Rechtsprechung
| BGH, 13.03.1958 - III ZR 197/56 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Rechtsmittel
Papierfundstellen
- VersR 1958, 329
- WM 1958, 759
Wird zitiert von ... (11) Zitiert selbst (5)
- BGH, 03.11.1955 - III ZR 62/54
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 13.03.1958 - III ZR 197/56
Dabei hatte er den sichersten Weg zu wählen, um dem Willen der Parteien Geltung zu verschaffen (vgl. Urt. vom 3. November 1955 III ZR 62/54).Urteil des Senats vom 3. November 1955 III ZR 62/54 (NJW 1956, 140) entnehmen.
- RG, 15.01.1931 - VI 272/30
1. Nach welchen Grundsätzen sind Verträge auszulegen, durch die unter der …
Auszug aus BGH, 13.03.1958 - III ZR 197/56
Inhalt und Umfang eines im Grundbuch eingetragenen Rechtes sind aber grundsätzlich streng nach dem Wortlaut und dem sich aus diesem für jedermann ergebenden Sinn der Eintragung und einer in ihr in Bezug genommenen Eintragungsbewilligung zu ermitteln; doch ist dabei nicht an solchen Umständen vorbeizugehen, die sich aus den für jedermann offensichtlichen Verhältnissen des einzelnen Falles ergeben (RGZ 131, 158, 167/168; RG HRR 1933 Nr. 1642 u. 1645). - BGH, 21.03.1955 - III ZR 115/53
Sorgfaltspflicht des Notars
Auszug aus BGH, 13.03.1958 - III ZR 197/56
Rn. 14 Der Einrede der beschränkten Erbenhaftung, die die Beklagte im Revisionsrechtszug erhoben hat, ist stattzugeben (BGHZ 17, 69). - RG, 23.04.1932 - V 3/32
1. Zur Auslegung von Grundbucheintragungen. 2. Kann bei der Eintragung einer …
Auszug aus BGH, 13.03.1958 - III ZR 197/56
Ebenso wie Entscheidungen der Gerichte kann nämlich das Revisionsgericht Grundbucheintragungen und vertragliche Vereinbarungen, auf die in ihnen Bezug genommen ist, prüfen und auslegen (RGZ 136, 232, 234; 142, 156, 159). - RG, 25.10.1933 - V 149/33
1. Unterliegen die privatrechtlichen Bestimmungen der Satzung einer nach dem …
Auszug aus BGH, 13.03.1958 - III ZR 197/56
Ebenso wie Entscheidungen der Gerichte kann nämlich das Revisionsgericht Grundbucheintragungen und vertragliche Vereinbarungen, auf die in ihnen Bezug genommen ist, prüfen und auslegen (RGZ 136, 232, 234; 142, 156, 159).
- BGH, 23.05.1962 - V ZR 123/60
Rechtsfolgen des nachträglichen Erwerbs des unberechtigt Verfügenden
Kontextvorschau leider nicht verfügbar - BGH, 15.01.1962 - III ZR 177/60 Sie'ist auch von dem erkennenden Senat später öfters hervorgehoben worden (vgl. die Entscheidungen vom 3 November 1955 - III ZR 62/54, inso weit- in NJW 1956, 140 nicht abgedruckt, und vom 13. März 1953 - III SR 197/56 = VersR 1958, 329 und WM 1953, 759).
- OLG Karlsruhe, 10.02.1987 - 4 W 41/86
Verbot der selbständigen Vermietung eines Appartements; Einseitig aufgestellte …
Dabei können Umstände, die außerhalb der Eintragung und de: darin in Bezug genommenen Unterlagen liegen, mit herangezogen werden, wenn und soweit sie nach den besonderen Verhältnissen des Einzelfalles für jedermann ohne weiteres erkennbar sind (BGHZ 59, 205/209 = NJW 1972, 1464; WM 1958, 759/760; DNotZ 1976, 16/17; KG, OLGZ 1982, 131/135).
- BGH, 26.04.1961 - V ZR 26/60 Vielmehr kann sie das Revisionsgericht - ebenso wie vertragliche Vereinbarungen, auf die in ihnen Bezug genommen wird - unbeschränkt nachprüfen und selbständig auslegen (RGZ 136, 232, 234; 142, 156, 159; BGH Urteil vom 13. März 1958, III ZR 197/56, WM 1958, 759).
