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Weitere Entscheidungen unten: BGH, 21.09.1978 | BGH, 20.09.1978

Rechtsprechung
   BGH, 20.09.1978 - VIII ZB 18/78   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1978,9656
BGH, 20.09.1978 - VIII ZB 18/78 (https://dejure.org/1978,9656)
BGH, Entscheidung vom 20.09.1978 - VIII ZB 18/78 (https://dejure.org/1978,9656)
BGH, Entscheidung vom 20. September 1978 - VIII ZB 18/78 (https://dejure.org/1978,9656)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Zulässigkeit der Übertragung der Anfertigung einer Rechtsmittelschrift durch einen Anwalt auf sein Personal - Schuldhaftes Handeln eines Anwalts bei Unterzeichnung einer Berufungsschrift ohne vorherige Prüfung auf deren Vollständigkeit und Richtigkeit

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • VersR 1978, 1159
 
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Wird zitiert von ... (7)Zitiert selbst (4)

  • BAG, 15.02.1973 - 5 AZR 554/72

    Berufungsschrift - Bezeichnung des erstinstanzlichen Urteils - Bezeichnung des …

    Auszug aus BGH, 20.09.1978 - VIII ZB 18/78
    Das Berufungsgericht hat zutreffend angenommen, daß ein Anwalt die Anfertigung einer Rechtsmittelschrift nicht eigenverantwortlich seinem Personal, mag dieses auch gut geschult und überwacht sein, überlassen darf, daß er vielmehr schuldhaft handelt, wenn er eine Berufungsschrift unterzeichnet, bevor er sie auf ihre Vollständigkeit und Richtigkeit überprüft hat (BGH Urteil vom 28. Juni 1956 - III ZR 327/54 = LM ZPO § 553 Nr. 2; BGH Beschluß vom 11. Juli 1958 - IV ZB 127/58 = LM ZPO § 232 Nr. 37; BAG Urteil vom 5. Februar 1973 - 5 AZR 554/72 = NJW 1973, 1391; BGH Beschluß vom 13. Juli 1977 - IV ZB 35/77 = VersR 1977, 1031).
  • BGH, 11.07.1958 - IV ZB 127/58

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 20.09.1978 - VIII ZB 18/78
    Das Berufungsgericht hat zutreffend angenommen, daß ein Anwalt die Anfertigung einer Rechtsmittelschrift nicht eigenverantwortlich seinem Personal, mag dieses auch gut geschult und überwacht sein, überlassen darf, daß er vielmehr schuldhaft handelt, wenn er eine Berufungsschrift unterzeichnet, bevor er sie auf ihre Vollständigkeit und Richtigkeit überprüft hat (BGH Urteil vom 28. Juni 1956 - III ZR 327/54 = LM ZPO § 553 Nr. 2; BGH Beschluß vom 11. Juli 1958 - IV ZB 127/58 = LM ZPO § 232 Nr. 37; BAG Urteil vom 5. Februar 1973 - 5 AZR 554/72 = NJW 1973, 1391; BGH Beschluß vom 13. Juli 1977 - IV ZB 35/77 = VersR 1977, 1031).
  • BGH, 13.07.1977 - IV ZB 35/77

    Vorliegen eines Verstoßes gegen anwaltliche Sorgfaltspflichten bei Unterschreiben …

    Auszug aus BGH, 20.09.1978 - VIII ZB 18/78
    Das Berufungsgericht hat zutreffend angenommen, daß ein Anwalt die Anfertigung einer Rechtsmittelschrift nicht eigenverantwortlich seinem Personal, mag dieses auch gut geschult und überwacht sein, überlassen darf, daß er vielmehr schuldhaft handelt, wenn er eine Berufungsschrift unterzeichnet, bevor er sie auf ihre Vollständigkeit und Richtigkeit überprüft hat (BGH Urteil vom 28. Juni 1956 - III ZR 327/54 = LM ZPO § 553 Nr. 2; BGH Beschluß vom 11. Juli 1958 - IV ZB 127/58 = LM ZPO § 232 Nr. 37; BAG Urteil vom 5. Februar 1973 - 5 AZR 554/72 = NJW 1973, 1391; BGH Beschluß vom 13. Juli 1977 - IV ZB 35/77 = VersR 1977, 1031).
  • BGH, 28.06.1956 - III ZR 327/54

