Neue Kooperation: dejure.org × Doctrine bringen KI-Power für Aktenanalyse, Recherche und Texterstellung. Doctrine entdecken
×

Rechtsprechung
   OLG Karlsruhe, 23.04.2004 - 7 U 1/03   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2004,11219
OLG Karlsruhe, 23.04.2004 - 7 U 1/03 (https://dejure.org/2004,11219)
OLG Karlsruhe, Entscheidung vom 23.04.2004 - 7 U 1/03 (https://dejure.org/2004,11219)
OLG Karlsruhe, Entscheidung vom 23. April 2004 - 7 U 1/03 (https://dejure.org/2004,11219)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2004,11219) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (3)

  • openjur.de
  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Anspruch auf Schmerzensgeld und Ersatz materiellen Schadens wegen Entfernens des rechten Auges nach dem Auftreten eines Retinoblastoms aufgrund fehlerhafter ärztlicher Behandlung; Anforderung an die Pflicht zur Befunderhebung; Unterlassung weiterführender Diagnostik als ...

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)

    BGB § 823 Abs. 1; ZPO § 286
    Gerichtliche Überzeugungsbildung bei fehlenden wissenschaftlichen Erkenntnissen über das Wachstum eines Tumors

Hinweis zu den Links:
Zu grauen Einträgen liegen derzeit keine weiteren Informationen vor. Sie können diese Links aber nutzen, um die Einträge beispielsweise in Ihre Merkliste aufzunehmen.

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • VersR 2005, 1246
 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (2)Zitiert selbst (11)

  • BGH, 13.01.1998 - VI ZR 242/96

    Annahme eines groben Behandlungsfehlers bei der Befunderhebung

    Auszug aus OLG Karlsruhe, 23.04.2004 - 7 U 1/03
    Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs greifen Beweiserleichterungen zugunsten des Patienten daher dann nicht ein, wenn ein ursächlicher Zusammenhang zwischen Behandlungsfehler und Schaden in hohem Maße (…BGH, Urt. v. 28.6.1988 - VI ZR 217/87, VersR 1989, 80, 81;… Urt. v. 4.10.1994 - VI ZR 205/93, VersR 1995, 46, 47), sehr (…BGH, Urt. v. 26.10.1993 - VI ZR 155/92, VersR 1994, 52, 53), gänzlich (…BGH, Urt. v. 14.2.1995 - VI ZR 272/93, VersR 1995, 706, 708, Urt. v. 24.9.1996 - VI ZR 303/95, VersR 1996, 1535, 1536), grundsätzlich (BGH, Urt. v. 13.1.1998 - VI ZR 242/96, NJW 1998, 1780, 1782) bzw. äußerst unwahrscheinlich ist (…BGH, Urt. v. 1.10.1996 - VI ZR 10/96, VersR 1997, 362, 364;… Urt. v. 27.1.1998 - VI ZR 339/96, NJW 1998, 1782, 1784).

    Weitergehend greift eine Beweiserleichterung auch hinsichtlich der Kausalität zwischen Behandlungsfehler und Schaden, wenn der Befund so deutlich und gravierend gewesen wäre, dass sich die Verkennung oder die Nichtreaktion auf ihn als grob fehlerhaft darstellten müsste (BGH, Urt. v. 13.1.1998 - VI ZR 242/96, NJW 1998, 17801781;… Urt. v. 3.11.1998 - VI ZR 253/97, VersR 1999, 231;… Urt. v. 29.6.1999 - VI ZR 24/98, VersR 1999, 1241, 1243f.;… Urt. v. 8.7.2003 - VI ZR 304/02, VersR 2003, 1256).

  • BGH, 04.10.1994 - VI ZR 205/93

    Haftung des Arztes wegen Nichterhebung von Befunden; Begriff des groben …

    Auszug aus OLG Karlsruhe, 23.04.2004 - 7 U 1/03
    Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs greifen Beweiserleichterungen zugunsten des Patienten daher dann nicht ein, wenn ein ursächlicher Zusammenhang zwischen Behandlungsfehler und Schaden in hohem Maße (…BGH, Urt. v. 28.6.1988 - VI ZR 217/87, VersR 1989, 80, 81; Urt. v. 4.10.1994 - VI ZR 205/93, VersR 1995, 46, 47), sehr (…BGH, Urt. v. 26.10.1993 - VI ZR 155/92, VersR 1994, 52, 53), gänzlich (…BGH, Urt. v. 14.2.1995 - VI ZR 272/93, VersR 1995, 706, 708, Urt. v. 24.9.1996 - VI ZR 303/95, VersR 1996, 1535, 1536), grundsätzlich (…BGH, Urt. v. 13.1.1998 - VI ZR 242/96, NJW 1998, 1780, 1782) bzw. äußerst unwahrscheinlich ist (…BGH, Urt. v. 1.10.1996 - VI ZR 10/96, VersR 1997, 362, 364;… Urt. v. 27.1.1998 - VI ZR 339/96, NJW 1998, 1782, 1784).

