Rechtsprechung
| BGH, 10.10.1966 - II ZR 290/63 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Geldanlage durch Anlegung von Sperrmarkguthaben eines Ausländers bei einer Privatbank und Gewährung entsprechender Darlehen an Inländer nach deren Benennung durch die Einleger - Rechtswirksame allgemeine Sicherungsabrede als ursächlicher Zusammenhang einer Bereicherung ...
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- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- WM 1966, 1246
- DB 1966, 1965
Wird zitiert von ... (6) Zitiert selbst (2)
- BGH, 25.06.1956 - II ZR 270/54
Verfügungsberechtigung über Bankkonto
Auszug aus BGH, 10.10.1966 - II ZR 290/63
Unter Berücksichtigung der besonderen Umstände des Einzelfalles ist zu prüfen, wer nach dem erkennbaren Willen des die Einzahlung Bewirkenden Gläubiger der Bank werden sollte (BGHZ 21, 148, 150) [BGH 25.06.1956 - II ZR 270/54]. - BGH, 06.04.1956 - I ZR 159/54
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 10.10.1966 - II ZR 290/63
Der Gesetzesverstoß nach Art. 1 MilRegG Nr. 53, das unbedenklich auf die unter seiner Geltung entstandenen Sachverhalte anzuwenden ist (vgl. BGHZ 11, 36; BGH BB 1956, 639; 1957, 241),wäre nur dann geheilt, wenn die Genehmigungen ergäben, daß das Geschäft nach seinem gesamten devisenrechtlich bedeutsamen Inhalt und damit auch die Haftung des Sperrmarkguthabens des Klägers für den Kredit Ba. genehmigt worden wäre.
- BGH, 18.10.1994 - XI ZR 237/93
Zulässigkeit einer Kontensperre
Aus wessen Mitteln die eingezahlten Gelder stammten, ist demgegenüber ebenso unerheblich (…BGHZ 21 aaO.; BGH, Urteil vom 10. Oktober 1966 - II ZR 290/63 = WM 1966, 1246, 1248;… Urteil vom 9. Februar 1972 aaO.) wie der Umstand, daß auf dem Konto Geldbeträge verbucht wurden, die steuerlich möglicherweise einem Dritten - dem Bevollmächtigten - zuzuordnen sind. - BFH, 24.04.1990 - VIII R 170/83
Eigene Einkünfte aus geschenktem Sparguthaben bezieht minderjähriges Kind, in …
Nach der Rechtsprechung der Zivilgerichte kommt es für die Frage, wer bei Abschluß eines Sparvertrages zugunsten Dritter Inhaber der Guthabenforderung wird, allein auf den für die Bank erkennbaren Willen dessen an, der den Sparvertrag zugunsten Dritter mit der Bank abschließt und die Einzahlung leistet (vgl. Urteile des Bundesgerichtshofs - BGH - vom 20. November 1958 VII ZR 4/58, BGHZ 28, 368; vom 22./23. Juni 1965 III ZR 251/63, Wertpapier-Mitteilungen/Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht - WM - 1965, 897; vom 10. Oktober 1966 II ZR 290/63, WM 1966, 1246; vom 9. November 1966 VIII ZR 73/64, BGHZ 46, 198; vom 9. Februar 1972 VIII ZR 128/70, WM 1972, 383; im gleichen Sinn BFH-Urteile in BFHE 120, 391, BStBl II 1977, 205;… vom 1. Juli 1987 I R 284-286/83, BFH/NV 1988, 12). - BGH, 08.02.1971 - II ZR 270/67
Anforderungen für die Haftung eines Sperrmarkguthabens - Voraussetzungen für die …
Wegen des Sachverhalts wird auf das Urteil des erkennenden Senats vom 10. Oktober 1966 - II ZR 290/63 -, abgedruckt WM 1966, 1246, Bezug genommen.Das Urteil des erkennenden Senats vom 10. Oktober 1966 (WM 1966, 1246) hat angenommen, daß eine nachträgliche devisenrechtliche Genehmigung für ein Darlehensgeschäft unter Haftung des vom Kläger erworbenen Sperrmarkguthabens auch für den Kredit Ba. durch eine sog. allgemeine Sicherungsabrede nicht dargetan sei, so daß im Falle des Nachweises der von der Beklagten behaupteten Abrede das Geschäft nicht wirksam und die Klage nach §§ 134, 817 Satz 2 BGB abzuweisen sei.