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 20.09.1978 - VIII ZB 18/78
    Das Berufungsgericht hat zutreffend angenommen, daß ein Anwalt die Anfertigung einer Rechtsmittelschrift nicht eigenverantwortlich seinem Personal, mag dieses auch gut geschult und überwacht sein, überlassen darf, daß er vielmehr schuldhaft handelt, wenn er eine Berufungsschrift unterzeichnet, bevor er sie auf ihre Vollständigkeit und Richtigkeit überprüft hat (BGH Urteil vom 28. Juni 1956 - III ZR 327/54 = LM ZPO § 553 Nr. 2; BGH Beschluß vom 11. Juli 1958 - IV ZB 127/58 = LM ZPO § 232 Nr. 37; BAG Urteil vom 5. Februar 1973 - 5 AZR 554/72 = NJW 1973, 1391; BGH Beschluß vom 13. Juli 1977 - IV ZB 35/77 = VersR 1977, 1031).
  • BGH, 12.11.1986 - IVb ZB 127/86

    Fristwahrung bei Eingang eines Schreibens in gemeinsamer Briefannahme der …

    Vielmehr muß der Unterzeichnung durch den Prozeßbevollmächtigten stets eine eigene anwaltliche Überprüfung auf die Vollständigkeit und richtige Adressierung vorausgehen (Senatsbeschluß vom 13. Oktober 1982 - IVb ZB 132/82 - BGH Beschluß vom 20. September 1978 - VIII ZB 18/78 = VersR 1978, 1159 m.w.N.).
  • BGH, 08.07.1981 - IVb ZB 625/81

    Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand gegen die Versäumnis der …

    Wie der Bundesgerichtshof wiederholt entschieden hat, handelt ein Rechtsanwalt schuldhaft, wenn er eine Berufungsschrift unterzeichnet, bevor er sie auf ihre Vollständigkeit und Richtigkeit überprüft hat (BGH Beschluß vom 20. September 1978 - VIII ZB 18/78 = VersR 1978, 1159 m.N.).
  • BGH, 13.10.1982 - IVb ZB 132/82

    Ablehnung eines Antrags auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen …

    Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (vgl. VersR 1956, 590; 1958, 625; 1974, 168; 1978, 1159) und des Bundesarbeitsgerichts (vgl. NJW 1973, 1391) darf die Anfertigung einer Rechtsmittelschrift wegen der verfahrensrechtlichen Bedeutung, die ihr zukommt, nicht eigenverantwortlich dem Büropersonal überlassen werden, sondern der Unterzeichnung muß eine anwaltliche Überprüfung auf die Vollständigkeit und die richtige Adressierung vorausgehen.
  • BGH, 23.09.1982 - IX ZB 103/82

    Widereinsetzung in den vorigen Stand wegen Versäumung der Rechtsmittelfrist - …

    Herdt unterzeichnete am 25. März 1982 die an das Landgericht Detmold gerichtete Berufungsschrift, ohne pflichtgemäß zu prüfen, ob dieses Gericht für das Rechtsmittel zuständig war (BGH VersR 1974, 33; 1978, 1159 m.w.Nachw.; ständige Rechtsprechung).
  • BGH, 08.10.1980 - IVb ZB 741/80

    Wiedereinsetzung in den vorherigen Stand wegen Versäumung einer Begründungsfrist …

    Die Prüfung einer Rechtsmittelschrift auf ihre inhaltliche Richtigkeit ist nach gefestigter höchstrichterlicher Rechtsprechung eine eigene und eigenverantwortliche Aufgabe des sachbearbeitenden Rechtsanwalts (Beschlüsse vom 11. Juli 1958 - IV ZB 127/58 = LM § 232 ZPO Nr. 37;vom 13. Juli 1977 - IV ZB 35/77 = VersR 1977, 1031/1032;vom 20. September 1978 - VIII ZB 18/78 = VersR 78, 1159 mit Nachweisen;vom 9. Juli 1980 - IV b ZB 636/80 mit Nachweisen).
  • BGH, 09.07.1980 - IVb ZB 636/80