    Nachdem wissenschaftliche Untersuchungen aus den bereits erwähnten Gründen nicht vorliegen, können solche klinischen Erfahrungen zur Überzeugungsbildung herangezogen werden (vgl. BGH, Urt. v. 4.10.1994 - VI ZR 205/93, VersR 1995, 46, 47 unter 2 a).

  • BGH, 27.01.1998 - VI ZR 339/96

    Feststellung eines groben Behandlungsfehlers im Arzthaftungsprozeß

    Auszug aus OLG Karlsruhe, 23.04.2004 - 7 U 1/03
    Rn. 10 aa) Ist bereits die Unterlassung einer ärztlich gebotenen Befunderhebung als grober Fehler zu bezeichnen, greifen für die Frage der Kausalität des darin liegenden Behandlungsfehlers für den eingetretenen Schaden grundsätzlich die Regeln über Beweiserleichterungen zugunsten des Patienten ein, die generell im Fall grob behandlungsfehlerhaften Verhaltens anzuwenden sind (BGH, Urt. v. 27.1.1998 - VI ZR 339/96, VersR 1998, 1780, 1781).

    Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs greifen Beweiserleichterungen zugunsten des Patienten daher dann nicht ein, wenn ein ursächlicher Zusammenhang zwischen Behandlungsfehler und Schaden in hohem Maße (…BGH, Urt. v. 28.6.1988 - VI ZR 217/87, VersR 1989, 80, 81;… Urt. v. 4.10.1994 - VI ZR 205/93, VersR 1995, 46, 47), sehr (…BGH, Urt. v. 26.10.1993 - VI ZR 155/92, VersR 1994, 52, 53), gänzlich (…BGH, Urt. v. 14.2.1995 - VI ZR 272/93, VersR 1995, 706, 708, Urt. v. 24.9.1996 - VI ZR 303/95, VersR 1996, 1535, 1536), grundsätzlich (…BGH, Urt. v. 13.1.1998 - VI ZR 242/96, NJW 1998, 1780, 1782) bzw. äußerst unwahrscheinlich ist (…BGH, Urt. v. 1.10.1996 - VI ZR 10/96, VersR 1997, 362, 364; Urt. v. 27.1.1998 - VI ZR 339/96, NJW 1998, 1782, 1784).

  • OLG Karlsruhe, 25.06.2021 - 4 U 19/19

    Ausschluss der Vermutung der Schadenseignung des Verhütungsmittels "Yasminelle"

    Auch sonst ist allgemein anerkannt, dass das Gericht, wenn wissenschaftlich gesicherte Erkenntnisse nicht vorliegen, auf minder sichere fachliche Erfahrungen zurückgreifen kann (…Ahrens in: Ahrens, Der Beweis im Zivilprozess, 1. Auflage 2015, Kapitel 45, Rn. 27), insbesondere auf vom Sachverständigen referiertes klinisches Erfahrungswissen (OLG Karlsruhe, Urteil vom 23. April 2004 - 7 U 1/03 -, Leitsatz nach juris).
  • LG Heidelberg, 01.08.2012 - 4 O 79/07

    Arzthaftung: Behandlungsfehler bei Implantation eines Verhütungsimplantats

    Rn. 72 dd) Die Beklagten haben also die Erhebung zweifelsfrei gebotener medizinischer Befunde, nämlich die Blutuntersuchung auf den Wirkstoff ETNG bei der Herstellerfirma, unterlassen (OLG Karlsruhe VersR 2005, 1246).
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
dejure.org Übersicht OLG Karlsruhe
dejure.org nutzen ohne Ablenkung
Werbung abschalten. Jetzt buchen! Keine automatische Verlängerung.
Info zum PUR-Angebot
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht