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| BGH, 09.11.1966 - V ZR 16/65 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Inhaberschaft an einem Erbbaurecht an einem einer Stadt gehörigen Grundstück - Entgegenstehen von Vorschriften nach dem Wohnraumbewirtschaftungsgesetz (WBewG) gegenüber einem Beseitigungsanspruch
Verfahrensgang
- BGH, 11.01.1966 - V ZR 16/65
- BGH, 09.11.1966 - V ZR 16/65
Papierfundstellen
- WM 1966, 1303
- DB 1967, 80
Wird zitiert von ... (4) Zitiert selbst (8)
- BGH, 11.05.1953 - IV ZR 170/52
Grobe Fahrlässigkeit (§ 932 BGB)
Auszug aus BGH, 09.11.1966 - V ZR 16/65
Aber die Abgrenzung selbst unterliegt nur einer beschränkten revisionsgerichtlichen Nachprüfung, wie das auch für jede andere Tatsachenfeststellung und Würdigung gilt (BGHZ 10, 14, 16 f [BGH 11.05.1953 - IV ZR 170/52]; Urteile vom 23. Mai 1956, IV ZR 34/56, WM 1956, 884, vom 2. Dezember 1958, VIII ZR 212/57, WM 1959, 138, und vom 13. Oktober 1965, VIII ZR 152/63, WM 1965, 1112). - BGH, 09.01.1963 - V ZR 125/61
Überbau bei Grunddienstbarkeiten
Auszug aus BGH, 09.11.1966 - V ZR 16/65
Bei Grenzüberschreitungen im Sinne von § 912 BGB obliegt es dem Bauenden, diejenigen Umstände darzutun, aus denen sich seine Schuldlosigkeit oder ein geringerer Verschuldensgrad als grobe Fahrlässigkeit ergibt (RGZ 47, 114, 117; BGH 39, 5, 14). - BGH, 23.05.1956 - IV ZR 34/56
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 09.11.1966 - V ZR 16/65
Aber die Abgrenzung selbst unterliegt nur einer beschränkten revisionsgerichtlichen Nachprüfung, wie das auch für jede andere Tatsachenfeststellung und Würdigung gilt (BGHZ 10, 14, 16 f [BGH 11.05.1953 - IV ZR 170/52]; Urteile vom 23. Mai 1956, IV ZR 34/56, WM 1956, 884, vom 2. Dezember 1958, VIII ZR 212/57, WM 1959, 138, und vom 13. Oktober 1965, VIII ZR 152/63, WM 1965, 1112).
- BGH, 02.12.1958 - VIII ZR 212/57
Auszug aus BGH, 09.11.1966 - V ZR 16/65
Aber die Abgrenzung selbst unterliegt nur einer beschränkten revisionsgerichtlichen Nachprüfung, wie das auch für jede andere Tatsachenfeststellung und Würdigung gilt (BGHZ 10, 14, 16 f [BGH 11.05.1953 - IV ZR 170/52]; Urteile vom 23. Mai 1956, IV ZR 34/56, WM 1956, 884, vom 2. Dezember 1958, VIII ZR 212/57, WM 1959, 138, und vom 13. Oktober 1965, VIII ZR 152/63, WM 1965, 1112). - BGH, 24.09.1958 - V ZR 59/57
Streitbefangenheit (§ 265 ZPO)
Auszug aus BGH, 09.11.1966 - V ZR 16/65
Daß dem Beseitigungsanspruch weder der § 22 Abs. 1 des Wohnraumbewirtschaftungsgesetzes entgegensteht (…vgl. daselbst § 3 Buchst. a, sowie Kommentar von Fellner/Fischer 3. Aufl. § 22 Anm. 2 a) noch der § 1 der Verordnung über den Abbruch von Gebäuden (BGHZ 28, 153, 159) [BGH 24.09.1958 - V ZR 59/57], hat das angefochtene Urteil zutreffend ausgeführt. - BGH, 13.10.1965 - VIII ZR 152/63
Rechtliche Einordnung von Mietkaufverträgen - Eigentumserwerb an Mietkaufobjekten …
Auszug aus BGH, 09.11.1966 - V ZR 16/65
Aber die Abgrenzung selbst unterliegt nur einer beschränkten revisionsgerichtlichen Nachprüfung, wie das auch für jede andere Tatsachenfeststellung und Würdigung gilt (BGHZ 10, 14, 16 f [BGH 11.05.1953 - IV ZR 170/52]; Urteile vom 23. Mai 1956, IV ZR 34/56, WM 1956, 884, vom 2. Dezember 1958, VIII ZR 212/57, WM 1959, 138, und vom 13. Oktober 1965, VIII ZR 152/63, WM 1965, 1112). - RG, 16.02.1931 - IV 421/30
