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Rechtsprechung
   BGH, 13.02.1963 - IV ZR 259/62   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1963,2525
BGH, 13.02.1963 - IV ZR 259/62 (https://dejure.org/1963,2525)
BGH, Entscheidung vom 13.02.1963 - IV ZR 259/62 (https://dejure.org/1963,2525)
BGH, Entscheidung vom 13. Februar 1963 - IV ZR 259/62 (https://dejure.org/1963,2525)
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Volltextveröffentlichungen (4)

Papierfundstellen

  • MDR 1963, 483
  • VersR 1963, 565
 
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Wird zitiert von ... (4)Zitiert selbst (5)

  • BGH, 20.09.1957 - IV ZB 143/57

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 13.02.1963 - IV ZR 259/62
    Die in Übereinstimmung mit der Rechtsprechung des erkennenden Senats (Beschlüsse vom 20. September 1957 - IV ZB 143/57 -, LM Nr. 31 zu § 519 ZPO = RzW 1957, 414 Nr. 37, und vom 11. Mai 1960 - IV ZB 135/60 -, LM Nr. 34 zu § 209 BEG 1956) begründete Auffassung des Oberlandesgerichts, auch in Entschädigungssachen seien an die Rechtsmittelbegründung strenge Anforderungen aufstellen, bekämpft die Revision mit dem Hinweis auf § 209 Abs. 1 BEG, wonach die Vorschriften der Zivilprozeßordnung für das Verfahren vor den Entschädigungsgerichten nur "sinngemäß" anzuwenden seien.

    Diese Regelung steht zunächst mit dem in § 179 BEG gesetzlich festgelegten Erfordernis beschleunigter Durchführung der Entschädigungsverfahren in Einklang; denn das Gesetz hat durch seine Novelle vom 27. Oktober 1933 (RGBl. I, 780) schärfere Anforderungen an die Berufungsbegründung gerade deshalb gestellt, um zu erreichen, daß der Rechtsstreit im Berufungsrechtszug schnell erledigt wird (RGZ 146, 254; 147, 316;… Baumbach/Lauterbach, ZPO, 27. Aufl., § 519, Anm. 3 A S. 824; Beschluß des erkennenden Senats vom 20. September 1957, a.a.O. S. 414).

  • BGH, 18.06.1958 - IV ZR 47/58

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 13.02.1963 - IV ZR 259/62
    Die Auffassung des Oberlandesgerichts trifft das Richtige, wenn im Berufungsurteil ausgeführt wird, diese Vorschrift beziehe sich nicht auf die Erfordernisse einer Berufungsbegründung, die der Gesetzgeber durch § 224 Abs. 2 Satz 2 BEG ausdrücklich einem Rechtsanwalt vorbehalten habe, sondern auf die Ermittlungspflicht der Entschädigungsorgane zugunsten der häufig ungewandten Antragsteller, die hierdurch aber keineswegs von ihrer Mitwirkungspflicht bei der Sachaufklärung entbunden würden (Urteil des erkennenden Senats vom 18. Juni 1958 - IV ZR 47/58 -, LM Nr. 6 zu § 176 BEG 1956).
  • BGH, 11.05.1960 - IV ZB 135/60

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 13.02.1963 - IV ZR 259/62
    Die in Übereinstimmung mit der Rechtsprechung des erkennenden Senats (Beschlüsse vom 20. September 1957 - IV ZB 143/57 -, LM Nr. 31 zu § 519 ZPO = RzW 1957, 414 Nr. 37, und vom 11. Mai 1960 - IV ZB 135/60 -, LM Nr. 34 zu § 209 BEG 1956) begründete Auffassung des Oberlandesgerichts, auch in Entschädigungssachen seien an die Rechtsmittelbegründung strenge Anforderungen aufstellen, bekämpft die Revision mit dem Hinweis auf § 209 Abs. 1 BEG, wonach die Vorschriften der Zivilprozeßordnung für das Verfahren vor den Entschädigungsgerichten nur "sinngemäß" anzuwenden seien.
  • BGH, 11.07.1957 - VII ZB 13/57

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 13.02.1963 - IV ZR 259/62
    Von diesem Standpunkt aus rechtfertigt sich schließlich, gegen die Auffassung der Revision, diejenige des Oberlandesgerichts, die einfache Bezugnahme auf das Privatgutachten des Dr. Stern könne eine zulängliche Berufungsbegründung nicht ersetzen; denn diese Bezugnahme ersetzt nicht die eigene verantwortliche Stellungnahme des Berufungsanwalts zu der tatsächlichen und rechtlichen Würdigung des Streitstoffs in dem angefochtenen Urteil (vgl. RG vom 2. Oktober 1934 - II B 15/34 -, JW 1934, 3199 Nr. 12; BGH vom 11. Juli 1957 - VII ZB 13/57 -, VersR 1957, 642).
  • BGH, 13.07.1957 - III ZR 6/56

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 13.02.1963 - IV ZR 259/62
    Von diesem Standpunkt aus rechtfertigt sich schließlich, gegen die Auffassung der Revision, diejenige des Oberlandesgerichts, die einfache Bezugnahme auf das Privatgutachten des Dr. Stern könne eine zulängliche Berufungsbegründung nicht ersetzen; denn diese Bezugnahme ersetzt nicht die eigene verantwortliche Stellungnahme des Berufungsanwalts zu der tatsächlichen und rechtlichen Würdigung des Streitstoffs in dem angefochtenen Urteil (vgl. RG vom 2. Oktober 1934 - II B 15/34 -, JW 1934, 3199 Nr. 12; BGH vom 11. Juli 1957 - VII ZB 13/57 -, VersR 1957, 642).
  • BFH, 16.10.1984 - IX R 177/83

    Revisionsbegründung - Anforderungen - Prozeßbevollmächtiger - Bezugnahme auf …

    Denn die Bezugnahme auf das schriftliche Gutachten eines privaten Sachverständigen kann die eigene verantwortliche Stellungnahme des postulationsbefugten Prozeßbevollmächtigten zur Würdigung des Streitstoffes in dem angefochtenen finanzgerichtlichen Urteil in der Revisionsinstanz nicht ersetzen (§ 120 Abs. 1 und 2 FGO); die Einreichung einer fremden Begründung ist unzureichend, selbst wenn der Prozeßbevollmächtigte sie sich zu eigen macht (vgl. dazu Beschluß in RGZ 164, 390; Beschluß in BGHZ 7, 170, sowie BGH-Urteile in VersR 1957, 642, und vom 13. Februar 1963 IV ZR 259/62, VersR 1963, 565).
  • BGH, 21.09.1964 - IV ZR 281/63

    Rechtsmittel

    Dem Berufungsgericht ist darin beizutreten, daß der Schriftsatz vom 11. Februar 1963 nicht den Erfordernissen einer Berufungsbegründung entspricht, wie sie durch die Rechtsprechung des Reichsgerichts (RGZ 145, 131; 164, 390, 392) und des Bundesgerichtshofs entwickelt worden sind (vgl. Entscheidungen vom 20. September 1957 - IV ZB 143/57 -, LM Nr. 31 zu § 519 ZPO = RzW 1957, 414 Nr. 37; vom 12. Februar 1959 - VIII. ZB 6/59 -, L-M Nr. 38 zu § 519 ZPO = NJW 1959, 885 Nr. 11; vom 11. Mai 1960 - IV ZB 135/60, LM Nr. 34 zu § 209 BEG 1956 = RzW 1960, 411 Nr. 83; vom 13. Februar 1963 - IV ZR 259/62 -, LM Nr. 57 zu § 209 BEG 1956 = RzW 1963, 380 Nr. 30).
  • BGH, 26.02.1981 - IVa ZB 15/80

    Anforderungen an eine formgerechte Berufungsbegründung - Notwendigkeit der …

    Für unzulässig erachtet wurde dagegen die Bezugnahme auf Schriftstücke, die von der Partei selbst (RG JW 1934, 2975) oder von einem erstinstanzlichen, nicht beim Berufungsgericht zugelassenen Anwalt (RGZ 145, 269; BGHZ 7, 170) unterzeichnet waren, ebenso die Bezugnahme auf Gutachten, die nicht von einem postulationsfähigen Anwalt herrührten (RG DR 1940, 2025; BGH, Beschluß vom 13. Februar 1963 - IV ZR 259/62 - VersR 1963, 565 = MDR 1963, 483).
  • BGH, 09.06.1965 - IV ZR 173/64

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen Versäumung der …

    Dem Klägervertreter wird Gelegenheit gegeben, zu der Frage, ob die Berufung in rechter Weise begründet wurde, sich zu äußern (s. RzW 1963 S. 380, BGH vom 13. Februar 1963 - IV ZR 259/62 -).
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