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Rechtsprechung
   BGH, 26.05.1970 - VI ZR 168/68   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1970,47
BGH, 26.05.1970 - VI ZR 168/68 (https://dejure.org/1970,47)
BGH, Entscheidung vom 26.05.1970 - VI ZR 168/68 (https://dejure.org/1970,47)
BGH, Entscheidung vom 26. Mai 1970 - VI ZR 168/68 (https://dejure.org/1970,47)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • iurado.de (Kurzinformation und Volltext)

    Eigenreparatur: Verkehrsbetrieb kann keinen Unternehmergewinnzuschlag verlangen

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB §§ 249 ff.
    Erforderlichkeitsmaßstab für die Ersatzfähigkeit der Instandsetzungskosten bei fremdverschuldeten Kfz-Unfällen

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Fremdreparatur - Erforderlichkeit - Ersatzfähige Kosten - Kfz-Reparatur - Reparaturlohn - Selbstkosten - Unternehmergewinn - Schadensersatz

Papierfundstellen

  • BGHZ 54, 82
  • NJW 1970, 1454
  • MDR 1970, 751
  • VersR 1970, 832
  • VersR 1970, 902
  • DB 1970, 1315
 
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Wird zitiert von ... (272)Zitiert selbst (9)

  • RG, 14.04.1917 - V 26/17

    Vergütungsanspruch eines Eisenbahnunternehmers für Frachten zur Wiederherstellung …

    Auszug aus BGH, 26.05.1970 - VI ZR 168/68
    Damit wird der Ersatzanspruch an sich objektiv bemessen (RGZ 71, 212; 90, 154;… vgl auch Soergel/Reimer Schmidt, BGB 10. Aufl §§ 249-253 Rdz 77;… Staudinger/Werner, BGB 10./11. Aufl § 249 Rdz 22).

    Deshalb läßt sich nicht allgemein sagen, daß besondere Umstände, die gerade dem Geschädigten die Herstellung erleichtern oder erschweren, bei der Ermittlung des "erforderlichen" Geldbetrages außer Betracht bleiben müßten (so allerdings in Anlehnung an RGZ 90, 154, 155 Soergel/Reimer Schmidt aaO, Staudinger/Werner aaO, mit weiteren Hinweisen auf Rechtsprechung und Schrifttum).

    Das Reichsgericht hat das für den Fall angenommen, daß der durch Bergschäden gesunkene Bahnkörper einer Eisenbahn gehoben werden muß und der Eisenbahnunternehmer solche Schäden in der Regel selbst ausbessert (RGZ 90, 154, 155f; RG WarnRspr 1917 Nr. 176; RG JW 1917, 654f).

  • BGH, 15.04.1966 - VI ZR 271/64

    Nutzungsentschädigung für den vorübergehenden Verlust der Gebrauchsfähigkeit …

    Auszug aus BGH, 26.05.1970 - VI ZR 168/68
    Eine solche normative Bemessung widerspräche der Subjektbezogenheit des geltenden Schadensbegriffs (vgl etwa BGHZ 45, 212, 219) und wird durch den Zweck der Vorschrift des § 249 Satz 2 BGB nicht gefordert, welche nur den Geschädigten des Zwanges entheben will, die Instandsetzung dem Schädiger anzuvertrauen oder überhaupt eine Instandsetzung zu veranlassen.

    Soweit insbesondere Umstände in Frage stehen, die dem Geschädigten die Wiederherstellung erleichtern, kann es für ihre Berücksichtigung nur darauf ankommen, ob es dem Geschädigten zumutbar ist, sich ihrer zu bedienen, und vor allem, sie im Interesse des Schädigers einzusetzen (vgl etwa das Senatsurteil BGHZ 45, 212, 219; ferner das Senatsurteil vom 23. September 1969 - VI ZR 69/68 -, VersR 1969, 1040, 1041f).

