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Rechtsprechung
   BGH, 01.12.1986 - II ZR 57/86   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1986,1508
BGH, 01.12.1986 - II ZR 57/86 (https://dejure.org/1986,1508)
BGH, Entscheidung vom 01.12.1986 - II ZR 57/86 (https://dejure.org/1986,1508)
BGH, Entscheidung vom 01. Dezember 1986 - II ZR 57/86 (https://dejure.org/1986,1508)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Verschulden bei Vertragsschluss wegen Verletzung einer vorvertraglichen Aufklärungspflicht bei Warenterminoptionsgeschäften - Anforderung an Aufklärung gegenüber Käufer bei Warenterminoptionsgeschäften - Entbehrlichkeit der Aufklärung über die Höhe der Börsenprämie im ...

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 276 Abs. 1

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW 1987, 641
  • NJW-RR 1987, 492 (Ls.)
  • WM 1987, 103
 
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Wird zitiert von ... (9)Zitiert selbst (8)

  • BGH, 16.02.1981 - II ZR 179/80

    Aufklärungspflichten des Vermittlers von Warentermingeschäften

    Auszug aus BGH, 01.12.1986 - II ZR 57/86
    Dieser Hinweis ist geboten, um dem Kunden deutlich zu machen, daß es sich bei dem Aufschlag auf die Börsenprämie nicht nur um einen höheren Preis für dasselbe Kaufobjekt handelt, sondern daß sich dadurch die Grundlagen des Geschäfts entscheidend verändern und verschlechtern können (vgl. die Senatsurteile BGHZ 80, 80 [BGH 16.02.1981 - II ZR 179/80];v. 05.11.1984 - II ZR 38/84, WM 1985, 81 undvom 20.03.1986 - II ZR 141/85, WM 1986, 734).

    Nach der Rechtsprechung des Senats besteht diese Verpflichtung beim Handel mit Warenterminoptionen unabhängig davon, ob der Händler das Geschäft als Kommissionär oder als Eigenhändler abwickelt (BGHZ 80, 80 [BGH 16.02.1981 - II ZR 179/80];… BGH, Urt. v. 17.05.1982 - II ZR 9/82, WM 1982, 738 = ZIP 1982, 819).

    Nach dem unstreitigen Sachverhalt sind in dem Werbeprospekt der Beklagten zu 1 "wesentliche Passagen des Urteils des Bundesgerichtshofes vom 16.02.1981 (BGHZ 80, 83 [BGH 16.02.1981 - II ZR 179/80]) zitiert".

  • BGH, 05.11.1984 - II ZR 38/84

    Aufklärungspflicht des Vermittlers von Warenterminoptionen

    Auszug aus BGH, 01.12.1986 - II ZR 57/86
    Dieser Hinweis ist geboten, um dem Kunden deutlich zu machen, daß es sich bei dem Aufschlag auf die Börsenprämie nicht nur um einen höheren Preis für dasselbe Kaufobjekt handelt, sondern daß sich dadurch die Grundlagen des Geschäfts entscheidend verändern und verschlechtern können (vgl. die Senatsurteile BGHZ 80, 80 [BGH 16.02.1981 - II ZR 179/80];v. 05.11.1984 - II ZR 38/84, WM 1985, 81 undvom 20.03.1986 - II ZR 141/85, WM 1986, 734).

    Die Aufklärung kann auch, wie der Senat bereitsim Urteil vom 5. November 1984 (II ZR 38/84, WM 1985, 81 = ZIP 1985, 272) entschieden hat, in einem Werbeprospekt enthalten sein.

  • BGH, 04.05.1981 - II ZR 193/80

    Einmann-GmbH - culpa in contrahendo - Gesellschafter - Geschäftsführer - Haftung …

    Auszug aus BGH, 01.12.1986 - II ZR 57/86
    Nur in einem solchen Falle würde der Beklagte zu 2 als Organ der Beklagten zu 1 persönlich für die Verletzung der Aufklärungspflicht eintreten müssen (vgl. Sen.Urt. v. 04.05.1981 - II ZR 193/80, WM 1981, 1021).
  • BGH, 28.11.1983 - II ZR 72/83

    Beweislast für den Abschluss von Geschäften mit Warenterminoptionen - Umfang der …

    Auszug aus BGH, 01.12.1986 - II ZR 57/86
    In Betracht kommt daher lediglich eine Haftung des Beklagten zu 2 unter den Voraussetzungen des § 826 BGB, wenn er es, um die Kunden zu schädigen, vorsätzlich verhindert hat, daß die Beklagte zu 1 ihrer Aufklärungspflicht genügte, indem er etwa einen irreführenden Prospekt verfaßt hat (vgl. die Senatsurteilev. 11.10.1982 - II ZR 120/82, WM 1982, 1416 undv. 28.11.1983 - II ZR 72/83, WM 1984, 221).
  • BGH, 20.03.1986 - II ZR 141/85

