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Rechtsprechung
   BGH, 11.05.1971 - VI ZR 211/69   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1971,1730
BGH, 11.05.1971 - VI ZR 211/69 (https://dejure.org/1971,1730)
BGH, Entscheidung vom 11.05.1971 - VI ZR 211/69 (https://dejure.org/1971,1730)
BGH, Entscheidung vom 11. Mai 1971 - VI ZR 211/69 (https://dejure.org/1971,1730)
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Volltextveröffentlichungen (3)

Papierfundstellen

  • NJW 1972, 40
  • MDR 1971, 741
  • VersR 1971, 820
 
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Wird zitiert von ... (14)Zitiert selbst (13)

  • BGH, 16.06.1959 - VI ZR 95/58

    Motorradunfall - § 830 Abs. 1 Satz 1 BGB ist unanwendbar bei selbständigen …

    Auszug aus BGH, 11.05.1971 - VI ZR 211/69
    die Möglichkeit, daß die Täter ohne innere Verbindung und bloß gleichzeitig, also jeder für sich durch selbständige, nur zufällig zeitlich zusammentreffende Einzelhandlungen (vgl. BGHZ 30, 203, 206) [BGH 16.06.1959 - VI ZR 95/58] gehandelt haben, wie dies etwa bei der Steinschlacht in Betracht kam, mit der sich das Urteil des Reichsgerichts in JW 1909, 136 Nr. 11 befaßt hatte.
  • BGH, 14.01.1953 - VI ZR 9/52

    Hehler und Mittäter

    Auszug aus BGH, 11.05.1971 - VI ZR 211/69
    Voraussetzung der Anwendung des § 830 Abs. 1 Satz 1 BGB ist nach der Rechtsprechung, daß die Mittäter so wie Mittäter im Sinne des Strafrechts (§ 47 StGB) bewußt und gewollt zusammengewirkt haben (BGHZ 8, 288, 292 [BGH 24.01.1953 - VI ZR 9/52] ; BGH Urteil vom 30. Januar 1967 - III ZR 185/64 - VersR 1967, 471, 473).
  • BGH, 25.05.1955 - VI ZR 6/54

    Sittenwidrige Anzeige

    Auszug aus BGH, 11.05.1971 - VI ZR 211/69
    Schon ihr gemeinschaftlicher Wille erzeugt die gemeinschaftliche Verursachung, so daß es gleichgültig ist, wieviel der einzelne Mittäter zu dem Schaden beigetragen hat (vgl. BGHZ 17, 327, 333) [BGH 25.05.1955 - VI ZR 6/54] .
  • RG, 30.06.1904 - VI 483/03

    Beteiligung im Sinne des § 830 Abs. 1 Satzes 2 B.G.B.

    Auszug aus BGH, 11.05.1971 - VI ZR 211/69
    Anders als im "Knallerbsen-Fall" des Reichsgerichts (RGZ 58, 357), bei dem die damals Verklagten, wie das Reichsgericht hervorhebt (insoweit nur in JW 1904, 486 Nr. 10 abgedruckt), nicht zielbewußt auf Menschen geworfen hatten, wollten hier die Beklagten und Heino den Kläger treffen.
  • BGH, 19.02.1960 - VI ZR 55/59
    Auszug aus BGH, 11.05.1971 - VI ZR 211/69
    Daher liegt der vorliegende Fall auch entscheidend anders als der Fall einer Steinschlacht, den der Senat in seinem Urteil vom 19. Februar 1960 (VI ZR 55/59 - LM § 830 BGB Nr. 8 = VersR 1960, 367) entschieden hat.
  • BGH, 12.03.1968 - VI ZR 178/66

    Eingriff in eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb - …

    Auszug aus BGH, 11.05.1971 - VI ZR 211/69
    Darauf, ob sie die Augen Verletzung, die Folge der von ihnen begangenen Verletzung des Schutzgesetzes, voraussehen konnten, kommt es nicht an (vgl. RGZ 69, 340, 344; Senatsurteil vom 12. März 1968 - VI ZR 178/66 - LM § 823 [Bf] Nr. 48 = VersR 1968, 593).
  • BGH, 17.12.1952 - VI ZR 6/52
    Auszug aus BGH, 11.05.1971 - VI ZR 211/69
    Hinsichtlich der Anwendung des § 830 Abs. 1 Satz 2 BGB hat der Bundesgerichtshof allerdings ausgesprochen, daß dann, wenn einer der Beteiligten rechtmäßig gehandelt hat - etwa aufgrund befugten Waffengebrauchs -, nicht nur dessen Haftung ausscheidet, sondern auch die Inanspruchnahme des anderen Beteiligten aus dieser gesetzlichen Bestimmung (Senatsurteil vom 17. Dezember 1952 - VI ZR 6/52 - LM § 830 BGB Nr. 2).
  • BGH, 30.01.1967 - III ZR 185/64

    Schuldhafte Amtspflichtverletzung durch eine Anordnung zur Notschlachtung von …

    Auszug aus BGH, 11.05.1971 - VI ZR 211/69
    Voraussetzung der Anwendung des § 830 Abs. 1 Satz 1 BGB ist nach der Rechtsprechung, daß die Mittäter so wie Mittäter im Sinne des Strafrechts (§ 47 StGB) bewußt und gewollt zusammengewirkt haben (BGHZ 8, 288, 292 [BGH 24.01.1953 - VI ZR 9/52] ; BGH Urteil vom 30. Januar 1967 - III ZR 185/64 - VersR 1967, 471, 473).
  • BGH, 15.10.1963 - VI ZR 236/62
    Auszug aus BGH, 11.05.1971 - VI ZR 211/69
    An welcher Körperstelle der Kläger getroffen wurde und welcher Art die Verletzung war, spielt haftungsrechtlich keine Rolle (vgl. das soeben angeführte Senatsurteil vom 23. Februar 1960 und das urteil vom 15. Oktober 1963 - VI ZR 236/62 - VersR 1962, 70, 72).
  • RG, 01.07.1907 - VI 488/06

    Tötung im Sinne des § 844 B.G.B.

