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Rechtsprechung
   BGH, 30.10.1973 - VI ZR 27/71   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1973,2489
BGH, 30.10.1973 - VI ZR 27/71 (https://dejure.org/1973,2489)
BGH, Entscheidung vom 30.10.1973 - VI ZR 27/71 (https://dejure.org/1973,2489)
BGH, Entscheidung vom 30. Oktober 1973 - VI ZR 27/71 (https://dejure.org/1973,2489)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Übertragung eines Betriebes mit dem einzigen Zweck der Erfüllung von Verbindlichkeiten auszuweichen - Abschließender Charakter der Bestimmungen des Anfechtungsgesetzes - Nichtzahlung des vereinbarten Kaufpreises trotz Kenntnis von der schlechten wirtschaftlichen ...

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • MDR 1974, 300
  • WM 1974, 99
  • DB 1974, 282
 
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Wird zitiert von ... (5)Zitiert selbst (6)

  • BGH, 02.12.1969 - VI ZR 259/67

    Klage auf Schadensersatz wegen Beihilfe zur Unterhaltsentziehung - Vornahme einer …

    Auszug aus BGH, 30.10.1973 - VI ZR 27/71
    Indessen kann eine nach den Vorschriften des Anfechtungsgesetzes anfechtbare Rechtshandlung zugleich die Voraussetzungen einer unerlaubten Handlung erfüllen, wenn über den bloßen Anfechtungstatbestand hinaus Umstände vorliegen, die der Verhaltensweise der Beteiligten den Stempel der Sittenwidrigkeit aufdrücken (BGH Urteil vom 3. Februar 1954 - VI ZR 40/53 = LM BGB § 826 [Ge] Nr. 2 = NJW 1954, 600; Urteil vom 2. Dezember 1969 - VI ZR 259/67 - FamRZ 1970, 188, 189 f.).

    Seine Annahme, hierin liege eine von der Beklagten mitgewollte und mitverursachte Schädigung der Klägerin, die das Anstandsgefühl aller billig und gerecht Denkenden verletzt und sich daher als Verstoß gegen die guten Sitten im Sinne des § 826 BGB darstellt, ist rechtlich nicht zu beanstanden (vgl. BGH Urt.v. 2. Dezember 1969 - VI ZR 259/67 - FamRZ 1970, 188; Urt.v. 3. Februar 1954 - VI ZR 40/53 = LM BGB § 826 [Ge] Nr. 2 = NJW 1954, 600; Urt.v. 24. März 1964 - VI ZR 244/62 - VersR 1964, 642 = FamRZ 1964, 360).

  • BGH, 03.02.1954 - VI ZR 40/53

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 30.10.1973 - VI ZR 27/71
    Indessen kann eine nach den Vorschriften des Anfechtungsgesetzes anfechtbare Rechtshandlung zugleich die Voraussetzungen einer unerlaubten Handlung erfüllen, wenn über den bloßen Anfechtungstatbestand hinaus Umstände vorliegen, die der Verhaltensweise der Beteiligten den Stempel der Sittenwidrigkeit aufdrücken (BGH Urteil vom 3. Februar 1954 - VI ZR 40/53 = LM BGB § 826 [Ge] Nr. 2 = NJW 1954, 600; Urteil vom 2. Dezember 1969 - VI ZR 259/67 - FamRZ 1970, 188, 189 f.).

    Seine Annahme, hierin liege eine von der Beklagten mitgewollte und mitverursachte Schädigung der Klägerin, die das Anstandsgefühl aller billig und gerecht Denkenden verletzt und sich daher als Verstoß gegen die guten Sitten im Sinne des § 826 BGB darstellt, ist rechtlich nicht zu beanstanden (vgl. BGH Urt.v. 2. Dezember 1969 - VI ZR 259/67 - FamRZ 1970, 188; Urt.v. 3. Februar 1954 - VI ZR 40/53 = LM BGB § 826 [Ge] Nr. 2 = NJW 1954, 600; Urt.v. 24. März 1964 - VI ZR 244/62 - VersR 1964, 642 = FamRZ 1964, 360).

  • BGH, 18.06.1962 - VII ZR 237/60
    Auszug aus BGH, 30.10.1973 - VI ZR 27/71
    Hierbei bedarf es stets der Prüfung sämtlicher Umstände des Einzelfalles (BGH Urt. v. 18. Juni 1962 - VII ZR 237/60 = WM 1962, 935).
  • BGH, 27.11.1963 - VIII ZR 278/62

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 30.10.1973 - VI ZR 27/71
    Allerdings ist das Streben eines Gläubigers nach Erlangung einer Sicherheit bei sich abzeichnenden finanziellen Schwierigkeiten seines Schuldners nicht ohne weiteres als sittenwidrig im Sinne des § 826 BGB anzusehen, selbst wenn der Gläubiger auf die Sicherung keinen Anspruch haben und er sich einer möglichen Schädigung eines anderen Gläubigers billigend bewußt sein sollte (BGH Urt.v. 9. Februar 1955 - VI ZR 244/53 = NJW 1955, 586; Urt.v. 27. November 1963 - VIII ZR 278/62 = WM 1964, 114, 116;… Soergel/Knopp BGB 10. Aufl. § 826, Nr. 156).
  • BGH, 24.03.1964 - VI ZR 244/62