    GmbH-Geschäftsführer - Aufklärungspflichten - Warenterminoptionen - …

    Auszug aus BGH, 01.12.1986 - II ZR 57/86
    Dieser Hinweis ist geboten, um dem Kunden deutlich zu machen, daß es sich bei dem Aufschlag auf die Börsenprämie nicht nur um einen höheren Preis für dasselbe Kaufobjekt handelt, sondern daß sich dadurch die Grundlagen des Geschäfts entscheidend verändern und verschlechtern können (vgl. die Senatsurteile BGHZ 80, 80 [BGH 16.02.1981 - II ZR 179/80];v. 05.11.1984 - II ZR 38/84, WM 1985, 81 undvom 20.03.1986 - II ZR 141/85, WM 1986, 734).
  • BGH, 17.05.1982 - II ZR 9/82

    Haftung des Geschäftsführers einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) …

    Auszug aus BGH, 01.12.1986 - II ZR 57/86
    Nach der Rechtsprechung des Senats besteht diese Verpflichtung beim Handel mit Warenterminoptionen unabhängig davon, ob der Händler das Geschäft als Kommissionär oder als Eigenhändler abwickelt (BGHZ 80, 80 [BGH 16.02.1981 - II ZR 179/80]; BGH, Urt. v. 17.05.1982 - II ZR 9/82, WM 1982, 738 = ZIP 1982, 819).
  • BGH, 11.10.1982 - II ZR 120/82

    Geltendmachung eines Schadensersatzanspruches - Prämienzahlungen für den Erwerb …

    Auszug aus BGH, 01.12.1986 - II ZR 57/86
    In Betracht kommt daher lediglich eine Haftung des Beklagten zu 2 unter den Voraussetzungen des § 826 BGB, wenn er es, um die Kunden zu schädigen, vorsätzlich verhindert hat, daß die Beklagte zu 1 ihrer Aufklärungspflicht genügte, indem er etwa einen irreführenden Prospekt verfaßt hat (vgl. die Senatsurteilev. 11.10.1982 - II ZR 120/82, WM 1982, 1416 undv. 28.11.1983 - II ZR 72/83, WM 1984, 221).
  • BGH, 02.04.1984 - II ZR 122/83

    Vertreter- und Vertrauenshaftung - Warenterminoptionen - Zuverlässigkeit des …

    Auszug aus BGH, 01.12.1986 - II ZR 57/86
    Die von der Rechtsprechung zur Prospekthaftung bei den sogenannten Publikumsgesellschaften entwickelten Rechtsgrundsätze können hier nicht herangezogen werden (vgl. Sen. Urt. v. 05.04.1981 a.a.O. undvom 02.04.1984 - II ZR 122/83, WM 1984, 766).
  • BGH, 20.09.1994 - VI ZR 336/93

    Kenntnis durch Vernehmung des Geschädigten als Zeuge im Strafprozeß; …

    Dies ist auch der Grund dafür, daß die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs dem Vermittler von Warenterminoptionsgeschäften weitreichende Aufklärungspflichten auferlegt hat (vgl. etwa BGH, Urteile vom 17. November 1986 - II ZR 79/86 - NJW 1987, 641 und vom 1. Dezember 1986 - II ZR 57/86 - NJW 1987, 641 ff.).
  • BGH, 06.06.1991 - III ZR 116/90

    Aufklärungspflicht des gewerblichen Vermittlers von Warenterminoptionsgeschäften; …

    Der Käufer braucht indes nicht bei jedem Vertragsschluß über die konkrete Prämie aufgeklärt zu werden, die Aufklärung kann vielmehr in eine Werbeprospekt enthalten sein (BGH Urteil vom 1. Dezember 1986 - II ZR 57/86 - NJW 1987, 641, 642).
  • BGH, 31.01.1995 - VI ZR 305/94

    Auslösung des Verjährungsbeginns durch grob fahrlässig verschuldete Unkenntnis

    Dies ist auch der Grund dafür, daß die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs dem Vermittler von Warenterminoptionsgeschäften weitreichende Aufklärungspflichten auferlegt hat (vgl. etwa BGH, Urteile vom 17. November 1986 - II ZR 79/86 - NJW 1987, 641 und vom 1. Dezember 1986 - II ZR 57/86 - NJW 1987, 641 ff.).
  • OLG Bremen, 25.03.1987 - 3 U 26/87

    Anspruch auf Schadensersatz wegen schuldhafter Verletzung einer vorvertraglichen …

    Er hat den Käufer insbesondere darauf hinzuweisen, daß die Börsenprämie (Londoner Optionspreis) den Rahmen eines Risikobereichs kennzeichnet, der vom Markt noch als vertretbar angesehen wird, weil die Option nach Einschätzung der Kursentwicklung durch den Börsenfachhandel eine Gewinnchance hat, die den Optionspreis wert ist, und daß deshalb jeder über die übliche Broker-Commission hinausgehende Aufschlag auf die Börsenprämie die Gewinnaussichten verändert und verschlechtert, weil ein höherer Kursausschlag als der vom Börsenfachhandel für realistisch angesehene notwendig ist, um in die Gewinnzone zu kommen (vgl. BGHZ 80, 80, 84 f. [BGH 16.02.1981 - II ZR 179/80] = BGH NJW 81, 1266 f. = WM 81, 374 f.; BGH NJW 81, 2810 = WM 81, 1021; 1022NJW 82, 2815, 2816; WM 83, 1235; WM 84, 960; NJW 86, 123, 124 = WM 85, 81, 82; WM 86, 734; WM 87, 7; WM 87, 103 ff.).