- BGH, 02.05.1975 - V ZR 131/73
Bestimmtheit der Eintragung des Höchstzinssatzes einer Grundschuld ohne …
Da es sich bei Grundbucheintragungen nicht um Individualerklärungen handelt, dürfen für ihre Auslegung keine Umstände herangezogen werden, die nicht im Eintragungsvermerk selbst oder der in Bezug genommenen Eintragungsbewilligung ihren Niederschlag gefunden haben oder die doch für jedermann ohne weiteres erkennbar sind (vgl. BGH WM 1958, 759; Senatsurteil vom 17. Januar 1975 - V ZR 116/73 - Seite 5). - BGH, 13.04.1962 - V ZR 197/60
Rechtsmittel
Die Urteilsausführungen über Inhalt und Umfang der Grunddienstbarkeit sind im gegenwärtigen Rechtszug unbeschränkt nachprüfbar, da es sich um ein dingliches Recht handelt, das zu seiner Entstehung der grundbuchlichen Eintragung bedarf (§ 873 BGB); das Revisionsgericht ist insoweit nicht an die Auslegung des Tatrichters gebunden, sondern kann die Grundbucheintragung selbständig würdigen und frei auslegen (RGZ 136, 232, 234; 142, 156, 159; BGH Urteile vom 13. März 1958, III ZR 197/56, WM 1958, 759, und vom 10. Mai 1961, V ZR 34/60, LM BGB § 1018 Nr. 5 = WM 1961, 866). - BGH, 10.05.1961 - V ZR 34/60 Da das Grundbuch über Inhalt und Umfang der eingetragenen Rechte für jeden Gutgläubigen sowie für jeden der unbestimmten Rechtsnachfolger und Rechtsverpflichteten die maßgebliche Auskunft erteilt, muß bei der Auslegung von Grundbucheintragungen auf ihren Wortlaut und Sinn abgestellt werden, wie er sich aus dem Grundbuch selbst und aus der etwa in Bezug genommenen Eintragsngsbewilligung für einen unbefangenen Betrachter als nächstliegende Bedeutung des Eingetragenen ergibt; Umstände, die außerhalb dieser Urkunden liegen, dürfen zur Ermittlung von Inhalt und Umfang einer dinglichen Berechtigung nur insoweit mit herangezogen werden, als sie nach den besonderen Verhältnissen des Einzelfalles für jedermann ohne weiteres erkennbar sind (RGZ 131, 158, 167 ff; 136, 232, 234; RG HRR 1933 Nr. 1642 und Nr. 1645; BGH Urteile vom 13. März 1958, III 2R 197/56, WM 1958, 759, und vom 26. April 1961, V ZR 26/60;… Siebert/Baur, BGB 9. Aufl. § 873 Anm. 14).
- OLG Frankfurt, 20.01.1983 - 20 W 361/82
Rechtliche Behandlung eines Erbbaurechts; Darüber hinaus zu fordernde …
Auch andere Umstände dürfen zur Ermittlung von Inhalt und Umfang des Rechts nur ausnahmsweise und höchstens dann herangezogen werden, wenn und soweit sie für jedermann ohne weiteres erkennbar sind (BGH WM 1958, 759, WM 1975, 498) und sich die dingliche Einigung der Vertragsbeteiligten hierauf erstreckt hat. - BGH, 04.02.1983 - V ZR 308/81
Beurkundung - Notar - Vorvertrag - Amtspflichtverletzung - Grundstück - …
Der Notar darf sich nicht damit begnügen, eine Urkunde herzustellen, in welcher der rechts geschäftliche Wille einen nur unvollkommenen Ausdruck findet und daher auslegungsbedürftig ist, sondern muß den ffsichersten" Weg gehen (ständige Rechtsprechung, vgl. schon RGZ 148, 321, 325; BGH Urteile vom 3. November 1955, III ZR 62/54 - insoweit in NJW 1956, 140 nicht abgedruckt; vom 13. März 1958, III ZR 197/56 = VersR 1958, 329 = WM 1958, 758; vom 15. Januar 1962, III ZR 177/60, LM BNotO § 19 Nr. 1 sowie BGHZ 70, 374, 375). - BGH, 17.01.1975 - V ZR 116/73
Voraussetzungen für das Entstehen eines Erbbaurechts - Anforderungen an die …
Auch andere Umstände dürfen zur Ermittlung von Inhalt und Umfang des Rechts nur herangezogen werden, soweit sie für jedermann ohne weiteres erkennbar sind (BGH WM 1958, 759). - BGH, 22.09.1958 - III ZR 138/57
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