Rechtsprechung
| BGH, 20.02.1968 - VI ZR 76/66 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Geltendmachung eines Unterhaltsschadens - Ermittlung der Höhe eines Unterhaltsschadens - Tod eines Unterhaltsverpflichteten durch Verkehrsunfall - Schadensersatzanspruch eines Unterhaltsberechtigten gegen den Unfallverursacher - Anrechnung von Einkünften aus eigener ...
Papierfundstellen
- VersR 1968, 770
Wird zitiert von ... (6) Zitiert selbst (9)
- BGH, 13.12.1966 - VI ZR 75/65
Klage auf Schadensersatz aus einem Verkehrsunfall - Fortführung eines Betriebs - …
Auszug aus BGH, 20.02.1968 - VI ZR 76/66
Eine die Anrechnung ausschließende Gestaltung, wie sie bei Zustandekommen der Erträgnisse aus ererbtem Vermögen durch eigene Tätigkeit der Hinterbliebenen anerkannt ist (vgl. BGH Urteil vom 13. Dezember 1966 - VI ZR 75/65 = VersR 1967, 257 mit weiteren Nachweisen), liegt nicht vor.Rechtserheblich ist vielmehr nur, zu welchen Unterhaltsleistungen er verpflichtet gewesen wäre, um der Klägerin denjenigen Lebensunterhalt zu gewähren, auf den sie familienrechtlich Anspruch hätte (BGH Urteil vom 14. April 1961 - VI ZR 147/60 = VersR 1961, 543; vom 1. März 1966 - VI ZR 48/65 = VersR 1966, 588; Urteil vom 13. Dezember 1966 - VI ZR 75/65 = VersR 1967, 259, 260).
- BGH, 05.02.1957 - VI ZR 312/55
Anrechnung der Versicherungssumme aus einer Unfallversicherung und der …
Auszug aus BGH, 20.02.1968 - VI ZR 76/66
Zwar nimmt das Berufungsgericht zutreffend an, daß sich die Klägerin ihre unangefochten auf 316 DM monatlich geschätzten Einkünfte aus dem ererbten Vermögen ihres Ehemannes anrechnen lassen muß (BGHZ 8, 325; BGH Urteil vom 5. Februar 1957 - VI ZR 312/55 = LM § 844 Abs. 2 BGB Nr. 15).Auf den verbleibenden Betrag von 122, 67 DM sind die von der Sozialversicherung gezahlten Beträge anzurechnen, für die Rente ab 1. Januar 1965 also 87, 30 DM, so daß ab diesem Zeitpunkt eine monatliche Rente von 35, 37 DM verbliebe (zur Berechnung vgl.: RGZ 91, 402; BGH Urteil vom 5. Februar 1957 - VI ZR 312/55 = a.a.O. = VersR 1957, 265 = NJW 1957, 905; Urteil vom 10. Dezember 1964 - III ZR 169/63 = VersR 1965, 376).
- BGH, 15.01.1953 - VI ZR 46/52
Anrechnung des Stammwerts der Erbschaft bei entgangenem Unterhalt aufgrund Tötung …
Auszug aus BGH, 20.02.1968 - VI ZR 76/66
Zwar nimmt das Berufungsgericht zutreffend an, daß sich die Klägerin ihre unangefochten auf 316 DM monatlich geschätzten Einkünfte aus dem ererbten Vermögen ihres Ehemannes anrechnen lassen muß (BGHZ 8, 325; BGH Urteil vom 5. Februar 1957 - VI ZR 312/55 = LM § 844 Abs. 2 BGB Nr. 15).
- BGH, 09.02.1955 - VI ZR 286/53
Schadensminderungspflicht der Witwe des Verunglückten bei Kürzung des Anspruchs …
Auszug aus BGH, 20.02.1968 - VI ZR 76/66
Dort stand anders als im vorliegenden Sachverhalt die Anrechnung von Einkünften aus eigener zumutbarer Tätigkeit (vgl. § 254 Abs. 2 BGB) in Frage (vgl. auch BGHZ 16, 265, 274) [BGH 09.02.1955 - VI ZR 286/53]. - BGH, 10.12.1964 - III ZR 169/63
Berücksichtigung des ererbten Vermögens bei der Bemessung entgangenen Unterhalts …
Auszug aus BGH, 20.02.1968 - VI ZR 76/66
Auf den verbleibenden Betrag von 122, 67 DM sind die von der Sozialversicherung gezahlten Beträge anzurechnen, für die Rente ab 1. Januar 1965 also 87, 30 DM, so daß ab diesem Zeitpunkt eine monatliche Rente von 35, 37 DM verbliebe (zur Berechnung vgl.: RGZ 91, 402;… BGH Urteil vom 5. Februar 1957 - VI ZR 312/55 = a.a.O. = VersR 1957, 265 = NJW 1957, 905; Urteil vom 10. Dezember 1964 - III ZR 169/63 = VersR 1965, 376). - BGH, 01.03.1966 - VI ZR 48/65
Voraussetzungen für das Bestehen eines Rentenbegehrens auf Grund des Todes des …
Auszug aus BGH, 20.02.1968 - VI ZR 76/66
