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Rechtsprechung
   BGH, 20.11.1975 - III ZR 112/73   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1975,891
BGH, 20.11.1975 - III ZR 112/73 (https://dejure.org/1975,891)
BGH, Entscheidung vom 20.11.1975 - III ZR 112/73 (https://dejure.org/1975,891)
BGH, Entscheidung vom 20. November 1975 - III ZR 112/73 (https://dejure.org/1975,891)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Übertragung eines Gesellschaftsanteils an einer Kommanditgesellschaft für den Todesfall durch notarielles Schuldanerkenntnis - Auslegung eines notariellen Schuldanerkenntnisses nach den Grundsätzen der ergänzenden Vertragsauslegung - Offenbare Unrichtigkeit eines ...

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)

    BGB § 157
    Voraussetzungen ergänzender Vertragsauslegung

Papierfundstellen

  • WM 1976, 251
 
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Wird zitiert von ... (15)Zitiert selbst (4)

  • BGH, 04.05.1972 - VII ZR 187/70

    Anspruch aus ungerechtfertigter Bereicherung - Nichterreichen eines vereinbarten …

    Auszug aus BGH, 20.11.1975 - III ZR 112/73
    Bei einer erforderlichen Ergänzung des Vertragsinhalts ist darauf abzustellen, was die Parteien bei einer angemessenen Abwägung ihrer Interessen nach Treu und Glauben als redliche Vertragspartner vereinbart hätten, wenn sie den von ihnen nicht geregelten Fall bedacht hätten (vgl. BGHZ 9, 273, 277; BGH VersR 1972, 1041, 1142; WM 1972, 888, 889; 1974, 75).
  • BGH, 26.10.1972 - VII ZR 44/71

    Schiedsgutachten: Offenbare Unrichtigkeit

    Auszug aus BGH, 20.11.1975 - III ZR 112/73
    Offenbar unrichtig ist ein Schiedsgutachten, wenn sich der Fehler dem sachkundigen und unbefangenen Beobachter - wenn auch möglicherweise erst nach eingehender Prüfung - aufdrängt (vgl. BGH MDR 1973, 210 = LM § 319 BGB Nr. 13).
  • BGH, 21.10.1964 - VIII ZR 64/63
    Auszug aus BGH, 20.11.1975 - III ZR 112/73
    Ein Schiedsgutachten, bei dem der Schiedsgutachter eine auf tatsächlichem Gebiet liegende Anspruchsvoraussetzung oder ein sonstiges Anspruchselement bindend festzustellen hat, ist in der Regel nicht verbindlich, wenn es offenbar unrichtig ist (vgl. BGH NJW 1965, 150 = LM § 319 BGB Nr. 10).
  • RG, 27.06.1940 - V 205/39

    1. Kann ein Nießbrauch an einem einzelnen Stockwerk eines Hauses bestellt werden? …

    Auszug aus BGH, 20.11.1975 - III ZR 112/73
    Dabei ist unerheblich, aus welchen Gründen die Parteien diesen Punkt offengelassen haben: Ob sie bewußt auf eine ins einzelne gehende Regelung verzichtet haben, ob die "Lücke" in der Vertragsregelung von Anfang an bestanden hat oder ob sie sich erst nachträglich als Folge des weiteren Verlaufs der Dinge ergeben hat (vgl. RGZ 164, 196, 202).
  • BGH, 22.12.2003 - VIII ZR 90/02

    Zur Abwälzung erhöhter Kosten durch staatliche Förderung erneuerbarer Energien

    Eine Vertragslücke kann auch darauf beruhen, daß sich die bei Vertragsschluß bestehenden wirtschaftlichen oder rechtlichen Verhältnisse nachträglich ändern (vgl. BGHZ 123, 281, 285; BGH, Urteil vom 20. November 1975 - III ZR 112/73, WM 1976, 251 unter I 1 b; BGH, Urteil vom 6. Juli 1989 - III ZR 35/88, WM 1989, 1743 unter II 4 a).
  • BFH, 16.11.2022 - X R 17/20

    Bewertung eines GmbH-Anteils mit stark disquotal ausgestalteten Rechten; …

    Rn. 86 (1) Der Bundesgerichtshof (BGH) hat sich im Urteil vom 20.11.1975 - III ZR 112/73 (Wertpapier-Mitteilungen/Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht 1976, 251, unter II.1.) --allerdings in Bezug auf eine KG-- zu disquotal ausgestalteten Gewinnbeteiligungen verschiedener Gruppen von Kommanditisten geäußert.
  • BFH, 16.05.1995 - VIII R 18/93

    Kommanditist bleibt Mitunternehmer, wenn der ihm testamentarisch vermachte …

    Das gilt auch dann, wenn der Gesellschaftsanteil aufgrund eines Vermächtnisses herauszugeben ist (vgl. z. B. BGH-Urteil vom 20. November 1975 III ZR 112/73, Wertpapier-Mitteilungen - WM - 1976, 251; Oberlandesgericht - OLG - Hamm, Urteil vom 7. Januar 1993 15 W 103/93, OLGZ 93, 286, 288).
  • BGH, 16.11.1987 - II ZR 111/87

    Anforderungen an die offensichtliche Unrichtigkeit eines Schiedsgutachtens - …

    Das ist nicht nur der Fall, wenn sich einem sachkundigen und unbefangenen Beobachter - sei es auch erst nach eingehender Prüfung - offensichtliche Fehler der Leistungsbestimmung aufdrängen, die das Gesamtergebnis verfälschen (vgl. hierzu BGHZ 43, 374, 376 [BGH 22.04.1965 - VII ZR 15/65]; 81, 229, 237), [BGH 09.07.1981 - VII ZR 139/80]sondern auch dann, wenn die Ausführungen des Sachverständigen so lückenhaft sind, daß selbst der Fachmann das Ergebnis aus dem Zusammenhang des Gutachtens nicht überprüfen kann (vgl. BGHZ 62, 314, 319 [BGH 13.05.1974 - VIII ZR 38/73];… BGH, Urt. v. 21.05.1975 - VIII ZR 161/73, WM 1975, 770, 772;v. 20.11.1975 - III ZR 112/73, WM 1976, 251, 253;v. 02.02.1977 - VIII ZR 155/75, WM 1977, 413, 415;v. 25.01.1979 - X ZR 40/77, LM BGB § 319 Nr. 23;v. 23.11.1984 - V ZR 120/83, WM 1985, 174).
  • OLG Saarbrücken, 14.06.2017 - 5 U 23/17

    Eintritt des Versicherungsfalls bei einer sog. Versicherung auf den Heiratsfall

    Es ist darauf abzustellen, was die Parteien bei einer angemessenen Abwägung ihrer Interessen nach Treu und Glauben als redliche Vertragspartner vereinbart hätten, wenn sie den von ihnen nicht geregelten Fall bedacht hätten (BGH, Urt. v. 20.11.1975 - III ZR 112/73 - WM 1976, 251).

    Eine solche Regelungslücke - im Sinne einer "planwidrigen Unvollständigkeit" (…BGH, Urt. v. 17.01.2007 - VIII ZR 171/06 - NJW-RR 2007, 687) - kann auch dadurch entstehen, dass sich die bei Vertragsschluss bestehenden wirtschaftlichen oder rechtlichen Verhältnisse nachträglich ändern (…vgl. BGH, Urt. v. 22.12.2003 - VIII ZR 90/02 - WM 2004, 748;… Urt. v. 20.09.1993 - II ZR 104/92 - BGHZ 123, 281; Urt. v. 20.11.1975 - III ZR 112/73 - WM 1976, 251).

