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   BGH, 19.12.2006 - XI ZR 56/05   

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https://dejure.org/2006,6
BGH, 19.12.2006 - XI ZR 56/05 (https://dejure.org/2006,6)
BGH, Entscheidung vom 19.12.2006 - XI ZR 56/05 (https://dejure.org/2006,6)
BGH, Entscheidung vom 19. Dezember 2006 - XI ZR 56/05 (https://dejure.org/2006,6)
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Volltextveröffentlichungen (16)

  • Judicialis
  • ra-skwar.de

    Kapitalanlagerecht - Beratungspflicht

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Umfang der Aufklärungspflicht von Banken über Rückvergütungen gegenüber Kunden bei Beratung über Kapitalanlagen und Empfehlung von Fondsanteilen; Schutzgesetzcharakter im Sinne des § 823 Abs. 2 BGB der §§ 31 ff. Wertpapierhandelsgesetz (WpHG); Verjährungsfrist bei ...

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Aufklärungspflicht der Bank über Kick-backs

  • Kanzlei Küstner, v. Manteuffel & Wurdack

    Pflicht zur Offenlegung von Rückvergütungen; Kick Backs

  • grundeigentum-verlag.de(Abodienst, Leitsatz frei)

    Aufklärungspflicht der Bank über Rückvergütungen aus jährlichen Verwaltungsgebühren und Ausgabeaufschlägen auf Fondsanteile; Kapitalanlageberatung

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 12,79 €)

    Aufklärungspflicht der Bank über verdeckte Rückvergütungen aus Ausgabeaufschlägen und Verwaltungsgebühren für von ihr empfohlene Investmentfondsanteile

  • FIS Money Advice (Volltext/Auszüge)
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 276 § 676; WpHG § 31 Abs. 1 Nr. 2
    Aufklärungspflichten einer Bank hinsichtlich Rückvergütungen aus Ausgabeaufschlägen und jährlichen Verwaltungsgebühren einer empfohlenen Fondsanlage

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Kapitalanlagerecht - Aufklärung der Bankkunden über eine Rückvergütung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (32)

  • IWW (Kurzinformation)

    Bank muss auf verdeckte Rückvergütung hinweisen!

  • IWW (Kurzinformation)

    Anlagevermittlung - Bank muss auf verdeckte Rückvergütung hinweisen!

  • IWW (Kurzinformation)

    Anlagevermittlung - Beratende Bank muss über Rückvergütungen aufklären

  • advogarant.de (Kurzinformation)

    Offenbarungspflichten bei Beratung über Kapitalanlagen

  • advogarant.de (Kurzinformation)

    Offenbarungspflichten bei Beratung über Kapitalanlagen

  • zbb-online.com (Leitsatz)

    BGB §§ 276, 676; WpHG § 31 Abs. 1 Nr. 2
    Aufklärungspflicht der Bank über Kick-backs

  • Thüringer Oberlandesgericht (Leitsatz)

  • Verbraucherzentrale Bundesverband (Kurzinformation)

    Banken müssen versteckte Provisionen bei Vermittlung von Kapitalanlagen angeben

  • Evers OK-Vertriebsrecht(Abodienst) (Leitsatz)

    Offenlegung der Vermittlungsprovision, Kick-back, Haftung bei Kapitalanlagevermittlung, Aufklärungspflicht über verdeckte Rückvergütungen aus Ausgabeaufschlägen und jährlichen Verwaltungsgebühren, Vermittlungsprovision, Kapitalanlagevermittlung, Haftung, ...

  • eurojuris.de (Kurzinformation)

    Wichtige Informationen für Kapitalanleger - durch verschleierte "Kickbacks" können Kapitalanlegern enorme Summen entgehen!

  • aerzteblatt.de (Kurzinformation)

    Börsebius: In die Suppe gespuckt

  • ebnerstolz.de (Kurzinformation)

    Aufklärungspflicht von Banken bei Empfehlung von Fondsanteilen

  • ebnerstolz.de (Kurzinformation)

    Banken müssen Anleger über Rückvergütungen bei Aktienerwerb aufklären

  • bauersfeld-rechtsanwaelte.de (Leitsatz)

    Bankrecht - Beratung bei Vermögensanlage - Aufklärungspflicht über Rückvergütung

  • kanzlei-klumpe.de PDF, S. 4 (Kurzinformation)

    Zur Aufklärungspflicht von Banken bei kick-backs

  • Verbraucherzentrale Bundesverband (Kurzinformation)

    Banken missachten Transparenzpflicht bei Provisionen - Initiative Finanzmarktwächter der Verbraucherzentralen veröffentlicht Untersuchung

  • Verbraucherzentrale Bundesverband (Kurzinformation)

    Banken müssen versteckte Provisionen bei Vermittlung von Kapitalanlagen angeben -

  • rechtsanwalt.com (Kurzinformation)

    Bank muss auf Provisionsregelung hinweisen

  • wettbewerbszentrale.de (Kurzinformation)

    Entscheidung zur Transparenz bei der Anlageberatung - Informationspflicht der Banken über eigene Rückvergütungen

  • juraforum.de (Kurzinformation)

    Bankrecht: Wie ist die Beweislast beim Verschweigen von verdeckten Rückvergütungen?

