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Rechtsprechung
   BGH, 10.07.1959 - VI ZR 208/58   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1959,2805
BGH, 10.07.1959 - VI ZR 208/58 (https://dejure.org/1959,2805)
BGH, Entscheidung vom 10.07.1959 - VI ZR 208/58 (https://dejure.org/1959,2805)
BGH, Entscheidung vom 10. Juli 1959 - VI ZR 208/58 (https://dejure.org/1959,2805)
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Volltextveröffentlichungen (2)

Papierfundstellen

  • VersR 1959, 998
 
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Wird zitiert von ... (9)Zitiert selbst (3)

  • BGH, 21.01.1958 - VI ZR 306/56
    Auszug aus BGH, 10.07.1959 - VI ZR 208/58
    Das Berufungsgericht ist zwar mit Recht davon ausgegangen daß trotz der Übertragung von Bauarbeiten an einen selbständigen Unternehmer für den Auftraggeber eigene Sicherungspflichten bestehen können (LM § 823 BGB B b 4 = NJW 1958, 627, 629) [BGH 21.01.1958 - VI ZR 306/56].

    Dies ist weder der Entscheidung des erkennenden Senats vom 24. Juni 1953 (VI ZR 322/52 = LM § 823 BGB EG = MDR 1953, 666 [BGH 24.06.1953 - VI ZR 322/52]) noch der vom 21. Januar 1958 (VI ZR 306/56 = LM § 823 BGB B b 4 = NJW 1958, 627 f) zu entnehmen.

  • BGH, 24.06.1953 - VI ZR 322/52
    Auszug aus BGH, 10.07.1959 - VI ZR 208/58
    Dies ist weder der Entscheidung des erkennenden Senats vom 24. Juni 1953 (VI ZR 322/52 = LM § 823 BGB EG = MDR 1953, 666 [BGH 24.06.1953 - VI ZR 322/52]) noch der vom 21. Januar 1958 (VI ZR 306/56 = LM § 823 BGB B b 4 = NJW 1958, 627 f) zu entnehmen.
  • BGH, 13.11.1956 - VI ZR 241/55

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 10.07.1959 - VI ZR 208/58
    Handelt es sich doch bei der Verkehrssicherung um die Erfüllung privatrechtlicher Pflichten, die nicht von vornherein unterschiedlich zu beurteilen sind (Urteil des Senats vom 13. November 1956 - VI ZR 241/55 = VersR 1957, 153).
  • BGH, 31.05.1994 - VI ZR 233/93

    Verkehrssicherungspflicht des Eigentümers eines Mehrfamilienhauses

    Dies gilt jedoch nicht insoweit, als er bei einer von ihm selbst erkannten oder für ihn jedenfalls erkennbaren Gefahrenlage keine Abhilfe schafft (Senatsurteile vom 10. Juli 1959 - VI ZR 208/58 - VersR 1959, 998, 999 sowie vom 11. Mai 1976 …und vom 9. März 1982 = jeweils aaO).
  • BGH, 09.03.1982 - VI ZR 220/80

    Aufsichtspflichten des Bauherrn

    Abgesehen davon, daß das Berufungsgericht nicht festgestellt hat, ob die Mitglieder dieser Kommission soviel Fachkenntnisse hatten, daß sie eine wirksame Kontrolle hätten ausüben können, begründet selbst eine solche Befähigung des Auftraggebers noch nicht ohne weiteres eine Verpflichtung zur Kontrolle des beauftragten Unternehmers (vgl. Senatsurteil vom 10. Juli 1959 - VI ZR 208/58 - VersR 1959, 998, 999).
  • OLG Hamm, 10.02.1992 - 6 U 132/91

    Unfall auf der Baustelle: Verkehrssicherungspflicht des Unternehmers, des …

    Im Grundsatz genügt allerdings der Bauherr seiner Verkehrssicherungspflicht durch die Beauftragung eines als zuverlässig geltenden sachkundigen Unernehmers (BGH, VersR 59, 998; 60, 824; OLG Hamm, NJW 69, 2211).
  • BGH, 22.10.1974 - VI ZR 142/73

    Verkehrssicherungspflicht - Lagerplatz - Sicherung von Lagern - Kinderspielplatz …

    Der zunächst Verkehrssicherungspflichtige ist in solchen Fällen, wie in der Rechtsprechung, vor allem des erkennenden Senats, anerkannt ist, zu eigenem Eingreifen nur dann verpflichtet, wenn ihm Gefahren sichtbar werden, er aber dennoch keine Abwehr versucht (Senatsurteil vom 10. Juli 1959 - VI ZR 208/58 = VersR 1959, 998, 999), wenn er Anlaß zu Zweifeln hat, ob der Beauftragte den Gefahren und Sicherungserfordemissen in der gebührenden Weise Rechnung trägt (Senatsurteile vom 21. Januar 1958 - VI ZR 306/56 " VersR 1958, 183 und vom 17. Mai I960 - VI ZR 117/59 « VersR I960, 824, 825 m.w.Nachw.) oder wenn die Tätigkeit des Unternehmers mit besonderen Verkehrsgefahren verbunden ist, die auch von dem Auftraggeber erkannt und durch eigene Anweisungen abgestellt werden können (…BGH Urteile vom 26. Mai 1954 - VI ZR 4/53 aaO und vom 14. Oktober 1964 - Ib ZR 7/63 - NJW 1965, 197).
  • BGH, 26.10.1972 - III ZR 2/71

