Rechtsprechung
| BGH, 28.02.1980 - III ZB 2/80 |
Volltextveröffentlichungen (4)
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Einlegung eines Rechtsmittels einer Gemeinde gegen ein Urteil auf Leistung einer Entschädigungverbunden mit einem Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand - Organisationsverschulden der Prozessbevollmächtigten einer Gemeinde durch Löschen einer vermerkten ...
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Verfahrensgang
- OLG München, 14.11.1979 - U 4/79
- BGH, 28.02.1980 - III ZB 2/80
Papierfundstellen
- VersR 1980, 554
Wird zitiert von ... (15) Zitiert selbst (6)
- BGH, 24.10.1966 - III ZR 141/66
Revisionsgericht in Baulandsachen
Auszug aus BGH, 28.02.1980 - III ZB 2/80
Auch nach der Neufassung des § 7 EGZPO bedarf es in Baulandsachen, die in Bayern anhängig geworden sind, nicht der vorgängigen Entscheidung des BayObLG über die Zuständigkeit (vgl. BGHZ 46, 190 [BGH 24.10.1966 - III ZR 141/66] = VersR 67, 62).Die in der Senatsentscheidung BGHZ 46, 190 angeführten Gründe gelten auch für die Neufassung (…vgl. Baumbach/Lauterbach/Albers/Hartmann ZPO 38. Aufl. EGZPO § 7 Anm. 1 A;… Thomas/Putzo ZPO 10. Aufl. EGZPO § 7 Anm.;… Zöller/Karch ZPO 12. Aufl. EGZPO § 7 Anm. II 1).
- BGH, 09.11.1976 - VI ZB 12/76
Wiedereinsetzung in den vorigen Stand auf Grund Versäumung der Berufungsfrist …
Auszug aus BGH, 28.02.1980 - III ZB 2/80
Die erforderliche Kontrolle muß die rechtzeitige Erledigung des fristwahrenden Schriftsatzes bis zu seiner Absendung umfassen (vgl. die Beschlüsse des BGH vom 24. April 1972 - VII ZB 5/72 = VersR 1972, 790; vom 21. Dezember 1972 - VII ZB 16/72 = VersR 1973, 278; vom 29. März 1974 - I ZB 7/73 = VersR 1974, 884; vom 31. Mai 1976 - VII ZB 8/76 = VersR 1976, 962; vom 9. November 1976 - VI ZB 12/76 = VersR 1977, 331). - BGH, 31.05.1976 - VII ZB 8/76
Rechtsmittelfristen - Fristenkalender - Fristsache - Post - Kontrolle - …
Auszug aus BGH, 28.02.1980 - III ZB 2/80
Die erforderliche Kontrolle muß die rechtzeitige Erledigung des fristwahrenden Schriftsatzes bis zu seiner Absendung umfassen (vgl. die Beschlüsse des BGH vom 24. April 1972 - VII ZB 5/72 = VersR 1972, 790; vom 21. Dezember 1972 - VII ZB 16/72 = VersR 1973, 278; vom 29. März 1974 - I ZB 7/73 = VersR 1974, 884; vom 31. Mai 1976 - VII ZB 8/76 = VersR 1976, 962; vom 9. November 1976 - VI ZB 12/76 = VersR 1977, 331).
- BGH, 21.12.1972 - VII ZB 16/72
Fristenwesen - Fristsachen - Übertragene Prozesssache - Berufung - Berufungsfrist …
Auszug aus BGH, 28.02.1980 - III ZB 2/80
Die erforderliche Kontrolle muß die rechtzeitige Erledigung des fristwahrenden Schriftsatzes bis zu seiner Absendung umfassen (vgl. die Beschlüsse des BGH vom 24. April 1972 - VII ZB 5/72 = VersR 1972, 790; vom 21. Dezember 1972 - VII ZB 16/72 = VersR 1973, 278; vom 29. März 1974 - I ZB 7/73 = VersR 1974, 884; vom 31. Mai 1976 - VII ZB 8/76 = VersR 1976, 962; vom 9. November 1976 - VI ZB 12/76 = VersR 1977, 331). - BGH, 29.03.1974 - I ZB 7/73
Erfordernisse der Beglaubigung bei der zuzustellenden Ablichtung einer …
Auszug aus BGH, 28.02.1980 - III ZB 2/80
Die erforderliche Kontrolle muß die rechtzeitige Erledigung des fristwahrenden Schriftsatzes bis zu seiner Absendung umfassen (vgl. die Beschlüsse des BGH vom 24. April 1972 - VII ZB 5/72 = VersR 1972, 790; vom 21. Dezember 1972 - VII ZB 16/72 = VersR 1973, 278; vom 29. März 1974 - I ZB 7/73 = VersR 1974, 884; vom 31. Mai 1976 - VII ZB 8/76 = VersR 1976, 962; vom 9. November 1976 - VI ZB 12/76 = VersR 1977, 331). - BGH, 24.04.1972 - VII ZB 5/72
Unabwendbarer Zufall - Fristenwesen - Fristversäumnis - Rechtsmittelfrist - …
Auszug aus BGH, 28.02.1980 - III ZB 2/80
Die erforderliche Kontrolle muß die rechtzeitige Erledigung des fristwahrenden Schriftsatzes bis zu seiner Absendung umfassen (vgl. die Beschlüsse des BGH vom 24. April 1972 - VII ZB 5/72 = VersR 1972, 790; vom 21. Dezember 1972 - VII ZB 16/72 = VersR 1973, 278; vom 29. März 1974 - I ZB 7/73 = VersR 1974, 884; vom 31. Mai 1976 - VII ZB 8/76 = VersR 1976, 962; vom 9. November 1976 - VI ZB 12/76 = VersR 1977, 331).
- BFH, 07.12.1988 - X R 80/87
Steuerberater - Büro - Ordnungsmäßige Ausgangskontrolle - Fristenkontrollbuch - …
Postfertig ist ein Schriftstück erst dann, wenn es unterschrieben und mit einem - ggf. ordnungsgemäß frankierten - Umschlag versehen ist (BGH-Beschlüsse vom 28. Februar 1980 III ZB 2/80, VersR 1980, 554 m.w.N.; vom 22. März 1983 VI ZB 1/83, HFR 1984, 78). - BGH, 07.12.1993 - XI ZR 207/93
Verantwortlichkeit des zweitinstanzlichen Prozeßbevollmächtigten für die Wahrung …
Dazu bedurfte es einer allgemeinen Anweisung an das mit der Fristenkontrolle betraute Büropersonal, die Eintragung im Fristenkalender erst zu streichen, wenn ein zur Fristwahrung nötiger Schriftsatz zumindest postfertig gemacht, d.h. hier mit einem ordnungsgemäß frankierten Umschlag versehen war (BGH, Beschluß vom 28. Februar 1980 - III ZB 2/80 = VersR 1980, 554/555 und vom 28. November 1990 - XII ZB 19/90 = NJW 1991, 1178). - BGH, 22.05.1985 - IVb ZB 7/85
Verwerfung einer Berufung mangels Begründung - Zurechnung des Verschuldens …
Der Eintrag des Fristendes im Fristenkalender kann seinen Sicherungszweck nur erfüllen, wenn er beachtet und erst gelöscht wird, sobald die fristgebundene Handlung tatsächlich erfolgt, das erforderliche Schreiben also gefertigt und zumindest postfertig gemacht worden ist (vgl. Senatsbeschluß vom 15. Dezember 1982 - IVb ZB 179/82 - VersR 1983, 270; BGH Beschlüsse vom 28. Februar 1980 - III ZB 2/80 - VersR 1980, 554 und vom 22. März 1983 - VI ZB 1/83 - VersR 1983, 589).
- BGH, 22.03.1983 - VI ZB 1/83
Anforderungen an die Pflicht eines Rechtsanwalts zur Organisation seines Büros - …
Postfertig ist ein Schriftstück erst dann, wenn es unterschrieben und mit einem - ggf. ordnungsgemäß frankierten - Umschlag versehen ist (vgl. BGH, Beschluß vom 28. Februar 1980 - III ZB 2/80 - VersR 1980, 554 m.w.N.). - BGH, 25.03.1982 - VII ZB 2/82
Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand gegen die Versäumung der …
Eine im Fristenkalender vermerkte Rechtsmittel- oder Rechtsmittelbegründungsfrist darf nicht gelöscht werden, bevor das zur Fristwahrung bestimmte Schriftstück tatsächlich abgesandt oder zumindest postfertig gemacht worden ist (BGH, Beschl. v. 28. Februar 1980 - III ZB 2/80 = VersR 1980, 554 mit Nachw.). - BGH, 27.10.1982 - VIII ZB 35/82
Sofortige Beschwerde gegen die Versagung der Wiedereinsetzung in den vorigen …
Es war - wie auch von keiner Seite in Frage gestellt wird - als schuldhafte Fehlleistung von Rechtsanwalt B. anzusehen, daß er von den in dieser Sache auf den 21. und 28. April sowie 4. Mai 1982 im Notfristkalender eingetragenen Fristen auch die letzte durchstrich, ohne daß das zur Fristwahrung bestimmte Schriftstück tatsächlich abgeschickt oder zumindest postfertig gemacht worden war (vgl. BGH, Beschluß vom 28. Februar 1980 - III ZB 2/80 = VersR 1980, 554 unter II 1 a m.N.). - BGH, 06.02.1985 - IVb ZB 141/84
Zurechnung des Verschuldens des Prozessbevollmächtigten bei Fristversäumung - …
