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Rechtsprechung
   BGH, 05.02.1981 - III ZR 119/79   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1981,844
BGH, 05.02.1981 - III ZR 119/79 (https://dejure.org/1981,844)
BGH, Entscheidung vom 05.02.1981 - III ZR 119/79 (https://dejure.org/1981,844)
BGH, Entscheidung vom 05. Februar 1981 - III ZR 119/79 (https://dejure.org/1981,844)
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Volltextveröffentlichungen (5)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Baurecht - Außenbereich - Zulassung von Vorhaben

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 1981, 982 (Ls.)
  • MDR 1981, 652
  • WM 1981, 442
  • DB 1981, 1085
  • BauR 1981, 357
 
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Wird zitiert von ... (3)Zitiert selbst (11)

  • BGH, 29.09.1975 - III ZR 40/73

    Amtspflichten der Gemeinde bei Erteilung bzw. Versagung des Einvernehmens

    Auszug aus BGH, 05.02.1981 - III ZR 119/79
    Aus dem Urteil des Bundesgerichtshofs in BGHZ 65, 182 lasse sich nichts gegen diese Meinung herleiten.

    Sie darf sich nicht über die Willensäußerung der Straßenbauverwaltung hinwegsetzen; doch handelt es sich lediglich um einen verwaltungsinternen Mitwirkungsakt der Straßenbaubehörde, der keine unmittelbaren Wirkungen nach außen entfaltet (vgl. BVerwG, NJW 1963, 2088 zu § 9 Abs. 2 FStrG ; BGHZ 65, 182, 185 zu § 36 BBauG).

    Ob, wie die Revision unter Hinweis auf BGHZ 65, 182, 189 meint, die Gemeinde als Entschädigungspflichtige in Betracht kommt, bedarf keiner Entscheidung.

  • BGH, 07.02.1980 - III ZR 44/78
    Auszug aus BGH, 05.02.1981 - III ZR 119/79
    Die Vorschrift des § 22 LStrG ist dem materiellen Baurecht zuzurechnen, sie beschränkt den Inhalt des Eigentums der an Landesstraßen angrenzenden Grundstücke (Art. 14 Abs. 1 Satz 2 GG ; Senatsurteil vom 07. Februar 1980 - III ZR 44/78, WM 1980, 652 zu § 24 BadWürttStrG;… Marschall/Schroeter/Kastner, FStrG , 4. Aufl., § 9 Rdn. 1.3; Becker, Straßenrecht f. Rheinland-Pfalz, LStrG Anm. zu § 22 ; s.a. BGHZ 67, 320).

    Andernfalls sind sie nicht mehr als eine im Rahmen des Art. 14 Abs. 1 Satz 2 GG zulässige Beschränkung des Anliegereigentums zu werten (s. Senatsurteil vom 07. Februar 1980, aaO.).

  • BGH, 26.10.1970 - III ZR 132/67

    Anspruch aus enteignungsgleichem Eingriff wegen der säumigen Bearbeitung eines …

    Auszug aus BGH, 05.02.1981 - III ZR 119/79
    Voraussetzung für einen Entschädigungsanspruch ist, dass sich die Versagung der Bauerlaubnis auf die wirtschaftliche Nutzung des Grundstücks nicht nur unerheblich ausgewirkt hat, da es andernfalls an einem dem Betroffenen abverlangten "Opfer" für die Allgemeinheit fehlt (BGH, WM 1970, 1484).

    Der Senat hat in seinem Urteil vom 26. Oktober 1970 (- III ZR 132/67, WM 1970, 1484), in dem er einen Rechtsanspruch auf Zulassung bei § 35 Abs. 1 BBauG bejaht hat, diese Frage ausdrücklich offen gelassen.

  • BGH, 11.11.1976 - III ZR 114/75

    Bebauungsplan ohne Begründung

    Auszug aus BGH, 05.02.1981 - III ZR 119/79
    Die Vorschrift des § 22 LStrG ist dem materiellen Baurecht zuzurechnen, sie beschränkt den Inhalt des Eigentums der an Landesstraßen angrenzenden Grundstücke (Art. 14 Abs. 1 Satz 2 GG ; Senatsurteil vom 07. Februar 1980 - III ZR 44/78, WM 1980, 652 zu § 24 BadWürttStrG;… Marschall/Schroeter/Kastner, FStrG , 4. Aufl., § 9 Rdn. 1.3; Becker, Straßenrecht f. Rheinland-Pfalz, LStrG Anm. zu § 22 ; s.a. BGHZ 67, 320).
  • BVerwG, 29.04.1964 - I C 30.62

    Außenbereich

    Auszug aus BGH, 05.02.1981 - III ZR 119/79
    Stünden öffentliche Belange dem Vorhaben nicht entgegen, so habe der Baubewerber einen Rechtsanspruch auf Zulassung (BVerwGE 18, 247, 250; s. auch BVerwG, Buchholz 406.11 § 35 Nr. 107).
  • BVerwG, 28.05.1963 - I C 247.58