Kann der Eigentümer die Beseitigung eines auf seinem Grundstück mit seiner …
Auszug aus BGH, 09.11.1966 - V ZR 16/65
Wenn die Revision in der mündlichen Verhandlung den Standpunkt vertreten hat, die Erklärung der damaligen Berechtigten stelle eine tatsächliche Einwilligung in den Überbau dar, durch die eine Duldungspflicht begründet worden sei (unter Bezugnahme auf RGZ 131, 335 f; 133, 293, 296), so wird hierbei zunächst übersehen, daß zu jenem Zeitpunkt das Haus der Beklagten bereits fertiggestellt war. - RG, 21.09.1931 - VI 51/31
Wie gestaltet sich der Anspruch aus ungerechtfertigter Bereicherung, wenn zwei …
Auszug aus BGH, 09.11.1966 - V ZR 16/65
Wenn die Revision in der mündlichen Verhandlung den Standpunkt vertreten hat, die Erklärung der damaligen Berechtigten stelle eine tatsächliche Einwilligung in den Überbau dar, durch die eine Duldungspflicht begründet worden sei (unter Bezugnahme auf RGZ 131, 335 f; 133, 293, 296), so wird hierbei zunächst übersehen, daß zu jenem Zeitpunkt das Haus der Beklagten bereits fertiggestellt war.
- BGH, 16.03.1979 - V ZR 38/75
Überbau von Fundamenten, Mauer und Dach der Autohalle - Die widerspruchslose …
Diese Bewertung unterliegt nur beschränkter revisionsgerichtlicher Nachprüfung (vgl. Senatsurteil vom 9. November 1966 - V ZR 16/65 - WM 1966, 1303, 1304).Diese Darlegungen verkennen, daß das Gesetz für die Frage, ob den Überbauenden ein Verschulden trifft, auf den Zeitpunkt der Grenzüberschreitung abstellt (Senatsurteil vom 9. November 1966 - V ZR 16/65 = WM 1966, 1303;… Martin Wolff, Der Bau auf fremdem Boden, insbesondere der Grenzüberbau, 1900, S. 115).
- BGH, 22.12.1967 - V ZR 150/64
Beseitigung eines Dachgesimses - Beeinträchtigung eines Grundstücks
Das Ergebnis kann jedoch, wie jede andere Tatsachenfeststellung und Würdigung, in der Revisionsinstanz daraufhin geprüft werden, ob das Berufungsgericht die richtigen Grundbegriffe angewandt und alle entscheidungserheblichen Umstände berücksichtigt hat (Urteil des erkennenden Senats vom 9. November 1966, V ZR 16/65, WM 1966, 1303, 1304, mit Nachweisen).Bei Grenzüberschreitungen gemäß § 912 BGB obliegt es dem Bauenden, sein Verhalten zu rechtfertigen und zu diesem Zweck diejenigen Tatumstände zu behaupten und im Bestreitensfalle zu beweisen, aus denen sich seine Schuldlosigkeit oder ein geringerer Verschuldensgrad als grobe Fahrlässigkeit ergibt (RGZ 47, 114, 117; BGHZ 39, 5, 14 [BGH 09.01.1963 - V ZR 125/61]; BGH WM 1966, 1303, 1304); daß der Beklagte diesem Erfordernis genügt hat, ergibt sich aus dem Berufungsurteil nicht.
- BGH, 10.12.1976 - V ZR 235/75 lediglich beschränkt auf Verstöße gegen anerkannte Bewertungsmaßstäbe nachzuprüfen hat (vgl. hierzu BGH, WM 1966, 1303 [1304]).
- BGH, 18.12.1970 - V ZR 73/68
Ansprüche auf Grund einer Eigentumsbeeinträchtigung durch einen über die Grenze …
Dort sind die Voraussetzungen, unter denen jemand die Benutzung seines Grund und Bodens durch ein vom Nachbargrundstück her teilweise über die Grenze geschobenes Gebäude gleichwohl hinnehmen muß, genau festgelegt (§ 912 Abs. 1 BGB); wenn sie nicht erfüllt sind, kann er Beseitigung verlangen (§ 1004 BGB; vgl. Urteil des erkennenden Senats vom 9. November 1966, V ZR 16/65, WM 1966, 1303).
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