    Wirkungen der nicht gegebenen Erkennbarkeit des Berufungsklägers in der …

    Wie bereits das Berufungsgericht zutreffend ausgeführt hat, war er dazu jedoch nach langjähriger und gefestigter Rechtsprechung verpflichtet (BGH Urteil vom 28. Juni 1956 - III ZR 327/54 - LM ZPO § 553 Nr. 2 = VersR 1956, 590, 591; Beschlüsse vom 11. Juli 1958 - IV ZB 127/58 - LM ZPO § 232 Nr. 37 = VersR 1958, 625 = NJW 1958, 1726, 1727; vom 18. Dezember 1974 - IV ZB 41/74 - VersR 1975, 450; vom 13. Juli 1977 - IV ZB 35/77 - VersR 1977, 1031, 1032; vom 20. September 1978 VIII - ZR 18/78 - VersR 1978, 1159; vgl. auch BAG NJW 1974, 2256;… Zöller/Stephan ZPO 12. Aufl. § 233 Anm. C "Büropersonal";… Baumbach/Lauterbach/Hartmann ZPO 38. Aufl. § 233 Anm. 4 "Rechtsanwalt").
  • BGH, 02.03.1983 - IVb ZB 171/82

    Bestimmung des Verschulden eines prozessbevollmächtigten Anwalts hinsichtlich der …

    Wegen der verfahrensrechtlichen Bedeutung, die einer Rechtsmittelschrift zukommt, darf ihre Anfertigung nicht eigenverantwortlich dem Büropersonal überlassen werden, sondern der Unterzeichnung muß eine anwaltliche Überprüfung auf Vollständigkeit und richtige Adressierung vorausgehen (vgl. BGH VersR 1956, 590; 1958, 625; 1974, 168; 1978, 1159; 1979, 863; 1981, 63; BAG NJW 1973, 1391).
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Rechtsprechung
   BGH, 21.09.1978 - II ZR 101/78   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1978,7647
BGH, 21.09.1978 - II ZR 101/78 (https://dejure.org/1978,7647)
BGH, Entscheidung vom 21.09.1978 - II ZR 101/78 (https://dejure.org/1978,7647)
BGH, Entscheidung vom 21. September 1978 - II ZR 101/78 (https://dejure.org/1978,7647)
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Volltextveröffentlichungen (4)

Papierfundstellen

  • VersR 1978, 1159
 
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Wird zitiert von ...Zitiert selbst (2)

  • BGH, 02.07.1974 - VI ZR 80/74

    Berufungsanwälte - Berufungsurteil - Vertreterstellung - Zustellungsdatum - …

    Auszug aus BGH, 21.09.1978 - II ZR 101/78
    Rechtsanwalt Dr. E. war als Berufungsanwalt verpflichtet, dem Kläger das Zustellungsdatum des Berufungsurteils mitzuteilen und eine - richtige - Rechtsmittelbelehrung zu erteilen (vgl. BGH, Beschl. v. 2.7.74 - VI ZR 80/74, VersR 1974, 1131 und BGH, Beschl. v. 9.2.77 - IV ZR 170/76, LM ZPO § 232 [Cd] Nr. 19).

    Vor Absendung eines solchen Schreibens endigte auf keinen Fall seine Stellung als Bevollmächtigter im Sinne von § 85 Abs. 2 ZPO (vgl. BGH, Beschl. v. 2.7.74, a.a.O.).

