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Rechtsprechung
   BGH, 03.03.1971 - VIII ZR 194/69   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1971,8482
BGH, 03.03.1971 - VIII ZR 194/69 (https://dejure.org/1971,8482)
BGH, Entscheidung vom 03.03.1971 - VIII ZR 194/69 (https://dejure.org/1971,8482)
BGH, Entscheidung vom 03. März 1971 - VIII ZR 194/69 (https://dejure.org/1971,8482)
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Volltextveröffentlichungen (3)

Papierfundstellen

  • WM 1971, 722
 
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Wird zitiert von ... (6)Zitiert selbst (5)

  • BGH, 09.02.1960 - VIII ZR 53/59
    Auszug aus BGH, 03.03.1971 - VIII ZR 194/69
    Die Wirksamkeit solcher Bestimmungen hat der erkennende Senat wiederholt anerkannt, weil der Verkäufer grundsätzlich ein schutzwürdiges Interesse daran hat, sich durch Ausschluß der Aufrechnungsbefugnis und des Zurückbehaltungsrechts dagegen zu sichern, daß ihm der Kaufpreis für eine erbrachte Leistung vorenthalten wird (vgl. Urteile vom 26. November 1957 - VIII ZR 314/56 - LM BGB § 476 Nr. 4; vom 9. Februar 1960 - VIII ZR 53/59 - LM Allgemeine Geschäftsbedingungen Nr. 10 = BGHWarn 1959/60 Nr. 327; vom 9. Mai 1966 - VIII ZR 8/64 - LM BGB § 387 Nr. 42 = BGHWarn 1966 Nr. 112 = WM 1966, 734).

    Dem Ausschluß des Aufrechnungs- und Zurückbehaltungsrechts ist in der Rechtsprechung allerdings die Anerkennung versagt worden, wenn der Käufer in einer gegen Treu und Glauben verstoßenden Weise rechtlos gestellt wird, so wenn die Gegenforderung entscheidungsreif und begründet ist (Urteil vom 9. Februar 1960, a.a.O.), wenn durch weitere Bestimmungen die Gewährleistungsansprüche weitgehend beschnitten sind (BGHZ 48, 264, 269 ff für einen Werklieferungsvertrag) oder wenn der Gegenanspruch aus vorsätzlicher Vertragsverletzung hergeleitet wird (…Urteil vom 9. Mai 1966, a.a.O.).

  • BGH, 09.05.1966 - VIII ZR 8/64

    Einbeziehung Allgemeiner Geschäftsbedingungen (AGBs) in einen Vertrag - Anspruch …

    Auszug aus BGH, 03.03.1971 - VIII ZR 194/69
    Die Wirksamkeit solcher Bestimmungen hat der erkennende Senat wiederholt anerkannt, weil der Verkäufer grundsätzlich ein schutzwürdiges Interesse daran hat, sich durch Ausschluß der Aufrechnungsbefugnis und des Zurückbehaltungsrechts dagegen zu sichern, daß ihm der Kaufpreis für eine erbrachte Leistung vorenthalten wird (vgl. Urteile vom 26. November 1957 - VIII ZR 314/56 - LM BGB § 476 Nr. 4; vom 9. Februar 1960 - VIII ZR 53/59 - LM Allgemeine Geschäftsbedingungen Nr. 10 = BGHWarn 1959/60 Nr. 327; vom 9. Mai 1966 - VIII ZR 8/64 - LM BGB § 387 Nr. 42 = BGHWarn 1966 Nr. 112 = WM 1966, 734).

    Dem Ausschluß des Aufrechnungs- und Zurückbehaltungsrechts ist in der Rechtsprechung allerdings die Anerkennung versagt worden, wenn der Käufer in einer gegen Treu und Glauben verstoßenden Weise rechtlos gestellt wird, so wenn die Gegenforderung entscheidungsreif und begründet ist (…Urteil vom 9. Februar 1960, a.a.O.), wenn durch weitere Bestimmungen die Gewährleistungsansprüche weitgehend beschnitten sind (BGHZ 48, 264, 269 ff für einen Werklieferungsvertrag) oder wenn der Gegenanspruch aus vorsätzlicher Vertragsverletzung hergeleitet wird (Urteil vom 9. Mai 1966, a.a.O.).

  • BGH, 18.09.1967 - VII ZR 52/65

    Pflicht zur Nachbesserung vor vollständiger Erfüllung der Zahlungspflicht

    Auszug aus BGH, 03.03.1971 - VIII ZR 194/69
    Dem Ausschluß des Aufrechnungs- und Zurückbehaltungsrechts ist in der Rechtsprechung allerdings die Anerkennung versagt worden, wenn der Käufer in einer gegen Treu und Glauben verstoßenden Weise rechtlos gestellt wird, so wenn die Gegenforderung entscheidungsreif und begründet ist (…Urteil vom 9. Februar 1960, a.a.O.), wenn durch weitere Bestimmungen die Gewährleistungsansprüche weitgehend beschnitten sind (BGHZ 48, 264, 269 ff für einen Werklieferungsvertrag) oder wenn der Gegenanspruch aus vorsätzlicher Vertragsverletzung hergeleitet wird (…Urteil vom 9. Mai 1966, a.a.O.).
  • BGH, 14.02.1968 - VIII ZR 220/65