  • BGH, 23.09.1969 - VI ZR 69/68

    Ersatzfähigkeit von Heilungskosten einer Unfallverletzung

    Auszug aus BGH, 26.05.1970 - VI ZR 168/68
    Soweit insbesondere Umstände in Frage stehen, die dem Geschädigten die Wiederherstellung erleichtern, kann es für ihre Berücksichtigung nur darauf ankommen, ob es dem Geschädigten zumutbar ist, sich ihrer zu bedienen, und vor allem, sie im Interesse des Schädigers einzusetzen (vgl etwa das Senatsurteil BGHZ 45, 212, 219; ferner das Senatsurteil vom 23. September 1969 - VI ZR 69/68 -, VersR 1969, 1040, 1041f).
  • BGH, 03.02.1961 - VI ZR 178/59
    Auszug aus BGH, 26.05.1970 - VI ZR 168/68
    Dabei kann sie neben dem Lohn- und Material*-aufwand anteilige Gemeinkosten in Ansatz bringen (Senatsurteil v 3. Februar 1961 - VI ZR 178/59 -, VersR 1961, 358 = NJW 1961, 729 mw Nachw).
  • RG, 07.06.1909 - I 329/08

    Art und Umfang des Schadensersatzes beim Zusammenstoße von Schiffen, insbesondere …

    Auszug aus BGH, 26.05.1970 - VI ZR 168/68
    Damit wird der Ersatzanspruch an sich objektiv bemessen (RGZ 71, 212; 90, 154;… vgl auch Soergel/Reimer Schmidt, BGB 10. Aufl §§ 249-253 Rdz 77;… Staudinger/Werner, BGB 10./11. Aufl § 249 Rdz 22).
  • RG, 19.05.1920 - V 129/19

    Voraussetzungen einer Klageänderung; Widerspruch eines Grundeigentümers gegen …

    Auszug aus BGH, 26.05.1970 - VI ZR 168/68
    Damit ergibt sich der erforderliche Betrag im Einzelfall aus den Aufwendungen, die ein verständiger und wirtschaftlich denkender Eigentümer in der besonderen Lage des Geschädigten für eine zumutbare Instandsetzung zu machen hätte (vgl auch RGZ 99, 172, 183).
  • OLG München, 14.10.1966 - 10 U 1198/66
    Auszug aus BGH, 26.05.1970 - VI ZR 168/68
    Gewinnbringende Fremdaufträge sind aber im Reparaturbetrieb der Beklagten unstreitig nie durchgeführt worden.* OLG München VersR 1966, 836 und VersR 1967, 483, 484 = NJW 1967, 398; KG NJW 1970, 431; LG Lübeck VersR 1959, 160; Palandt/Danckelmann/Heinrichs, BGB 28. Aufl § 249 Anm 1e und 2b; Staudinger/Werner aaO § 249 Rdz 22; Geigel, Der Haftpflichtprozeß - 14. Aufl - S 76 Rdz 37; Klimke, VersR 1968, 537ff - aA Schulz, VersR 1967, 383f; Wussow, Unfallhaftpflichtrecht 10. Aufl Rdz 1206.
  • OLG Köln, 16.05.1966 - 1 U 279/65

    Haftungsverteilung bei einem Unfall mit Kindern an einem Fußgängerüberweg

    Auszug aus BGH, 26.05.1970 - VI ZR 168/68
    Gewinnbringende Fremdaufträge sind aber im Reparaturbetrieb der Beklagten unstreitig nie durchgeführt worden.* OLG München VersR 1966, 836 und VersR 1967, 483, 484 = NJW 1967, 398; KG NJW 1970, 431; LG Lübeck VersR 1959, 160; Palandt/Danckelmann/Heinrichs, BGB 28. Aufl § 249 Anm 1e und 2b; Staudinger/Werner aaO § 249 Rdz 22; Geigel, Der Haftpflichtprozeß - 14. Aufl - S 76 Rdz 37; Klimke, VersR 1968, 537ff - aA Schulz, VersR 1967, 383f; Wussow, Unfallhaftpflichtrecht 10. Aufl Rdz 1206.
  • KG, 09.10.1969 - 12 U 2388/68

    Haftungsverteilung bei Kollision zwischen zwei PKW bei noch gelbem Ampellicht

    Auszug aus BGH, 26.05.1970 - VI ZR 168/68
    Gewinnbringende Fremdaufträge sind aber im Reparaturbetrieb der Beklagten unstreitig nie durchgeführt worden.* OLG München VersR 1966, 836 und VersR 1967, 483, 484 = NJW 1967, 398; KG NJW 1970, 431; LG Lübeck VersR 1959, 160; Palandt/Danckelmann/Heinrichs, BGB 28. Aufl § 249 Anm 1e und 2b; Staudinger/Werner aaO § 249 Rdz 22; Geigel, Der Haftpflichtprozeß - 14. Aufl - S 76 Rdz 37; Klimke, VersR 1968, 537ff - aA Schulz, VersR 1967, 383f; Wussow, Unfallhaftpflichtrecht 10. Aufl Rdz 1206.
  • BGH, 29.04.2003 - VI ZR 393/02

    Ersatz von Reparaturkosten bis zur Höhe des Wiederbeschaffungswertes

    Es bleibt vielmehr ihm überlassen, auf welche Weise er sein Fahrzeug wieder instandsetzt (vgl. Senatsurteile, BGHZ 54, 82, 86; vom 20. Juni 1989 - VI ZR 334/88 - VersR 1989, 1056 m.w.N. und vom 17. März 1992 - VI ZR 226/91 - VersR 1992, 710).
  • BGH, 11.02.2014 - VI ZR 225/13

    Schadensersatz nach Verkehrsunfall: Bestimmung der Höhe ersatzfähiger …

    a) Mit Recht geht das Berufungsgericht allerdings davon aus, dass der Kläger, einen Sachverständigen mit der Schätzung der Schadenshöhe an seinem durch den Unfall beschädigten PKW beauftragen durfte und von der Beklagten nach § 249 Abs. 2 Satz 1 BGB als Herstellungsaufwand den Ersatz der objektiv erforderlichen Sachverständigenkosten verlangen kann (…vgl. Senatsurteile vom 15. Oktober 2013 - VI ZR 471/12, VersR 2013, 1544 Rn. 26 und - VI ZR 528/12, VersR 2013, 1590 Rn. 27;… vom 23. Januar 2007 - VI ZR 67/06, VersR 2007, 560 Rn. 13; vom 7. Mai 1996 - VI ZR 138/95, BGHZ 132, 373, 375 ff.; vom 29. Oktober 1974 - VI ZR 42/73, BGHZ 63, 182, 184 f.; vom 26. Mai 1970 - VI ZR 168/68, BGHZ 54, 82, 84 f.; vom 4. Dezember 1984 - VI ZR 225/82, VersR 1985, 283, 284 sowie vom 2. Juli 1985 - VI ZR 86/84, VersR 1985, 1090 und - VI ZR 177/84, VersR 1985, 1092 mwN).
  • BGH, 29.10.1974 - VI ZR 42/73

    Haftung des Schädigers für ohne Schuld des Geschädigten entstandenen höheren …

    a) Wie der erkennende Senat wiederholt hervorgehoben hat, verlangt § 249 Satz 2 BGB unbeschadet seiner begrifflichen Trennung zwischen den erforderlichen und den vom Geschädigten tatsächlich aufgewendeten Herstellungskosten nicht eine Normierung des geschuldeten Betrages etwa nach dem typischen Durchschnittsaufwand (BGHZ 54, 82, 84ff; 61, 346, 347ff).

    In diesem Sinne ist der Schaden nicht "normativ" zu bestimmen, sondern subjektbezogen (BGHZ 54, 82, 85).

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