGH vom 9. Februar 1955 - VI ZR 40/54 - NJW 1955, 706 Nr. 2 = VRS 8, 338 und vom 2. Juni 1959 - VI ZR 124/58 - VRS 17, 245 Nr. 102).
  • BGH, 18.09.1959 - VI ZR 177/58

    Rechtsmittel

    Ferner reicht es zur Kenntnis von der Person des Ersatzpflichtigen aus, wenn der Verletzte Umstände kennt, die ihn in die Lage versetzen, den Namen und die Anschrift des Ersatzpflichtigen ohne nennenswerte Mühe zu erfahren (vergl. die Urteile des erkennenden Senats vom 9. Februar 1955 - VI ZR 40/54 - NJW 1955, 706 Nr. 2 = VRS 8, 338 Nr. 143 und vom 2. Juni 1959 - VI ZR 124/58 -).
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