    Anspruch auf Erteilung der zur Durchführung des Baues erforderlichen …

    Auszug aus BGH, 05.02.1981 - III ZR 119/79
    Sie darf sich nicht über die Willensäußerung der Straßenbauverwaltung hinwegsetzen; doch handelt es sich lediglich um einen verwaltungsinternen Mitwirkungsakt der Straßenbaubehörde, der keine unmittelbaren Wirkungen nach außen entfaltet (vgl. BVerwG, NJW 1963, 2088 zu § 9 Abs. 2 FStrG ; BGHZ 65, 182, 185 zu § 36 BBauG).
  • BGH, 30.04.1953 - III ZR 268/51

    Masseur-Praxis - Bindung der Zivilgerichte an ein rechtskräftiges …

    Auszug aus BGH, 05.02.1981 - III ZR 119/79
    a) Aufgrund des Urteils des Oberverwaltungsgerichts über die Anfechtungsklage des Klägers steht zwischen den Parteien mit bindender Wirkung für den Zivilrichter rechtskräftig fest, dass die Versagung der Baugenehmigung rechtswidrig war und bauplanungsrechtliche oder straßenrechtliche Gründe der Genehmigung nicht entgegenstanden (ständige Rechtspr., s. Senatsurteile BGHZ 9, 329; 20, 379; zuletzt Urteil vom 27. November 1980 - III ZR 95/79).
  • BGH, 15.01.1981 - III ZR 18/80

    Schadenersatzanspruch aus Amtspflichtverletzung wegen Rücknahme erteilter …

    Auszug aus BGH, 05.02.1981 - III ZR 119/79
    Bei Vorliegen der sonstigen Entschädigungsvoraussetzungen wäre somit das Land entschädigungspflichtig, weil das Landratsamt mit der Versagung der Baugenehmigung Landesaufgaben wahrgenommen hat (Senatsurteil vom 15. Januar 1981 - III ZR 18/80).
  • BGH, 26.04.1979 - III ZR 100/77

    Rechtswidrige Versagung einer Baugenehmigung als enteignungsgleicher Eingriff; …

    Auszug aus BGH, 05.02.1981 - III ZR 119/79
    Als unmittelbar begünstigt ist nach der Rechtsprechung des Senats der Hoheitsträger anzusehen, dessen Aufgaben wahrgenommen wurden oder dem die Vorteile des Eingriffs zuflossen (vgl. BGH, WM 1979, 1123 m.w.N.).
  • BGH, 27.11.1980 - III ZR 95/79

    Zivilgericht - Amtshaftung - Prüfungsentscheidung - Verwaltungsgericht - …

    Auszug aus BGH, 05.02.1981 - III ZR 119/79
    a) Aufgrund des Urteils des Oberverwaltungsgerichts über die Anfechtungsklage des Klägers steht zwischen den Parteien mit bindender Wirkung für den Zivilrichter rechtskräftig fest, dass die Versagung der Baugenehmigung rechtswidrig war und bauplanungsrechtliche oder straßenrechtliche Gründe der Genehmigung nicht entgegenstanden (ständige Rechtspr., s. Senatsurteile BGHZ 9, 329; 20, 379; zuletzt Urteil vom 27. November 1980 - III ZR 95/79).
  • BGH, 17.05.1956 - III ZR 280/54

    Gründe des Urteils eines Verwaltungsgerichts

  • BGH, 07.03.1985 - III ZR 126/83

    Berücksichtigung einer hinreichend verfestigten vorbereitenden Planung einer …

    Stehen öffentliche Belange dem Vorhaben nicht entgegen, so hat der Baubewerber einen Rechtsanspruch auf Zulassung (BGH Urteil v. 5. Februar 1981 - III ZR 119/79 = WM 1981, 442; BVerwGE 18, 247, 250).
  • BGH, 25.11.1982 - III ZR 55/81

    Geltung eines funktionslosen Bebauungsplans

    Auch kann aus der Rechtsprechung des Senats zu § 35 Abs. 2 BBauG (s. Senatsurteil vom 5. Februar 1981 - III ZR 119/79 = WM 1981, 442) nichts Gegenteiliges hergeleitet werden.
  • BVerwG, 06.11.1992 - 4 B 221.92

    Verletzung des rechtlichen Gehörs - Möglichkeit und Voraussetzung einer …

    In der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts ist entschieden, daß § 35 Abs. 2 BBauG keine Ermessensregelung darstellt (vgl. BVerwG, Urteil vom 29. April 1964 - BVerwG 1 C 30.62 - BVerwGE 18, 247 [BVerwG 29.04.1964 - I C 30/62]; vgl. ferner BGH MDR 1981, 652).
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