  • anwalt-suchservice.de (Kurzinformation)

    Verschwiegene Provisionen

  • anwalt24.de (Kurzinformation)

    Provisionen verschwiegen - Kapitalanleger können Schadenersatz fordern

  • anwalt24.de (Kurzinformation)

    Verschärfte Rechtsprechung zur Aufklärung über Kick-Backs in Anlageberatung und Vermögensverwaltung

  • anwalt24.de (Kurzinformation)

    Kapitalanleger - durch verschleierte Kickbacks können Kapitalanlegern enorme Summen entgehen!

  • anwalt24.de (Kurzinformation)

    Kick-Back-Zahlungen zukünftig gesetzlich ausgeschlossen?

  • anwalt24.de (Kurzinformation)

    Hat Ihre Bank etwa für die Ihnen empfohlenen Fonds, Zertifikate und andere Wertpapiere Provisionen erhalten?

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Investmentfonds

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Kick-Back-Zahlungen zukünftig gesetzlich ausgeschlossen?

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Fundus-Fonds/erfolgreiches Vorgehen der Anleger gegen die beratenden Banken

  • verschmelzungsbericht.de (Kurzinformation)

    Banken müssen Rückvergütungen beim Fondsverkauf offenlegen

  • kostenlose-urteile.de (Kurzmitteilung)

    Bundesgerichtshof zwingt Banken zur Offenlegung von anfallenden Vertriebsprovisionen für Anlageprodukte - Grundsatzentscheidung des BGH zu "Kickbacks"

  • 123recht.net (Kurzinformation)

    Aufklärungspflicht der Bank über verdeckte Rückvergütungen auch bei Medienfonds

Besprechungen u.ä. (3)

  • nomos.de PDF, S. 30 (Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Die Aufklärungspflicht des Anlageberaters über vereinnahmte Provisionen (Rückvergütungen/"Kick-Backs")

  • ewir-online.de(Leitsatz frei, Besprechungstext 3,90 €) (Entscheidungsbesprechung)

    WpHG § 31 Abs. 1 Nr. 2; BGB §§ 276, 823 Abs. 2
    Aufklärungspflicht der Bank über "kick-backs"

  • WuB Entscheidungsanmerkungen zum Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb 12,79 €) (Entscheidungsbesprechung)

    Offenlegungspflicht der Bank hinsichtlich Rückvergütungen

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BGHZ 170, 226
  • NJW 2007, 1876
  • ZIP 2005, 656
  • ZIP 2007, 518
  • MDR 2007, 596
  • VersR 2007, 953
  • WM 2007, 487
  • WM 2007, 488
  • BB 2007, 627
  • BB 2007, 904
  • DB 2007, 683
 
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Wird zitiert von ... (704)

  • BGH, 22.03.2011 - XI ZR 33/10

    Zu Beratungspflichten einer Bank bei Abschluss eines Zinssatz-Swap-Vertrages

    Sie muss daher Interessenkollisionen, die das Beratungsziel in Frage stellen und die Kundeninteressen gefährden, vermeiden bzw. diese offen legen (Senatsurteil vom 19. Dezember 2006 - XI ZR 56/05, BGHZ 170, 226 Rn. 23, Beschlüsse vom 20. Januar 2009 - XI ZR 510/07, WM 2009, 405 Rn. 12 f. und vom 29. Juni 2010 - XI ZR 308/09, WM 2010, 1694 Rn. 5).
  • BGH, 28.04.2015 - XI ZR 378/13

    Spekulative Swap-Geschäfte einer nordrhein-westfälischen Gemeinde: Unwirksamkeit

    Für die Vergangenheit hat der Senat eine solche Aufklärungspflicht nur in zwei Fallgruppen bejaht, nämlich erstens bei verdeckt geflossenen Rückvergütungen (u.a. Senatsurteile vom 19. Dezember 2006 - XI ZR 56/05, BGHZ 170, 226 Rn. 22 f. und vom 8. Mai 2012 - XI ZR 262/10, BGHZ 193, 159 Rn. 17 sowie Senatsbeschlüsse vom 20. Januar 2009 - XI ZR 510/07, WM 2009, 405 Rn. 12 und vom 9. März 2011 - XI ZR 191/10, WM 2011, 925 Rn. 20) und zweitens, wenn bei der entgeltlichen Kaufkommission eine verdeckte Vertriebsprovision vom Verkäufer gezahlt wird (Senatsurteil vom 24. September 2013 - XI ZR 204/12, WM 2013, 2065 Rn. 24 ff.).

