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Rechtsprechung
   AG Hamburg, 15.08.2001 - 45 C 73/01   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2001,22190
AG Hamburg, 15.08.2001 - 45 C 73/01 (https://dejure.org/2001,22190)
AG Hamburg, Entscheidung vom 15.08.2001 - 45 C 73/01 (https://dejure.org/2001,22190)
AG Hamburg, Entscheidung vom 15. August 2001 - 45 C 73/01 (https://dejure.org/2001,22190)
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Volltextveröffentlichung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)

    BGB § 242 § 535 § 554a § 626 § 723

Papierfundstellen

  • ZMR 2001, 898
 
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Wird zitiert von ... (5)

  • AG Brandenburg, 18.12.2008 - 31 C 249/08

    Wohnraummietvertrag: Wirksamkeit einer gegenüber dem geschäftsunfähigen Betreuten …

    Auch hat die Klägerin den Kündigungsgrund in hinreichender Weise angegeben (§ 569 Abs. 4 BGB; BGH, NJW 2004, Seite 850; WuM 2004, Seiten 489 f. = Das Grundeigentum 2004, Seiten 1019 f. = NZM 2004, Seite 699 = DWW 2004, Seite 256) und ist eine Kündigung auch gegenüber unter Betreuung stehenden bzw. (beschränkt) geschäftsunfähigen Personen - wie hier der Beklagten - grundsätzlich möglich (BGH, WuM 2005, Seiten 125 f. = NZM 2005, Seiten 300 f.; LG Dresden, WuM 1994, Seiten 377 f.; AG Hamburg, ZMR 2001, Seiten 898 f.; AG Braunschweig, ZMR 2005, Seiten 369 f.).

    Rn. 8 Aber auch wenn für einen geschäftsunfähig Mieter, eine umfassende Betreuung, die auch den Aufgabenkreis "Wohnungsangelegenheiten" umfasst, dann hiernach noch eingerichtet wird - wie hier dann mit Beschluss des Vormundschaftsgerichts vom 10.07.2008 (Geschäfts-Nr.: 18 XVII B 8109) -, wird eine solche Kündigung gemäß § 131 BGB erst dann wirksam, wenn sie dem Betreuer als Vertreter des Betreuten auch zugeht (Dr. Ulrich Schumacher, NZM 2003, Seiten 257 ff; derselbe, WuM 2003, Seiten 190 ff; LG Dresden, WuM 1994, Seiten 377 f.; LG Berlin, MDR 1982, Seiten 321 f. = ZMR 1982, Seite 238 = Das Grundeigentum 1982, Seite 45; AG Hamburg, ZMR 2001, Seiten 898 f.).

    Auch der BGH und die übrige Rechtsprechung folgt insofern der herrschenden Meinung, dass die einem Geschäftsunfähigen gegenüber abgegebene Erklärung dem gesetzlichen Vertreter nur dann zugeht (§ 131 Abs. 1 BGB), wenn sie entweder an diesen gerichtet oder für ihn bestimmt und in seinen Bereich gelangt ist (BGH…, Beschluss vom 13.4. 1989, Az.: V ZR 145/88, in: BGHR BGB § 131 Abs. 1/Zugang; OLG Düsseldorf, VersR 1961, Seite 878; LG Dresden, WuM 1994, Seiten 377 f.; LG Berlin, MDR 1982, Seiten 321 f. = ZMR 1982, Seite 238 = Das Grundeigentum 1982, Seite 45; AG Hamburg, ZMR 2001, Seiten 898 f.).

  • AG Berlin-Lichtenberg, 25.03.2014 - 6 C 425/13

    Wie weit sind Hausfriedensstörungen durch verwirrten Mieter noch hinzunehmen?

    Dabei hat das Gericht die hohe Anzahl der massiven nächtlichen Lärmstörungen genauso berücksichtigt wie den Umstand, dass eine Grenze auch dort überschritten ist, wo höchstpersönliche Rechtsgüter der anderen Mieter (wie Gesundheit oder Ehre) nachhaltig verletzt werden (…Palandt a.a.O., Rn. 14; LG Köln MDR 1974, 232 (Ehre); AG Hamburg ZMR 2001, 898 (körperliche Integrität).
  • AG Brandenburg, 01.04.2009 - 31 C 249/08
    Auch hat die Klägerin den Kündigungsgrund in hinreichender Weise angegeben ( § 569 Abs. 4 BGB ; BGH, NJW 2004, Seite 850; WuM 2004, Seiten 489 f. = Das Grundeigentum 2004, Seiten 1019 f. = NZM 2004, Seite 699 = DWW 2004, Seite 256 ) und ist eine Kündigung auch gegenüber unter Betreuung stehenden bzw. (beschränkt) geschäftsunfähigen Personen - wie hier der Beklagten - grundsätzlich möglich ( BGH, WuM 2005, Seiten 125 f. = NZM 2005, Seiten 300 f.; LG Dresden, WuM 1994, Seiten 377 f.; AG Hamburg, ZMR 2001, Seiten 898 f.; AG Braunschweig, ZMR 2005, Seiten 369 f. ).