Es handelt sich auch bei der Anlegung eines Guthabens nicht, wie die Revision meint, um eine Leistung zu nur vorübergehendem Zweck, die ihrer Natur nach wieder zurückzugewähren ist und deshalb nicht unter § 817 Satz 2 BGB fällt (vgl. BGHZ 19, 205 [BGH 02.12.1955 - I ZR 46/54]), sondern um eine von vornherein für gesetzwidrige Zwecke bestimmte Leistung, die hierfür der Bank zur Verfügung gestellt wird (vgl. BGH WM 1966, 1246).
- BFH, 03.11.1976 - VIII R 137/74
Einkommensteuerrechtliche Zurechnung der von den Eltern im Namen ihrer …
Nach der Rechtsprechung der Zivilgerichte kommt es für die Frage, wer bei Abschluß eines Sparvertrages zugunsten eines Dritten Inhaber der Guthabenforderung wird, allein auf den für die Bank erkennbaren Willen dessen an, der den Sparvertrag zugunsten des Dritten mit der Bank abschließt und die Einzahlung leistet (vgl. Urteile des BGH vom 9. Februar 1972 VIII ZR 128/70, Wertpapier-Mitteilungen 1972 S. 383 - WM 1972, 383 - vom 29. April 1970 VIII ZR 49/69, Lindenmaier-Möhring, Nachschlagewerk des Bundesgerichtshofs, § 328 BGB Nr. 42; vom 9. November 1966 VIII ZR 73/64, BGHZ 46, 198; vom 10. Oktober 1966 II ZR 290/63, WM 1966, 1246; vom 22./23. Juni 1965 III ZR 251/63, WM 1965, 897; vom 20. November 1958 VII ZR 4/58, BGHZ 28, 368 [BGH 20.11.1958 - VII ZR 4/58] , und vom 25. Juni 1956 II ZR 270/54, BGHZ 21, 148 [BGH 25.06.1956 - II ZR 270/54] ; vgl. auch Canaris, Neue Juristische Wochenschrift 1973 S. 825). - BGH, 26.09.1985 - III ZR 171/84
Bestimmung des Gläubigers einer Bank - Erforderlichkeit der Gegenseitigkeit von …
Das Berufungsgericht hat nicht verkannt, daß es für die Frage, wer der Bank gegenüber berechtigter Kontoinhaber ist, darauf ankommt, wer unter Berücksichtigung der besonderen Umstände des Einzelfalles nach dem erkennbaren Parteiwillen Gläubiger der Bank sein soll (vgl. BGHZ 21, 148, 150 [BGH 25.06.1956 - II ZR 270/54] ; BGH, Urteile vom 4. Februar 1963 - II ZR 133/61 = WM 1963, 455, 456, vom 10. Oktober 1966 - II ZR 290/63 = WM 1966, 1246, 1248 und vom 25. Juni 1973 - II ZR 104/71 = WM 1973, 894, 895; Canaris NJW 1973, 825 ff. [BGH 31.01.1973 - IV ZR 61/71] m.w.Nachw.). - FG Niedersachsen, 05.03.1997 - IX 325/92
Anrechnung von Einnahmen aus Kapitalvermögen; Auskunftsersuchen des Finanzamtes …
Rn. 34 Nach der Rechtsprechung der Zivilgerichte kommt es für die Frage, wer bei Abschluss eines Sparvertrages zugunsten Dritter Inhaber der Guthabenforderung wird, allein auf den für die Bank erkennbaren Willen dessen an, der den Sparvertrag zugunsten Dritter mit der Bank abschließt und die Einzahlung leistet (vgl. Urteile des Bundesgerichtshofs - BGH - vom 20. November 1958 VII ZR 4/58, BGHZ 28, 368; vom 22./23. Juni 1965 III ZR 251/63, Wertpapier-Mitteilungen/Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht - WM - 1965, 897; vom 10. Oktober 1966 II ZR 290/63, WM 1966, 1246; vom 9. November 1966 VIII ZR 73/64, BGHZ 46, 198; vom 9. Februar 1972 VIII ZR 128/70, WM 1972, 383; im gleichen Sinn BFH-Urteile vom 3. November 1976 VIII R 137/74, BFHE 120, 391, BStBl II 1977, 205;… vom 1. Juli 1987 IR 284 - 286/83, BFH/NV 1988, 12).
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