    Eine solche Ausnutzung des eigenen Wissens- und Erfahrungsvorsprungs ist nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs in der wissentlichen Vorenthaltung der unabdingbaren Aufklärung über die Höhe der Londoner Prämie, ihre Bedeutung für die Chancen- und Risikoeinschätzung der Option und die Gewinnchancen des Kunden zu sehen (BGH NJW 82, 2815, 2816 - WM 82, 738, 740; WM 82, 1374, 1375; WM 83, 300, 301; WM 83, 1235; WM 84, 961 f.; NJW 86, 123, 124 - WM 85, 81, 82; WM 87, 103, 105).

  • BGH, 10.04.1990 - VI ZR 174/89

    Verjährung eines deliktischen Anspruchs - Betrügerische Warentermingeschäfte - …

    Dies ist auch der Grund dafür, daß die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs dem Vermittler von Warenterminoptionsgeschäften weitreichende Aufklärungspflichten auferlegt hat (vgl. etwa BGH, Urteile vom 17. November 1986 - II ZR 79/86 - NJW 1987, 641 und vom 1. Dezember 1986 - II ZR 57/86 - NJW 1987, 641 ff.).
  • OLG Düsseldorf, 26.04.1996 - 22 U 1/96
    Sofern es sich nicht ausnahmsweise um einen erfahrenen Anleger handelt, der einer Aufklärung nicht bedarf, muß nach der ständigen höchstrichterlichen Rechtsprechung (BGHZ 80, 80, 83 f; BGH WM 1985, 81, 82; WM 1986, 734; WM 1987, 103 ; WM 1988, 291, 292; BGHZ 105, 108, 110 f; WM 1991, 1410, 1411; NJW 19921 1879, 1880; WM 1994, 492) dem Käufer einer Warenterminoption im Zusammenhang mit der Aufklärung über die Risiken des Optionsgeschäftes insbesondere die Höhe der Optionsprämie an der Börse genannt werden.
  • OLG Düsseldorf, 18.03.1999 - 6 U 101/95
    Diese Grundsätze gelten zum einen sowohl für Warentermingeschäfte (vgl. BGHZ 80, 83 f = WM 1981, 374; BGH WM 1995, 81, 82; BGH WM 1986, 734; BGH WM 1987, 103; BGH WM 1988, 291, 292; BGHZ 105, 108, 110 = NJW 1988, 2882; BGH WM 1991, 1410, 1411; BGH NJW 1992, 1879, 1880; OLG Düsseldorf - Senat -, Urteil vom 09.01.1992 - 6 U 192/91 -) als auch für Börsentermingeschäfte (vgl. BGH WM 1991, 127, 128; BGH NJW 1994, 512 = WM 1994, 149, 150; BGH NJW 1994, 997; BGH WM 1994, 1746, 1747; OLG Düsseldorf - Senat -, Urteil vom 15.10.1992 - 6 U 18/92 - OLG Düsseldorf - Senat -, Urteil vom 27.10.1994 - 6 U 172/93 - OLG Düsseldorf - Senat -, Urteil vom 19.01.1995 - 6 U 287/93 - OLG Düsseldorf - Senat -, Urteil vom 27.07.1994 - 6 U 12/95 - OLG Düsseldorf - Senat -, Urteil vom 07.09.1995 - 6 U 166/94 - OLG Düsseldorf - Senat -, Urteil vom 28.11.1996 - 6 U 216/95 -).
  • OLG Frankfurt, 04.05.1995 - 3 U 107/94

    Klage gegen eine Bank auf Ersatz des Schadens durch ein Anlagegeschäft; Vorliegen …

    Weiter ist der Kunde eingehend darüber zu unterrichten, daß das Verhältnis von Chancen und Risiken, das regelmäßig in der Höhe der Ausgabeprämie einen marktgerechten Ausdruck findet, durch eine Gewinnbeteiligung des gewerblichen Vermittlers - hier des "Anlagespezialisten" - empfindlich gestört wird (…BGH, a.a.O.; WM 1987, 103).
  • BGH, 10.04.1990 - VI ZR 175/89

    Verjährung bei Kenntniserlangung durch polizeiliche Vernehmung - Verluste bei …

    Dies ist auch der Grund dafür, daß die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs dem Vermittler von Warenterminoptionsgeschäften weitreichende Aufklärungspflichten auferlegt hat (vgl. etwa BGH, Urteile vom 17. November 1986 - II ZR 79/86 - NJW 1987, 641 und vom 1. Dezember 1986 - II ZR 57/86 - NJW 1987, 641 ff.).
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