    Aber auch wenn für einen geschäfts un fähig Mieter, eine umfassende Betreuung, die auch den Aufgabenkreis "Wohnungsangelegenheiten" umfasst, dann hiernach noch eingerichtet wird - wie hier dann mit Beschluss des Vormundschaftsgerichts vom 10.07.2008 (Geschäfts-Nr. : 18 XVII B ...) -, wird eine solche Kündigung gemäß § 131 BGB erst dann wirksam, wenn sie dem Betreuer als Vertreter des Betreuten auch zugeht ( Dr. Ulrich Schumacher, NZM 2003, Seiten 257 ff; derselbe, WuM 2003, Seiten 190 ff.; LG Dresden, WuM 1994, Seiten 377 f.; LG Berlin, MDR 1982, Seiten 321 f. = ZMR 1982, Seite 238 = Das Grundeigentum 1982, Seite 45; AG Hamburg, ZMR 2001, Seiten 898 f. ).

    Auch der BGH und die übrige Rechtsprechung folgt insofern der herrschenden Meinung, dass die einem Geschäftsunfähigen gegenüber abgegebene Erklärung dem gesetzlichen Vertreter nur dann zugeht ( § 131 Abs. 1 BGB ), wenn sie entweder an diesen gerichtet oder für ihn bestimmt und in seinen Bereich gelangt ist ( BGH…, Beschluss vom 13.04.1989, Az.: V ZR 145/88, in: BGHR BGB § 131 Abs. 1/Zugang; OLG Düsseldorf, VersR 1961, Seite 878; LG Dresden, WuM 1994, Seiten 377 f.; LG Berlin, MDR 1982, Seiten 321 f. = ZMR 1982, Seite 238 = Das Grundeigentum 1982, Seite 45; AG Hamburg, ZMR 2001, Seiten 898 f. ).

  • AG Brandenburg, 09.09.2004 - 31 C 180/04

    Zulässigkeit einer einstweiligen Verfügung auf Zahlung von Wohnungsmiete; …

    Zudem handelt es sich bei einer Kündigung eines Wohnraummietverhältnisses um eine einseitige, empfangsbedürftige Willenserklärung, die einem Geschäftsunfähigen oder beschränkt Geschäftsfähigen gegenüber erst dann wirksam wird wenn sie seinem gesetzlichen Vertreter ( Landgericht Berlin, Das Grundeigentum 1982, Seite 45; Amtsgericht Hamburg, ZMR 2001, Seiten 898 f.; BayObLG , NJW-RR 1998, Seite 1459 ; Landgericht Dresden, WuM 1994, Seiten 377 f.; Landgericht Hamburg, WuM 1993, Seite 60 ) oder dem besonders bestellten Prozesspfleger des jeweiligen Verfahrens (Amtsgericht Frankfurt/Main, WuM 1993, Seiten 457 f.; Landgericht Frankfurt/Main, WuM 1993, Seiten 60 f.; Landgericht Hamburg, WuM 1996, Seiten 271 f. sowie WuM 1993, Seite 60) zugeht ( Dr. Ulrich Schumacher, NZM 2003, Seiten 257 ff, mit weiteren Nachweisen).

    Hamburg, ZMR 2001, Seiten 898 f.).

  • AG Gießen, 03.11.2015 - 42 C 24/15

    Anforderungen an die Kündigung eines Mietvertrages mit einem Bewohner einer …

    Hierbei hat das Gericht nicht verkannt, dass die Grenze der Zumutbarkeit regelmäßig dann überschritten wird, wenn höchstpersönliche Rechtsgüter anderer Mieter oder des Personals nachhaltig verletzt werden, namentlich deren körperliche Integrität (vgl. AG Hamburg, ZMR 2001, 898).
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