Rechtsprechung
| BGH, 01.12.1970 - VI ZR 118/69 |
Volltextveröffentlichung
Kurzfassungen/Presse (2)
- Wolters Kluwer (Leitsatz)
Schadenersatzpflicht - Bank - Kreditauskunft - Obligo
- RIS Bundeskanzleramt Österreich (Leitsatz)
Papierfundstellen
- VersR 1971, 271
- DB 1971, 470
Wird zitiert von ... (3) Zitiert selbst (6)
- BGH, 06.07.1970 - II ZR 85/68
Übernahme einer selbstschuldnerischen Bürgschaft - Haftung aus vertragsähnlichem …
Auszug aus BGH, 01.12.1970 - VI ZR 118/69
Ist in diesem Fall die Auskunft schuldhaft falsch erteilt, so kann der Auskunftgeber unter bestimmten Voraussetzungen nach Vertragsgrundsätzen auf Schadensersatz haften (ständige Rechtsprechung; vgl. BGHZ 7, 371, 374 sowie die Urteile des Bundesgerichtshofes vom 12. Juli 1966 - VI ZR 1/65 - VersR 1966, 1034 und vom 6. Juli 1970 - II ZR 85/68 - NJW 1970, 1737 = WM 1970, 1021 mit weiteren Nachweisen).Es würde weiter zu erörtern sein, ob sich die Beklagte auch für verfassungsmäßig berufene Vertreter oder diesen gleich stehende leitende Angestellte (Urteil des Bundesgerichtshofes vom 16. März 1956 - I ZR 132/54 - WM 1956, 826, 828) freizeichnen könnte (vgl. Urteile des Bundesgerichtshofes vom 7. Juni 1956 - II ZR 52/55 - WM 1956, 1056, 1058 und vom 6. Juli 1970 aaO).
- BGH, 28.04.1954 - II ZR 279/53
Freizeichnung für Bankauskünfte
Auszug aus BGH, 01.12.1970 - VI ZR 118/69
Das ist insoweit richtig, als die Parteien vor Erteilung der Auskünfte nicht in Geschäftsverbindung gestanden haben, die Auskünfte der Beklagten sich also auch nicht als Nebenleistung eines Vertrages darstellten (vgl. BGHZ 13, 198, 200).In diesem Zusammenhang wird möglicherweise auch zu prüfen sein, welche Bedeutung die in dem Auskunftschreiben vom 19. Oktober 1962 enthaltene Freizeichnungsklausel ("ohne unser Obligo") haben und ob diese die Kraft haben könnte, die Haftung der Beklagten auszuschliefien, oder ob die Voraussetzungen vorliegen, unter denen die Berufung auf eine solche Freizeichnungsklausel als Rechtsmißbrauch (§ 242 BGB) anzusehen ist (vgl. BGHZ 13, 198, 201/202).
- BGH, 12.07.1966 - VI ZR 1/65
Verwendung einer Schätzurkunde für ein Grundstück gegenüber einem Dritten zur …
Auszug aus BGH, 01.12.1970 - VI ZR 118/69
Ist in diesem Fall die Auskunft schuldhaft falsch erteilt, so kann der Auskunftgeber unter bestimmten Voraussetzungen nach Vertragsgrundsätzen auf Schadensersatz haften (ständige Rechtsprechung; vgl. BGHZ 7, 371, 374 sowie die Urteile des Bundesgerichtshofes vom 12. Juli 1966 - VI ZR 1/65 - VersR 1966, 1034 und vom 6. Juli 1970 - II ZR 85/68 - NJW 1970, 1737 = WM 1970, 1021 mit weiteren Nachweisen).
- BGH, 29.10.1952 - II ZR 283/51
Wirtschaftstreuhänder. Auskunftshaftung
Auszug aus BGH, 01.12.1970 - VI ZR 118/69
Ist in diesem Fall die Auskunft schuldhaft falsch erteilt, so kann der Auskunftgeber unter bestimmten Voraussetzungen nach Vertragsgrundsätzen auf Schadensersatz haften (ständige Rechtsprechung; vgl. BGHZ 7, 371, 374 sowie die Urteile des Bundesgerichtshofes vom 12. Juli 1966 - VI ZR 1/65 - VersR 1966, 1034 und vom 6. Juli 1970 - II ZR 85/68 - NJW 1970, 1737 = WM 1970, 1021 mit weiteren Nachweisen). - BGH, 13.03.1956 - I ZR 132/54
Auszug aus BGH, 01.12.1970 - VI ZR 118/69
Es würde weiter zu erörtern sein, ob sich die Beklagte auch für verfassungsmäßig berufene Vertreter oder diesen gleich stehende leitende Angestellte (Urteil des Bundesgerichtshofes vom 16. März 1956 - I ZR 132/54 - WM 1956, 826, 828) freizeichnen könnte (vgl. Urteile des Bundesgerichtshofes vom 7. Juni 1956 - II ZR 52/55 - WM 1956, 1056, 1058 …und vom 6. Juli 1970 aaO). - BGH, 07.06.1956 - II ZR 52/55
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 01.12.1970 - VI ZR 118/69
Es würde weiter zu erörtern sein, ob sich die Beklagte auch für verfassungsmäßig berufene Vertreter oder diesen gleich stehende leitende Angestellte (Urteil des Bundesgerichtshofes vom 16. März 1956 - I ZR 132/54 - WM 1956, 826, 828) freizeichnen könnte (vgl. Urteile des Bundesgerichtshofes vom 7. Juni 1956 - II ZR 52/55 - WM 1956, 1056, 1058 …und vom 6. Juli 1970 aaO).
- BGH, 05.12.1972 - VI ZR 120/71
Klage auf Schadensersatz gegen einen Wirtschaftsprüfer - Haftung aus unerlaubter …
- VII ZR 51/67 = WM 69, 36;v. 16. Januar 1969 - II ZR 76/66 = WM 1969, 560;v. 1. Dezember 1970 - VI ZR 118/69 = WM 1971, 206, 207 u.a.m.). - OLG Köln, 19.09.1996 - 18 U 14/96
Handelsvertreter; Ausgleichsanspruch ; Feststellungsklage; Rechtsverhältnis; …
Wenn und soweit dies der Fall ist, erscheint es nicht gerechtfertigt, dem Handelsvertreter neben den durch freiwillige Leistung des Unternehmers entstandenen Ansprüchen aus der Altersversorgung einen ungekürzten Ausgleichsanspruch zu belassen, zumal der Unternehmer seine Leistungen zur Begründung der Rentenanwartschaft gerade in der Erwartung erbracht haben wird, damit gleichzeitig eine Herabsetzung des Ausgleichsanspruches zu bewirken (vgl. Höft VersR 71, 271). - BGH, 18.01.1972 - VI ZR 184/70
Klage gegen einen Rechtsanwalt auf Schadensersatz wegen Vornahme einer …
Wenn in einem solchen Fall die Auskunft schuldhaft falsch erteilt wird, so haftet der Auskunftgeber dem Empfänger nach Vertragsgrundsätzen, also auch bei Fahrlässigkeit, auf Schadensersatz (ständige Rechtsprechung; vgl. BGHZ 7, 371, 374 [BGH 29.10.1952 - II ZR 283/51] ; ferner Urteile des Bundesgerichtshofesvom 7. Januar 1965 - VII ZR 38/63 -, WM 1965, 287, 6. Juli 1970 - II ZR 85/68 -, WM 1970, 1021 und1. Dezember 1970 - VI ZR 118/69 -, VersR 1971, 271, 272).
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