  • BGH, 22.12.2003 - VIII ZR 310/02

    Zur Abwälzung erhöhter Kosten durch staatliche Förderung erneuerbarer Energien

    Eine Vertragslücke kann auch darauf beruhen, daß sich die bei Vertragsschluß bestehenden wirtschaftlichen oder rechtlichen Verhältnisse nachträglich ändern (vgl. BGHZ 123, 281, 285; BGH, Urteil vom 20. November 1975 - III ZR 112/73, WM 1976, 251 unter I 1 b; BGH, Urteil vom 6. Juli 1989 - III ZR 35/88, WM 1989, 1743 unter II 4 a).
  • BGH, 06.07.1989 - III ZR 35/88

    Ansprüche des Landes wegen des Anschlusses eines aufgrund eines …

    Bei einer erforderlichen Ergänzung des Vertragsinhalts ist darauf abzustellen, was die Parteien bei einer angemessenen Abwägung ihrer Interessen nach Treu und Glauben als redliche Vertragspartner vereinbart hätten, wenn sie den von ihnen nicht geregelten Fall bedacht hätten (Senatsurteile vom 20. November 1975 - III ZR 112/73 = WM 1976, 251 und vom 19. Juni 1980 - III ZR 182/78 = WM 1980, 1258/59).
  • BGH, 14.07.1986 - II ZR 249/85

    Offenbare Unrichtigkeit eines Schiedsgutachtens

    Sollten sie diese Pflicht verletzt haben, so wäre das Schiedsgutachten allenfalls für die Kl. unverbindlich (vgl. BGH, WM 1976, 251 (253 unter II 2)), wenn die (unterbliebenen) Informationen zu einer für diese günstigeren Bewertung geführt hätten; das Gegenteil wäre jedoch - wie das Nachtragsgutachten zeigt - der Fall gewesen.
  • BGH, 01.02.1982 - III ZR 100/80

    Ergänzung eines Stromversorgungsvertrages im Wege der Auslegung - Nach …

    Bei einer erforderlichen Ergänzung des Vertragsinhalts ist darauf abzustellen, was die Parteien bei einer angemessenen Abwägung ihrer Interessen nach Treu und Glauben als redliche Vertragspartner vereinbart hätten, wenn sie den von ihnen nicht geregelten Fall bedacht hätten (vgl. BGHZ 9, 273, 277 [BGH 22.04.1953 - II ZR 143/52]; BGH VersR 1972, 1041, 1142; WM 1972, 888/9; 1974, 75; 1976, 251, 253; NJW 1978, 695 [BGH 14.10.1977 - V ZR 253/74] und 1981, 219).
  • OLG München, 13.06.2008 - 34 SchH 4/08
    Besteht die Tätigkeit des Dritten aber darin, nur ein Element der Entscheidung, hier den Wert des Gesellschaftsvermögens, zu bestimmen, handelt es sich nicht um eine Schiedsvereinbarung, sondern um eine Schiedsgutachtenvereinbarung (…Schwab/Walter Schiedsgerichtsbarkeit 7. Aufl. Kap. 2 Rn. 1 und 2 unter Hinweis auf RGZ 67, 71/73; vgl. auch BGH WM 1976, 251/253; Senat vom 7.8.2006, 34 SchH 009/05 = SchiedsVZ 2006, 286).

    Ein Schiedsgutachten, bei dem der Schiedsgutachter eine auf tatsächlichem Gebiet liegende Anspruchsvoraussetzung oder ein sonstiges Anspruchselement bindend festzustellen hat, ist in der Regel nicht verbindlich, wenn es offenbar unrichtig ist (BGH WM 1976, 251/253).

  • OLG Hamm, 07.01.1993 - 15 W 103/92

    Eintragung eines ausgeschiedenen Kommanditisten im Handelsregister

  • BGH, 19.06.1980 - III ZR 182/78

    Wertminderung des Eigentums durch die Verbreiterung des Bahndammes - Anspruch auf …

  • OLG Hamm, 21.07.2005 - 2 U 38/05

    Vertragsauslegung: Voraussetzungen für eine Regelungslücke

  • BAG, 03.05.1988 - 3 AZR 419/86

    Anrechnung von Soldatenversorgungsbezügen auf eine Betriebsrente - Verweis auf …

  • LG Cottbus, 30.05.2007 - 4 O 18/07
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