    Vereinbarung Allgemeiner Geschäftsbedingungen (AGBs) - Kauf eines gebrauchten …

    Auszug aus BGH, 03.03.1971 - VIII ZR 194/69
    Etwa verbleibende Zweifel muß der Vertragsgegner gegen sich gelten lassen, der die allgemeinen Geschäftsbedingungen ausgearbeitet und verwendet hat (ständige Rechtsprechung, vgl. Urteil des erkennenden Senats vom 14. Februar 1968 - VIII ZR 220/65 = LM BGB § 455 Nr. 20 a BGHWarn 1968 Nr. 42).
  • BGH, 26.11.1957 - VIII ZR 314/56
    Auszug aus BGH, 03.03.1971 - VIII ZR 194/69
    Die Wirksamkeit solcher Bestimmungen hat der erkennende Senat wiederholt anerkannt, weil der Verkäufer grundsätzlich ein schutzwürdiges Interesse daran hat, sich durch Ausschluß der Aufrechnungsbefugnis und des Zurückbehaltungsrechts dagegen zu sichern, daß ihm der Kaufpreis für eine erbrachte Leistung vorenthalten wird (vgl. Urteile vom 26. November 1957 - VIII ZR 314/56 - LM BGB § 476 Nr. 4; vom 9. Februar 1960 - VIII ZR 53/59 - LM Allgemeine Geschäftsbedingungen Nr. 10 = BGHWarn 1959/60 Nr. 327; vom 9. Mai 1966 - VIII ZR 8/64 - LM BGB § 387 Nr. 42 = BGHWarn 1966 Nr. 112 = WM 1966, 734).
  • BGH, 02.06.1976 - VIII ZR 267/74

    Kenntnis einer Vorausabtretung bei § 406 BGB

    Es kann offen bleiben, ob das in den Allgemeinen Verkaufs- und Lieferungsbedingungen der MVG enthaltene Aufrechnungsverbot einer Aufrechnung gegen die Klagforderung entgegenstünde, obwohl die Gegenforderungen der Beklagten zu 1) entscheidungsreif und begründet sind (vgl. Senatsurteil vom 3. März 1971 - VIII ZR 194/69 = WM 1971, 722).
  • BGH, 02.12.1974 - II ZR 132/73

    Aufrechnungsverbot in AGB im Konkursfall

    Wenn und solange der Begünstigte leistungsfähig ist, ist nicht nur sein Interesse an der Durchsetzung eines Aufrechnungsverbots (mit Einschränkungen - vgl. BGH, Urt. v. 3.3.1971 - VIII ZR 194/69, WM 1971, 722) grundsätzlich als berechtigt anzuerkennen; solche Verbote belasten im allgemeinen auch den Vertragspartner nicht unzumutbar, weil hierdurch die Realisierbarkeit und damit der Wert seiner etwaigen Gegenforderungen nicht nachhaltig beeinträchtigt werden.
  • BGH, 16.05.1974 - VII ZR 214/72

    Formularmäßige Beschränkungen der werkvertraglichen Mängelhaftung

    Solche Klauseln werden von der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs grundsätzlich nicht beanstandet (vgl. etwa BGH NJV 1958, 419 Nr. 4; 1960, 859 Nr. 1; 1966, 1452 Nr. 2; 1970, 29, 30; Urteile vom 3. März 1971 - VII ZR 194/69 - = WM 1971, 722 und vom 15. März 1972 - VIII ZR 12/71 - = WM 1972, 685).
  • BGH, 26.01.1973 - V ZR 47/71

    Grundschuldverpfändung

    Es ist der typische Sinn der Bedingungen zu ermitteln (BGHZ 33, 216, 218; LM BGB § 455 Nr. 20; § 157 (Gf) Nr. 5; WM 1971, 722 = BB 1971, 802).
  • BGH, 25.11.1971 - VII ZR 82/70

    Allgemeine Lieferungsbedingungen: Freizeichnungsklauseln; Eigentumsverletzung bei …

    Zweifel gehen zu Lasten der Partei, die die Bedingungen aufgestellt hat (BGH aaO und WM 1971, 722; 1969, 289; NJW 1968, 885; BGHZ 47, 207, 216).
  • BGH, 29.11.1971 - V ZR 136/69

    Auslegung der allgemeinen Geschäftsbedingungen einer Bank - Voraussetzungen für …

    Mit Recht weist die Revisionsbeantwortung darauf hin, daß dieser Schutzzweck hier nicht zutrifft, weil die Gegenforderung nach Grund und Höhe festgestellt ist (vgl. BGH Urteile vom 9. Februar 1960 - VIII ZR 53/59, LM AGB Nr. 10, und vom 3. März 1971 - VIII ZR 194/69, WM 1971, 722, 723).
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