    Haftung auf Schadensersatz wegen Vereitelung von Unterhaltsansprüchen eines …

    Auszug aus BGH, 30.10.1973 - VI ZR 27/71
    Seine Annahme, hierin liege eine von der Beklagten mitgewollte und mitverursachte Schädigung der Klägerin, die das Anstandsgefühl aller billig und gerecht Denkenden verletzt und sich daher als Verstoß gegen die guten Sitten im Sinne des § 826 BGB darstellt, ist rechtlich nicht zu beanstanden (vgl. BGH Urt.v. 2. Dezember 1969 - VI ZR 259/67 - FamRZ 1970, 188; Urt.v. 3. Februar 1954 - VI ZR 40/53 = LM BGB § 826 [Ge] Nr. 2 = NJW 1954, 600; Urt.v. 24. März 1964 - VI ZR 244/62 - VersR 1964, 642 = FamRZ 1964, 360).
  • BGH, 09.02.1955 - VI ZR 244/53
    Auszug aus BGH, 30.10.1973 - VI ZR 27/71
    Allerdings ist das Streben eines Gläubigers nach Erlangung einer Sicherheit bei sich abzeichnenden finanziellen Schwierigkeiten seines Schuldners nicht ohne weiteres als sittenwidrig im Sinne des § 826 BGB anzusehen, selbst wenn der Gläubiger auf die Sicherung keinen Anspruch haben und er sich einer möglichen Schädigung eines anderen Gläubigers billigend bewußt sein sollte (BGH Urt.v. 9. Februar 1955 - VI ZR 244/53 = NJW 1955, 586; Urt.v. 27. November 1963 - VIII ZR 278/62 = WM 1964, 114, 116;… Soergel/Knopp BGB 10. Aufl. § 826, Nr. 156).
  • BGH, 13.07.1995 - IX ZR 81/94

    Rechtsfolgen der Anfechtbarkeit eines Wohnungsrechts

    Allerdings liegt eine sittenwidrige Schädigung regelmäßig dann vor, wenn ein Schuldner planmäßig mit eingeweihten Helfern zusammenarbeitet, um sein wesentliches pfändbares Vermögen vor dem Zugriff von Gläubigern zu retten (RGZ 74, 224, 229 f; HRR 1928 Nr. 907;… BGH, Urt. v. 3. Februar 1954 - VI ZR 40/53, LM § 826 (Ge) BGB Nr. 2; v. 2. Dezember 1969 - VI ZR 259/67, FamRZ 1970, 188, 190; v. 30. Oktober 1973 - VI ZR 27/71, WM 1974, 99, 100 f; vgl. auch RG WarnR 1920 Nr. 103 S. 132 f) .
  • OLG Düsseldorf, 20.05.2014 - 12 U 96/12

    Rechtsfolgen der Anordnung der Nachtragsverteilung in einem beendeten früheren …

    Dies hat der Bundesgerichtshof etwa angenommen, wenn ein Gläubiger im gewollten und bewussten Zusammenwirken mit dem Schuldner Gegenstände des Schuldnervermögens dem Vollstreckungszugriff eines anderen Gläubigers zu dem Zweck entzieht, sie wirtschaftlich dem Schuldner zu erhalten (BGH, Urt. v. 30.10.1973 - VI ZR 27/71, zit. nach juris) oder wenn ein Schuldner planmäßig mit eingeweihten Helfern zusammenarbeitet, um sein wesentliches pfändbares Vermögen vor dem Zugriff von Gläubigern zu retten (…BGH, Urt. v. 13.07.1995 - IX ZR 81/94, zit. nach juris Rn. 57).
  • OLG Düsseldorf, 21.08.2001 - 4 U 29/01

    Schadensersatz wegen sittenwidriger Vollstreckungsvereitelung

    Der Senat hat nämlich aufgrund der Gesamtumstände die Überzeugung gewonnen, dass die Beklagte in kollusivem Zusammenwirken mit ihrem Ehemann dessen Vermögen dem Zugriff der Gläubiger und damit auch dem Zugriff des Klägers entzogen und sich deshalb gem. § 826 BGB ersatzpflichtig gemacht hat (vgl. BGH WM 1995, 1735/1741 sowie WM 1996, 1245/1246 und Betrieb 1974, 282/283;… RGRK/Steffen, 12. Aufl., § 826 BGB Rn. 89).
  • OLG Frankfurt, 23.11.2001 - 25 U 29/01

    Haftung des Sequesters

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  • BGH, 23.04.1991 - VI ZR 281/90

    Kollusives Zusammenwirken von Prozessparteien zur Benachteiligung eines Dritten …

    Entgegen der Auffassung der Revision ist § 826 BGB ungeachtet der Regelungen des Anfechtungsgesetzes wie auch derjenigen des § 419 BGB anwendbar (vgl. Senatsurteile vom 8. Mai 1962 - VI ZR 105/61 - WM 1962, 906, 909; vom 2. Dezember 1969 - VI ZR 259/67 - WM 1970, 404 und vom 30. Oktober 1973 - VI ZR 27/71 - LM BGB § 826 (Gd) Nr. 29 m.w.N.; BGH Urteile vom 12. November 1953 - IV ZR 123/53 - BB 1954, 172 und vom 16. Februar 1972 - VIII ZR 189/70 - NJW 1972, 719, 720 f.).
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