Da für die Ausgangskontrolle in jedem Anwaltsbüro ein Fristenkalender unabdingbar ist, muß der Anwalt sicherstellen, daß die in ihm eingetragenen Sachen nicht vorzeitig gelöscht werden; ein Kalendereintrag kann den genannten Sicherungszweck nur erfüllen, wenn er nicht schon zu einem Zeitpunkt gestrichen wird, in dem noch nicht feststeht, ob die fristgebundene Handlung tatsächlich erfolgt (vgl. zu alledem BGH Beschlüsse vom 28. Februar 1980 - III ZB 2/80 - VersR 1980, 554, vom 25. März 1982 - VII ZB 2/82 - VersR 1982, 653 - und vom 22. März 1983 - VI ZB 1/83 - VersR 1983, 589, jeweils m.w.N.). - BGH, 15.12.1982 - IVb ZB 173/82
Zurechnung des Verschuldens der Versäumung einer Rechtsmittelfrist durch die …
Eine derartige Kontrolle erfolgt üblicherweise dadurch, daß eine im Fristenkalender vermerkte Frist erst gestrichen wird, wenn die fragliche Maßnahme durchgeführt worden ist, also das fristwahrende Schriftstück gefertigt und abgesandt oder zumindest postfertig gemacht worden ist oder - wie im vorliegenden Fall erforderlich - der Berufungsanwalt beauftragt worden ist und den Auftrag angenommen hat (vgl. die Beschlüsse des BGH vom 9. November 1977 - VIII ZB 28/77 - VersR 1978, 92, 93 -, vom 28. Februar 1980 - III ZB 2/80 - VersR 1980, 554 - und vor allem vom 29. Januar 1981 - VII ZB 26/80 - VersR 1981, 463, 464, jeweils m.w.N.; vgl. ferner Beschluß v. 25. März 1982 VII ZB 2/82 - VersR 1982, 653). - BGH, 25.06.1980 - VIII ZB 20/80
Ausgangskontrolle - Rechtsanwalt - Fristenkalender - Postausgangsbuch
Es ist allerdings allgemein anerkannt, daß bei fristwahrenden Schriftsätzen eine Ausgangskontrolle durchgeführt werden muß und daß in einem Anwaltsbüro der Fristenvermerk erst gestrichen werden darf, wenn der fristwahrende Schriftsatz abgesandt oder wenigstens postfertig gemacht, d.h. grundsätzlich auch mit einem ordnungsmäßig frankierten Umschlag versehen worden war (BGH Beschluß vom 28. Februar 1980 - III ZB 2/80 = VersR 1980, 554). - BGH, 09.10.1985 - IVb ZR 53/84
Wiedereinsetzung in den vorigen Stand - Versäumung der Berufungsfrist - …
Die nach der Auffassung des Oberlandesgerichts einzutragende Frist wäre nämlich bei ordnungsgemäßer Büroorganisation am 15. September 1983 im Zuge der Ausgangskontrolle gestrichen worden, als der Schriftsatz postfertig in die Ausgangsmappe gegeben wurde (vgl. Senatsbeschluß vom 15. Dezember 1982 - IVb ZB 173/82 = VersR 1983, 270; BGH Beschlüsse vom 28. Februar 1980 - III ZB 2/80 = VersR 1980, 554; vom 22. März 1983 - VI ZB 1/83 = VersR 1983, 589). - BGH, 21.12.1988 - III ZB 24/88
Schadensersatz wegen Amtspflichtverletzung - Wiedereinsetzung in den vorigen …
- BGH, 26.10.1983 - IVb ZB 107/83
Mitursächlichkeit des Veschuldens eines Prozessbevollmächtigten für das Versäumen …
- BGH, 05.10.1983 - IVb ZB 44/83
Wiedereinsetzung in den vorigen Stand gegen die Versäumung der …
- BGH, 03.06.1981 - VIII ZB 37/81
Wiedereinsetzung in den vorigen Stand gegen die Versäumung der …
- BGH, 09.07.1981 - IX ZB 295/80
Wiedereinsetzung in den vorigen Stand bei Versäumen der Berufungsfrist - Nachweis …
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