  • BGH, 09.02.1977 - IV ZR 170/76

    Urteilszustellung - Prozeßbevollmächtigter

    Auszug aus BGH, 21.09.1978 - II ZR 101/78
    Rechtsanwalt Dr. E. war als Berufungsanwalt verpflichtet, dem Kläger das Zustellungsdatum des Berufungsurteils mitzuteilen und eine - richtige - Rechtsmittelbelehrung zu erteilen (vgl. BGH, Beschl. v. 2.7.74 - VI ZR 80/74, VersR 1974, 1131 und BGH, Beschl. v. 9.2.77 - IV ZR 170/76, LM ZPO § 232 [Cd] Nr. 19).
  • BGH, 14.11.1984 - VIII ZR 180/84

    Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand gegen die Versäumung der …

    Mit dem Schreiben vom 10. Mai 1984 genügte der Berufungsanwalt des Beklagten seiner Pflicht, seinem Mandanten das Zustellungsdatum des Urteils mitzuteilen und ihm eine richtige Rechtsmittelbelehrung zu geben (s. BGH, Beschluß v. 21. September 1978 - II ZR 101/78, VersR 1978, 1159, 1160).
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Rechtsprechung
   BGH, 20.09.1978 - VIII ZB 35/78   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1978,10064
BGH, 20.09.1978 - VIII ZB 35/78 (https://dejure.org/1978,10064)
BGH, Entscheidung vom 20.09.1978 - VIII ZB 35/78 (https://dejure.org/1978,10064)
BGH, Entscheidung vom 20. September 1978 - VIII ZB 35/78 (https://dejure.org/1978,10064)
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Volltextveröffentlichungen (4)

Papierfundstellen

  • VersR 1978, 1159
 
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Wird zitiert von ... (0)Zitiert selbst (3)

  • BGH, 06.10.1976 - VIII ZB 27/76

    Möglichkeit der Verlängerung der Berufungsbegründungsfrist im Zivilprozess nach …

    Auszug aus BGH, 20.09.1978 - VIII ZB 35/78
    Die Berufungsbegründungsfrist kann nach Fristablauf auch dann nicht mehr verlängert werden, wenn der Verlängerungsantrag vor Ablauf der Frist gestellt worden war (vgl. BGH VersR 77, 80).

    Nach der gefestigten Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes ist indessen trotz der vereinzelt in Rechtsprechung und im Schrifttum geäußerten Bedenken (LG Mainz MDR 1974, 61; LG Hagen NJW 1974, 2323;… Baumbach/Lauterbach/Albers/Hartmann, ZPO 35. Aufl. § 519 Anm. 2;… Thomas/Putzo, ZPO 5. Aufl. § 519 Anm. 2 c; Prof. Dr. Vollkommer in Rpfleger 1974, 337 und 1976, 208) eine Verlängerung der Berufungsbegründungsfrist nach Fristablauf auch dann nicht möglich, wenn der Verlängerungsantrag vor Fristablauf gestellt worden war (zuletzt, soweit ersichtlich, mit eingehender Begründung BGH Beschluß vom 6. Oktober 1976 - VIII ZB 27/76 = VersR 1977, 80 m.w.Nachw.).

  • BGH, 19.01.1978 - II ZR 124/76

    Hemmung der Verjährung durch Einreichung eines Armenrechtsgesuchs

    Auszug aus BGH, 20.09.1978 - VIII ZB 35/78
    Der Hinweis des Beklagten auf das Urteil des Bundesgerichtshofes vom 19. Januar 1978 (II ZR 124/76 = BGHZ 70, 235 = WM 1978, 329) rechtfertigt keine andere Beurteilung.
  • LG Hagen, 29.07.1974 - 1 S 221/74
    Auszug aus BGH, 20.09.1978 - VIII ZB 35/78
    Nach der gefestigten Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes ist indessen trotz der vereinzelt in Rechtsprechung und im Schrifttum geäußerten Bedenken (LG Mainz MDR 1974, 61; LG Hagen NJW 1974, 2323;… Baumbach/Lauterbach/Albers/Hartmann, ZPO 35. Aufl. § 519 Anm. 2;… Thomas/Putzo, ZPO 5. Aufl. § 519 Anm. 2 c; Prof. Dr. Vollkommer in Rpfleger 1974, 337 und 1976, 208) eine Verlängerung der Berufungsbegründungsfrist nach Fristablauf auch dann nicht möglich, wenn der Verlängerungsantrag vor Fristablauf gestellt worden war (zuletzt, soweit ersichtlich, mit eingehender Begründung BGH Beschluß vom 6. Oktober 1976 - VIII ZB 27/76 = VersR 1977, 80 m.w.Nachw.).
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