    Auszug aus BGH, 11.05.1971 - VI ZR 211/69
    Darauf, ob er diese schwere Folge vorausgesehen hat oder doch voraussehen konnte, kommt es auch bei Anwendung des § 823 Abs. 1 BGB nicht an (vgl. RGZ 66, 251, 253).
  • BGH, 30.10.1961 - III ZR 137/60
  • BGH, 23.02.1960 - VI ZR 87/59

    Rechtsmittel

  • RG, 12.10.1908 - VI 547/07

    Gewerbe-Unfallversicherung; Ersatzanspruch der Berufsgenossenschaft

  • BGH, 11.07.1972 - VI ZR 79/71

    Haftung des Unfallverursachers eines Verkehrsunfalls für Nachfolgeschäden …

    Insofern gilt, daß der, der gegen ein Schutzgesetz verstoßen hat, auf Ersatz sämtlicher Schäden haftet, die dem Geschützten aus diesem Verstoß entstanden sind; darauf, ob der Schädiger auch diese Folgen hat voraussehen können, kommt es nicht an (RGZ 66, 251, 253; 141, 169, 172; Senatsurteil vom 11. Mai 1971 - VI ZR 211/69 - VersR 1971, 820).
  • BGH, 29.10.1974 - VI ZR 182/73

    Hausbesetzung - § 823 Abs. 1 BGB, Körperverletzung, § 830 BGB, psychische …

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  • OLG Hamm, 08.05.2000 - 13 U 7/00

    Schadensersatz und Schmerzensgeld: Haftung des Schädigers für eine vorsätzliche …

    Gemeinschaftliche Begehung ist im Sinne der strafrechtlichen Mittäterschaft zu verstehen, setzt also bewußtes und gewolltes Zusammenwirken Mehrerer zur Herbeiführung eines Erfolges voraus (BGH NJW 1972, 40).

    Darauf, ob die Beteiligten auch die konkret herbeigeführten Verletzungen in Kauf genommen haben, kommt es nicht an (BGH NJW 1972, 40, 42).

  • OLG Saarbrücken, 13.07.2018 - 5 U 1/18

    Schadensersatz infolge der Körperverletzung eines Justizvollzugsbeamten durch …

    Dazu bedurfte es nicht der Überzeugung, der Beklagte habe den Zeugen wissentlich und willentlich, d.h. mit direktem Vorsatz, am Körper verletzt; vielmehr handelt auch schon vorsätzlich, wer die Verletzung eines in § 823 Abs. 1 BGB geschützten Rechtsguts lediglich billigend in Kauf nimmt (vgl. BGH, Urteil vom 11. Mai 1971 - VI ZR 211/69, JZ 1972, 127;… Staudinger/Georg Caspers (2014) BGB § 276, Rn. 22).

    Darauf, ob er auch weitere Folgeerkrankungen, insbesondere psychischer Natur, billigend in Kauf genommen hat, kommt es dagegen im Rahmen des § 823 Abs. 1 BGB nicht an (vgl. BGH, Urteil vom 11. Mai 1971 - VI ZR 211/69, JZ 1972, 127).

  • OLG Koblenz, 27.06.2003 - 10 U 998/02

    Feststellbarkeit der Gemeinschaftlichkeit einer unerlaubten Handlung mehrerer …

    Der Vorsatz muss sich auf den Verletzungserfolg beziehen (BGHZ 17, 327, 333; 30, 203, 206; BGH NJW 1972, 40, 42; BGH NJW-RR 1990, 604 f.;… Spindler, aaO, § 830 Rn. 5), nicht hingegen auf die Schadensverursachung.
  • LG Saarbrücken, 14.12.2018 - 13 S 111/18

    Deliktshaftung für psychische Primärschäden: Vorsätzlich falsche Todesnachricht …

    Vielmehr handelt auch schon vorsätzlich, wer die Verletzung eines in § 823 Abs. 1 BGB geschützten Rechtsguts lediglich billigend in Kauf nimmt (vgl. BGH, Urteil vom 11.05.1971 - VI ZR 211/69, VersR 1971, 820; Saarl. OLG, Urteil vom 13.07.2018 - 5 U 1/18, juris).
  • LG München I, 09.10.2015 - 21 O 1173/15

    Urheberrechtsverstoß - Unbefugte Vervielfältigung und öffentliches …

    Denn für eine gemeinschaftliche Begehung nach § 830 Abs. 1 S. 1 BGB ist ein vorsätzliches, d.h. bewusstes und gewolltes Zusammenwirken mehrerer erforderlich, gerichtet auf den Verletzungserfolg (BGHZ 17, 327, 333; BGHZ 30, 203, 206; BGH NJW 1972, 40, 42; NJW-RR 1990, 604 f).
  • OLG Koblenz, 01.09.2010 - 2 U 1215/09

    Zulässigkeit eines Teilurteils; Voraussetzungen der Haftung von Mittätern

  • OLG Düsseldorf, 22.03.1984 - U (Kart) 2/82
  • BGH, 11.07.1972 - VI ZR 80/71
  • KG, 26.01.1979 - 5 U 1342/78

    Schadensersatzanspruch wegen der unbefugten Ausstrahlung von Ausschnitten eines …

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