    Nur bei Kenntnis auch der Höhe des anfänglichen negativen Marktwerts kann der Kunde das eigene Interesse der Bank an der Empfehlung des Swap-Vertrags richtig einschätzen (vgl. Senatsurteile vom 19. Dezember 2006 - XI ZR 56/05, BGHZ 170, 226 Rn. 24, vom 26. Februar 2013 - XI ZR 498/11, BGHZ 196, 233 Rn. 15, vom 24. September 2013 - XI ZR 204/12, WM 2013, 2065 Rn. 26, vom 4. Februar 2014 - XI ZR 398/12, BKR 2014, 200 Rn. 11 und vom 8. April 2014 - XI ZR 341/12, WM 2014, 1036 Rn. 28).

    Da das Berufungsgericht - von seinem Rechtsstandpunkt aus folgerichtig - aber keine Feststellungen zu der von der Klägerin behaupteten Vorsatzhaftung getroffen hat, die ihrerseits nicht unter die Verjährungsfrist des § 37a WpHG aF fällt (vgl. Senatsurteile vom 8. März 2005 - XI ZR 170/04, BGHZ 162, 306, 312, vom 19. Dezember 2006 - XI ZR 56/05, BGHZ 170, 226 Rn. 20 und vom 12. Mai 2009 - XI ZR 586/07, WM 2009, 1274 Rn. 18), kann der Senat die Frage der Verjährung nicht abschließend beantworten.

  • BGH, 08.05.2012 - XI ZR 262/10

    Bankenhaftung bei Kapitalanlageberatung: Beweislastumkehr bei

    a) Nach der gefestigten Rechtsprechung des Senats ist eine Bank aus dem Anlageberatungsvertrag verpflichtet, über die von ihr vereinnahmte Rückvergütung aus offen ausgewiesenen Vertriebsprovisionen ungefragt aufzuklären (Senatsbeschlüsse vom 9. März 2011 - XI ZR 191/10, WM 2011, 925 Rn. 20 und vom 20. Januar 2009 - XI ZR 510/07, WM 2009, 405 Rn. 12 f.; Senatsurteil vom 19. Dezember 2006 - XI ZR 56/05, BGHZ 170, 226 Rn. 22 f.).

    Hierdurch kann beim Anleger zwar keine Fehlvorstellung über die Werthaltigkeit der Anlage entstehen, er kann jedoch das besondere Interesse der beratenden Bank an der Empfehlung gerade dieser Anlage nicht erkennen (Senatsbeschluss vom 9. März 2011 - XI ZR 191/10, WM 2011, 925 Rn. 25; die dagegen gerichtete Verfassungsbeschwerde hat das BVerfG, ZIP 2012, 164 nicht zur Entscheidung angenommen; ferner Senatsbeschluss vom 20. Januar 2009 - XI ZR 510/07, WM 2009, 405 Rn. 12 f.; Senatsurteil vom 19. Dezember 2006 - XI ZR 56/05, BGHZ 170, 226 Rn. 22).

    b) Danach handelt es sich hier - entgegen der Auffassung der Revision - um aufklärungspflichtige Rückvergütungen (für denselben Fonds bereits Senatsbeschluss vom 9. März 2011 - XI ZR 191/10, WM 2011, 925 Rn. 21 ff.; die dagegen gerichtete Verfassungsbeschwerde hat das BVerfG, ZIP 2012, 164 nicht zur Entscheidung angenommen; ferner Senatsbeschluss vom 20. Januar 2009 - XI ZR 510/07, WM 2009, 405 Rn. 12 f.; Senatsurteil vom 19. Dezember 2006 - XI ZR 56/05, BGHZ 170, 226 Rn. 22).

    Auf einen Abfluss aus dem Agio kommt es nicht entscheidend an (Senatsbeschluss vom 9. März 2011 - XI ZR 191/10, WM 2011, 925 Rn. 24; die dagegen gerichtete Verfassungsbeschwerde hat das BVerfG, ZIP 2012, 164 Rn. 25 nicht zur Entscheidung angenommen; ferner Senatsbeschluss vom 20. Januar 2009 - XI ZR 510/07, WM 2009, 405 Rn. 12 f.; Senatsurteil vom 19. Dezember 2006 - XI ZR 56/05, BGHZ 170, 226 Rn. 22).

    Insbesondere auch die Höhe der Rückvergütung muss aber nach der Senatsrechtsprechung von der Bank ungefragt offen gelegt werden (Senatsbeschluss vom 9. März 2011 - XI ZR 191/10, WM 2011, 925 Rn. 27 und Senatsurteil vom 19. Dezember 2006 - XI ZR 56/05, BGHZ 170, 226 Rn. 24).

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