    Verfüllen von Leitungsgräben durch die Stadtwerke - Verletzung einer …

    Das entspricht der Rechtsprechung des erkennenden Senats; er hat dies insbesondere zu Schadensfällen infolge mangelhafter Straßenstrecken, etwa nach Wasserrohrbrüchen, ausgesprochen (vgl. Urteil vom 7. Januar 1960 - III ZR 58/59 - in VersR 60, 237, 238 und vom 5. Dezember 1955 - III ZR 124/54 - in VersR 56, 115; vgl. auch Urteil des VI. Senats vom 10. Juli 1959 in VersR 59, 998, 999 und Marschall, Bundesfernstraßengesetz, 3. Aufl. 1971, § 3 Anm. 8 unter "Wasserrohrbruch").
  • BGH, 16.03.1976 - VI ZR 155/74

    Überschwemmungsschäden durch Baustelleneinrichtung

    Dem steht nicht entgegen, daß der Verkehrs sicherungspflichtige nach der ständigen Rechtsprechung des Senats grundsätzlich nicht schon dann seinen Verpflichtungen genügt, wenn er lediglich die Vorkehrungen trifft, die eine Behörde nach entsprechenden Prüfungen und Kontrollen aus Gründen der Verkehrssicherung für erforderlich hält, sondern selbst eigenverantwortlich zu prüfen hat, welche Maßnahmen zu treffen sind, damit niemand einen Schaden erleidet (Senatsurteil vom 26. November 1974 - VI ZR 164/73 = VersR 1975, 329, 330; vgl. auch Senatsurteile vom 13. Juli 1956 - VI ZR 223/54 = VersR 1956, 419 und vom 7. Oktober 1975 - VI ZR 103/74 = VersR 1976, 66,67).Wenn jedoch eine Behörde selbst einen bestimmten Auftrag erteilt und dabei oder bei Ausführung der Arbeiten durch das Verhalten ihrer Bediensteten den vorerwähnten Eindruck erweckt und zusätzlich möglicherweise noch die Bauleitung ausübt (was das Berufungsgericht nicht näher geprüft hat, was aber Voraussetzung für das Entfallen der wasserrechtlichen Genehmigung nach § 76 Abs. 1 Nr. 3 Bad. Württ. Wassergesetz war), dann kann, obwohl damit dem Unternehmer die Verkehrssicherungspflicht als solche nicht abgenommen ist (vgl. Senatsurteil vom 10. Juli 1959 - VI ZR 208/58 = VersR 1958, 998, 999), bei besonderer Gestaltung hinsichtlich einzelner unterlasse ner Sicherungsmaßnahmen der Schuldvorwurf entfallen.
  • BGH, 17.05.1960 - VI ZR 117/59

    Rechtsmittel

    Das ist vor allem dann zu fordern, wenn der Bauherr wie im vorliegenden Falle die Beklagte die außergewöhnliche Gefahr, die mit den Arbeiten für andere verbunden ist, erkennt und er Anlaß zu zweifeln haben muß, ob der Beauftragte den Gefahren und Sicherungserfordernissen in ausreichendem Maße Rechnung tragen wird (vgl. die Urteile des erkennenden Senats vom 26. Mai 1954 - VI ZR 4/53 - VersR 1954, 36 -, 21. Januar 1958 - VI ZB 306/56 - NJW 1958, 627 Nr. 4 und vom 10. Juli 1959 - VI ZR 208/58 - VersR 1959, 998).
  • BGH, 21.09.1965 - VI ZR 34/64

    Schuldhafte Verletzung einer Verkehrssicherungspflicht - Schuldhafte Verletzung …

    Das ist insbesondere dann anzunehmen, wenn der Bauherr Anlaß zu Zweifeln haben muß, ob der Beauftragte den Gefahren und Sicherungserfordernissen in hinreichendem Maße Rechnung tragen wird (…vgl. BGH Urt. v. 26. Mai 1954 - VI ZR 4/53 - VersR 1954, 36;… Urt. v. 8. Mai 1954 - VI ZR 155/52 - LM § 536 BGB Nr. 1 = VersR 1954, 324;… Urt. v. 21. Januar 1958 - VI ZR 306/56 - VersR 1958, 183; Urt. vom 10. Juli 1959 - VI ZR 208/58 - VersR 1959, 898;… Urt. vom 17. Mai 1960 - VI ZR 117/59 - VersR 1959, 824).
  • BGH, 30.05.1961 - VI ZR 199/60

    Rechtsmittel

    Die Revision beruft sich ohne Erfolg auf die Rechtsprechung, wonach ein Bauherr mit der Auswahl eines zuverlässigen Unternehmers im allgemeinen seiner Verkehrssicherungspflicht genügt (vgl. die Entscheidung des erkennenden Senats vom 10. Juli 1959 - VI ZR 208/58 - VersR 1959, 998).
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