Rechtserheblich ist vielmehr nur, zu welchen Unterhaltsleistungen er verpflichtet gewesen wäre, um der Klägerin denjenigen Lebensunterhalt zu gewähren, auf den sie familienrechtlich Anspruch hätte (BGH Urteil vom 14. April 1961 - VI ZR 147/60 = VersR 1961, 543; vom 1. März 1966 - VI ZR 48/65 = VersR 1966, 588; Urteil vom 13. Dezember 1966 - VI ZR 75/65 = VersR 1967, 259, 260). - BGH, 21.11.1967 - VI ZR 75/66
Haftungsverteilung bei Auffahren eines LKW auf einen am rechten Fahrbahnrand der …
Auszug aus BGH, 20.02.1968 - VI ZR 76/66
Maßgebend ist vielmehr, welche Beträge seines Einkommens der Ernährer hätte aufwenden müssen, um seinen unterhaltsberechtigten Angehörigen denjenigen Lebensunterhalt zu gewähren, auf den sie familienrechtlich Anspruch hatten (BGH Urteil vom 13. Dezember 1966 - VI ZR 75/66 = VersR 1957, 259, 260 mit weiteren Nachweisen). - BGH, 19.06.1962 - VI ZR 146/61
Auszug aus BGH, 20.02.1968 - VI ZR 76/66
Zu Unrecht beruft sich das Berufungsgericht auf die Entscheidung des erkennenden Senats vom 19. Juni 1962 - VI ZR 146/61 - FamRZ 1962, 518 = VersR 1962, 1063. - BGH, 14.04.1961 - VI ZR 147/60
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 20.02.1968 - VI ZR 76/66
Rechtserheblich ist vielmehr nur, zu welchen Unterhaltsleistungen er verpflichtet gewesen wäre, um der Klägerin denjenigen Lebensunterhalt zu gewähren, auf den sie familienrechtlich Anspruch hätte (BGH Urteil vom 14. April 1961 - VI ZR 147/60 = VersR 1961, 543; vom 1. März 1966 - VI ZR 48/65 = VersR 1966, 588; Urteil vom 13. Dezember 1966 - VI ZR 75/65 = VersR 1967, 259, 260).
- BGH, 23.09.1986 - VI ZR 46/85
Unabwendbarkeit eines Unfalls beim Überholen nach Ende eines Überholverbotes; …
Zwar ist dem Berufungsgericht im Grundsatz beizupflichten, daß nur derjenige Teil des Einkommens in die Unterhaltspflicht fällt, auf den die unterhaltsberechtigten Angehörigen nach familienrechtlichen Vorschriften einen Anspruch gehabt hätten (Senatsurteile vom 1. März 1966 - VI ZR 48/65 - VersR 1966, 588 und vom 20. Februar 1968 - VI ZR 76/66 - VersR 1968, 770). - BGH, 15.04.1983 - V ZR 152/82
Geltendmachen von Verzugsschaden bei nicht rechtzeitiger Fertigstellung des …
Dort ist für den in § 844 Abs. 2 BGB geregelten Unterhaltsersatzanspruch des Hinterbliebenen die Anrechenbarkeit der Erträgnisse aus ihm vom Erblasser hinterlassenem Kapitalvermögen nur deshalb verneint worden, weil diese Erträgnisse nicht zur Erfüllung seiner Unterhaltspflicht gedient hätten, mithin zwischen Ertragsvorteil und Unterhaltsverlust kein Zusammenhang bestand (vgl. auch BGHZ 8, 325, 330; BGH Urteile vom 25. Oktober 1960, VI ZR 175/59, NJW 1961, 119 und vom 20. Februar 1968, VI ZR 76/66, VersR 1968, 770). - BGH, 23.04.1974 - VI ZR 188/72
Voraussetzungen des Ersatzanspruchs wegen entgangenen Unterhalts
Für die Frage der Leistungsfähigkeit, vor allem für die Höhe des Anspruchs, kommt es allerdings nicht darauf an, was der Unterhaltspflichtige tatsächlich mehr oder weniger geleistet hat oder geleistet haben würde, sondern wozu er auf Grund seiner Leistungsfähigkeit verpflichtet war (RGZ 159, 21, 23; RG J¥ 1936, 2306; BGHZ 4, 133, 136; BGH Urt. v. 20. Februar 1968 - VI ZR 76/66 = VersR 1968, 770 mit weiteren Nachweisen;… RGRK - BGB 11. Aufl. § 844 Anm. 10).
- BGH, 22.11.1983 - VI ZR 22/82
Berücksichtigung von Zinsen bei der Bemessung der Schadensersatz-Unterhaltsrente …
Es entspricht ständiger Rechtsprechung, daß eine Vermögensbildung zu Lasten der für den Unterhalt verfügbaren Mittel im Grundsatz anzuerkennen ist (s. Senatsurteil vom 20. Februar 1968 - VI ZR 76/66 = VersR 1968, 770;… vgl. auch Brühl/Göppinger/Mutschler, Unterhaltsrecht, 4. Aufl., Rdz. 1089 und 1141). - BGH, 21.12.1971 - VI ZR 118/70
Anrechnung von Vorteilen auf den Unterhaltsschaden; Erträgnisse eines ererbten …
Kontextvorschau leider nicht verfügbar - OLG Stuttgart, 29.07.1981 - 1 U 46/81 Von dem Einkommen kann die Beklagte nicht die Aufwendungen für Vermögensbildung absetzen (vgl. BGH VersR 1968, 770 ff).
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